Ulassai, Bosa, Alghero und de Heimwärts züe!
Aug 31–Sep 5 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C
Nach unserer spektakulären Zeit in Cala Gonone zog es uns ins Landesinnere nach Ulassai. Dort richteten wir uns auf dem gemütlichen Camping Theleme ein. Die Zufahrt war allerdings nichts für schwache Nerven: Die Strasse war teilweise so eng, dass wir kurz überlegten, wieder rückwärts raus zu fahren. 😅🚐 Zum Glück war Olaf der Einzige auf dieser Reise, der kein zusätzliches Feriengewicht zugelegt hatte.
Kaum angekommen, machte Natascha bereits wieder Bekanntschaft mit den lokalen Katzen. 🐱 Zwei besonders zutrauliche Exemplare hatten von den deutschen Campingkindern die liebevollen Namen „Hörby“ und „Affe“ erhalten. ❤️
Am nächsten Morgen stand ein Ortswechsel der besonderen Art an. Statt 30 Grad Aussentemperatur erwarteten uns in der Grotta Su Marmuri gerade einmal angenehm kühle 10 Grad. 🥶🕳️
Die Höhle gehört zu den eindrücklichsten Tropfsteinhöhlen Sardiniens. Sie liegt auf rund 880 Metern Höhe, verfügt über einen etwa 850 Meter langen Besucherbereich und führt durch gewaltige Hallen mit bis zu 70 Meter hohen Wänden. Besonders faszinierend fanden wir die unglaubliche Geduld der Natur: Ein Stalagmit wächst nur ungefähr 1 cm³ in 100 Jahren. Da wird einem schon bewusst, wie alt die Formationen tatsächlich sind. ⏳✨
Nach der Führung mussten wir uns selbstverständlich wieder stärken. Praktischerweise lag direkt nebenan ein Restaurant, in welchem wir die inzwischen zur Tradition gewordene Kombination aus Culurgiones, Malloreddus und Seadas bestellten. 🥟
Anschliessend ging es quer über die Insel zurück an die Westküste nach Bosa. 🌈🏘️
Bosa gilt als eine der schönsten Kleinstädte Sardiniens. Die bunten Häuser entlang des Flusses Temo verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Der Temo ist übrigens der einzige schiffbare Fluss Sardiniens. Über allem thront die mittelalterliche Burg Castello Malaspina, die seit dem 12. Jahrhundert über die Stadt wacht. 🏰🌉
Die farbigen Fassaden leuchteten im Abendlicht wunderschön und wir machten unzählige Fotos. 📸✨ Besonders Natascha hatte alle Hände voll zu tun, da sich zwischen den Häusern natürlich auch zahlreiche Katzen herumtrieben. 🐱
Da die Campingplätze in Alghero bereits gut gefüllt waren, übernachteten wir auf dem idyllischen Agriturismo Su e Lentu. Bevor es weiterging, gönnten wir uns in Bosa noch einen ausgedehnten Mittagshalt im Bocca Bistrot. Aperol Spritz, gutes Essen und entspannte Ferienatmosphäre sorgten für zwei rundum zufriedene Gesichter. 🍹🍝😎
Von Bosa fuhren wir weiter nach Alghero, wo wir auf dem Camping Blu Laguna unterkamen. Den ersten Abend verbrachten wir ganz entspannt auf dem Campingplatz: grillieren, ein kaltes Bier trinken, Ferien geniessen und einfach die letzten Tage unserer Reise ausklingen lassen. 🍺🔥🌅
Am nächsten Morgen nahmen wir den Bus direkt vor dem Campingplatz. Für gerade einmal einen Euro brachte er uns bequem ins Stadtzentrum. 🚌💶
Alghero unterscheidet sich deutlich vom Rest Sardiniens. Die Stadt wird auch „La Petita Barcelona“, das kleine Barcelona, genannt. Grund dafür ist die jahrhundertelange katalanische Geschichte. Noch heute sprechen gewisse Einwohner einen lokalen katalanischen Dialekt und viele Strassennamen sind zweisprachig angeschrieben. 🇪🇸🇮🇹
Die Altstadt ist von mächtigen Stadtmauern umgeben, welche direkt auf den Klippen über dem Meer stehen. Die engen Gassen, kleinen Plätze und historischen Gebäude verleihen der Stadt ihren ganz eigenen Charakter. 🏰🌊
Wir verbrachten den ganzen Tag damit, durch die Altstadt zu schlendern, Mirto in verschiedenen Formen zu trinken, zu fotografieren und einfach die Ferien zu geniessen. 📸🍦😎
Kulinarisch wurde es an diesem Tag etwas weniger spektakulär. Nachdem wir uns am Mittag beim All-you-can-eat-Sushi im Tre i 1 ordentlich übernommen hatten, bestand das Abendessen nur noch aus Trockenfleisch und Reiswaffeln. 😂🍣
Es war gleichzeitig auch die letzte Nacht in Olaf. 🚐❤️
Am Freitag packten wir unsere sieben Sachen zusammen, erledigten noch einige Einkäufe in Sassari (Luki hat jetzt wieder Hosen) und machten uns langsam auf den Weg Richtung Porto Torres.
Dort gönnten wir uns am Hafen ein wohlverdientes Gelato und blickten auf drei unvergessliche Wochen zurück. 🍦Die Fähre war total entspannt um 21:30 Uhr abends und dauerte 12h von Porto Torres nach Genua. 🌅⛴️
Nach einem Cappucino und einem Nutella-Brioche gings mit Olaf über Crevoladossola (inkl. Sushi-Stop bei Amy Sushi) wieder nach Hause, wo wir von Mogli und Balu freudig empfangen wurden. 🐾😻
Drei Wochen unterwegs mit Olaf, unzählige Eindrücke, wunderschöne Landschaften, kristallklares Wasser, tolles Essen und ganz viele gemeinsame Erinnerungen. Trotz Hitze, engen Strassen und kleinen Pannen würden wir die Reise jederzeit wieder genau so machen.
Diese drei Wochen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. 🇨🇭🇫🇷🇮🇹❤️🚐✨Read more

























Nadine Gasser
😻❤️
Nadine Gasser
❤️❤️
TravelerSo tolli Reisebrichta🙏 merci, dass ier ewi wunderbare Ferieerläbnis mit iisch teilet🤩❤️😘