Abschied von den Inseln
June 22 in Estonia ⋅ ⛅ 22 °C
Nach ein paar herrlich entspannten Tagen am Ostseestrand hieß es heute Morgen langsam Abschied nehmen. Die Ostsee zeigte sich noch einmal von ihrer freundlichen Seite, doch neue Abenteuer warteten bereits auf uns.
Unser erster Stopp führte uns noch einmal auf die kleine Insel Muhu. Genauer gesagt nach Koguva, einem der besterhaltenen historischen Dörfer Estlands.
Schon bei der Ankunft fühlten wir uns ein wenig in die Vergangenheit versetzt. Reetgedeckte Häuser, alte Steinmauern, urige Wirtschaftsgebäude und gepflegte Höfe prägen das Bild des Dorfes. Koguva gilt als eines der am besten erhaltenen Bauerndörfer des Landes und vermittelt einen Eindruck davon, wie die Menschen hier über Jahrhunderte gelebt haben.
Im Muhu Museum konnten wir diesen Eindruck noch vertiefen. Das Freilichtmuseum besteht aus mehreren historischen Gebäuden, darunter ein alter Bauernhof, Wirtschaftsgebäude und eine Dorfschule. Besonders interessant ist, dass viele der Gebäude original erhalten geblieben sind und nicht erst nachträglich hierher versetzt wurden. So bekommt man einen authentischen Einblick in das Leben der Inselbewohner vergangener Zeiten. Während wir durch die alten Räume gingen, konnte man sich gut vorstellen, wie hier früher gekocht, gearbeitet und gelernt wurde – allerdings vermutlich ohne WLAN und Kaffeemaschine.
Besonders die reetgedeckten Häuser hatten es uns angetan. Sie wirken, als wären sie direkt einem Bilderbuch entsprungen. Man erwartet fast, dass gleich ein Bauer mit Pferdewagen um die Ecke kommt und sich über die merkwürdigen Besucher mit ihren Fahrrädern wundert.
Nach unserem Rundgang machten wir uns wieder auf den Weg zur Fähre. Langsam verschwanden Muhu und Saaremaa hinter uns am Horizont. Die beiden Inseln haben uns mit ihrer Ruhe, den schönen Landschaften und ihren liebenswerten Eigenheiten wirklich begeistert.
Wieder auf dem Festland angekommen führte uns unsere Reise weiter nach Pärnu, der Sommerhauptstadt Estlands. Diesen Titel trägt die Stadt nicht ohne Grund. Mit ihrem kilometerlangen Sandstrand, den vielen Cafés, Parks und Promenaden zieht sie jedes Jahr Urlauber aus dem ganzen Land an.
Wir fanden einen ausgezeichneten Stellplatz in direkter Strandnähe. Besser geht es kaum. Kaum angekommen, konnte man bereits die Ostsee riechen und das Urlaubsgefühl stellte sich sofort wieder ein.
Jetzt freuen wir uns darauf, die Sommerhauptstadt Estlands morgen genauer zu erkunden.
Und wer weiß – vielleicht spielt ja sogar das Wetter einmal dauerhaft mit auf unserer Reise. Die Hoffnung geben wir jedenfalls noch nicht auf.Read more
























Traveler
Dieser Herd ist ja Klasse, den würde ich auch gerne anfeuern
Traveler
Was ist das für ein greller Roter Fleck im Bild, mitten im Sand?
Traveler
Aha,ihr wollt auch mal schönes Wetter