• …endlich am Meer!

    February 11 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Mittwoch, 11.02.2026,
    68,6km, 717 hm
    von Nelson nach Maitai, free Campground am Motueka River

    Wir verließen unsere Herberge in Nelson und endlich führte uns die Route ans Meer.
    Wir durchfuhren kleine Vororte von Nelson, wo die Bikeroute direkt der Küstenlinie entlang führte. Sehr entspannt. Wir trafen dort viele Pensionisten, die entweder allein oder auch in größeren Gruppen hauptsächlich mit E-Bikes unterwegs waren. Das Wetter war sonnig, nur ein paar weiße Wölkchen am Himmel.
    Gefrühstückt haben wir im Schatten eines Busches, direkt neben dem Biketrack. Es war eigentlich richtig schön warm und eine Sektion ging am Sandstrand entlang, rechts das blaue Meer und links große Pinien, die einen würzigen,schweren Duft in der warmen Sonne entwickelt hatten. Darunter zu fahren war einfach nur wunderbar.
    Gegen ca. 12h mussten wir einen Meeresarm mit der Fähre überqueren. Ein kleines weißes Boot, das gerade für Biker ca. 15 Halterungen für die Fahrräder eingebaut hatte. Die Überfahrt dauerte gerade mal gefühlte 10 Minuten, danach durchquerten wir die geschäftige Anlegestelle und fuhren zum nächstgelegenen Supermarkt und kauften unser Abendessen ein. Nach ca. 2 Stunden auf der wenig befahrenen Asphaltstraße fanden wir eine größere Wiese mit ein wenig Schatten zum Mittagessen. So hatten wir wieder Kraft für ein paar kleine Anstiege. Danach machten wir eine Ruhepause unter einem großen Baum, gechillt am Rücken im Gras liegen und in die Baumkrone schauen.
    Gegen späterem Nachmittag zweigte dann eine Gravel-Road in die Berge ab. Dem sollten wir eigentlich folgen. So standen wir unentschlossen an der Abzweigung als ein Wagen neben uns hielt und uns die Fahrerin fragte wo wir hin wollten. Sie konnte uns einen kostenlosen Campingplatz am Flussufer empfehlen, der ca. noch 10 km von uns entfernt lag, und zwar dem Fluss entlang an der Asphalt-Straße. Wir bedankten uns, auch froh, dass wir nun nicht den Schotterweg hinauf in die Berge nehmen mussten und freuten uns schon auf das Bad im Fluss.
    Und tatsächlich, ein schöner ziemlich ebener Platz mit Wiese am Fluss und Zufahrt von der Straße entpuppte sich als unser Übernachtungsplatz.
    Wir bauten unser Zelt auf, sodass unser Tarp noch trocknen konnte, welches wir tropfnass in die Hülle gepackt hatten. Dann hüpften wir nach dem schweißtreibenden Radltag in den erfrischenden Fluss. So frisch geduscht schlüpften wir in unser Zelt und konnten uns vor dem Angriff der Sandflies gerade noch retten.
    Hier standen noch ca. 3-4 weitere Vans und Autos, die hier ihr Nachtquartier aufgeschlagen hatten.
    Wir waren müde vom Radeln und froh noch ohne viel Suchen eine Dusche und einen Schlafplatz gefunden zu haben.
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