Alleine unterwegs in Mittelamerika
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  • Day115

    Auf nach Costa Rica

    April 29 in Costa Rica ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach etwas weniger als vier Monaten in Zentralamerika bin ich in Costa Rica, dem fünften Land angekommen. Ausgangspunkt für die Reise ist die Hauptstadt San José, die für die meisten Touristen nur ein Zwischenstopp ist. Ich war zwei Nächte dort. Das Barrio Escalante in dem ich übernachtet habe, ist eines der schöneren Viertel mit vielen Restaurants und Bars. Ansonsten hat die Stadt eher wenig zu bieten.Read more

  • Day108

    Zurück in San Juan del Sur

    April 22 in Nicaragua ⋅ ☀️ 30 °C

    Auf dem Weg nach Costa Rica habe ich nochmal einen Zwischenstopp in San Juan del Sur eingelegt. Ich habe die Woche genutzt, um nochmal zu Surfen, da das in Nicaragua günstiger ist als in Costa Rica. Ich war in einem sehr netten Hostel, perfekt für Alleinreisende und habe meine letzten Tage mit sehr lieben Menschen verbracht.Read more

  • Day103

    Vulkaninsel Ometepe

    April 17 in Nicaragua ⋅ ☀️ 29 °C

    Seit der Übernachtung auf dem Acatenango in Guatemala bin ich begeistert von Vulkanen. Isla Ometepe ist die größte Vulkaninsel in einem Süßwassersee und deshalb ein Fixziel in Nicaragua für mich. Die Insel liegt im Nicaraguasee, mit über 8.000 m² der größte Binnensee Zentralamerikas und der drittgrößte Lateinamerikas. Die Insel besteht aus zwei Vulkanen, dem inaktiven Maderas und dem höheren und aktiven Concepcion, zweiteren habe ich bestiegen. Um 6.00 Uhr morgens wurde ich von meinem Guide mit dem Moped abgeholt- da eine andere Gruppe gecancelled hatte, hatte ich eine private Tour. Wie für die meisten Wanderungen in Zentralamerika ist ein Guide verpflichtend. Ich hatte Glück, mein Guide war sehr erfahren und konnte mir einiges über die Insel und die Flora und Fauna auf dem Weg erklären. Die erste Hälfte des Weges führte uns durch einen Regenwald, die zweite Hälfte war dann sehr steil und "geröllig". Die Besteigung war eine der Anspruchsvolleren die ich hier gemacht habe, aber auch eine der Schönsten. Nach 5 1/2 waren wir zurück am Ausgangspunkt- angegeben ist die Wanderung mit 8-9 h. Mein Guide war sehr überrascht, dass eine Frau so schnell sein kann (Nicaraguas Machismo lässt grüßen). Abgesehen von der Besteigung der Vulkane, gibt es auf der Insel nicht viel zu tun. Man braucht fast einen Roller um sich auf der überraschend großen Insel fortzubewegen. Allein die Fahrt auf dem Roller ist schon ein sehr cooles Erlebnis.Read more

  • Day98

    Semana Santa in Granada

    April 12 in Nicaragua ⋅ ⛅ 32 °C

    Nach einer Woche am Strand geht's in die zweite Kolonialstadt Nicaraguas, nach Granada. Die Stadt ähnelt León, ist aber noch etwas schöner. Dir Osterwoche, Semana Santa, ist die wichtigste Zeit für die größtenteils katholische Bevölkerung in ganz Zentralamerika. Die Einheimischen haben Ferien und die touristischen Orte sind ausgebucht, so auch Granada. Ostereier sucht man hier vergeblich, hier steht die Religion und Jesus Leidensweg im Vordergrund. Da die Stadt so voll war, war es schwierig all die Orte zu besuchen, die ich sehen wollte. Dafür war in der Stadt einiges zu sehen, wie Prozessionen, Verkaufsstände mit christlichen CDs und kitschigen Jesus- Abbildungen und Theaterstücke.
    In der Umgebung von Granada gibt es mehrere Vulkane. Am Masaya kann man Lava bestaunen. Man wird mit dem Bus dorthin gebracht und während des Sonnenuntergangs die Gegend rund um den Krater erkunden, bis die Lava in der Dunkelheit sichtbar wird. Da es mein fünfter Vulkan war und ich die Eruptionen am Fuego in Guatemala die ganze Nacht aus nächster Nähe beobachten konnte, war die Erfahrung für mich weniger interessant.
    Dafür war die Wanderung auf Vulkan Nr. 6,dem Mombacho, umso schöner. Er beherbergt einen Nebel- bzw. Wolkenwald, in dem man eine spannende Natur- und Tierwelt bestaunen kann und gleichzeitig, wenn sich der Wald lichtet, eine unglaubliche Aussicht auf den Nicaraguasee und die Umgebung hat. Wenn man an einen Vulkan denkt, denkt man vermutlich eher an karge Landschaften und Lavaströme, doch das Vulkangestein bietet einen reichen Nährboden für Pflanzen. Bisher waren alle Vulkane extrem unterschiedlich, was sie so interessant macht und die Wanderungen so abwechsulungsreich. Leider ist das Wandern schwieriger im Vergleich zu den Tiroler Alpen, auch für unsere Wanderung brauchten wir einen Guide und die Anreise mit dem lokalen Bus war unglaublich heiß (Hier wird gewartet, bis der Bus übervoll ist, auch wenn es draußen 38°C hat. Busfahrpläne gibt es nicht wirklich).
    Einer der lustigsten Abende in der Stadt war eine "Magic Show", bei der ein " Mind Reader" in seinem Wohnzimmer bei Cocktails seine Fähigkeiten demonstriert hat.
    Alles in Allem war der Aufenthalt in Granada sehr schön, vor allem weil ich in einem sehr sozialen Hostel war. Leider ist mein Eindruck etwas getrübt, durch das konstante Catcalling der Männer hier. In Nicaragua ist es generell sehr normal, dass einem Männer, teilweise sogar Kinder, hinterherrufen oder -pfeifen, aber in Granada war es am schlimmsten.
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  • Day89

    San Juan del Sur

    April 3 in Nicaragua ⋅ ☀️ 31 °C

    San Juan del Sur ist vor allem bei Surfern sehr beliebt. Rund um den kleinen Ort gibt es zahlreiche Strände. Ich habe dort drei Tage Surfunterricht genommen, entspannt und einige Strände gesehen. Trotz der kleinen Größe des Ortes und dem eher rustikalen Flair, findet man einige nette Restaurants und Lokale. Jeden Sonntag pilgern hunderte Backpacker nach San Juan, um die angeblich bekannteste Party Zentralamerikas zu feiern : Sunday Funday.Read more

  • Day86

    Vulcanoboarding am Cerro Negro

    March 31 in Nicaragua ⋅ ⛅ 32 °C

    Mit einem Sperrholzbrett unter dem Arm, dass schwerer war als gedacht, ging es heute auf den aktiven und sehr windigen Vulkan Cerro Negro. Nach ca. einer Stunde sind wir am Gipfel angekommen, konnten uns kurz umschauen und dann war es auch schon Zeit, in unsere Schutzausrüstung zu schlüpfen- einen gelben Overall, Laborbrillen, Schutzhandschuhe und Bandana.
    Der Cerro Negro ist einer der einzigen Orte der Welt, an denen man Vulkan-Boarden kann. Es ist eher wie Schlittenfahren, nur dass man keine Möglichkeit zu lenken hat, nur das Tempo lässt sich Steuern. Ich war wohl eher langsam unterwegs, weil ich ohne Sturz unten angekommen bin.
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    Traveler

    Mega😍

    4/22/22Reply
     
  • Day83

    Erster Stopp in Nicaragua- León

    March 28 in Nicaragua ⋅ ⛅ 34 °C

    Ich habe beschlossen Honduras auszulassen und direkt von El Salvador nach Nicaragua zu reisen. Das bedeutete eine 13 h Reise von El Salvador, durch Honduras und dann nach León.
    León ist eine Kolonialstadt, nahe der Pazifikküste. Nach den Protesten 2018,bei denen Hunderte Menschen stareben, und der Pandemie erholt sich der Tourismus in Nicaragua gerade wieder etwas.
    León ist eine Studentenstadt und gleichzeitig die Stadt der Dichter. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale, das besondere ist, dass man das Dach besteigen kann. Von hier aus sieht man die umliegenden Vulkane.Im Rahmen einer Free Walking Tour haben wir einiges über die turbulente Geschichte Nicaraguas erfahren. Außerdem haben wir das Museum Ortiz- Guarduan besucht, eine umfangreiche Sammlung zentralamerikanischer, aber auch Europäischer Kunst.
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  • Day78

    Surfen in El Salvador

    March 23 in El Salvador ⋅ ☀️ 30 °C

    Das letzte Mal am Strand war ich in Mexiko, vor über 5 Wochen. Die Freude war also dementsprechend groß, als Amanda und ich nach einer langen Anreise mit mehreren Chickenbussen in El Tunco ankamen.
    El Tunco besteht eigentlich nur aus einer Straße und den Restaurants am Strand. Der Strand ist steinig und man kann hier nicht Baden, alles ist aufs surfen ausgerichtet. Ich habe hier drei Tage lang Surfunterricht genommen. Außer surfen, haben wir dann entweder am Pool entspannt oder die Zeit in Restaurants verbracht- nachdem das Essen in El Salvador bisher eher mau war. Am Wochenende kommen viele Einheimische nach El Tunco um zu feiern. Vor allem in den Bars am Strand war viel los.
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  • Day76

    Ruta de las Flores

    March 21 in El Salvador ⋅ ☀️ 29 °C

    Ein beliebtes Ziel in El Salvador ist die Ruta de las Flores, vor allem dann, wenn die Blumen blühen. Als wir dort waren, war davon wenig zu sehen. Auf der Route liegen mehrere Dörfer, wir waren in Juayua, das zentral liegt und so ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge ist.
    Das Highlight in Juayua waren die 7 Wasserfälle. Amanda und ich sind gemeinsam mit einer einheimischen Führerin zu den Wasserfällen, einen davon mussten wir hochklettern und das bei salvadorianischen Sicherheitsvorkehrungen (keine). Auf der gesamten Wanderungen haben wir keine anderen Menschen getroffen.
    Wir sind mit den lokalen Bussen in andere Dörfer gefahren, aber so richtig viel war nicht geboten.
    Wie schon in Santa Ana haben wir nur vereinzelt, wenn überhaupt, Touristen gesehen und alles war etwas chaotisch. Aber nach 2 1/2 Monaten war das auf jeden Fall eine spannende Erfahrung und das Tolle an El Salvador.
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  • Day75

    Vulkan Nr. 3

    March 20 in El Salvador ⋅ ⛅ 26 °C

    Von Santa Ana aus gings mit dem Bus zum gleichnamigen Vulkan. Der Santa Ana ist der höchste Vulkan in El Salvador (2.381 m). .Die Wanderung war die bisher am wenigsten Anspruchsvolle,aber auch hier braucht man einen Guide zum Aufstieg. Das besondere ist der Kratersee am Gipfel und die Aussicht.Read more