Starkwindpause
August 3 in the United States
☁️ 13 °C
Montag,03.08. und Dienstag, 04.08.2026
Die Wanderung, die wir uns ausgesucht hatten,war lang und einen Kamm entlang, deshalb undenkbar, dass wir sie bei Sturmböen um die 50 km/h antreten würden.
Zu gefährlich.
Am Montag war zusätzlich etwas Regen vorhergesagt worden, und wir beschlossen, nach unserem Frühstück ins Besucherzentrum des Denali Nationalparks zu fahren.
Es gab viel Informatives zu sehen, über die Geschichte des Parks, seine Tiere, über den Mount McKinley, den höchsten Berg der USA und ein Ranger hielt sogar einen kleinen Vortrag und beantwortete die Fragen der Besucher.
Wir holten uns Wanderkarten vom Trail,und fuhren dann wieder zu unserem Schlafplatz in der Tundra, ca. 12 Minuten entfernt vom Nationalpark. Hier konnten wir nämlich kostenlos übernachten, waren unter uns und nicht im teuren Campingplatz des Nationalparks.
Da wir autonom waren, war das überhaupt kein Problem und wir lassen dadurch die Natur völlig unangetastet und sauber zurück.
Während unser Van trotz der Büsche vom Wind hin und hergeschaukelt wurde, arbeitete Alex am Projekt weiter und ich fachsimpelte per WhatsApp mit meiner Tochter Luisa über das Styling ihres Badezimmers in der neuen Wohnung, die sie und Dominic gerade herrichteten.
Wir kochten uns Frühstück mit Gemüse und Obst, für mich mein obligatorisches Haferflockenprorridge. Dann Mittagessen, Kartoffel mit Bohnencurry.
Am Dienstag gabs Morgenroutine mit Yoga, noch immer viel Wind und einem neugierigen Hasen, der keine Angst vor uns zu haben schien.
Ein Tag mit gutem Frühstück, für mich gabs endlich mal French Toast mit Joghurt und Früchten,davor Gemüse gedünstet und roh. Auch unser selbstgemachtes Natto durfte nicht fehlen. Wir hatten uns extra eine verschließbare Box gekauft, in der wir die Schälchen mit den geimpften Sojabohnen, abgedeckt mit durchlöcherter Folie, mit 2 Thermofore und Handtücher in unserer Vorratsbox unter dem Bett, auch nochmals verschlossen mit einem Holzdeckel, damit wir ihn als Treppe fürs Bett benutzen konnten.
An diesem Tag kochten wir auch noch unsere eingeweichten Sojabohnen und machten mit demselben Wärmebox-Verfahren Sojajoghurt.
Gegen Abend richteten wir uns dann das Frühstück und Mittagessen für unseren Wandertag her. Es sollte Vollkornwraps mit Seitan geben. Auch Bärenspray, Powerbank, Apotheke, Handschuhe, Haube, Wanderstecken und Windjacke mit Hose verstauten wir schon in unseren Rucksäcken.
Es wurde dann doch schon wieder 21 Uhr und wir wollten morgen ja zeitig los.Read more










