• Luki und Naschi
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Flitterwuche mim Olaf 🚐🏝️

Nach der zivilischu Hochzyt uf der Moosalp (29.7) und dum Fäscht uf der Belalp (15.8) geitz mim Olaf fer drii Wuche uf Korsika und Sardinien 🚐🏝️ Read more
  • Trip start
    August 18, 2026

    Belalp, Bastia und ein tropfender Olaf 🚐🏝️⚒️

    Aug 18–21 in France ⋅ ☁️ 27 °C

    Unsere Ferien begannen bereits am Donnerstagabend, allerdings noch mitten im Hochzeitsmodus. Während Natascha letzte Vorbereitungen wie Nageltermin und Fotobox organisierte, verbrachte Luki noch Zeit in luftiger Höhe am Gleitschirm. ☀️🪂
    Am Freitag fuhren wir auf die Belalp zur letzten Besprechung mit Marketa und Christian vom Hotel Belalp. Die Dekoration wurde fertiggestellt, Blumen arrangiert und die letzten Details geklärt. Am Samstagmorgen wurde es dann ernst: Naschi war früh beim Coiffeur und beim Schminken, während Luki langsam nervös wurde.
    Nach dem Fototermin auf dem Aletschbord folgte die freie Trauung. Anschliessend verging der Tag mit Apéro, Abendessen, Tanz und vielen Gesprächen wie im Flug. Erst gegen sechs Uhr morgens kehrte langsam Ruhe ein. Was für ein toller Tag mit wunderbaren Menschen an einem der schönsten Orte im Oberwallis. Den schönsten Ort, die Moosalp, haben wir allerdings bereits für die zivile Trauung ausgewählt. ❤️
    Der Sonntag stand ganz im Zeichen von Aufräumen, Verarbeiten und Ausnüchtern. Erst am Montag realisierten wir langsam, dass tatsächlich alles perfekt gelaufen war.
    Doch wie im echten Leben geht es nach jedem Höhepunkt auch wieder etwas bergab. Beim Packen für die Hochzeitsreise entdeckten wir unter unserem VW T4 Olaf einen grossen Ölfleck in der Garage. Die Garage Rottu dichtete die Ursache zunächst ab und machte uns Hoffnung, dass die Reise trotzdem stattfinden könnte. 🔧
    Also packten wir unsere Sachen, verabschiedeten uns von der Schweiz und fuhren um 02:30 Uhr morgens Richtung Savona. Begleitet von Bob Marley und den Beatles vergingen die rund 340 Kilometer überraschend entspannt. In Savona rollten wir auf die Mega Express II der Corsica Ferries und nutzten die sechsstündige Überfahrt vor allem für etwas Schlaf. ⛴️
    Bei strahlendem Wetter erreichten wir Bastia, die mit rund 50'000 Einwohnern zweitgrösste Stadt Korsikas. Unser erstes Ziel war der Camping San Damiano südlich von Bastia. Nach einem gemütlichen Apéro und einer dringend benötigten Abkühlung im Meer verbrachten wir die erste Nacht in unserem Olaf. 🌊
    Am nächsten Morgen dann die Ernüchterung: Beim Aufpumpen unseres SUP entdeckten wir erneut frische Ölflecken. An der Tankstelle mussten wir fast einen Liter Motoröl nachfüllen. Damit war klar: Das Problem war noch nicht gelöst.
    Nach mehreren Telefonaten und Weiterempfehlungen landeten wir schliesslich bei der Garage Faillace. Der Mechaniker inspizierte Olaf, bestellte die benötigten Dichtungen und versprach, sich am nächsten Morgen darum zu kümmern. Also beschlossen wir, den Tag trotzdem zu geniessen, paddelten eine Runde mit dem SUP und liessen uns die Stimmung nicht verderben. 🏄
    Am Donnerstagmorgen standen wir, bewaffnet mit Pain au Chocolat, bereits früh bei der Garage. Während Olaf operiert wurde, verbrachten wir den Tag in Bastia. Gegen 16 Uhr konnten wir unseren frisch abgedichteten und vor allem trockenen T4 wieder abholen.
    Die erste Probefahrt führte uns nach Saint-Florent, einer kleinen Hafenstadt mit knapp 2'000 Einwohnern an der Westküste des Cap Corse. Nach einer feinen Pizza im Maison du Pizza, einer spontanen Kürzung von Lukas' Hosenbeinen und der Niederlage des FC Sion bezogen wir den Camping Kalliste. Mit 62 Euro pro Nacht war er der teuerste Campingplatz unserer bisherigen Reise.
    Die angekündigten Unwetter entpuppten sich glücklicherweise als harmlose Regenschauer. Diese nutzten wir am Freitag für die Fahrt entlang der spektakulären Westküste Richtung Piana, einem Dorf mit gerade einmal rund 500 Einwohnern, das für die berühmten roten Granitfelsen der Calanques de Piana bekannt ist. 🚐🌧️
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  • Piana, Bonifacio und gfühlt 35 Grad im Schattu 🌡️

    Aug 21–25 in France ⋅ ☁️ 30 °C

    Die Calanque de Piana waren einmal mehr ein absolutes Highlight unserer Reise. Die bizarren roten Felsen faszinierten uns derart, dass wir die Strecke insgesamt fünfmal durchfuhren. Besonders am Morgen, wenn die Sonne tief über dem Meer steht, leuchten die Felsformationen in beeindruckenden Farben. ☀️🪨
    Für die nächsten Tage bezogen wir den uns bereits bekannten Camping d’Arone. Nach einer entspannten Siesta ging es am Abend noch ans Meer 🌊, bevor wir für den folgenden Tag bereits einen Tisch im Restaurant Casabianca reservierten.
    Am Samstag stand die Wanderung auf den Capu Rossu auf dem Programm. 🥾 Der Weg führte uns über Stock und Stein zum Genueserturm, hoch über den Klippen. Die Aussicht auf das offene Meer und die zerklüftete Küste war schlicht spektakulär. Auf dem Rückweg machte sich die Augusthitze zunehmend bemerkbar, sodass wir uns umso mehr auf den Abend freuten. Im Casabianca genossen wir ein ausgezeichnetes Nachtessen mit herrlichem Meerblick 🍽️🌅, zufälligerweise sogar am selben Tisch wie bereits zwei Jahre zuvor. Während tagsüber sommerliche Temperaturen herrschten, überraschten uns die Nächte in Piana mit angenehmer Kühle. Nach den oft sehr heissen Nächten im Olaf war das eine willkommene Abwechslung.
    Am Sonntag packten wir erneut zusammen und fuhren nach Porto. Von dort aus starteten wir zu einer Bootstour ⛵ ins Naturreservat Scandola und ins kleine Küstendorf Girolata. Das UNESCO-Weltnaturerbe gilt als eines der am besten geschützten Naturgebiete des Mittelmeerraums. Die zerklüfteten Vulkanfelsen, die steilen Küsten und das kristallklare Wasser machen die Region einzigartig. Um die empfindliche Natur zu schützen, darf nur eine Handvoll traditioneller Fischer dort ihrer Arbeit nachgehen.
    Nach einer Stärkung mit Crêpes führte uns die Reise weiter in den Süden Korsikas nach Bonifacio. Die Temperaturen erreichten dort ihren bisherigen Höhepunkt 🌡️ und machten jede Bewegung zur schweisstreibenden Angelegenheit. Auf dem Camping des Îles, den wir ebenfalls bereits kannten, fanden wir jedoch einen angenehmen Ausgangspunkt für die nächsten Tage.
    Am darauffolgenden Morgen paddelten wir mit dem SUP 🏄‍♂️ über die berühmte Sandbank zur Île Piana. Das türkisblaue Wasser erinnerte eher an die Karibik als an das Mittelmeer. Für die geplante Tour zur Grotte des Amoureux waren Wind und Wellengang allerdings zu stark, sodass wir unsere Pläne spontan anpassen mussten.
    Am Abend schlenderten wir durch die Altstadt von Bonifacio, wo Luki noch ein paar neue kurze Hosen 👕 fand. Den Tag liessen wir bei leckeren Tapas und einem Glas Wein 🍷 in der gemütlichen Bar La Voûte ausklingen.
    Bevor wir Korsika verliessen, wurden noch einige letzte Besorgungen erledigt: zwei Schnorchelmasken 🤿, Strandschuhe 👣 und ein ausgiebiges Mittagessen im Restaurant Pita. Anschliessend hiess es Abschied nehmen von der Île de Beauté. Mit der Fähre ⛴️ setzten wir nach Santa Teresa Gallura über und starteten den sardischen Teil unserer Hochzeitsreise. 🇮🇹❤️
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    Trip end
    September 5, 2026