Japan
Okinawa

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29 travelers at this place:

  • Day53

    Taketomi-jima (Insel Taketomi)

    November 22, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 21 °C

    Taketomi ist eine kleine Insel 3-5m über dem Meeresspiegel und nur 10min mit dem Speedboat von Ishigaki entfernt.
    Das Wetter war heute nicht gerade ideal, weshalb ich angesichts der dicken Regenwolken wirklich überlegt hatte, ob ich mir nicht lieber doch versuche ein Auto zu mieten und stattdessen Ishigaki-jima erkunde. Es scheiterte daran, dass ich die Autovermietung nicht fand und dann am Fährhafen stand. Also die Fährzeiten gecheckt und kurz darauf hatte ich etwas zum Frühstück und ein Ticket in der Hand. Noch fix Geld beim Automaten abgeholt und rauf auf die Fähre. 10min später bei stärkerem Wind, dicken Regenwolken und Nieselregen auf Taketomi angekommen, hab ich erstmal im Fährterminal mein Sandwich verdrückt. Vielleicht nieselt‘s dann ja nicht mehr, dachte ich mir. Außerdem hatte ich Hunger. 😉

    Dem war dann auch wirklich so. Es nieselte nicht mehr und ich lief los in Richtung Dorf. Bevor ich das Dorf erreichte, besuchte ich noch die kleine Ausstellung über die Insel und deren Dorfbewohner, die sich kurz hinter dem Fähranleger befand. Da die Insel wirklich nicht groß ist und man gut an einem Tag alles zu Fuß ablaufen kann, habe ich mich gegen ein Leihfahrrad, das man an diversen Stationen im Dorf anmieten kann, entschieden. Mein Handy sagt mir auch gerade, dass ich heute 18,8 km und 25.430 Schritte zurückgelegt habe. Na da habe ich doch wieder gut meinen Tagesdurchschnitt erreicht. 😅

    Jedenfalls ist Taketomi eine wirklich süße kleine Insel mit einem einzigen kleinen Dorf darauf. Es verschlägt die Touristen vorallem deshalb dorthin, weil hier noch der traditionelle Baustil der Ryukyu-Inseln gepflegt wird und selbstverständlich auch wegen der Strände. Ich lief ein bisschen durch das Dorf und landete dann in einem kleinen Café. Eigentlich wollte ich auf das Dach, weil es dort eine Aussichtsplattform gab, aber wie das so ist, wenn Frau den Weg nicht findet, dann gibts halt einen Kaffee und eine Kleinigkeit zu essen. Da ich die kleine Japanerin nicht verstand und sie mich auch nicht, wurde wieder was nach Bild bestellt. Das Ergebnis? Gefrorener Oktopus-Okra-Salat. Ich bin echt davon ausgegangen, dass der Salat mit gekochtem Oktopus angerichtet wird. Natürlich nicht! 🤦🏻‍♀️ Da ich den Oktopus aber beim Sushi auch roh gegessen habe, ist das jetzt nicht weiter tragisch. Ich bestelle aber schon interessante Dinge... 🤔🙄
    Jedenfalls, kam ich dann mit dem Japaner neben mir ins Gespräch. Er übersetzte mal wieder für die Kellnerin. Das kenne ich ja jetzt schon. 😋 Ebenfalls ein Urlauber, lebt normalerweise in Yokohama und liebt die Strände und das Meer. Kein Wunder, denn er ist begeisterter Surfer. Er reicht mir das Gebäck, dass er sich bestellt hat und überlässt es mir zum probieren. Ich bedanke mich wieder einmal und bin einmal mehr über diese Gastfreundlichkeit der Asiaten überrascht! So viel wie hier in Asien, egal in welchem Land ich war, habe ich noch nie geschenkt bekommen. Man hat auch keine Chance “Nein” zu sagen. Geht nicht. Ich bekomme von dem Surfer auch noch einen Tipp für einen tollen Strand auf einer anderen Insel. Bevor ich weiter die Umgebung erkunde, machen wir noch ein Foto zusammen und verabschieden uns mit den Worten: “See you at the beach.” Was tatsächlich später der Fall war. Die Insel ist nunmal nicht groß.

    Ich bin dann wirklich eine ganze Weile für mich über die Insel gelaufen und habe die Natur und die Strände genossen. Ab und an zeigte sich auch für einige Zeit die Sonne. Aber auch der Wind war meist recht angenehm, wenn auch zum Nachmittag hin recht stark. Schön war, dass zu dem Zeitpunkt als ich am Strand gewesen bin, gerade Ebbe war. Daher war es möglich, auf den umliegenden Sandbänken spazieren zu gehen.
    Um 16:45 Uhr hat mich die Fähre dann wieder zurück nach Ishigaki gebracht. Ich wollte nochmals nach einer Autovermietung schauen und bin doch dann gleich am Fährterminal an einer Autowerkstatt vorbeigelaufen. „Classic Retal“ sagte ein kleines Schild. Hmm-wo Classic Cars vermietet werden, da vielleicht auch normale, dachte ich mir. 🤔 So war es dann auch und ich beschloss am nächsten Tag wiederzukommen.
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  • Day56

    Churaumi Aquarium

    November 25, 2018 in Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute ist Aquariumzeit. Ich wollte endlich mal Walhaie sehen und da die Chance sie im Ozean zu bestaunen nicht so groß ist, machte ich mich auf den Weg zum Ocean Expo Park. Er ist nur 30min mit dem Bus von Nago entfernt.
    Das Okinawa-Churaumi-Aquarium (Churaumi bedeutet etwa „Schönes Meer“) ist das zweitgrößte Aquarium der Welt (nach dem Georgia Aquarium in Atlanta), sagt zumindest Wikipedia. 14€ Eintritt gezahlt und rein in die Unterwasserwelt. Gut, da ich quasi mit dem Stralsunder Meeresmuseum aufgewachsen bin und auch das Ozeaneum bereits 3x besucht habe, war vieles nun nicht ganz so neu für mich, aber trotzdem interessant. Nicht ganz so toll fand ich das Becken gleich am Eingang, bei dem Besucher Seesterne und Seegurken anfassen können. Ich als Seestern oder Seegurke hätte irgendwie wenig Spaß daran jeden Tag an mir rumdrücken und mich umdrehen zu lassen. Deren Fluchtweg ist ja quasi nicht vorhanden. Bissel Mitleid hatte ich mit ihnen. Da ich versehentlich bereits im Meer auf eine Seegurke getreten bin, weiß ich eh, wie sich das anfühlt. Also weiter. Nun stand ich vor einem Becken mit Lobstern. Das diese nicht gerade klein sind, wusste ich, aber die können Ausmaße annehmen... 😳😳😳 Das größte Exemplar hatte stolze 5,5kg, wenn nicht sogar mehr, denn wer weiß, wann das Schild dort angebracht wurde.

    Aber richtig irre war es, als ich vor dem Hauptbecken stand, was ich im ersten Moment noch nicht bemerkte, da ich über einen kleine Seitengang in einen extra Raum für Vorführungen gelangt bin. Just in dem Moment, als ich vor der Glasfront des Beckens stand und nicht einen Fisch sah, kam er von links angeschwommen. Der absolute Wahnsinn! Ein Walhai! Ich liebe ja diese Tiere und jetzt mal ein lebendes zu sehen - irre! In dem Moment wurde mir auch klar, dass ich im Herzstück des Aquariums angelangt sein muss. Also raus da und 2x um die Ecke gebogen und da waren sie - 2 mächtig beeindruckende Walhaie (1 Männchen und ein Weibchen) zusammen mit ebenso beeindruckenden Mantas und diversen “kleineren Fischen”, die immernoch mindestens 10-20kg auf die Waage bringen. Hier stand ich nun auch vor der großen Glasfront analog anderer Aquarien und konnte wie gesagt sowohl die Walhaie als auch die Mantas bestaunen. Auch hier ist zu erwähnen, dass die größten Exemplare unter den Mantas eine Spannweite von 4m haben! 😱 Noch einmal um die Ecke gebogen, gab es dort die Möglichkeit die Tiere durch eine Glasdecke zu betrachten. Das beeindruckte insofern, da die Größe der Tiere nun besser einschätzbar war. Vielleicht habe ich ja doch einmal die Gelegenheit, sie in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Und eigentlich, wenn ich ganz ehrlich bin, wäre es mir auch lieber, sie könnten wieder zurück in den Ozean, statt in diesem Becken eingesperrt zu sein.

    Nachdem ich mich nur schwer aus dem Bereich losreißen konnte, habe ich mir noch die Manatees angesehen. Hier fand ich das Becken aber bei weitem viel zu klein für diesen gutmütigen pflanzenfressenden Kolos. Zudem kam ich auf meinem Weg durch den Park unweigerlich an den Becken mit der Delfinshow vorbei. Ich bin da immernoch zwiegespalten. Einerseits wird mit den Tieren, gerade wenn sie verletzt waren und nicht mehr zurück in ihre natürliche Umgebung können, gearbeitet, andererseits gehören sie nicht in so kleine Becken, wo sie in Freiheit ewig viele Kilometer am Tag zurücklegen. 🤔

    So verbrachte ich also den Nachmittag in dem Park, der zudem noch den Emerald Beach, ein tropisches Gewächshaus und weitere Attraktionen beinhaltet. Bevor mein Bus zurück nach Nago fuhr, hatte ich sogar noch Gelegenheit den Sonnenuntergang über dem Meer zu genießen.
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  • Day58

    Von Naha nach Tokashiki

    November 27, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 24 °C

    So, früh aufgestanden, umsonst ein Monorailticket gekauft, weil zur gleichen Zeit Völkerwanderung in Sachen Schulkinder war und ich in die Monorail nicht mehr reingekommen bin, zu Fuß mit meinem viel zu schweren Rucksack 1,5km zum Fährterminal gelaufen, Ticket nach Tokashiki-jima und ein Sandwich gekauft, ums Hafenbecken gelaufen, da das Speedboat natürlich am anderen Ende liegen musste und endlich an Bord gegangen.

    40 Minuten später bin ich auf Tokashiki mit seinen 700 Einwohnern und versuche mein Hostel, das einzige auf der Insel, zu finden. Klappt nach ein wenig Suchen und ich habe Glück, das ich um 10:00 Uhr bereits einchecken kann. Miki, die Frau des Besitzers, zeigt mir alles und bietet mir an, dass Haroku, der im Hostel mithilft, mich noch zum Strand fahren kann, wenn ich möchte. Klar möchte ich! Die Insel ist etwas bergig, sodass 5 km schonmal recht lang werden können.
    Ich leihe mir im hosteleigenen Shop am Strand noch Schnorchel, Maske und Flossen aus und werfe mich in die Sonne. Bis 16:00 Uhr habe ich mich dort auch nur zum Schnorcheln und um mir etwas zu essen zu organisieren wegbewegt. Um 16:00 Uhr hat Morino, der Besitzer, dann seine Schützlinge wieder eingesammelt und am Hostel abgesetzt. Netter Service. 😄 Es blieb also noch genug Zeit für eine Dusche und um etwas im nahegelegenen kleinen Supermarkt für das Abendessen zu organisieren. Ein kleiner Abstecher an den Hafen nach Einbruch der Dunkelheit eröffnete zudem den Blick auf einen wunderbar klaren Sternenhimmel mit dem Geräusch der Brandung in einiger Entfernung.
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  • Day126

    Tokashiki Island & Free Whale Watching

    April 9, 2018 in Japan ⋅

    By ferry we went to Tokashiki Island today. It was just a 35 minutes boat ride from Okinawa's main Island. The beaches there were really beautiful and we were there with only a few people. One highlight was the free whale watching experience on the ferry. There were some whales swimming just next to the ferry and the captain immediately stopped the boat. It was really great and a good start in the day.

    The rest of the day we relaxed on this beautiful beach. It was a really great day!

    Mit der Fähre sind wir heute morgen nach Tokashiki Island gefahren. Die Insel ist nur ca. 35 Minuten von der Hauptinsel entfernt. Auf der Überfahrt hatten wir wirklich Glück und konnten sogar Wale sehen. Der Kapitän hat zum Glück auch sofort die Fähre gestoppt, sodass wir die Wale etwas länger beobachten könnten. Das war schonmal ein guter Start in den Tag.

    Auf der Insel wurden wir dann von ein paar traumhaften weißen Sandstränden und türkisem Wasser überrascht. Wir waren wirklich traurig als der Tag zu Ende ging.
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  • Day45

    Okinawa

    May 27, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 32 °C

    Naha, Okinawa City und Aquarium. Zwei Tage Bus- und Monorailfahren. Das Aquarium mit den imposanten Walhaien und der Delfin-Show ist interessant und sehenswert. Ebenfalls empfehlenswert ist die Bird-Bar mit 6 Sitzplätzen und jede Menge schottischem Whiskey.

  • Day52

    Von Naha nach Ishigaki

    November 21, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 25 °C

    So, ich hatte ja gestern erwähnt, dass ich noch keinen wirklichen Plan für meine Okinawaroute hatte. Nun, nachdem das Internet gestern Abend gestreikt hatte, habe ich heute früh nochmal geschaut, ob ich nicht doch spontan noch einen Flug auf die zur Präfektur Okinawa gehörende Insel Ishigaki bekommen kann. Und siehe da, Vanilla Air fliegt um 16:35 Uhr Ortszeit. Passt zeitlich für mich perfekt, also wird gebucht. War nicht ganz so einfach, ich musste den Buchungsprozess 3x anschieben, weil es letztlich immer an dem 3D Secure der DKB gescheitert ist (ist ja nicht das erste Mal, dass das passiert, ich erinnere an Myanmar), aber irgendwann hat die App dann ihren Dienst getan. An der Stelle muss ich sagen, war es gut den Laptop mitzunehmen, wenn auch das Tablet deutlich leichter gewesen wäre.
    Also noch fix nach einer Unterkunft für die nächsten 3 Nächte auf Ishigaki geschaut, gebucht und mich dann auf den Weg zum Flughafen gemacht. Ich war zwar deutlich zu früh da, aber so konnte ich mir noch etwas zu essen besorgen. Und während ich im Flieger sitze fällt mir doch glatt ein, dass man mich mit der 500ml Wasserflasche in meinem Handgepäck durch die Security gelassen hat. Die hatte ich total vergessen... 🙄

    Auf Ishigaki angekommen habe ich mir von der netten Dame am Infoschalter erst einmal erklären lassen, wie ich am besten in die Stadt zu meinem Hostel komme. Also Bus Nr. 10 gesucht und schon hatte ich auch heute Abend wieder einen Gesprächspartner. Ein älterer Japaner, der nur für 1 Nacht auf Ishigaki ist und morgen nach Tokio zurückfliegt. Ich frage mich, warum man das macht, aber spreche es nicht an. Er hilft mir beim Busticket, das ich jetzt als Go/Return-Ticket besitze und so 80 ¥ gespart habe (wenige Cent 🙈) und gibt mir noch 1-2 Tipps zu Ishigaki. Wir verabschieden uns, denn er steigt 2 Stationen vor mir aus. Ich finde schließlich auch mein Hostel und freue mich auf etwas Essbares nachdem ich eingecheckt habe. Während ich das tue, spricht mich auf einmal jemand von der Seite an. Ich drehe mich um und da haben wir ihn wieder, den Zufall in Form des Mannes aus dem Bus. Er übersetzt noch fix für die Dame am Empfang und ich beziehe mein kleines Schlafgemach für die nächsten Nächte. Danach suche ich mir in der näheren Umgebung des Hostels zum Abendessen und werde in einer kleinen und wohl sehr alten Eckkneipe fündig. Leider ist die Menükarte nur auf japanisch ausgestellt, also bestelle ich etwas anhand der Bilder. Ich dachte es wären gebratene Nudeln mit Gemüse, aber es ist gebratenes Ei mit Gemüse. Geht aber auch. Zum Nachtisch gibt es noch ein Eis auf die Hand vom Supermarkt nebenan und es geht zurück ins Hostel.
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  • Day125

    Beach Day

    April 8, 2018 in Japan ⋅

    After two stormy and cold days the sun came back today. :) By bike we went to the beach and relaxed in the sun!

    Nach zwei etwas kälteren und stürmischen Tagen kam heute das schöne Wetter zurück. Wir haben uns Fahrräder gemietet und sind an den Strand gefahren. Da haben wir dann den ganzen Tag faul am Strand in der Sonne gelegen. Trotz der vielen Flugzeuge konnte man ohne Probleme eine Runde schlafen 😴.Read more

  • Day54

    Ishigaki-jima (Insel Ishigaki)

    November 23, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 22 °C

    Da das Wetter heute wieder nicht der Hit war, bewölkt und windig, habe ich beschlossen mir ein kleines Auto zu mieten. Ich bin also zurück zu dem alten Herrn und seiner Werkstatt und habe mir von ihm, der im Gegensatz zu seinem jungen Mitarbeiter Englisch sprach, ein kleines Auto gemietet. Dafür notwendig ist hier der Besitz und die Vorlage des internationalen Führerscheins. Der Gute hat dann noch ein grünes Schild mit „driving abroad“ angebracht, jetzt fühlte ich mich ein bissel wie ein Fahranfänger, und ab auf die Straße. Es ging auch erstaunlich schnell mich an den Linksverkehr zu gewöhnen. Gut, 2x wurde der Scheibenwischer statt Blinker betätigt, aber auch das hatte sich schnell gegeben. Sehr gewöhnungsbedürftig war allerdings die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40km/h auf der Insel. Lediglich wenige Kurzstrecken waren für 50km/h freigegeben, wodurch sich 15km schonmal ziehen können... Aber ich war ja nicht in Eile. Strandwetter war eh nicht, also habe ich in aller Ruhe etwas Sightseeing vom Auto aus betrieben und bin bis zum nördlichsten Punkt der Insel gefahren, um mir dort am Leuchtturm den Wind um die Nase wehen zu lassen. 😄Read more

  • Day59

    Tokashiku Beach

    November 28, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 24 °C

    Ausschlafen ist heute nicht wirklich drin. Um 9:00 Uhr bringt Morino die beiden jap. Mädels und mich zum Tokashiku Beach, 3 km vom Hostel entfernt. Hier soll es Meeresschildkröten in Strandnähe geben. Mal schauen, ob es möglich ist, eine zu sehen...

    Am Strand angekommen, wird schnell klar, dass es heute nicht so angenehm wie gestern sein wird. Es ist deutlich windiger, bewölkter und damit gefühlt kühler. Aber erstmal den Strand etwas erkunden, bevor es ins Wasser geht.

    Gegen Mittag bekam ich am Strand Besuch von Haroku, der seine Mittagspause mit mir verbrachte und mir zudem noch eine Dose Orion Bier mitbrachte. Ok, Bier am Strand ist jetzt nicht so meins, vorallem ohne Sprite oder Cola zum Mixen, aber ich hatte das mit dem “Nein” ja schon erwähnt. Hatte ich übrigens gestern Abend bei dem angebotenen Kaffee versucht. Klappte nicht. 5min später hatte ich eine Tasse mit dem dampfenden schwarzen Getränk in der Hand. 🤦🏻‍♀️ Also Bier dankend angenommen, brav geöffnet und angestoßen. 1h später war ich auch wieder allein. Um 16:00 Uhr wurde es allerdings so windig und damit auch ungemütlich, dass ich beschloss, zum Hostel zurückzukehren. Es war ein netter Spaziergang von 25 Minuten, der größtenteils bergab führte.

    Im Hostel angekommen habe ich mir erstmal eine schöne warme Dusche gegönnt, bevor mich Haroku in ein kleines Dorfrestaurant mitgenommen hat. Das hätte ich im Leben nicht als solches erkannt, aber das Essen war wirklich lecker. Der Koch und seine Frau waren ungefähr in meinem Altern, für Japaner etwas runder und sehr nett. Es gab japanisches BBQ und vorab noch ein Nudelgericht mit gebratenen Würstchen. Die Würstchen (Wiener) sind hier übrigens ziemlich gut. Die kommen fast an unsere deutschen ran. Tja, und auch heute gab es nach dem Abendessen wieder einen Kaffee und ebenfalls einen kalten Jasmintee hinterher im Hostel. Lustige Kombi... 🙄
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  • Day55

    Von Ishigaki nach Okinawa

    November 24, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 24 °C

    War ja klar! Unsereins reist ab und die Sonne kommt raus. Toll! Na ich hoffe, das hält sich dann jetzt auch für paar Tage. Da ich zurück zur Hauptinsel Okinawa reise, um mir dort noch ein wenig anzusehen und etwas am Strand zu relaxen, wäre etwas Sonne nicht schlecht.

    So, Last Minute das Flugticket heute früh nach Okinawa gebucht. Ja, wieder so “früh”, ich weiß! 🙈 Es lag allerdings daran, dass ich gestern Abend nochmal bissel zu den umliegenden Inseln gelesen habe und dabei auf Yonaguni-jima gestoßen bin. Diese Insel bietet einen Top-Tauchspot mit seinen Unterwasserruinen. Da kam ich doch tatsächlich ins Grübeln. Allerdings habe ich mich dann doch dagegen entschieden, da ich lange nicht getaucht bin und vielleicht nicht gleich zum Einstieg die Messlatte so hoch legen sollte. Obwohl die Bilder schon wirklich klasse sind, die man so im Netz findet 🤩 Aber wir brauchen ja auch einen Grund, um wieder zurückkommen, nicht wahr?

    Jedenfalls bin ich nach ein paar Turbulenzen gut in Naha gelandet und wollte mir dort am Airport für die nächsten 4 Tage ein Auto mieten. Tja, was soll ich sagen, hab ich nicht bekommen, weil ich keine jap. Übersetzung meines internationalen Führerscheins habe. Also doch! Hatte ich ja bereits im Netz gelesen. Somit war meine kleine Spritztour gestern auf Ishigaki wohl nicht ganz legal. 🙄
    Nagut, dann halt doch mit dem Bus los. Also am Infoschalter für Touristen erkundigen, wie Frau am besten von A nach B kommt. Letztlich bin ich mit dem Airport-Shuttlebus in Richtung Norden gefahren und in Nabee Beach ausgestriegen, da ich ursprünglich zum Moon Beach wollte, der sehr schön sein soll. Die Entscheidung war nicht ganz so clever, da es am Nabee Beach nur Resorts, aber wohl keine Guesthouses gibt. Also beschloss ich auf den nächsten Bus zu warten und nach Nago, der nächsten Stadt, weiterzufahren. Dank dem kostenfreien WLAN fast überall auf den Inseln wurde die Wartezeit mit Hostelsuche überbrückt. Ich habe auch tatsächlich ein sehr süßes in Nago gefunden und ein 4-Bett-Zimmer für mich alleine. 😄 Sehr angenehm, denn so kann ich mich mal wieder etwas ausbreiten und meinen Rucksack neu packen.

    Aber ich hatte noch eine andere kleine Herausforderung zu meistern. Bisher bin ich immer um die Nutzung eines Adapters herumgekommen, habe aber ein ganzes Set dabei. Nur leider nicht den passenden Adapter für die Steckdosen hier. Da ich aber dringend meinen Laptop und die Powerbank laden musste, um mobil zu bleiben, gerade was die Buchung von Flügen betrifft, musste eine Lösung her. Auch hier hat mir der Zufall mal wieder in die Hände gespielt, denn in meinem Zimmer fand ich ein Verlängerungskabel mit einem flachen Mehrfachverteiler, der dann wiederum wunderbar mit meinem Adapter harmonierte. An dieser Stelle: “Danke, Zufall!” 😅🤩

    Nachdem dies alles erledigt war, ich noch ein wenig durch Nago gelaufen bin und es mittlerweile doch schon etwas später war, beschloss ich, mir diesmal im FamilyMart (kleiner Supermarkt) um die Ecke etwas zum Abendessen zu organisieren. Mein Hostel hat nämlich eine Top-Küche und einen super Aufenthaltsbereich. Es ist wie ein kleines Surferhostel eingerichtet. Wie immer super sauber, mit nettem Personal. Auf jeden Fall beschloss ich, mal fertiges Sushi auszuprobieren. War wirklich gut. Ich habe es zwar etwas dilettantisch zusammengewickelt (war mir aber egal) und es “kurz” in der Mikrowelle erwärmt. Unkluge Idee: Ich habe mein Sushi gekocht!!! Natürlich hab ich das Schild mit der englischen Anleitung für die MW erst danach gesehen. Davor dachte ich mir, ich drücke einfach paar Knöpfe und schaue was passiert. Das Sushi wird schon nicht explodieren. Naja, 10sec statt 30sec hätten es auch getan. Hat trotzdem geschmeckt - nachdem es abgekühlt war. 😅🙈
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You might also know this place by the following names:

Okinawa, Präfektur Okinawa, Prefektur Okinawa, أوكيناوا, Okinava, Prepektura kan Okinawa, Прэфектура Акінава, Окинава, Prefectura dOkinawa, Okinawa-gâing, ئۆکیناوا, Prefektura Okinawa, Okinawa-præfekturet, Gubernio Okinavo, Prefectura de Okinawa, Okinawa prefektuur, استان اوکیناوا, Okinawan prefektuuri, Préfecture dOkinawa, Maoracht Okinawa, Tshûng-shîn-yen, Prefektura Okinava, אוקינאווה, Օկինավա, Prepektura ti Okinawa, Prefettura di Okinawa, 沖縄県, Préfèktur Okinawa, ខេត្តអូគីណាវ៉ា, 오키나와 현, Okinavos prefektūra, Okinavas prefektūra, 沖繩縣, ओकिनावा, Wilayah Okinawa, اکیناوا, Okinawa-koān, ضلع اوکیناوا, Prefectura Okinawa, Okinawa Prefectur, Okinawa prefektuvra, Префектура Окинава, Okinawa Prefecture, Okinawa prefektur, Mkoa wa Okinawa, ஓக்கினாவா மாகாணம், Префектураи Окинава, จังหวัดโอะกินะวะ, Prepektura ng Okinawa, Префектура Окінава, اوکیناوا پریفیکچر

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