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  • Day56

    Von Ishigaki nach Okinawa

    November 24, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 25 °C

    War ja klar! Unsereins reist ab und die Sonne kommt raus. Toll! Na ich hoffe, das hält sich dann jetzt auch für paar Tage. Da ich zurück zur Hauptinsel Okinawa reise, um mir dort noch ein wenig anzusehen und etwas am Strand zu relaxen, wäre etwas Sonne nicht schlecht.

    So, Last Minute das Flugticket heute früh nach Okinawa gebucht. Ja, wieder so “früh”, ich weiß! 🙈 Es lag allerdings daran, dass ich gestern Abend nochmal bissel zu den umliegenden Inseln gelesen habe und dabei auf Yonaguni-jima gestoßen bin. Diese Insel bietet einen Top-Tauchspot mit seinen Unterwasserruinen. Da kam ich doch tatsächlich ins Grübeln. Allerdings habe ich mich dann doch dagegen entschieden, da ich lange nicht getaucht bin und vielleicht nicht gleich zum Einstieg die Messlatte so hoch legen sollte. Obwohl die Bilder schon wirklich klasse sind, die man so im Netz findet 🤩 Aber wir brauchen ja auch einen Grund, um wieder zurück zu kommen, nicht wahr?

    Jedenfalls bin ich nach ein paar Turbulenzen gut in Naha gelandet und wollte mir dort am Airport für die nächsten 4 Tage ein Auto mieten. Tja, was soll ich sagen, hab ich nicht bekommen, weil ich keine jap. Übersetzung meines internationalen Führerscheins habe. Also doch! Hatte ich ja bereits im Netz gelesen. Somit war meine kleine Spritztour gestern auf Ishigaki wohl nicht ganz legal. 🙄 Nagut, dann halt doch mit dem Bus los und am Infoschalter für Touristen erkundigen, wie Frau am besten von A nach B kommt. Letztlich bin ich mit dem Airport-Shuttlebus in Richtung Norden gefahren und in Nabee Beach ausgestriegen, da ich ursprünglich zum Moon Beach wollte, der sehr schön sein soll. Die Entscheidung war nicht ganz so clever, da es am Nabee Beach nur Resorts, aber wohl keine Guesthouses gibt. Also beschloss ich auf den nächsten Bus zu warten und nach Nago, der nächsten Stadt, weiterzufahren. Dank dem kostenfreien WLAN fast überall auf den Inseln wurde die Wartezeit mit Hostelsuche überbrückt. Ich habe auch tatsächlich ein sehr süßes mit einem 4-Bett-Zimmer für mich alleine in Nago gefunden. 😄 Sehr angenehm, denn so kann ich mich mal wieder etwas ausbreiten und meinen Rucksack neu packen.

    Aber ich hatte noch eine andere kleine Herausforderung zu meistern. Bisher bin ich immer um die Nutzung eines Adapters herumgekommen, habe aber ein ganzes Set dabei. Nur leider nicht den passenden Adapter für die Steckdosen hier. Da ich aber dringend meinen Laptop und die Powerbank laden musste, um mobil zu bleiben, gerade was die Buchung von Flügen betrifft, musste eine Lösung her. Auch hier hat mir der Zufall mal wieder in die Hände gespielt, denn in meinem Zimmer fand ich ein Verlängerungskabel mit einem flachen Mehrfachverteiler, der dann wiederum wunderbar mit meinem Adapter harmonierte. An dieser Stelle: “Danke, Zufall!” 😅🤩

    Nachdem dies alles erledigt war, ich noch ein wenig durch Nago gelaufen bin und es mittlerweile doch schon etwas später war, beschloss ich, mir diesmal im FamilyMart (kleiner Supermarkt) um die Ecke etwas zum Abendessen zu organisieren. Mein Hostel hat nämlich eine Top-Küche und einen super Aufenthaltsbereich. Es ist wie ein kleines Surferhostel eingerichtet. Wie immer super sauber, mit nettem Personal. Auf jeden Fall beschloss ich, mal fertiges Sushi auszuprobieren. War wirklich gut. Ich habe es zwar etwas dilettantisch zusammengewickelt (war mir aber egal) und es “kurz” in der Mikrowelle erwärmt. Unkluge Idee: Ich habe mein Sushi gekocht!!! Natürlich hab ich das Schild mit der englischen Anleitung für die MW erst danach gesehen. Davor dachte ich mir, ich drücke einfach paar Knöpfe und schaue was passiert. Das Sushi wird schon nicht explodieren. Naja, 10sec statt 30sec hätten es auch getan. Hat trotzdem geschmeckt - nachdem es abgekühlt war. 😅🙈
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