• Melas Zaimi Apartment

    Oct 11–12, 2025 in Albania ⋅ ☀️ 24 °C

    Um 09:00 Uhr wurde uns ein erstklassiges Frühstück serviert. Dieses war im Preis bereits inbegriffen.

    Es gab leckeren frischen Fetakäse, Tomaten, Gurke, kleine Würste und ein Omelette. Dazu Brot, Konfitüre, Butter, frischen Saft und Wasser. Natürlich nicht zu vergessen die im Garten wachsenden Oliven.

    Über eine Strasse, die direkt an der Küste verlief, fuhren wir in Richtung "Vlora". Unterwegs mussten wir sogar einmal stehenbleiben, um all die Eindrücke aufzusaugen. Das Wetter war wieder perfekt und das Meer liess sich fast nicht mehr von ihm unterscheiden. 

    Mehrere kleine, aber sehr gepflegte Dörfer lagen hier direkt am Abhang zum Meer. 

    In "Vlora" parkten wir bei einem älteren Herrn namens "Edwin", den wir mit "Google Maps" fanden. Wir zahlten 4.79 Franken für drei Stunden. 

    "Vlora" ist eine Hafenstadt und die fünftgrösste Stadt des Landes. Sie liegt am Übergang vom Ionischen Meer und der Adria. "Vlora" ist ein wichtiges kulturelles Zentrum, in dem 1912 Albanien die Unabhängigkeit erklärt wurde. Neben der historischen Altstadt gibt es eine moderne Strandpromenade.

    Wir legten einen kleinen Spaziergang ein. Auf einer Bank direkt an der Promenade sonnten wir uns noch ein wenig und machten uns dann wieder auf den Weg zum Auto.

    In "Durrës" hatten wir unsere nächste Nacht gebucht.

    "Durrës" ist eine wichtige Hafenstadt und die zweitgrösste Stadt des Landes. Sie bietet eine Mischung aus Geschichte und Strandurlaub. Die Stadt ist bekannt für ihr römisches Amphitheater, den grössten Hafen des Landes und eine lebhafte Uferpromenade, die Touristen anzieht, sowie für die nahegelegenen langen Sandstrände. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück und war strategisch wichtig, was sich in den vielen historischen Stätten widerspiegelt. 

    Das auf "Booking.com" gebuchte "Melas Zaimi Apartment"  befand sich ganz in der Nähe des Strandes. Leider war es bisher die einzige nicht wirklich einladende und gepflegte Unterkunft auf dieser Reise. Der für uns einzige Grund, diese Unterkunft zu buchen, die Waschmaschine, funktionierte zu unserem Glück auch nicht. Wir zahlten dem Besitzer des Apartments 17.74 Franken und liessen es sein.
    Vorfreudig auf den Strand kauften wir ein paar Snacks und Putzartikel, die uns sehr günstig erschienen, für 16.39 Franken. Nach dem Verstauen im Kofferraum ging es an den Strand.

    Dort legten wir uns gemütlich auf zwei Sonnenliegen, welche einen Tisch und einen Sonnenschirm dabei hatten. 

    Wir genossen mit mehreren Aperols den Nachmittag. Machten noch einen kleinen Schwumm im Meer und lösten unsere mitgebrachten "Binoxxos". Am Ende zahlten wir mitsamt des Liegestuhls 34.21 Franken. 

    Teils frisch geduscht zogen wir unsere dickeren Kleider an und brachen zum Abendessen auf. In einer kleinen Dönerbude fanden wir je einen für uns passenden Döner und zahlten gerade einmal 5.94 Franken.

    In einem kleinen Laden gab es für 12.83 Franken einen albanischen Fanschal für das heutige Spiel.

    Viel zu früh setzten wir uns in eine Bar direkt am Strand. Hier wurde bereits der Bildschirm für das Spiel aufgestellt. Heute spielte Albanien gegen Serbien. Wir hatten grosse Freude, bei einem solch wichtigen Spiel im Land zu sein und bei einem Sieg mitfeiern zu können.

    Anfangs gab es erstmals ein Getränk und wir quatschten über Gott und die Welt. Auch das Haustierthema kam wieder auf den Tisch.

    Als hätte das Schicksal uns gehört, watschelten plötzlich zwei kleine Welpen in unsere Richtung. Jasmin schnappte sich einen der beiden, der fröhlich auf sie zu tappte, als sie rief. Die nächsten zwei Stunden schlief der Kleine seelenruhig auf Jasmins Schoss. Währenddessen schrieben wir unseren Chefs, klärten Möglichkeiten auf Tiersitter ab und spielten die Kosten eines Hundes durch.

    Kurz nach dem Anschalten des Beamers dröhnten laute Stimmen aus den Lautsprechern. Dem Kleinen war es viel zu laut und er wurde ganz nervös. Jasmin liess ihn auf den Boden und blickte ihm hinterher, als er das Weite suchte.

    Mit einer Verzögerung, die wir vor allem beim ersten Tor von einer anderen Bar mitbekamen, schauten wir mit gefühlt der ganzen Stadt das Spiel. Jeder einzelne Sitzplatz war belegt und sogar Stühle wurden dazu gestellt.

    Nach einem nervenaufreibenden Spiel, das Albanien 1:0 gewann, konnte keiner der Albaner mehr sitzenbleiben.

    Wir selber zahlten die 17.37 Franken für unsere Getränke wie eine Portion Pommes.

    Nach einem längeren Rundgang, ohne den kleinen Welpen wiederzufinden, begaben wir uns in Richtung Apartment.

    Unterwegs sahen wir von Feuerwerken bis durchdrehenden Reifen alles. Fenster von Autos wurden heruntergelassen, um zu feiern. Es wurde gehupt und gesungen. Die komplette Strasse war von jubelnden Fans zugepflastert. 

    Todmüde liessen wir uns ins Bett fallen.

    Ausgaben:
    - Lebensmittel: 39.70 Fr.
    - Allerlei: 51.83 Fr.
    - Unterkunft: 17.74 Fr.
    Total: 973.93 Fr.
    Read more