Tahuata
June 22 in French Polynesia ⋅ ☁️ 27 °C
Ein kurzer Sprung war es von Fatu Hiva nach Tahuata, etwa 45 sm.
Wir liefen zuerst in die Bucht Vaitahu ein, um unter anderem die bekannte Kirche gleichen Namens zu besuchen. Sie wurde 1988 eingeweiht, ein Geschenk des Vatikans, weil die Insel eine wichtige Rolle in der Christianisierung der Marquesas spielte.
Im Ort Vaitahu gingen 1595 die Spanier unter Álvaro de Medaña an Land, und hier wurde 1842 der Vertrag unterzeichnet, mit dem die Marquesas unter französische Herrschaft kamen.
Die Kirche ist bekannt für ihre Größe, ihre schönen farbigen Glasfenster und Holzschnitzerein an den Türen und im Altarbereich, sowie für die 4 m hohe „Marienfigur mit Kind“ vom einheimischen Künstler Damien Haturau über dem Eingang. Einen Gottesdienst konnten wir leider in den 2 Tagen nicht mitfeiern. Soll extrem eindrucksvoll sein.
Sehr viel mehr gibt es in dem beschaulichen Örtchen auch nicht zu sehen. Wir bekamen ein Stück Schulunterricht mit Musik im Freien mit, und wir machten im Vorbeigehen einen spontanen Besuch im medical center wegen eines ringförmigen Hautausschlages von Uwe. Angeschaut, Antimykoticum Creme geschenkt bekommen, nichts gekostet, alle sehr freundlich: „ pour les champignons“!🤣😄
Abends bereitete ich erstmals ein Dessert aus weicher Brotfrucht zu. Eigentlich hatte ich sie als Beilage wie Bratkartoffeln machen wollen, aber sie war sehr schnell zu weich dafür geworden. Mit Butter, braunem Zucker und Zimt in der Pfanne rausgebraten ergab sich spontan eine leckere Abwechslung zum Kaffee.
In der nächsten Bucht dieser Insel, der Bucht Hanamoenoa, lädt ein weicher gelber Sandstrand zum Besuch ein. Hier erlebten wir fast täglich den Besuch einer Gruppe kleiner Mantas, die am felsigen Buchteingang morgens spielen. Einmal waren sie um 8.30 uhr ganz nah am Boot. Wir ergriffen schnell die bereitgelegten Kameras (Insta 360 und oceanic+ underwaterhousing für Gopro), Flossen, Taucherbrillen und mischten uns unter sie. Und siehe da, sie schwammen nicht weg, wedelten um uns herum, ließen uns tief in ihr geöffnetes Maul blicken, und Uwe bekam sogar eine persönliche Show dicht vor ihm mit 4 Saltos geboten. Er stand nur gerade im Wasser und kuckte zu. Ein Erlebnis das bleibt!
Auch der Tauchgang mit Volker und Carla zum nahegelegenen Riff war sehr schön. Das Wasser war anfangs zwar recht trüb, klarte aber im Verlauf etwas auf. Und wenn man nahe rangeht an die sehr abwechslungsreichen Korallen, um zu entdecken, was sich in deren Tiefe versteckt, sieht es sowieso immer klarer aus.
Ein weiteres Novum fand statt: Uwe installierte und testete den neuen 3D-Drucker, den wir letztes Jahr in Miami erstanden hatten. Er kann sogar bei leichtem Schwell am Ankerplatz problemlos arbeiten. Uwe hat schon einige Ersatzteile aus Kunststoff auf der Liste, die er fürs Boot selbst herstellen möchte. Da müssen wir uns noch in die Programme einarbeiten 🤯🙈.
Das letzte Highlight war ein relativ spontaner Grillabend mit den Freunden am Sandstrand. Eine öfter genutzte Feuerstelle war vorhanden, unser „fliegendes Grillgitter“ drauf, ein paar Würstchen, Steaks, Backkartoffeln und etwas Nudelsalat waren rasch aktiviert. Verbunden mit einem tollen Sonnenuntergang ein insgesamt wunderbares Erlebnis. Vielleicht werden wir auf unserem Rückweg sogar wiederkommen, des Tauchens und der verspielten Mantas wegen.Read more

















TravelerNicht nur die Landschaft und die Meerestiere überraschen, manchmal auch, was man so alles aus Früchten machen kann. Klingt sehr lecker. ...und die Erlebnisse mit den Mantas sind ja, fast schon allein, ein Reisegrund.
Traveler
Da muß man ja achtgeben, dass das Dingi nicht durch die Wellen zerstört wird
Doris Jägergenau so ist es. wenn es kippt - Motor hinüber. wir geben hier meist einen kleinen Heckanker rein…