Goldy
Oct 13–14, 2025 in Bosnia and Herzegovina ⋅ 🌙 15 °C
Morgens in der Früh fuhren wir mit der Seilbahn von "Kotor" hoch auf einen Aussichtspunkt, um einen einmaligen Blick auf die unter uns liegende "Bucht von Kotor" mit der beeindruckenden Bergkulisse im Hintergrund zu werfen.
"Kotor" ist eine UNESCO-Kulturerbestätte mit einer gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt, die von einer imposanten Stadtmauer umgeben ist.
Für die Seilbahn zahlten wir 33.21 Franken.
Bereits unterwegs in die Höhe hatten wir einen fantastischen Ausblick auf die Stadt.
Hoch oben spazierten wir von einem Aussichtspunkt zum anderen. Dank der frühen Morgenstund hatte es relativ wenig Touristen. Das Wetter gab sich auch heute stark Mühe, mitzumachen, und sogar die morgendlichen Dämmerungsfarben waren stark präsent.
Von hier oben hatten wir einen unendlichen Blick auf die Gebirgszüge bis weit in die Ferne. Die meisten Berge waren kahl und grau. Andere wiederum hatten in den schönsten Herbstfarben verschiedene Sträucher und kleinere Bäume.
Ein absolutes Highlight von unserer Reise.
Zurück beim Auto zahlten wir 1.84 Franken und fuhren weiter dem Meer entlang. Heute benötigten wir sogar ein zweites Weggetränk für 2.76 Franken aus einem kleinen Supermarkt.
Dabei legten wir noch einen kurzen Stopp bei einem Tierheim ein. Wir wollten uns ein letztes Mal mit dem Thema, einen Hund zu adoptieren, beschäftigen. Im Tierheim zerriss es uns fast das Herz. So viele zurückgelassene und durch Unfälle verursachte verletzte Hunde. Einen erst kürzlich gebrachter Labrador sahen wir mit hängendem Kopf und stillstehendem Schwanz. Das Gute an der ganzen Sache war, dass der Besitzer eine deftige Busse kassierte, da er den Hund auf der Strasse aussetzte. Allgemein wird in Montenegro jemand, der einen Hund aussetzt, hart bestraft.
Wir erfuhren, dass es nicht möglich ist, aus einem Nicht-EU-Land ein Tier mitzunehmen. Es würde bis zu einem Monat dauern, da die EU einen Bluttest verlangt. Dieser kann nur in Serbien im dafür zuständigen Labor durchgeführt werden.
Wir verabschiedeten uns mit einer Spende von 36.90 Franken.
Es hätte die Option gegeben, einmal um die ganze Bucht zu fahren, wir entschieden uns jedoch, eine Abkürzung zu nehmen. Vielleicht auch, weil wir uns verfahren hatten.
Wir nahmen eine Autofähre von "Lepetane" nach "Kamenari" für 4.61 Franken. Die Fähre fuhr nicht durch den "Verige Channel" selbst, sondern durch das Verbindungsstück zwischen Meer und Bucht. Keine zehn Minuten später waren wir am anderen Ende.
Etwas später gab es wieder einmal den guten alten und günstigen, auf der Karte aufgeführten griechischen Salat mit frischen Getränken für 15.85 Franken.
Wir überquerten die Grenze nach Kroatien.
An der Adria entlang, mit einem fantastischen Blick auf das Meer, erreichten wir "Dubrovnik". Dort suchten wir einen so kostengünstigen Parkplatz wie möglich in der Stadt. Schlussendlich fanden wir einen fünfzehn Minuten ausserhalb der Altstadt.
"Dubrovnik" ist seit 1979 ein UNESCO-Weltkulturerbe, dank seiner historischen Altstadt. Sie war früher die Hauptstadt der unabhängigen See-Republik "Ragusa" und ist heute ein wichtiges kulturelles Zentrum. Dabei fallen vor allem die gut erhaltenen Stadtmauern mit ihrer beeindruckenden Architektur auf.
Zum ersten Mal auf unserer Reise trafen wir auf Unmengen von Touristen. Wohin das Auge reichte, sahen wir Menschen aus allen Kontinenten und noch mehr Verkehr.
Wir vermissten die bisher gehabte Ruhe.
Durch das "Pile Gate" gelangten wie in die durch dicke Stadtmauern geschützte Altstadt. Dort schlängelten wir uns durch die Menschenmassen.
Die "Altstadt von Dubrovnik" ist eine gut erhaltene, von Mauern umschlossene historische Stadt an der dalmatischen Küste, die seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe ist.
Gleich neban liegt die "Tvrđava Lovrjenac". Eine Küstenfestung aus dem 14. bis 16. Jahrhundert, die auf einem 36 Meter hohen Felsen gebaut wurde. Sie ist ein Symbol der Unabhängigkeit der Stadt und diente als Verteidigung gegen die "Venezianer". Manche kennen die Festung auch aus "Game of Thrones".
Durch die Gassen der Altstadt bestaunten wir die Architektur. Manche Gassen waren so gut wie leer und wir entschieden uns, diese zu erkunden.
Über einen Weg, der so gut wie einmal um die Altstadt ging, liefen wir bis zu einem Steg. Am Ende des Steges konnten wir auf einer der zur Verfügung gestellten Bänke Platz nehmen und die Altstadt mit den Neubauten weiter hinten bewundern.
Auf dem Rückweg gab es noch einen Berliner aus einem der Supermärkte für 1.83 Franken.
Nach dem steilen Anstieg zurück zum Parkplatz und einer weiteren einzigartigen Aussicht auf die Adria kamen wir unserem Parkplatz immer näher. Natürlich durften ein kurzes Verlaufen und eine unangenehme Situation nicht fehlen. Wir kamen an einem Friedhof vorbei, an dem gerade jemand beerdigt wurde. Die gesamte Familie und Bekannte standen jedoch vor dem Friedhof und wir liefen in unseren unpassenden Kleidern durch die Menge.
Beim Parkplatz zahlten wir 8.30 Franken für gute zwei Stunden.
Es dämmerte bereits und wir konnten die Abendfahrt an der Adria entlang geniessen. Unterwegs machten wir noch einen Stopp bei einem "Konzum", um uns mit ein paar Sachen für 5.32 Franken zu versorgen.
In "Neum", einem Ort mit dem einzigen Zugang zum Meer für Bosnien und Herzegowina, hatten wir für diese Nacht bei "Booking.com" ein Apartment namens "Goldy" für 29.05 Franken gebucht. Ab morgen werden die Übernachtungspreise genügend steigen.
Wir assen gleich vor Ort in einem Restaurant mit Blick auf den Sonnenuntergang zu Abend für 21.32 Franken. Für Tim gab es Kartoffelstock mit Poulet und Jasmin entschied sich für ein Omelette mit einem Salat.
Bei der fünf Minuten entfernten Unterkunft wurden wir bereits vom Inhaber begrüsst. Er machte eine kleine Führung in der sehr schönen und modern eingerichteten Wohnung.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 47.08 Fr.
- Allerlei: 84.86 Fr.
- Unterkunft: 29.05 Fr.
Total: 1’267.37 Fr.Read more


























Traveler
👍
Traveler
Sehr schönes Gebiet