Pension Knafel
Oct 4–5, 2025 in Slovenia ⋅ ☁️ 8 °C
Unser grosser Roadtrip durch den Balkan stand endlich an.
Nachdem Jasmin von ihrem Pikett nach Hause kam, packten wir ohne grosse Eile unsere sieben Sachen in unseren Toyota. Wir packten sowohl unsere dicken Schlafsäcke als auch unsere Badesachen ein. Auch die Kuscheldecke und die Kopfkissen durften nicht fehlen.
Die genaue Route hatten wir noch nicht bestimmt, darum waren wir für alles vorbereitet.
Vor dem Start unserer Reise kauften wir für 18.60 Franken das heutige Mittagessen und mehrere Snacks sowie Getränke ein.
"Bled" in "Slowenien" ist unser heutiges Ziel.
Mit der bereits online gekauften Eintagesvignette für Österreich für 8.97 Franken sowie der slowenischen Vignette für einen Monat für 30.86 Franken fuhren wir Richtung St. Gallen.
Manchmal staute es, mehrere Baustellen kreuzten unseren Weg und es regnete dauerhaft. Wir behielten die Laune jedoch hoch, bald würden wir den Regen endlich hinter uns lassen.
Kurz nach 19:00 Uhr hatten wir "München" hinter uns gebracht. Mit hungrigem Magen machten wir bei einer Raststätte Pause. Dort kauften wir Wasser und Süssgetränke für 6.74 Franken. Dazu bestellte sich Tim einen Teller Pommes mit verschiedenem frischen Gemüse und Jasmin einen Salatteller für insgesamt 23.32 Franken.
In Österreich mussten wir zum ersten Mal für 55.80 Franken tanken, jedoch nur so viel, dass wir im nächsten Land volltanken konnten. Der Literpreis lag bei stolzen 2.02 €!
In Österreich durchquerten wir noch den "Katschbergtunnel" für 13.71 Franken sowie den "Karawankentunnel" für 8.19 Franken.
Um 23:30 Uhr erreichten wir endlich unser Hotel "Pension Knafel". Zum Glück konnten wir bereits online unsere späte Ankunft mitteilen, die für den Inhaber kein Problem war.
Im strömenden Regen rannten wir in das Hotel.
Wir zahlten 42.52 Franken für die Nacht und konnten es uns in unserem Doppelbettzimmer gemütlich machen. Das Badezimmer teilten wir mit den anderen Gästen. Es war alles sehr sauber und wir fühlten uns direkt wohl.
Da wir so spät ankamen, fielen wir direkt ins Bett.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 48.66 Fr.
- Allerlei: 61.73 Fr.
- Unterkunft: 42.52 Fr.
- Tank: 55.80 Fr.
Total: 208.71 Fr.Read more
Torus Apartments
Oct 5–6, 2025 in Bosnia and Herzegovina ⋅ 🌧 11 °C
Wir sahen Slowenien zum ersten Mal bei Tag.
Slowenien ist ein kleiner, aber vielfältiger mitteleuropäischer Staat mit rund 2.1 Millionen Einwohnern, der sich 1991 von Jugoslawien abspaltete und seit 2004 Mitglied der EU ist. Die Hauptstadt ist "Ljubljana" und das Land ist bekannt für seine landschaftliche Schönheit, die von den Alpen bis zur "Adria" reicht. Slowenien ist eine parlamentarische Demokratie, die 2007 den Euro einführte und im Jahr 2007 dem Schengen-Raum beitrat.
Noch bevor wir frühstückten, fuhren wir nach "Bled".
Ein Luftkurort, welcher an den Ausläufern der Julischen Alpen am gleichnamigen Gletschersee liegt. In diesem Gletschersee befindet sich dabei eine Insel, welche eine Kirche beherbergt.
Trotz des immer noch niederprasselnden Regens sah der Gletschersee inmitten der Berge wunderschön mystisch aus. Auch die Insel konnten wir ohne Probleme erkennen.
Wir fuhren einmal um den halben See, um einen idealen Parkplatz zu finden. Beim Entlangfahren der Promenade des Sees fühlten wir uns wie in einem Paradies. Wir verstanden, dass im Sommer hier ein starker Tourismus blüht. Das Wasser sah sehr einladend zum Schwimmen aus und die kleinen, aber schönen Hotels sowie Restaurants luden direkt zum Verweilen ein.
Wir zahlten 4.65 Franken bei einem versteckteren Parkplatz.
Mit unseren Schirmen bewaffnet liefen wir der Strasse in Richtung See entlang. Die Temperaturen waren sehr tief und der dabei herunterprasselnde Regen kürzte unseren Spaziergang ab.
Nach einem kleinen Fotoshooting liefen wir schnell wieder zum Auto.
Da es wieder einmal an unserer kompletten Vorbereitung scheiterte, genossen wir heute unser Frühstück im "McDonalds". Alle anderen Läden hatten zu und unsere mitgebrachten Frühstücksflocken waren ohne Milch wirklich eine Zumutung.
Gefühlt der gesamte Ort war im "McDonalds" vertreten.
Wir bestellten uns für 10.43 Franken je einen Wrap mit Gemüse und dazu einen heissen Schwarztee. Tim nahm sich zusätzlich noch eine Apfeltasche.
Die Fahrt ging weiter nach "Sarajevo".
Dabei durchquerten wir Slowenien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina. Auf dieser Fahrt zahlten wir insgesamt 13.60 Franken für Maut und ein voller Tank in Kroatien kostete uns weitere 61.10 Franken.
Bei einer kroatischen Tankstelle assen wir für 4.12 Franken je einen Börek, gefüllt mit Kartoffeln, und nahmen ein Süssgetränk.
Wir erreichten Bosnien und Herzegowina kurze Zeit später.
Bosnien und Herzegowina ist ein Land mit 3.5 Millionen Einwohnern, welches nach dem Zerfall von Jugoslawien 1992 unabhängig wurde. Das Land hat eine dreiköpfige Präsidentenschaft, welche die drei konstituierenden Völker vertritt: die bosnischen Muslime, die bosnischen Kroaten und die bosnischen Serben. Zudem werden genauso drei Landessprachen gesprochen: Kroatisch, Bosnisch und Serbisch.
Die Wirtschaft des Landes ist dabei noch nicht voll entwickelt, was dazu führte, dass viele Jugendliche auswanderten, da sie an Arbeitslosigkeit litten. Jedoch wächst der Tourismus dank seiner Vielfalt an Bergen, Wäldern und sogar einem kurzen Abschnitt an der "Adria".
In Bosnien und Herzegowina durchquerten wir die "Republik Srpska". Diese Republik ist mehrheitlich von bosnischen Serben bewohnt. Sie besitzen ein eigenes politisches System mit unabhängiger Legislative, Exekutive und Judikative. Die Republik existiert seit dem von 1992 bis 1995 dauernden Bosnienkrieg mit der parallel benachbarten Republik Serbien. Es beinhaltet zudem den Schauplatz von Kriegsverbrechen wie dem "Massaker von Srebrenica", auch bekannt als Völkermord an bosnischen Muslimen.
Uns beiden verschlug es die Sprache, als wir russische sowie serbische Flaggen im Wind wehen und jede Menge zerstörte Häuser auf unserem Weg sahen. Mache hatten dutzende Einschlusslöcher und andere waren bis auf die Grundmauern zerstört worden.
Die Wiederaufbauarbeiten werden noch länger andauern.
Dazu gab es Warnschilder in den Wäldern, da das Land zu einem der noch am stärksten verminten Länder Europas gehört.
Als der Krieg 1995 beendet und das "Abkommen von Dayton" unterzeichnet wurde, hatten alle Kriegsflüchtlinge die Möglichkeit, wieder in ihre Heimat zurückzukehren. Die grosse Mehrheit der vertriebenen bosnischen Muslime und Kroaten kehrte nicht mehr zurück. Die bosnisch-serbische Behörde liess auch keine Chance aus, den versuchten Rückkehrern Hindernisse in den Weg zu legen.
Gegen 18:00 Uhr trafen wir im nach wie vor regnerischen "Sarajevo" ein.
"Sarajevo" ist die Hauptstadt des Landes mit gerade einmal 550'000 Einwohnern. Sie ist stark von der Geschichte des Landes geprägt und bietet in vielen Museen die Möglichkeit, der Geschichte nachzugehen. In der Stadt selbst sieht man zudem neben Kirchen genauso Moscheen und Synagogen. Die Altstadt wurde nach dem Krieg renoviert, jedoch kann man relativ in der Mitte der Altstadt noch Überreste des damaligen Krieges besuchen.
Wir hatten direkt neben der Altstadt ein sehr gemütliches Apartment von "Torus Apartments" gefunden. Es hatte ein kleines Wohnzimmer, ein Badezimmer und sogar eine Küche. Die Nacht kostete uns 40.93 Franken.
Da wir jedoch das Apartment bar zahlen mussten, machten wir uns auf die Suche nach einem Bargeldautomaten.
Dabei liefen wir an der "Site of the Assassination of Archduke Franz Ferdinand" vorbei. Besser gesagt am Museum mit einem aus der damaligen Zeit genutzten Fahrzeug als Veranschaulichung des damaligen Mordes am Erzherzog. Das früher einmal stehende Denkmal gleich neben der Brücke "Latinska ćuprija" wurde jedoch innerhalb kürzester Zeit wieder entfernt. Nun steht eine zwei Meter grosse Glasscheibe an der Stelle des Denkmals mit einem Foto dessen.
Am Nordende der "Latinska ćuprija" wurde er damals erschossen.
Immer noch suchend nach einem kostenlosen Geldautomaten, um "Konvertible Mark" abzuheben, durchquerten wir den "Baščaršija". Ein lebhafter, aus dem 15. Jahrhundert stammender Markt mit allerlei Einkaufsmöglichkeiten, umgeben von kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie der "Baščaršija Moschee". Die grösste sowie eine der ältesten Moscheen des Landes aus dem gleichen Jahrhundert.
Spannend dabei ist, dass die "Konvertible Mark" bis zur Euro-Ablösung im 2001 an die "Deutsche Mark" gekoppelt war. Somit existiert die "Deutsche Mark" de facto noch immer.
Es gab Dutzende kleine, schöne Souvenirs sowie lecker aussehende Süssigkeiten, denen wir nur knapp widerstehen konnten.
An einem Kiosk kauften wir noch für 1.06 Franken Wasser, um dann zu unserem Apartment zurückzukehren, um zu bezahlen. Wir hatten den Automaten der "Nova Banka" gefunden, der kostenlos Bargeld aushändigt.
Etwas müde vom langen Tag bestellten wir abends über "Glovo" je einen Kebab dazu Pommes Frites zum teilen bei "Pirpa Doner". Wir zahlten 11.50 Franken und genossen unser Abendessen zu einem Film.
Um morgens genug ausgeschlafen zu sein, gingen wir früh schlafen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 27.11 Fr.
- Allerlei: 18.25 Fr.
- Unterkunft: 40.93 Fr.
- Tank: 61.10 Fr.
Total: 356.10 Fr.Read more
Belette 3
Oct 6–7, 2025 in Montenegro ⋅ 🌙 7 °C
Gleich morgens nach unserem Frühstück, bestehend aus Haferflocken und Granola, machten wir uns wieder auf den Weg zum "Baščaršija". Dort tranken wir in einem kleinen Café je einen türkischen Tee für insgesamt 3.78 Franken. Der bosnische Tee war leider zu diesem Zeitpunkt ausverkauft.
Wir schlenderten noch etwas durch die Gassen, kauften ein Wasser für 0.71 Franken und machten uns wieder auf den Weg zu unserem Auto.
Im Zentrum parkten wir knapp eine halbe Stunde für 1.89 Franken und besuchten ein grösseres Einkaufszentrum. Dort kauften wir in einem Supermarkt für 6.66 Franken noch etwas für das Mittagessen, wie mehrere Snacks.
Nach einem kleinen Zwischenstopp beim ehemaligen Wohnort von Jasmins Mutter und einem Volltanken von 43.46 Franken wie einem kleinen Einkauf von 5.60 Franken ging die Fahrt durch den Balkan weiter.
Im letzten grösseren Supermarkt kauften wir noch frische Früchte und andere Lebensmittel für 6.73 Franken. Danach verliessen wir langsam die Zivilisation und begaben uns in das nächste Abenteuer.
Die folgenden Stunden durchquerten wir das "Dinarische Gebirge". Es gehört zu den jungalpinischen Faltengebirge von Südosteuropa und erstreckt sich über 600 Kilometer von Italien bis Albanien.
Die Strasse, die uns durch das Gebirge führte, war relativ schmal, aber auch so gut wie verlassen. Wenige andere verlorene Seelen verirrten sich in das Gebirge. Unterwegs sahen wir für uns ein völlig unbekanntes Bild vor Augen.
Viele Campingplätze von purem Luxus bis zu einfachen Bauten fanden wir hier vor. Reiten, River-Rafting und natürlich ganz viele Wanderungen wurden angepriesen. Da wir eindeutig ausserhalb der Session hier waren, waren die Campingplätze komplett leergefegt. Einzelne Hunde plantschten in den Pools und ein paar Tiere grasten auf den Grundstücken.
Wir erreichten die Grenze zu Montenegro. Nachdem wir bereits wie gewohnt freundlich nach einem Stempel gebeten hatten, gelangten wir über eine sehr morsch aussehende Brücke ins Land.
Ein Land mit knapp 600'000 Einwohnern und 13'812 Quadratkilometer Fläche, das zu einem der kleinsten Staaten Europas zählt. Neben Dienstleistungen leben sie vor allem vom Tourismus an der montenegrinischen Küste.
Kurz nach der Grenze erreichten wir das von uns auf "Google Maps" markierte Ziel, der "Pivsko jezero" oder "Piva". Ein Stausee, umgeben von hoch erhobenen Bergen, gefüllt mit türkisfarbenem Wasser. Die Sonne machte nicht ganz mit, jedoch konnten wir uns das perfekt türkisfarbene Wasser auch so vorstellen. Bereits ohne Sonne glitzerte es blau vor sich hin.
Die Kleinstadt "Žabljak" war das nächste Ziel. Die im "Nationalpark Durmitor" liegende Kleinstadt beherbergt einen malerischen Gletschersee namens "Crno Jezero". Der Nationalpark ist bekannt für seine vom Gletscher geformten Gebiete mit Seen, Schluchten und Wäldern. Neben der hohen Wahrscheinlichkeit auf Bären wollten wir auch das Gebirge genauer unter die Lupe nehmen.
Die Strasse führte uns gleich neben dem Stausee hoch in die Berge hinauf. Durch einen dichten Wald machten wir uns immer weiter auf den Weg in die Höhe. Über die "Panoramastrasse P14" kämpften wir uns hoch zum "Sedlo-Pass", der auf fast 2'000 Metern liegt.
Noch bevor wir die Baumgrenze erreichten, kam uns ein Auto entgegen. Durch den plötzlichen Wintereinbruch Ende der letzten Woche war es unmöglich, den Pass zu überqueren. Es lag viel zu viel Schnee. Jedoch rieten sie uns trotzdem, so weit wie möglich hochzufahren, da die Aussicht atemberaubend sei. Wir nahmen ihre Worte zu Herzen und fuhren weiter in die Höhe.
Plötzlich hörte der Wald auf und eine völlig neue Landschaft tat sich vor unseren Augen auf. Eine völlig unberührte Natur mit authentischen, abgelegenen Dörfern zeigte sich uns. Wir fuhren eine gute halbe Stunde durch die halb schneebedeckte Landschaft, als wir entschieden, umzudrehen.
Zum ersten Mal beehrte uns sogar die Sonne auf unserer Reise.
Über die extrem steile Bergstrasse, die unzählige dunkle Tunnel beherbergte, fuhren wir wieder auf die Höhe des Stausees.
Trotz des nun grösseren Umwegs war es aber die einzige Chance, das Gebirge des Landes besser kennenzulernen. Somit fuhren wir um den Berg herum und dann wieder hoch hinauf in die restlichen Gebirgszüge.
Unterwegs hielten wir noch in einem Restaurant und assen zu Abend. Tim bestellte sich eine Portion Cevapcici mit Salat und Jasmin frische Forellen mit Salat. Leider hatten wir beide nicht so eine genaue Vorstellung davon, was mit 400 Gramm pro Portion gemeint war. Neben den zehn Cevapcici und beiden Forellen wurden uns noch Pommes Frites, jede Menge Brot und Kartoffelstock serviert. Wir gaben unser Bestes, vor dem Sättigungsgefühl alles hinunterzubekommen. Das Brot packten wir am Ende ein und der dazu bestellte Tee half ein wenig mit bei der Verdauung.
Wir zahlten dem genauso geschockten Restaurantbesitzer 25.97 Franken.
Wir erreichten nach einer sehr unangenehmen Schotterstrasse unser heutiges Hotel in "Žabljak". Die Kleinstadt war völlig verlassen, es war eisig kalt und es fing zu unserem Entsetzen an zu schneien. Unsere über "Booking.com" reservierte Unterkunft reagierte nicht auf unsere Nachrichten und die Rezeption war geschlossen. Nach 15 Minuten nahm schlussendlich jemand das Telefon ab und teilte uns mit, sein Vater sei auf dem Weg zu uns.
Frierend standen wir draussen und waren uns einig.
Mit dem zuletzt gekauften "Redbull" fuhr uns Jasmin den gesamten zwei Stunden langen Weg aus den Bergen. Das Risiko war uns zu hoch, unser mit Ganzjahresreifen ausgestattetes und bereits über 25-jähriges Auto in dieser Kälte draussen stehenzulassen. Auch wussten wir nicht, wie viel Schnee in den nächsten Stunden liegen bleiben würde.
Wir fuhren nach "Nikšić", die zweitgrösste Stadt des Landes mit gerade einmal 56'000 Einwohnern. Diese liegt knapp 1000 Meter unterhalb von "Žabljak".
Unser "Airbnb" "Belette 3" für 23.95 Franken war eine kleine Hütte mit allem, was das Herz begehrte. Mit einer Klimaanlage konnten wir die Hütte aufheizen. Wir liessen uns völlig erschöpft ins extrem gemütliche Bett fallen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 49.45 Fr.
- Allerlei: 1.89 Fr.
- Unterkunft: 23.95 Fr.
- Tank: 43.46 Fr.
Total: 474.85 Fr.Read more
Unik Family Only Apartment
Oct 7–8, 2025 in Kosovo ⋅ ☁️ 9 °C
Da wir unsere täglichen Ausgaben etwas reduzieren wollten, gab es heute aus dem Supermarkt von nebenan frisches Gemüse wie Früchte für 2.72 Franken.
Für uns ging es mal wieder in die Höhe. Denn eines der bedeutendsten Klöster der serbisch-orthodoxen Kirche befindet sich dort, das im 17. Jahrhundert erbaute "Kloster Ostrog". Es liegt am Abhang des "Prekornica-Gebirge" auf 900 Metern inmitten einer Höhle. Es ist eine der bedeutendsten Pilgerstätten der Balkan-Region und ist das drittbestbesuchte Heiligtum der christlichen Kirche. Im Kloster selbst liegen in einer kleinen Grabkapelle die Gebeine des serbisch-orthodoxen Bischofs "Vasilije Ostroški".
Ein wirklich sehr beeindruckendes Wert.
Die mit Mosaik verzierten Wänden, die in den Fels gehauene Kunst sowie die atemberaubende Aussicht waren eindeutig einen Besuch wert. Da uns mehrere Schilder darauf hinwiesen, keine Fotos im Inneren des Klosters zu machen, können wir die Bilder ausschliesslich im Kopf behalten.
Die Fahrt ging auf 900 Meter weiter mit einem fantastischen Blick auf das Tal. Sogar eine grössere Blindschleiche kreuzte unseren Weg und die Sonne schien heute bereits den ganzen Tag.
Kurz vor "Podgorica", der Hauptstadt des Landes, zog es uns wieder in die Berge. Wir wollten ein letztes Mal die malerischen Gebirge des Balkans betrachten und dazu noch einmal die Wahrscheinlichkeit, einen Bären zu sehen, erhöhen.
Für die Strasse zahlten wir noch 3.23 Franken Mautgebühren. Kurze Zeit später war jedoch die neu gebaute, geradeaus verlaufende Autobahn gesperrt, da sie noch nicht so weit im Bau ist. Wir fuhren wieder auf einer normalen Bergstrasse mit jeder Menge Kurven.
Unterwegs tankten wir noch für 36.96 Franken und assen in einem Restaurant neben der Strasse einen Krautsalat mit Tomaten und Gurken zum Teilen für 16.63 Franken. Dazu nahmen wir beide einen heissen Tee.
Je höher wir fuhren, desto schlechter wurde das Wetter. Früher oder später setzte schlussendlich auch der Schnee ein und wir wurden etwas nervöser. Wir fühlten uns wie im falschen Film, als wir an einer Moschee, welche von Schnee bedeckt war, vorbeikamen. Bisher waren wir auf unseren Reisen gewohnt, eine Moschee ausschliesslich bei warmen Temperaturen anzutreffen.
Auf unserem Weg ins Nachbarland sahen wir mehrere Ski-Resorts und Skischulen.
Wir erreichten die Grenze zum "Kosovo". Hier oben schneite es immer noch wie wild und die Strassen waren bereits geräumt worden. Links und rechts am Strassenrand lag mindestens 20 Zentimeter Schnee. Dazu setzte sich eine feine Neuschneeschicht auf die Strasse.
Wir zeigten unsere Pässe, mussten wieder einmal unseren Fahrzeugausweis vorzeigen und fragten nach einem Stempel.
Nach dem Höhepunkt des Berges ging es wieder ins Tal. Der Schnee verschwand relativ schnell und die Strassen waren übersät mit Blättern, abgebrochenen Ästen und Bäumen. Draussen wütete es stark und wir hofften, dass wir vor dem grossen Unwetter wieder im Tal sind.
Weiter unter kamen wir am Zoll des Kosovos an. Hier mussten wir das Auto abstellen und bei einem Schalter eine zusätzliche, jedoch kostenlose, Versicherung abschliessen. Da nur die von Serbien verwalteten Gebiete auf der "Grünen Karte" standen, mussten wir uns zusätzlich versichern. Zwei riesige Strassenhunde begleiteten uns auf diesem Weg und der eiskalte Wind blies uns um die Ohren. Wir rannten am Ende sogar zurück zu unserem Auto.
Durch den "Parku Kombëtar Bjeshkët e Nemun" fahrend, sahen wir kurze Zeit später das komplett geografisch flache Kosovo. An den Grenzen zu Montenegro, Serbien und Albanien sahen wir noch die hohen, schneebedeckten "albanischen Alpen". Wenn wir aber ins Innere des Landes blickten, war weit und breit kein Hügel zu sehen.
Gleich im nächsten Kiosk gab es noch ein paar Weggetränke für 2.22 Franken.
Wir hatten noch mehrere Autostunden Fahrt vor uns. Unser Ziel "Prizren" lag nämlich ganz in der Nähe der nordmazedonischen Grenze.
Das Land sah direkt wieder anders als das benachbarte Montenegro aus. Die Häuser waren in prunkvoller Weise erbaut und es wurden keine Kosten gescheut. Die Eingangsbereiche sahen mit ihren weissen Säulen wie Häuser von Präsidenten aus. Dabei waren die Häuser nicht, wie wir es kennen, schön nebeneinander angereiht, sondern irgendwie verteilt worden.
Jedoch ist nicht alles Gold, was glänzt. Neben den prachtvollen Häusern waren Ruinen oder Häuser, die nie fertig gebaut wurden. Mehrere Häuser hatten nicht einmal Zugang zur Strasse und überall waren Autos am Strassenrand sich selbst überlassen worden.
Kosovo ist das zweitärmste Land Europas und hat mit einer hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Viele flüchten sich ins Ausland, um dort Geld zu verdienen. Durch die Schwierigkeiten, in die EU zu treten, ist auch das Arbeiten in EU-Ländern erschwert.
Wir erreichten "Prizren" gegen 20:00 Uhr abends. Dort hatten wir mitten in der Innenstadt über "Booking.com" eine kleine Wohnung für eine Nacht gemietet. Das "Unik Family Only Apartment" kostete uns 23.10 Franken.
Die Wände wie Böden waren aus Marmorattrappen und die Wohnung war mindestens vier Meter hoch. Das Badezimmer war mit einer Regendusche und einem leuchtenden Spiegel versehen. Stylisch waren die Kosovaren auf jeden Fall.
Zum Abendessen gab es Ramen mit dem gestern Abend aus dem Restaurant mitgenommenen Brot.
Todmüde liessen wir uns ins Bett fallen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 21.57 Fr.
- Allerlei: 3.23 Fr.
- Unterkunft: 23.10 Fr.
- Tank: 36.96 Fr.
Total: 559.71 Fr.Read more
Apartments Lido
Oct 8–9, 2025 in North Macedonia ⋅ ⛅ 9 °C
Das Auto beim "Unik Family Only Apartment" parkend, machten wir einen Spaziergang in das Zentrum der Stadt "Prizren".
Die Stadt spielt in der Geschichte des Landes eine grosse Rolle. Es war für die serbisch-orthodoxe Kirche ein religiöses Zentrum und über Jahrhunderte eine der grössten Städte der Region. Als Handelszentrum unter den Serben und dem türkischen Reich blühte sie richtig auf. Im 15. Jahrhundert wurde "Prizren" ein regionales Zentrum einer weiteren Religion, dem Islam. Später im 19. Jahrhundert war die Stadt der Treffpunkt albanischer Nationalisten, die sowohl mit schriftstellerischer als auch mit militärischer Gewalt die Herrschaft der Osmanen beenden wollten.
Tönt wirklich alles sehr spannend und ist es eindeutig wert, mehr darüber nachzulesen.
Natürlich waren wir nicht aus diesem Grund hier. Eine Bekannte aus der Schweiz hatte uns diese Stadt genannt, da sie sowohl schön ist als auch ganz in der Nähe ihres Heimatdorfes liegt.
An der " Xhamia e Sinan Pashës", einer 1615 erbauten Moschee und vielen weiteren schönen Bauwerken vorbei, gelangten wir auf die "Kalaja e Prizrenit". Eine mittelalterliche Burg die auf einer Festung steht, die aus drei Teilen besteht. Einer Oberstadt, Unterstadt und einer Südlichen Stadt. Sie wurde bereits in der Antike erbaut und bis in die osmanische Zeit genutzt.
Von hier oben hatten wir einen fantastischen Blick auf die schneebedeckten "albanischen Alpen", die sich in der Ferne aus dem Nichts auftürmten. Gleich vor uns sahen wir die Stadt "Prizren" mit Dutzenden Moscheen.
Über das Wahrzeichen der Stadt, eine alte osmanische Steinbrücke namens "Ura e gurit", begaben wir uns auf den Weg zu unserem Auto.
Noch bevor wir die Stadt verliessen, genehmigten wir uns je einen Tee in einem gemütlichen kleinen Café für 2.78 Franken.
Danach tankten wir für 32.43 Franken noch einmal voll.
Über eine weitere Bergstrasse verliessen wir das Land. Auch hier tobte das Unwetter sich aus und hinterliess auf der Strasse jede Menge abgebrochene Äste und abgeknickte Bäume.
Knapp 2 Stunden später erreichten wir die nordmazedonische Hauptstadt "Skopje".
Nordmazedonien hat gerade einmal eine Fläche von 25'713 Quadratkilometern und beherbergt 1.8 Millionen Einwohner. Das Land ist Mitglied der NATO und seit 2005 Beitrittskandidat der EU. Nordmazedonien hat eine der schwächsten Volkswirtschaften Europas. Es hat sowohl mit einer hohen Arbeitslosigkeit, schwacher Infrastruktur als auch mit fehlenden Investitionen zu kämpfen.
Die Hauptstadt "Skopje" beherbergt über eine halbe Million der Einwohner des Landes.
Die Stadt entstand bereits in der Jungsteinzeit und ist über 6'000 Jahre alt. Dadurch weist die Stadt eine Vielzahl an Bauwerken und Monumenten aus verschiedenen Epochen auf.
Im "Vero Center", in dem wir parkten, kauften wir noch frische Getränke für den Weg sowie sechs Liter Wasser Vorrat für 6.20 Franken, welches wir im Auto verstauten.
Wir machten uns auf den Weg in die Innenstadt.
Plötzlich befanden wir uns in einer völlig anderen Welt. Von unzähligen Statuen von "Alexander dem Grossen", grossen weissen Marmorbauten wie prachtvollen Gebäuden bis hin zu Brücken mit dicken Pfosten fand man alles. Überall waren verschiedenste Arten von Statuen errichtet worden und grosse schwarze Laternen rundeten das ganze Bild ab. Wie jede andere Grossstadt wurde sie teilweise durch Graffitis zerstört. Konnte jedoch ihren Charme beibehalten und uns beeindrucken.
Zurück im Parkhaus wechselten wir fünf Euro zu 300 "Mazedonischen Denaren". Damit wir nicht mit einer Tasche voller Bargeld das Land wieder verlassen, kauften wir im Supermarkt unendlich viele Süssigkeiten, Snacks und Getränke für 2.41 Franken. Wir hatten immer noch viel zu viel Geld. Trotzdem verliessen wir das Parkhaus und zahlten mit dem restlichen Bargeld den Parkplatz für 1.21 Franken. In welchem logischen Verhältnis dieser Preis stand, wussten wir nicht.
Über die Autobahn mit einer Mautgebühr von 3.00 Franken fuhren wir zu unserem letzten grösseren geplanten Highlight in Nordmazedonien.
Der "Matka Canyon" liegt circa 17 Kilometer ausserhalb der Hauptstadt. Er ist mit seiner Fläche von 6576 Hektar eines der beliebtesten Outdoor-Reiseziele des Landes und beherbergt mehrere mittelalterliche orthodoxe Kirchen und Klöster. Zudem ist der gleichnamige See der älteste künstliche See des Landes. Auch Bergwandern, Fischen und Kajaktouren in die Höhlen werden hier gerne angeboten.
Ungefähr 20% der Pflanzenwelt von "Matka" ist endemisch und kommt nur hier vor. Zudem ist die Schlucht die Heimat von 77 Schmetterlingsarten wie auch der giftigsten Schlange Europas, die "Hornotter".
Wir folgten einem extra angelegten Weg entlang der Schlucht.
Mit kaum anderen Touristen und ohne Eintrittsgeld genossen wir die Ruhe der Natur. Ein paar Enten badeten und zu unserem Glück regnete es nicht. Trotz des wolkenverhangenen Himmels hatte das Wasser einen dunklen Grünton. Dieser liess uns nur raten, wie wunderschön türkis das Wasser bei Sonnenschein strahlen würde.
Der Pfad liess uns nach jeder weiteren Kurve einen neuen Blick auf die unberührte Natur werfen.
Noch schnell auf dem Parkplatz verdrückten wir das heutige Mittagessen. Tomaten und Gurken, die wir schnell mit etwas frischem Wasser abwuschen und mit einem mitgebrachten Sackmesser zu Stücken schnitten.
Eine ganze Horde aus Katzen und ein mutiger Hund beobachteten uns dabei und hofften auf etwas Herunterfallendes. Leider hatten wir dieses Mal kein Futter für die Tiere dabei.
Die Reise ging weiter in Richtung Süden.
In "Ohrid" legten wir einen weiteren kurzen Stopp ein. Wir besuchten den gleichnamigen See, um den Sonnenuntergang zu geniessen. Ein UNESCO-Welterbe, das sowohl bei europäischen als auch bei asiatischen Touristen sehr beliebt ist. Dank seiner gut erhaltenen Altstadt, den vielen Kirchen und Moscheen und dem mehrere Millionen Jahre alten See ist er eine eindeutige Attraktion.
Selbst von der Schönheit des Sees sowie der untergehenden Sonne verzaubert, entschieden wir spontan, hier zu bleiben. Es war bereits kurz vor 18:00 Uhr und die fünfstündige Fahrt an den nächsten Ort verschoben wir auf morgen.
Wir liefen der Promenade entlang und nahmen in einem schönen, direkt am Wasser liegenden Restaurant Platz.
Wir bestellten beide eine ausgezeichnete Pizza mit einem frischen Getränk für 27.79 Franken.
Für das Parken zahlten wir 0.45 Franken.
Mit unserem Klapfi fuhren wir die wenigen Minuten zu unserem auf "Booking.com" gebuchten Zimmer von "Apartments Lido". Dort zahlten wir 29.33 Franken für eine Nacht.
Hätten wir besser geplant, wäre es in der lokalen Währung günstiger gekommen.
Immer genug Bargeld mitnehmen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 39.18 Fr.
- Allerlei: 4.21 Fr.
- Unterkunft: 29.33 Fr.
- Tank: 32.43 Fr.
Total: 664.86 Fr.Read more
Airbnb Ermal
Oct 9–10, 2025 in Albania ⋅ ☀️ 21 °C
Heute wollten wir endlich unsere Füsse im albanischen Mittelmeer eintauchen lassen.
Der einzige Haken war die sechseinhalbstündige Fahrt an den von uns herausgesuchten Traumstrand sehr weit im Süden des Landes.
Um das Ziel noch vor Anbruch der Dunkelheit, am besten mit der Möglichkeit, mehrere Stunden in der Sonne zu baden, zu erreichen, fuhren wir bereits um 07:30 Uhr los.
Gefrühstückt hatten wir wie immer bereits im Apartment, Müsli aus der Schüssel.
Die erste halbe Stunde fuhren wir am "Ohridsee" entlang und hatten noch einen einzigartigen Ausblick auf den See bei Sonnenaufgang.
Wir überquerten den Zoll in unser nächstes Land, Albanien.
Albanien ist ein Land, welches für seine bergige Landschaft und einzigartigen Sandstrände bekannt ist. Es ist etwas kleiner als die Schweiz und hat dazu gerade einmal einen Drittel der Einwohner der Schweiz. Dabei ist zu beachten, dass 70 Prozent des Landes gebirgig sind. Albanien ist eines der Tier- und Pflanzenvielfältigsten Länder Europas.
Die Bevölkerung ist dazu genauso vielseitig. Bis zu 60 Prozent des Volkes sind dem Islam verschrieben. Weitere 20 Prozent sind Katholiken wie Orthodoxe. Eine weitere wichtige und einzigartige Tradition ist der "Bektaschismus", eine aus der Türkei stammende "Sufi-Strömung" des Islams. Sie strebt eine innere und direktere Verbindung zu Gott an.
Wir holten noch das eigentlich im Kosovo geplante Tanken nach und füllten einmal für 46.59 Franken voll.
Wir begaben uns nach einer kurzen geraden Strecke auf unsere offiziell letzte Bergstrasse von diesem Roadtrip. Das dachten wir zumindest zu diesem Zeitpunkt. Zu unserer Freude sahen wir sogar unser lang ersehntes Schild, das vor Bären warnt. Jedoch war die Hoffnung bereits stark gesunken.
Mit einem kleinen Umweg über einen von "Google Maps" empfohlenen Kieselweg kamen wir unserem Ziel immer näher.
Knapp eine Stunde später befanden wir uns bei strahlendem Sonnenschein inmitten der Gemeinde "Qark Korça".
Eine Gemeinde mit mehreren verschiedenen Gebirgsketten.
Hier oben befanden wir uns in einer ganz anderen Welt. Wir kreuzten mehrere Schafherden mit mindestens zehn Wachhunden und auch kleinere Gruppen von Pferden wie Maultieren. Diese wurde zu Fuss von einer Person geführt, die meistens am Handy war und so ihre Zeit vertrieb. Einmal mussten wir länger einer Pferdeherde folgen, da sie kein Interesse zeigte, die Strasse freizugeben.
Die Stunden verstrichen und wir sehnten das Meer herbei. Draussen schien die Sonne an einem wolkenlosen, perfekten blauen Himmel. Das Meer rief nur so nach uns, um endlich in das kühle Wasser eintauchen zu können.
Die Bergstrasse flachte ab und nun fuhren wir längs am "Nemercka" Gebirge. In ihm befinden sich bis zu 2'482 Meter hohe Gipfel und der letzte wilde Fluss Europas.
Es war wirklich atemberaubend schön. Die extrem hohen grauen Gipfel im Hintergrund mit den davorliegenden grünen Flächen mit dem durchschlängelnden Fluss.
Zum Glück hatten wir uns nicht für die Autobahn entschieden, die uns durch Griechenland fahren liess, oder viel weiter nördlich durch Albanien.
Das Mittagessen nahmen wir in einem kleinen Restaurant direkt am Fluss ein. Wir sassen mit einem fantastischen Blick auf das milchig blaue, tosende Wasser.
Wir genossen beide einen heissen Tee mit einem griechischen Salat. Es schmeckte fantastisch. Zum ersten Mal assen wir lokal produzierten Feta-Käse mit frisch gepflückten Oliven. Am Ende zahlten wir 11.22 Franken.
Nachmittags um 15:30 Uhr sahen wir zum ersten Mal das Meer auf dieser Reise. Dank des Himmels, noch immer in einem strahlenden Blauton, sah das Meer umso einladender aus.
Noch bei einem Supermarkt stoppend, kauften wir für 6.63 Franken ein paar Snacks.
Wir erreichten unser "Airbnb" von "Ermal" in "Ksamil".
"Ksamil" ist ein Badeort ganz im Süden des Landes. Er liegt am Ionischen Meer und ist eine Halbinsel. Die damals für ihre unberührte Schönheit bekannte Halbinsel aus weissen Stränden mit türkisfarbenem, durchsichtigen Wasser litt jedoch in den letzten Jahren unter dem starken Tourismus. Es wurden planlos Bautätigkeiten vorgenommen, die der Halbinsel schadeten.
Heute gibt es jede Menge Hotels, Restaurants, Strandclubs und andere Touristenattraktionen, die weiterhin in der Hochsaison Touristen anlocken. So wie es aussieht, sind die Bauarbeiten noch lange nicht fertig.
Im "Airbnb" zahlten wir 22.80 Franken für eine Nacht und hatten nicht einmal 3 Minuten an den Strand.
Mit den Badesachen voll gepackt nahmen wir in einer der Strandbars namens "Africana Beach Club Ksamil Sarande" Platz. Wir bestellten je einen Aperol und zahlten gemeinsam mit der Liege 19.57 Franken.
Wir genossen die Aussicht auf das Meer. Der bekannte weisse Sandstrand war jedoch grösstenteils bereits verbaut oder privatisiert worden. Unsere Strandbar selbst lag auf einem Plateau und versperrte die Aussicht auf den Sand.
Eine leichte Brise liess uns das Baden heute weglassen. Umso schöner war es, mehrere Stunden die Seele mit Sudoku und Aperol baumeln zu lassen.
Vom Hunger gepackt besuchten wir nach dem Strandaufenthalt eine lokale Pizzeria. Für gerade einmal 10.66 Franken kauften wir uns zwei Pizzen.
Nach einem kleinen Zwischenstopp für das Einkaufen von zwei albanischen Weinen für 10.00 Franken, suchten wir die Veranda des "Airbnb" auf.
Direkt vor unserer Nase durften wir dem heutigen Sonnenuntergang zuschauen.
Eins wussten wir: Dieser albanische Wein wird eindeutig nicht unser neuer Liebling sein.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 48.51 Fr.
- Allerlei: 19.57 Fr.
- Unterkunft: 22.80 Fr.
- Tank: 46.59 Fr.
Total: 802.33 Fr.Read more
Boungainvillea
Oct 10–11, 2025 in Albania ⋅ ☁️ 20 °C
Heute wollten wir noch einmal unsere Seele an einem etwas weniger bekannten Strand baumeln lassen.
Wie bereits gewohnt gab es ein Spass-Weggetränk für 2.89 Franken von einem Supermarkt.
Wir legten einen kleinen Zwischenstopp in "Saranda" ein, um einen Spaziergang an der Promenade zu machen. Es ist eine Hafenstadt mit vielen Restaurants, Bars und Cafés, von denen man einen Blick auf das türkisfarbene ionische Meer hat. Wir fühlten uns wie an der «Côte d’Azur», nur war es hier viel ruhiger und weniger touristisch.
Der Parkplatz bei "Parking Car Park 24h/7 "Noni" kostete uns 4.82 Franken.
Über eine Strasse die uns am Meer entlang in den Norden führte besuchten wir einen kleinen Supermarkt mit Cafe um Gurken zu kaufen. Diese hat jedoch keine und wir fragten ob sie auch Essen servieren. Am Ende bekamen wir einen perfekten griechischen Salat MIT Gurken und ein wenig fettiges aber mit viel Liebe zubereitetes Omlette. Dazu noch frischen Saft für insgesamt 11.56 Franken.
Unser Zimmer bei "Boungainvillea" gebucht bei "Booking.com" war etwas weiter oben auf einem Hügel. Hatte dadurch aber einen fantastischen Blick auf "Himarë".
"Himarë" ist eine kleine mediterrane Stadt mit griechischem Einfluss und allerlei wilden Olivenbäumen, welche sich an der Küste des Ionischen Meeres in Südalbanien befinden. Weiche Sandstrände erstrecken sich entlang der Küste und Fischerboote treiben auf dem ruhigen Meer.
Über eine noch nicht geteerte Strasse mit mehreren grossen Schlaglöchern erreichten wir das Gasthaus. Eine ältere Dame begrüsste uns. Wir zahlten die 28.90 Franken bar für eine Nacht und wurden in unser Zimmer gebracht. Ein normales, kleines, aber feines Zimmer. Jedoch war das grosse Highlight der Unterkunft die Lounge mit direktem Meerblick und die Aussenküche.
Ein ganz schönes Zuhause hatte das ältere Ehepaar hier oben erbaut.
Mit unseren Badesachen machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Meer. Mit Flipflops war es schwieriger als gedacht.
Am so gut wie einsamen Strand entspannten wir uns für die nächsten Stunden. Ein steiniger aber trotzdem bequemer Steinstrand mit türkisem Wasser. Tim traute sich sogar für ein paar Sekunden ins Wasser. Trotz der Sonne spürten wir dass es Oktober und nicht mehr Hochsommer war.
Als die Sonne langsam hinter einem der Hügel verschwand, besuchten wir das Zentrum des Ortes.
Die drei Supermärkte und gleich viele Restaurants gaben ihr Bestes an Auswahl. Da wir beide jedoch wussten, dass wir nicht wieder runterlaufen wollten, kauften wir kurzerhand Nudeln und eine Trüffelsauce für 14.16 Franken. Ein paar Snacks und Getränke durften natürlich auch nicht fehlen.
In den nächsten Stunden schnitten wir beim Abendrot die ersten Videos des Roadtrips und fingen mit dem Tagebuch an.
Als es zu dunkel wurde und die Mücken zu neugierig, bereiteten wir das Abendessen vor und verzogen uns in die Unterkunft.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 28.61 Fr.
- Allerlei: 4.82 Fr.
- Unterkunft: 28.90 Fr.
Total: 864.66 Fr.Read more
Melas Zaimi Apartment
Oct 11–12, 2025 in Albania ⋅ ☀️ 24 °C
Um 09:00 Uhr wurde uns ein erstklassiges Frühstück serviert. Dieses war im Preis bereits inbegriffen.
Es gab leckeren frischen Fetakäse, Tomaten, Gurke, kleine Würste und ein Omelette. Dazu Brot, Konfitüre, Butter, frischen Saft und Wasser. Natürlich nicht zu vergessen die im Garten wachsenden Oliven.
Über eine Strasse, die direkt an der Küste verlief, fuhren wir in Richtung "Vlora". Unterwegs mussten wir sogar einmal stehenbleiben, um all die Eindrücke aufzusaugen. Das Wetter war wieder perfekt und das Meer liess sich fast nicht mehr von ihm unterscheiden.
Mehrere kleine, aber sehr gepflegte Dörfer lagen hier direkt am Abhang zum Meer.
In "Vlora" parkten wir bei einem älteren Herrn namens "Edwin", den wir mit "Google Maps" fanden. Wir zahlten 4.79 Franken für drei Stunden.
"Vlora" ist eine Hafenstadt und die fünftgrösste Stadt des Landes. Sie liegt am Übergang vom Ionischen Meer und der Adria. "Vlora" ist ein wichtiges kulturelles Zentrum, in dem 1912 Albanien die Unabhängigkeit erklärt wurde. Neben der historischen Altstadt gibt es eine moderne Strandpromenade.
Wir legten einen kleinen Spaziergang ein. Auf einer Bank direkt an der Promenade sonnten wir uns noch ein wenig und machten uns dann wieder auf den Weg zum Auto.
In "Durrës" hatten wir unsere nächste Nacht gebucht.
"Durrës" ist eine wichtige Hafenstadt und die zweitgrösste Stadt des Landes. Sie bietet eine Mischung aus Geschichte und Strandurlaub. Die Stadt ist bekannt für ihr römisches Amphitheater, den grössten Hafen des Landes und eine lebhafte Uferpromenade, die Touristen anzieht, sowie für die nahegelegenen langen Sandstrände. Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück und war strategisch wichtig, was sich in den vielen historischen Stätten widerspiegelt.
Das auf "Booking.com" gebuchte "Melas Zaimi Apartment" befand sich ganz in der Nähe des Strandes. Leider war es bisher die einzige nicht wirklich einladende und gepflegte Unterkunft auf dieser Reise. Der für uns einzige Grund, diese Unterkunft zu buchen, die Waschmaschine, funktionierte zu unserem Glück auch nicht. Wir zahlten dem Besitzer des Apartments 17.74 Franken und liessen es sein.
Vorfreudig auf den Strand kauften wir ein paar Snacks und Putzartikel, die uns sehr günstig erschienen, für 16.39 Franken. Nach dem Verstauen im Kofferraum ging es an den Strand.
Dort legten wir uns gemütlich auf zwei Sonnenliegen, welche einen Tisch und einen Sonnenschirm dabei hatten.
Wir genossen mit mehreren Aperols den Nachmittag. Machten noch einen kleinen Schwumm im Meer und lösten unsere mitgebrachten "Binoxxos". Am Ende zahlten wir mitsamt des Liegestuhls 34.21 Franken.
Teils frisch geduscht zogen wir unsere dickeren Kleider an und brachen zum Abendessen auf. In einer kleinen Dönerbude fanden wir je einen für uns passenden Döner und zahlten gerade einmal 5.94 Franken.
In einem kleinen Laden gab es für 12.83 Franken einen albanischen Fanschal für das heutige Spiel.
Viel zu früh setzten wir uns in eine Bar direkt am Strand. Hier wurde bereits der Bildschirm für das Spiel aufgestellt. Heute spielte Albanien gegen Serbien. Wir hatten grosse Freude, bei einem solch wichtigen Spiel im Land zu sein und bei einem Sieg mitfeiern zu können.
Anfangs gab es erstmals ein Getränk und wir quatschten über Gott und die Welt. Auch das Haustierthema kam wieder auf den Tisch.
Als hätte das Schicksal uns gehört, watschelten plötzlich zwei kleine Welpen in unsere Richtung. Jasmin schnappte sich einen der beiden, der fröhlich auf sie zu tappte, als sie rief. Die nächsten zwei Stunden schlief der Kleine seelenruhig auf Jasmins Schoss. Währenddessen schrieben wir unseren Chefs, klärten Möglichkeiten auf Tiersitter ab und spielten die Kosten eines Hundes durch.
Kurz nach dem Anschalten des Beamers dröhnten laute Stimmen aus den Lautsprechern. Dem Kleinen war es viel zu laut und er wurde ganz nervös. Jasmin liess ihn auf den Boden und blickte ihm hinterher, als er das Weite suchte.
Mit einer Verzögerung, die wir vor allem beim ersten Tor von einer anderen Bar mitbekamen, schauten wir mit gefühlt der ganzen Stadt das Spiel. Jeder einzelne Sitzplatz war belegt und sogar Stühle wurden dazu gestellt.
Nach einem nervenaufreibenden Spiel, das Albanien 1:0 gewann, konnte keiner der Albaner mehr sitzenbleiben.
Wir selber zahlten die 17.37 Franken für unsere Getränke wie eine Portion Pommes.
Nach einem längeren Rundgang, ohne den kleinen Welpen wiederzufinden, begaben wir uns in Richtung Apartment.
Unterwegs sahen wir von Feuerwerken bis durchdrehenden Reifen alles. Fenster von Autos wurden heruntergelassen, um zu feiern. Es wurde gehupt und gesungen. Die komplette Strasse war von jubelnden Fans zugepflastert.
Todmüde liessen wir uns ins Bett fallen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 39.70 Fr.
- Allerlei: 51.83 Fr.
- Unterkunft: 17.74 Fr.
Total: 973.93 Fr.Read more
Apartments Dali
Oct 12–13, 2025 in Montenegro ⋅ ☀️ 19 °C
Wir versuchten noch einmal den gesamten Strand wie Strassen nach dem Welpen abzusuchen.
Leider erfolglos.
Im Supermarkt gab es morgens ein Weggetränk für 2.20 Franken, bevor wir in Richtung Montenegro fuhren.
Noch in Albanien selbst tankten wir für 18.50 Franken und assen etwas Kleines gegen Mittag. Tim bestellte sich eine Art Döner mit Pommes Frites und Jasmin nahm sich einen griechischen Salat. Dazu frische Getränke für insgesamt 8.21 Franken.
In "Shkodër" gab es einen letzten Zwischenhalt, das gesuchte Tierheim hatte geschlossen, bevor wir in Montenegro ankamen.
Dort tankten wir direkt einmal voll für 57.39 Franken. In Albanien war der Tank teurer als in Montenegro. Kurze Zeit später erreichten wir die Grenzen nach Montenegro.
In "Virpazar" machten wir den ersten grösseren Stopp an diesem Tag.
"Virpazar" ist eine kleine Stadt am Ufer des "Skutarisee", die als wichtigstes Touristenzentrum und Ausgangspunkt für Bootsausflüge bekannt ist. Neben ihrer malerischen Landschaft und den traditionellen Fischerbooten ist sie für ihre vielfältige Tier- und Naturwelt bekannt. Der See ist einer der grössten Europas und der grösste Süsswassersee des Balkans.
Wir entschieden uns gegen eine Bootsfahrt und machten uns zu Fuss auf den Weg, einer Strasse entlangzulaufen. Nach mehreren kleinen Möglichkeiten auf etwas Aussicht auf den See kehrten wir wieder um. Nächstes Mal gibt es wohl doch die Bootsfahrt, um die Tier- und Naturwelt aus nächster Nähe zu sehen.
Nach zwei Mautstopps von je 2.31 Franken und einer kurvigen Bergstrasse ans Meer erreichten wir fast unsere heutige Stadt, in der wir übernachten werden.
Wir hatten noch ein schönes Ziel geplant. Die "Sveti Stefan" hatten wir noch auf "Google Maps" markiert. Eine kleine malerische Adria-Halbinsel mit einst einem befestigten Fischerdorf. Heute beherbergt es ein Luxusresort, das nur für Hotelgäste zugänglich ist. Die historische Altstadt mit ihren Steinhäusern und Kirchen wurde trotz des Umbaus bewahrt.
Mit einem starken Gegenverkehr und vielen Talenten, die am Strassenrand auf einer normalen Strasse parkten, erreichten wir mit viel Geduld den Parkplatz. Wir zahlten 3.70 Franken und stellten unser Auto ab.
Zu unserem Glück fand sogar noch ein Fest statt, bei dem einheimische Jugendliche wie Kinder traditionelle Tänze vorführten. Wir staunten nicht schlecht, als sie geschmeidig durch die Gegend tanzten.
Über einen Steg, der auf dem bis zur Halbinsel natürlichen Sandstrand befestigt wurde, spazierten wir bis zum Eingang des Luxusresorts.
Wir bekamen einen fantastischen Blick auf die vom Abendrot gefärbten Strände mit kleinen Dörfern und die gleich hinter diesen liegenden Bergketten. Zwischen den Dörfern befanden sich kleine Abschnitte von Wäldern und auch das Meer sah so gut wie unberührt aus. Nur einzelne Fischerboote trieben leicht im Gang der Wellen mit.
In "Budva" hatten wir mit "Booking.com" ein Studio bei "Apartments Dali" gebucht. Wir zahlten 29.35 Franken für ein kleines, aber schickes Apartment mit eigener kleiner Küche und einem sauberen Badezimmer.
"Budva" ist zum einen für seine Traumstrände wie auch das Nachtleben bekannt.
Preislich merkten wir auch, dass wir uns immer mehr den touristischen Orten des Landes annähern. Darum entschieden wir uns für einen einfachen Salat zum Mitnehmen in einem kleinen Laden für 8.48 Franken.
Den Abend liessen wir gemütlich im Zimmer ausklingen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 18.89 Fr.
- Allerlei: 8.32 Fr.
- Unterkunft: 29.35 Fr.
- Tank: 75.89 Fr.
Total: 1’106.38 Fr.Read more
Goldy
Oct 13–14, 2025 in Bosnia and Herzegovina ⋅ 🌙 15 °C
Morgens in der Früh fuhren wir mit der Seilbahn von "Kotor" hoch auf einen Aussichtspunkt, um einen einmaligen Blick auf die unter uns liegende "Bucht von Kotor" mit der beeindruckenden Bergkulisse im Hintergrund zu werfen.
"Kotor" ist eine UNESCO-Kulturerbestätte mit einer gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, die von einer imposanten Stadtmauer umgeben ist.
Für die Seilbahn zahlten wir 33.21 Franken.
Bereits unterwegs in die Höhe hatten wir einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.
Hoch oben spazierten wir von einem Aussichtspunkt zum anderen. Dank der frühen Morgenstund hatte es relativ wenig Touristen. Das Wetter gab sich auch heute stark Mühe, mitzumachen, und sogar die morgendlichen Dämmerungsfarben waren stark präsent.
Von hier oben hatten wir einen unendlichen Blick auf die Gebirgszüge bis weit in die Ferne. Die meisten Berge waren kahl und grau. Andere wiederum hatten in den schönsten Herbstfarben verschiedene Sträucher und kleinere Bäume.
Ein absolutes Highlight von unserer Reise.
Zurück beim Auto zahlten wir 1.84 Franken und fuhren weiter dem Meer entlang. Heute benötigten wir sogar ein zweites Weggetränk für 2.76 Franken aus einem kleinen Supermarkt.
Dabei legten wir noch einen kurzen Stopp bei einem Tierheim ein. Wir wollten uns ein letztes Mal mit dem Thema, einen Hund zu adoptieren, beschäftigen. Im Tierheim zerriss es uns fast das Herz. So viele zurückgelassene und durch Unfälle verursachte verletzte Hunde. Einen erst kürzlich gebrachter Labrador sahen wir mit hängendem Kopf und stillstehendem Schwanz. Das Gute an der ganzen Sache war, dass der Besitzer eine deftige Busse kassierte, da er den Hund auf der Strasse aussetzte. Allgemein wird in Montenegro jemand, der einen Hund aussetzt, hart bestraft.
Wir erfuhren, dass es nicht möglich ist, aus einem Nicht-EU-Land ein Tier mitzunehmen. Es würde bis zu einem Monat dauern, da die EU einen Bluttest verlangt. Dieser kann nur in Serbien im dafür zuständigen Labor durchgeführt werden.
Wir verabschiedeten uns mit einer Spende von 36.90 Franken.
Es hätte die Option gegeben, einmal um die ganze Bucht zu fahren, wir entschieden uns jedoch, eine Abkürzung zu nehmen. Vielleicht auch, weil wir uns verfahren hatten.
Wir nahmen eine Autofähre von "Lepetane" nach "Kamenari" für 4.61 Franken. Die Fähre fuhr nicht durch den "Verige Channel" selbst, sondern durch das Verbindungsstück zwischen Meer und Bucht. Keine zehn Minuten später waren wir am anderen Ende.
Etwas später gab es wieder einmal den guten alten und günstigen, auf der Karte aufgeführten griechischen Salat mit frischen Getränken für 15.85 Franken.
Wir überquerten die Grenze nach Kroatien.
An der Adria entlang, mit einem fantastischen Blick auf das Meer, erreichten wir "Dubrovnik". Dort suchten wir einen so kostengünstigen Parkplatz wie möglich in der Stadt. Schlussendlich fanden wir einen fünfzehn Minuten ausserhalb der Altstadt.
"Dubrovnik" ist seit 1979 ein UNESCO-Weltkulturerbe, dank seiner historischen Altstadt. Sie war früher die Hauptstadt der unabhängigen See-Republik "Ragusa" und ist heute ein wichtiges kulturelles Zentrum. Dabei fallen vor allem die gut erhaltenen Stadtmauern mit ihrer beeindruckenden Architektur auf.
Zum ersten Mal auf unserer Reise trafen wir auf Unmengen von Touristen. Wohin das Auge reichte, sahen wir Menschen aus allen Kontinenten und noch mehr Verkehr.
Wir vermissten die bisher gehabte Ruhe.
Durch das "Pile Gate" gelangten wie in die durch dicke Stadtmauern geschützte Altstadt. Dort schlängelten wir uns durch die Menschenmassen.
Die "Altstadt von Dubrovnik" ist eine gut erhaltene, von Mauern umschlossene historische Stadt an der dalmatischen Küste, die seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe ist.
Gleich neban liegt die "Tvrđava Lovrjenac". Eine Küstenfestung aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, die auf einem 36 Meter hohen Felsen gebaut wurde. Sie ist ein Symbol der Unabhängigkeit der Stadt und diente als Verteidigung gegen die "Venezianer". Manche kennen die Festung auch aus "Game of Thrones".
Durch die Gassen der Altstadt bestaunten wir die Architektur. Manche Gassen waren so gut wie leer und wir entschieden uns, diese zu erkunden.
Über einen Weg, der so gut wie einmal um die Altstadt ging, liefen wir bis zu einem Steg. Am Ende des Steges konnten wir auf einer der zur Verfügung gestellten Bänke Platz nehmen und die Altstadt mit den Neubauten weiter hinten bewundern.
Auf dem Rückweg gab es noch einen Berliner aus einem der Supermärkte für 1.83 Franken.
Nach dem steilen Anstieg zurück zum Parkplatz und einer weiteren einzigartigen Aussicht auf die Adria kamen wir unserem Parkplatz immer näher. Natürlich durften ein kurzes Verlaufen und eine unangenehme Situation nicht fehlen. Wir kamen an einem Friedhof vorbei, an dem gerade jemand beerdigt wurde. Die gesamte Familie und Bekannte standen jedoch vor dem Friedhof und wir liefen in unseren unpassenden Kleidern durch die Menge.
Beim Parkplatz zahlten wir 8.30 Franken für gute zwei Stunden.
Es dämmerte bereits und wir konnten die Abendfahrt an der Adria entlang geniessen. Unterwegs machten wir noch einen Stopp bei einem "Konzum", um uns mit ein paar Sachen für 5.32 Franken zu versorgen.
In "Neum", einem Ort mit dem einzigen Zugang zum Meer für Bosnien und Herzegowina, hatten wir für diese Nacht bei "Booking.com" ein Apartment namens "Goldy" für 29.05 Franken gebucht. Ab morgen werden die Übernachtungspreise genügend steigen.
Wir assen gleich vor Ort in einem Restaurant mit Blick auf den Sonnenuntergang zu Abend für 21.32 Franken. Für Tim gab es Kartoffelstock mit Poulet und Jasmin entschied sich für ein Omelette mit einem Salat.
Bei der fünf Minuten entfernten Unterkunft wurden wir bereits vom Inhaber begrüsst. Er machte eine kleine Führung in der sehr schönen und modern eingerichteten Wohnung.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 47.08 Fr.
- Allerlei: 84.86 Fr.
- Unterkunft: 29.05 Fr.
Total: 1’267.37 Fr.Read more
Apartments Pušić 1/2
Oct 14–15, 2025 in Croatia ⋅ ☀️ 19 °C
Gut ausgeschlafen ging es für uns nach "Stolac". Wir befanden uns immer noch in Bosnien und Herzegowina.
Hier besuchten wir den Fluss "Bregava" um den "Benat Waterfall" zu bestaunen. Dazu war die gesamte Kleinstadt ein historischer Ort, welcher reich an kultureller Mischung aus verschiedenen Epochen ist. Er ist einer der ältesten durchgehend besiedelten Orte der Region.
Neben dem friedlichen Plätschern des Flusses sahen wir leider auch viele Spuren des Krieges. Die meisten Häuser hatten immer noch Einschusslöcher in den Fassaden und waren teilweise sogar verlassen.
Als Nächstes stoppten wir in "Blagaj", zahlten 1.84 Franken für den Parkplatz und durften auf einem der wenigen freien Parkplätze unser Auto parken. Hier in "Blagaj" besuchten wir für 9.21 Franken das islamische Kloster "Tekija Blagaj". Ein osmanisches Kloster am Fusse einer Felsklippe, das aus einer Höhle entspringt. Es wurde im 16. Jahrhundert für den Derwischen Orden erbaut und ist heute ein Museum. Ein Derwisch ist ein Angehöriger einer muslimischen Ordensgemeinschaft, der durch spirituelle Praktiken Gott sucht. Gleich unterhalb des Klosters ist die Quelle des Flusses "Buna".
Mit langen Kleidern und einem Kopftuch für Jasmin betraten wir das Kloster. Uns wurde mitgeteilt, so leise wie möglich zu sein und wenn jemand betet, nichts zu sagen und nicht vor diese Person zu treten.
Etwas Friedliches hatte das Kloster auf jeden Fall.
Gegen Mittag erreichten wir "Mostar". Eine Stadt, die vor allem für ihre rekonstruierte osmanische "Stari Most", auch "Alte Brücke", bekannt ist und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. "Mostar" ist auch ein Symbol für die Teilung des Landes in eine kroatisch-westliche und bosniakisch-östliche Seite. Auch die malerische Altstadt und der durch die Stadt verlaufende Fluss "Neretva" sorgen für jede Menge Tourismus.
Auch wir spazierten zum Aussichtspunkt, um einen fantastischen Blick auf die Brücke werfen zu können. Manche Kleinboote boten sogar eine zehnminütige Fahrt über den Fluss für ein perfektes Foto an.
Später schlenderten wir durch die beeindruckende Altstadt und nahmen in einem Restaurant Platz. Wir bestellten für 23.02 Franken unser heutiges Mittagessen.
Noch ein Weggetränk für 2.83 Franken und die Fahrt ging weiter.
In "Obriz" hatten wir für die zwei nächsten Nächte ein Apartment auf "Booking.com" namens "Apartments Pušić" gebucht. Wir zahlten online 104.72 Franken. Dafür hatten wir aber einen Gemeinschaftspool, eine eigene Küche, einen Balkon und Badezimmer.
Bevor wir aber Bosnien und Herzegowina verliessen, tankten wir noch einmal voll für 43.01 Franken und kauften wenige Snacks.
Wir überquerten die Grenze nach Kroatien.
Kroatien ist eine parlamentarische Republik und bekannt für seine 1000 Inseln, seine abwechslungsreiche Landschaft und sein mediterranes Klima. Die gastfreundliche Bevölkerung, bestehend aus vier Millionen, spricht als Landessprache Kroatisch. Trotz des Beitritts in die EU und der Einführung des Euros bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen im Land.
In einem grossen Supermarkt holten wir noch Essen für die nächsten zwei Tage wie auch kroatischen Wein. Insgesamt zahlten wir 49.36 Franken für alles.
Beim Apartment angekommen, kochten wir Nudeln mit Pesto, ein Salat und Spiegelei.
Auf unserem Balkon konnten wir den perfekten Sonnenuntergang, eingekuschelt in unserer mitgebrachten Kuscheldecke, bestaunen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 75.21 Fr.
- Allerlei: 11.05 Fr.
- Unterkunft: 104.72 Fr.
- Tank: 43.01 Fr.
Total: 1’501.36 Fr.Read more
Apartments Pušić 2/2
Oct 15–16, 2025 in Croatia ⋅ ☀️ 20 °C
Nach einem leckeren Frühstück sonnten wir uns ein paar Stunden beim Pool direkt vor unserer Haustür.
Später, von Hunger geplagt, machten wir uns ein Mittagessen, bestehend aus frischem Gemüse und Fladenbrot.
Wir packten unsere Badesachen, Snacks und die Weissweine ein und liefen der steilen Strasse entlang, um an die Hauptstrasse zu gelangen. Von dort aus kamen wir zu einer Treppe, die uns an den Steinstrand brachte.
Hier unten hatte es ein paar andere verlorene Seelen, die aber genauso wie wir die Ruhe geniessen wollten. Wir hörten lediglich das Rauschen des Meeres und des Windes.
Mit unserem grossen Badetuch machten wir es uns den gesamten Nachmittag bequem.
Einmal trauten wir uns sogar ins Meer und schafften es, mit dem kompletten Körper unter Wasser zu sein. Natürlich war es eiskalt, aber es tat auf jeden Fall gut.
Wir hatten eine fantastische Aussicht auf das türkisfarbene, von der Sonne beschienene Wasser und die Küste des Landes. Überall waren grössere Felsen verteilt und zwischendurch fanden wir kleine Sandstrände. In der Ferne sahen wir noch Gebirgsketten am Meer entlang, die durch das flache sowie tiefe Meer gigantisch aussahen.
Abends wurden wieder Nudeln mit Sauce sowie Omelette und Gemüse gekocht.
Ausgaben:
Total: 1’501.36 Fr.Read more
Wohnung Melon 1/2
Oct 16–17, 2025 in Croatia ⋅ 🌙 14 °C
Morgens in der Früh fuhren wir zu unserem letzten Stopp von diesem Roadtrip.
In einer Einkaufsmall ganz in der Nähe von Šibenik, einer kroatischen Hafenstadt mit einer beeindruckenden Altstadt, kauften wir noch gewisse Dinge für zu Hause ein. Bei einem Tierladen schauten wir noch ein letztes Mal vorbei, um zu schauen, ob sie auch kleinere Tiere wie Welpen verkaufen.
Die EU hatte vermutlich ihre Finger im Spiel, da nicht einmal ein Lebewesen verkauft wurde.
In "Pirovac", einem kleinen Dorf, in dem Jasmins Grossmutter wohnt, war unser letzter Stopp dieser Reise.
"Pirovac" ist ein charmantes Küstenstädtchen, bekannt für seine mittelalterliche Altstadt, die geschützte Lage in einer Bucht mit wärmerem Meerwasser und seine Eignung für Urlaub, Wassersport und Segeln.
Noch vor dem Wiedersehen mit ihren Verwandten, auch ihre Eltern waren angereist, hatte Jasmin noch einen Termin für ein Wimpernlifting.
Um wieder wach zu werden, holten wir für 4.44 Franken im Dorfladen etwas zum Trinken.
Wir parkten das Auto vor dem Haus ihrer Grossmutter und verbrachten den gesamten Nachmittag wie Abend bei ihr. Auch Jasmins Onkel gesellte sich zu uns und wir diskutierten und sprachen über die in den letzten Tagen bereisten Länder.
Zum Abendessen wurden wir lecker bekocht und sogar Dessert gab es.
Nach dem Abendessen spielten wir mehrere Runden "Skyjo" bis wir müde zu unserem "Airbnb" für die nächsten zwei Nächte liefen. Das "Airbnb" namens "Wohnung Melon" lag gerade einmal zehn Fussminuten entfernt vom Haus von Jasmins Grossmutter.
Das "Airbnb" war mit einer Küche, Esszimmer, Balkon und einem grossen Bad ausgestattet. Wir zahlten 65.15 Franken für die nächsten beiden Nächte.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 4.44 Fr.
- Unterkunft: 65.15 Fr.
Total: 1’570.95 Fr.Read more
Wohnung Melon 2/2
Oct 17–18, 2025 in Croatia ⋅ ☁️ 19 °C
Nach einem ausgiebigen Frühstück und jeder Menge Geschichten über Gott und die Welt, machten wir kurz nach Mittag auf den Weg, um etwas Mittagessen zu gehen.
Wir besuchten das nicht allzu weit entfernte "Vodice", um dort einen Spaziergang an der Strandpromenade zu machen. "Vodice" ist eine lebendige Hafenstadt, die für ihren Jachthafen, Strände und pulsierendes Nachtleben bekannt ist.
Heute war der Himmel leider wolkenverhangen und liess die Sonne nicht durch. Dadurch waren die Temperaturen kühler als an den letzten Tagen.
In einem der Restaurants mit einem Blick auf das Meer assen wir zu Mittag. Es gab für beide einen frischen Salat mit Brot. Dazu noch Getränke. Wir zahlten 23.10 Franken für das Essen.
Für den Parkplatz zahlten wir schlussendlich 1.48 Franken.
Nachmittags tätigten wir noch einen Grosseinkauf im "Kaufland". Über Nudeln und Sauerkraut kauften wir alles ein, was lange haltbar ist und von uns zu Hause benötigt wird.
Als Dessert holten wir im nebenan liegenden "Lidl" je einen Krapfen für 2.59 Franken.
In einer Tankstelle kauften wir noch Getränke und Snacks für die morgige Heimreise für 9.12 Franken.
Abends versammelten wir uns alle wieder bei Jasmins Grossmutter und assen die bestellte Pizza. Wir redeten über allerlei und wie es sich gehört an Familientreffen wurden Fotos aus den alten Zeiten hervorgekramt.
Todmüde fielen wir abends ins Bett.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 34.81 Fr.
- Allerlei: 1.48 Fr.
Total: 1’607.24 Fr.Read more
Schweiz
October 18, 2025 in Switzerland ⋅ ☀️ 8 °C
Nach einem gemeinsamen Frühstück zu Ehren von Jasmins Grossmutters 90. Geburtstag, machten wir uns langsam auf den Weg zurück in die Schweiz.
Unsere 14-stündige Reise führte uns durch Kroatien, Slowenien, Italien und schliesslich erreichten wir müde und erschöpft unser Zuhause in der Schweiz.
Unterwegs tankten wir kurz vor der Grenze nach Slowenien für 69.65 Franken, assen und tranken für 29.00 Franken und zahlten weitere 54.90 Franken für die Maut in Kroatien und Italien.
Komplett zerstört liessen wir uns abends ins Bett fallen.
Ein weiteres Abenteuer ging zu Ende.
Ausgaben:
- Allerlei: 54.90 Fr.
- Tank: 98.65 Fr.
Total: 1’760.79 Fr.Read more





























































































































































































































































































