Belalp, Bastia und ein tropfender Olaf 🚐🏝️⚒️
Aug 18–21 in France ⋅ ☁️ 27 °C
Unsere Ferien begannen bereits am Donnerstagabend, allerdings noch mitten im Hochzeitsmodus. Während Natascha letzte Vorbereitungen wie Nageltermin und Fotobox organisierte, verbrachte Luki noch Zeit in luftiger Höhe am Gleitschirm. ☀️🪂
Am Freitag fuhren wir auf die Belalp zur letzten Besprechung mit Marketa und Christian vom Hotel Belalp. Die Dekoration wurde fertiggestellt, Blumen arrangiert und die letzten Details geklärt. Am Samstagmorgen wurde es dann ernst: Naschi war früh beim Coiffeur und beim Schminken, während Luki langsam nervös wurde.
Nach dem Fototermin auf dem Aletschbord folgte die freie Trauung. Anschliessend verging der Tag mit Apéro, Abendessen, Tanz und vielen Gesprächen wie im Flug. Erst gegen sechs Uhr morgens kehrte langsam Ruhe ein. Was für ein toller Tag mit wunderbaren Menschen an einem der schönsten Orte im Oberwallis. Den schönsten Ort, die Moosalp, haben wir allerdings bereits für die zivile Trauung ausgewählt. ❤️
Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Aufräumen, Verarbeiten und Ausnüchtern. Erst am Montag realisierten wir langsam, dass tatsächlich alles perfekt gelaufen war.
Doch wie im echten Leben geht es nach jedem Höhepunkt auch wieder etwas bergab. Beim Packen für die Hochzeitsreise entdeckten wir unter unserem VW T4 Olaf einen grossen Ölfleck in der Garage. Die Garage Rottu dichtete die Ursache zunächst ab und machte uns Hoffnung, dass die Reise trotzdem stattfinden könnte. 🔧
Also packten wir unsere Sachen, verabschiedeten uns von der Schweiz und fuhren um 02:30 Uhr morgens Richtung Savona. Begleitet von Bob Marley und den Beatles vergingen die rund 340 Kilometer überraschend entspannt. In Savona rollten wir auf die Mega Express II der Corsica Ferries und nutzten die sechsstündige Überfahrt vor allem für etwas Schlaf. ⛴️
Bei strahlendem Wetter erreichten wir Bastia, die mit rund 50'000 Einwohnern zweitgrösste Stadt Korsikas. Unser erstes Ziel war der Camping San Damiano südlich von Bastia. Nach einem gemütlichen Apéro und einer dringend benötigten Abkühlung im Meer verbrachten wir die erste Nacht in unserem Olaf. 🌊
Am nächsten Morgen dann die Ernüchterung: Beim Aufpumpen unseres SUP entdeckten wir erneut frische Ölflecken. An der Tankstelle mussten wir fast einen Liter Motoröl nachfüllen. Damit war klar: Das Problem war noch nicht gelöst.
Nach mehreren Telefonaten und Weiterempfehlungen landeten wir schliesslich bei der Garage Faillace. Der Mechaniker inspizierte Olaf, bestellte die benötigten Dichtungen und versprach, sich am nächsten Morgen darum zu kümmern. Also beschlossen wir, den Tag trotzdem zu geniessen, paddelten eine Runde mit dem SUP und liessen uns die Stimmung nicht verderben. 🏄
Am Donnerstagmorgen standen wir, bewaffnet mit Pain au Chocolat, bereits früh bei der Garage. Während Olaf operiert wurde, verbrachten wir den Tag in Bastia. Gegen 16 Uhr konnten wir unseren frisch abgedichteten und vor allem trockenen T4 wieder abholen.
Die erste Probefahrt führte uns nach Saint-Florent, einer kleinen Hafenstadt mit knapp 2'000 Einwohnern an der Westküste des Cap Corse. Nach einer feinen Pizza im Maison du Pizza, einer spontanen Kürzung von Lukas' Hosenbeinen und der Niederlage des FC Sion bezogen wir den Camping Kalliste. Mit 62 Euro pro Nacht war er der teuerste Campingplatz unserer bisherigen Reise.
Die angekündigten Unwetter entpuppten sich glücklicherweise als harmlose Regenschauer. Diese nutzten wir am Freitag für die Fahrt entlang der spektakulären Westküste Richtung Piana, einem Dorf mit gerade einmal rund 500 Einwohnern, das für die berühmten roten Granitfelsen der Calanques de Piana bekannt ist. 🚐🌧️Read more
Piana, Bonifacio und gfühlt 35 Grad im Schattu 🌡️
Aug 21–25 in France ⋅ ☁️ 30 °C
Die Calanque de Piana waren einmal mehr ein absolutes Highlight unserer Reise. Die bizarren roten Felsen faszinierten uns derart, dass wir die Strecke insgesamt fünfmal durchfuhren. Besonders am Morgen, wenn die Sonne tief über dem Meer steht, leuchten die Felsformationen in beeindruckenden Farben. ☀️🪨
Für die nächsten Tage bezogen wir den uns bereits bekannten Camping d’Arone. Nach einer entspannten Siesta ging es am Abend noch ans Meer 🌊, bevor wir für den folgenden Tag bereits einen Tisch im Restaurant Casabianca reservierten.
Am Samstag stand die Wanderung auf den Capu Rossu auf dem Programm. 🥾 Der Weg führte uns über Stock und Stein zum Genueserturm, hoch über den Klippen. Die Aussicht auf das offene Meer und die zerklüftete Küste war schlicht spektakulär. Auf dem Rückweg machte sich die Augusthitze zunehmend bemerkbar, sodass wir uns umso mehr auf den Abend freuten. Im Casabianca genossen wir ein ausgezeichnetes Nachtessen mit herrlichem Meerblick 🍽️🌅, zufälligerweise sogar am selben Tisch wie bereits zwei Jahre zuvor. Während tagsüber sommerliche Temperaturen herrschten, überraschten uns die Nächte in Piana mit angenehmer Kühle. Nach den oft sehr heissen Nächten im Olaf war das eine willkommene Abwechslung.
Am Sonntag packten wir erneut zusammen und fuhren nach Porto. Von dort aus starteten wir zu einer Bootstour ⛵ ins Naturreservat Scandola und ins kleine Küstendorf Girolata. Das UNESCO-Weltnaturerbe gilt als eines der am besten geschützten Naturgebiete des Mittelmeerraums. Die zerklüfteten Vulkanfelsen, die steilen Küsten und das kristallklare Wasser machen die Region einzigartig. Um die empfindliche Natur zu schützen, darf nur eine Handvoll traditioneller Fischer dort ihrer Arbeit nachgehen.
Nach einer Stärkung mit Crêpes führte uns die Reise weiter in den Süden Korsikas nach Bonifacio. Die Temperaturen erreichten dort ihren bisherigen Höhepunkt 🌡️ und machten jede Bewegung zur schweisstreibenden Angelegenheit. Auf dem Camping des Îles, den wir ebenfalls bereits kannten, fanden wir jedoch einen angenehmen Ausgangspunkt für die nächsten Tage.
Am darauffolgenden Morgen paddelten wir mit dem SUP 🏄♂️ über die berühmte Sandbank zur Île Piana. Das türkisblaue Wasser erinnerte eher an die Karibik als an das Mittelmeer. Für die geplante Tour zur Grotte des Amoureux waren Wind und Wellengang allerdings zu stark, sodass wir unsere Pläne spontan anpassen mussten.
Am Abend schlenderten wir durch die Altstadt von Bonifacio, wo Luki noch ein paar neue kurze Hosen 👕 fand. Den Tag liessen wir bei leckeren Tapas und einem Glas Wein 🍷 in der gemütlichen Bar La Voûte ausklingen.
Bevor wir Korsika verliessen, wurden noch einige letzte Besorgungen erledigt: zwei Schnorchelmasken 🤿, Strandschuhe 👣 und ein ausgiebiges Mittagessen im Restaurant Pita. Anschliessend hiess es Abschied nehmen von der Île de Beauté. Mit der Fähre ⛴️ setzten wir nach Santa Teresa Gallura über und starteten den sardischen Teil unserer Hochzeitsreise. 🇮🇹❤️Read more
Capo Testa, La Maddalena und no heisser wa dana!
Aug 25–28 in Italy ⋅ ⛅ 30 °C
Die Überfahrt von Bonifacio nach Santa Teresa Gallura in Sardinien dauerte gerade einmal 50 Minuten und schon rollten wir mit Olaf von der Fähre. 🇮🇹🚐
Unser erster Stopp war der wunderschöne Strand Zia Culumba. Natürlich mussten die neuen Schnorchelmasken und Schwimmschuhe sofort getestet werden. 🤿 Schon nach wenigen Minuten entdeckten wir zahlreiche Fische im kristallklaren Wasser. Der Start auf Sardinien hätte kaum besser sein können. 🐟🌊
Anschliessend fuhren wir weiter zum berühmten Capo Testa. Die bizarren Granitfelsen und die fast schon ausserirdische Mondlandschaft waren beeindruckend. 🌕⛰️ Leider waren wir mit unserer Begeisterung nicht alleine. Die Parkplätze waren hoffnungslos überfüllt und überall standen Autos. Da verzichteten wir auf den geplanten Sonnenuntergang und machten uns lieber auf den Weg zum Camping La Liccia. 🏕️
Am nächsten Morgen ging es früh nach Palau, von wo wir mit der Fähre auf das Inselarchipel La Maddalena übersetzten. Die Überfahrt dauerte nur rund 20 Minuten. Die Strassen auf den Inseln waren teilweise so schmal, dass sie uns sofort an die Bürchner Seite der Moosalp erinnerten. 🚐😅
Von La Maddalena aus ging es direkt weiter nach Caprera. Die Luftfeuchtigkeit war enorm, der Himmel dunstig und die Temperaturen kratzten gefühlt an der 40-Grad-Marke. 🥵 Zum Glück wartete überall das türkisblaue Meer auf uns. Wir verbrachten den Tag mit Baden, Schnorcheln und Staunen über die faszinierende Unterwasserwelt. 🤿🐠
Am Abend schlenderten wir durch La Maddalena und landeten spontan im Fico d'Isola. Die leckeren Tapas, die entspannte Atmosphäre und die gute Musik machten den Abend perfekt. 🍷🍴🎶
Danach bezogen wir den Camping Abbatoggia, direkt am Meer gelegen. Ein wunderschöner Ort. Es hätte sogar Stellplätze direkt am Wasser gegeben, aber dort wären wir vermutlich langsam gegart worden. 🌡️🔥 Stattdessen stellten wir Olaf unter eine schattenspendende Plane. Unser zuvor gekaufter Verdunstungskühler wurde in diesen Nächten zum heimlichen Ferienhelden. Ohne ihn wäre Schlafen kaum möglich gewesen. 😅💨
Der nächste Morgen begann wie immer: Kaffee in der Hand, Blick aufs Meer und langsam wach werden. ☕🌊 Anschliessend schnappten wir unser SUP und paddelten Richtung Punta d’Abbatoggia. Dort erwartete uns genau das, wovon man im Wallis nur träumen kann: glasklares Wasser, traumhafte Sandbuchten und kleine Inseln mit Postkartenkulisse. 🏄♂️🏝️
Wir schnorchelten ausgiebig, erkundeten die Felsen und machten einige fantastische Tierbeobachtungen. Neben unzähligen Fischen entdeckten wir sogar einen Pulpo, Seesterne und Schwärme von Sattelbrassen. 🐙🌟🐟
Besonders lustig wurde es, als wir einen gefundenen Knoblauch ins Wasser hielten. Plötzlich waren hunderte Fische um uns herum und lieferten sich ein wahres Festmahl. 😂🤿
Die Gegend rund um Abbatoggia erhält von uns ohne Zögern eine 10/10. ⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐⭐
Am Abend assen wir im Camping-Restaurant und dort entstanden zwei neue grosse Liebesgeschichten: ❤️
🥟 Natascha verliebte sich in die Culurgiones
🍯 Lukas verliebte sich in die Seadas
Von diesem Zeitpunkt an standen beide Gerichte regelmässig auf unserem Speiseplan. 😋
Die folgenden 24 Stunden waren temperaturmässig das Extremste, das wir je mit Olaf erlebt haben. Selbst nachts kühlte es kaum ab und die Luftfeuchtigkeit war enorm. 🥵🚐
Den Vormittag verbrachten wir nochmals auf dem SUP, genossen die letzten Stunden auf La Maddalena und verabschiedeten uns langsam von diesem traumhaften Inselparadies. Anschliessend machten wir uns auf den Weg Richtung Ostküste und Cala Gonone, wo das nächste Kapitel unseres Sardinien-Abenteuers auf uns wartete. 🌊🚐🏝️Read more
Golfo di Orosei 🌊🐚☀️
Aug 28–31 in Italy ⋅ ☁️ 37 °C
Nach der Fahrt quer über die Insel erreichten wir Cala Gonone, wo wir uns für drei Nächte im Sardinia Camping einrichteten. Der Campingplatz liegt ideal, nur wenige Gehminuten vom Zentrum und dem kleinen Hafen entfernt. 🏕️🚐
Nach der dreistündigen Autofahrt machten wir am ersten Abend nicht mehr viel. Die Hitzewelle erreichte gerade ihren Höhepunkt und selbst nach Sonnenuntergang war es noch unglaublich warm. 🥵🌡️
Deshalb erklärten wir den nächsten Tag kurzerhand zum Waschtag. 🧺😄 Endlich konnten wir mal wieder unsere Kleider waschen und etwas Ordnung in Olaf bringen. Während die Wäsche trocknete, gönnten wir uns im Baia Blu ein feines Mittagessen mit wunderschönem Blick aufs Meer. 🌊🍝
Nach einem kleinen Nachmittagsschläfchen, dem Wäscheaufhängen und dem obligaten Ferien-Nichtstun entwickelte sich der Waschtag schliesslich ungeplant zu einem regelrechten Fresstag. 😂🍷
Am Abend gingen wir ins 4 Mori, wo wir ausgezeichnet gegessen haben. Begleitet von einem Glas Cannonau degustierten wir unter anderem Rinderzunge, gebratene Ente und endlich auch das lang ersehnte Porceddu. 🐷🍷 Ein weiteres kulinarisches Highlight unserer Reise.
Der darauffolgende Morgen fiel dann deutlich einfacher aus: Reiswaffeln, Honig und eine Banane mussten als Frühstück genügen. 🍌😄
Anschliessend spazierten wir zum Strand von Cala Gonone. Wirklich schön fanden wir ihn zwar nicht, aber für eine schnelle Abkühlung im Meer war er perfekt. 🌊☀️
Am Nachmittag wurde es dann etwas spannender. Nachdem der FC Sion gegen Lugano keinen besonders erfreulichen Auftritt hingelegt hatte, war Natascha dafür umso erfolgreicher und schloss Bekanntschaft mit einer kleinen Katze. 🐱❤️
Natürlich bekam sie sofort einen Namen: Mlu.
Während Natascha verliebt mit Mlu kuschelte, war Lukas gedanklich schon einen Schritt weiter. Die Telefonnummer eines Tierarztes war bereits herausgesucht und mehrere Tabs mit Informationen zur Einreise einer sardischen Katze in die Schweiz waren geöffnet. 😂🐱🚐
Am Abend genossen wir die angenehmeren Temperaturen direkt am Strand, liessen den Tag gemütlich ausklingen und bewunderten den riesigen orange-roten Mond über dem Meer. 🌕🧡 Durch den tiefen Stand am Horizont und die Rauch- und Staubpartikel eines Waldbrandes im Inselinneren wirkte er fast unwirklich schön.
Der absolute Höhepunkt von Cala Gonone folgte jedoch am nächsten Tag.
Mit zehn weiteren Personen auf einem Schlauchboot ging es hinaus ins Golfo di Orosei. 🚤🌊
Sieben Stunden lang erkundeten wir die spektakuläre Küste Sardiniens. Wir besuchten traumhafte Orte wie Cala Luna, Bue Marino, Cala Goloritzé und weitere Buchten, deren Wasser in den unterschiedlichsten Blau- und Türkistönen leuchtete. 💙🤿
Zwischendurch wurde immer wieder geschnorchelt, gebadet und einfach nur gestaunt. Die steilen Kalkfelsen, die versteckten Strände und das glasklare Wasser machten diese Tour zu einem der schönsten Erlebnisse unserer gesamten Sardinienreise. 🏝️🐟🐙
Da wir die Tour direkt über den Campingplatz gebucht hatten, durften wir unseren Stellplatz sogar noch bis 17:00 Uhr behalten. Nach einem kleinen Snack im Campingrestaurant machten wir uns schliesslich wieder auf den Weg.
Dieses Mal jedoch weg vom Meer.
Vor uns lagen die Berge und das Landesinnere Sardiniens. Nächstes Ziel: Ulassai. ⛰️🚐✨Read more
Ulassai, Bosa, Alghero und de Heimwärts züe!
Aug 31–Sep 5 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C
Nach unserer spektakulären Zeit in Cala Gonone zog es uns ins Landesinnere nach Ulassai. Dort richteten wir uns auf dem gemütlichen Camping Theleme ein. Die Zufahrt war allerdings nichts für schwache Nerven: Die Strasse war teilweise so eng, dass wir kurz überlegten, wieder rückwärts raus zu fahren. 😅🚐 Zum Glück war Olaf der Einzige auf dieser Reise, der kein zusätzliches Feriengewicht zugelegt hatte.
Kaum angekommen, machte Natascha bereits wieder Bekanntschaft mit den lokalen Katzen. 🐱 Zwei besonders zutrauliche Exemplare hatten von den deutschen Campingkindern die liebevollen Namen „Hörby“ und „Affe“ erhalten. ❤️
Am nächsten Morgen stand ein Ortswechsel der besonderen Art an. Statt 30 Grad Aussentemperatur erwarteten uns in der Grotta Su Marmuri gerade einmal angenehm kühle 10 Grad. 🥶🕳️
Die Höhle gehört zu den eindrücklichsten Tropfsteinhöhlen Sardiniens. Sie liegt auf rund 880 Metern Höhe, verfügt über einen etwa 850 Meter langen Besucherbereich und führt durch gewaltige Hallen mit bis zu 70 Meter hohen Wänden. Besonders faszinierend fanden wir die unglaubliche Geduld der Natur: Ein Stalagmit wächst nur ungefähr 1 cm³ in 100 Jahren. Da wird einem schon bewusst, wie alt die Formationen tatsächlich sind. ⏳✨
Nach der Führung mussten wir uns selbstverständlich wieder stärken. Praktischerweise lag direkt nebenan ein Restaurant, in welchem wir die inzwischen zur Tradition gewordene Kombination aus Culurgiones, Malloreddus und Seadas bestellten. 🥟
Anschliessend ging es quer über die Insel zurück an die Westküste nach Bosa. 🌈🏘️
Bosa gilt als eine der schönsten Kleinstädte Sardiniens. Die bunten Häuser entlang des Flusses Temo verleihen dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Der Temo ist übrigens der einzige schiffbare Fluss Sardiniens. Über allem thront die mittelalterliche Burg Castello Malaspina, die seit dem 12. Jahrhundert über die Stadt wacht. 🏰🌉
Die farbigen Fassaden leuchteten im Abendlicht wunderschön und wir machten unzählige Fotos. 📸✨ Besonders Natascha hatte alle Hände voll zu tun, da sich zwischen den Häusern natürlich auch zahlreiche Katzen herumtrieben. 🐱
Da die Campingplätze in Alghero bereits gut gefüllt waren, übernachteten wir auf dem idyllischen Agriturismo Su e Lentu. Bevor es weiterging, gönnten wir uns in Bosa noch einen ausgedehnten Mittagshalt im Bocca Bistrot. Aperol Spritz, gutes Essen und entspannte Ferienatmosphäre sorgten für zwei rundum zufriedene Gesichter. 🍹🍝😎
Von Bosa fuhren wir weiter nach Alghero, wo wir auf dem Camping Blu Laguna unterkamen. Den ersten Abend verbrachten wir ganz entspannt auf dem Campingplatz: grillieren, ein kaltes Bier trinken, Ferien geniessen und einfach die letzten Tage unserer Reise ausklingen lassen. 🍺🔥🌅
Am nächsten Morgen nahmen wir den Bus direkt vor dem Campingplatz. Für gerade einmal einen Euro brachte er uns bequem ins Stadtzentrum. 🚌💶
Alghero unterscheidet sich deutlich vom Rest Sardiniens. Die Stadt wird auch „La Petita Barcelona“, das kleine Barcelona, genannt. Grund dafür ist die jahrhundertelange katalanische Geschichte. Noch heute sprechen gewisse Einwohner einen lokalen katalanischen Dialekt und viele Strassennamen sind zweisprachig angeschrieben. 🇪🇸🇮🇹
Die Altstadt ist von mächtigen Stadtmauern umgeben, welche direkt auf den Klippen über dem Meer stehen. Die engen Gassen, kleinen Plätze und historischen Gebäude verleihen der Stadt ihren ganz eigenen Charakter. 🏰🌊
Wir verbrachten den ganzen Tag damit, durch die Altstadt zu schlendern, Mirto in verschiedenen Formen zu trinken, zu fotografieren und einfach die Ferien zu geniessen. 📸🍦😎
Kulinarisch wurde es an diesem Tag etwas weniger spektakulär. Nachdem wir uns am Mittag beim All-you-can-eat-Sushi im Tre i 1 ordentlich übernommen hatten, bestand das Abendessen nur noch aus Trockenfleisch und Reiswaffeln. 😂🍣
Es war gleichzeitig auch die letzte Nacht in Olaf. 🚐❤️
Am Freitag packten wir unsere sieben Sachen zusammen, erledigten noch einige Einkäufe in Sassari (Luki hat jetzt wieder Hosen) und machten uns langsam auf den Weg Richtung Porto Torres.
Dort gönnten wir uns am Hafen ein wohlverdientes Gelato und blickten auf drei unvergessliche Wochen zurück. 🍦Die Fähre war total entspannt um 21:30 Uhr abends und dauerte 12h von Porto Torres nach Genua. 🌅⛴️
Nach einem Cappucino und einem Nutella-Brioche gings mit Olaf über Crevoladossola (inkl. Sushi-Stop bei Amy Sushi) wieder nach Hause, wo wir von Mogli und Balu freudig empfangen wurden. 🐾😻
Drei Wochen unterwegs mit Olaf, unzählige Eindrücke, wunderschöne Landschaften, kristallklares Wasser, tolles Essen und ganz viele gemeinsame Erinnerungen. Trotz Hitze, engen Strassen und kleinen Pannen würden wir die Reise jederzeit wieder genau so machen.
Diese drei Wochen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. 🇨🇭🇫🇷🇮🇹❤️🚐✨Read more

TravelerSo tolli Reisebrichta🙏 merci, dass ier ewi wunderbare Ferieerläbnis mit iisch teilet🤩❤️😘
































































































Nadine Gasser❤️❤️❤️
TravelerGniessets ganz fest ier Zwei❤️❤️😘
Gniessets fescht. Ewi Hochzit isch es wunderbars Fäscht gsi. Danke ew bed❤️❤️ [David]