• VET Bus Sihanoukville Terminal

    Jan 4–5 in Cambodia ⋅ ⛅ 26 °C

    Früh morgens, bevor die Sonne am Horizont erschien, klingelte unser Wecker.

    In unseren vom Hotel zur Verfügung gestellten Bademäntel gehüllt, nahmen wir auf einem der Liegestühle Platz, um den Sonnenaufgang mitzuerleben.

    Es windete leider immer noch relativ stark.

    Als sich die Sonne langsam hinter dem Hügel abzeichnete, der ihre Sicht versperrte, wurde es uns durch den Wind allmählich zu kühl.

    Wir begaben uns schnell in den Windschatten unserer Veranda, um die Sonne zu begrüssen.

    Heute war der Himmel leider nicht so schön bunt wie am gestrigen Tag, weshalb wir uns noch einmal für ein paar Stunden hinlegten.

    Gegen 10:00 Uhr packten wir unsere Rucksäcke, da es wieder hiess, Abschied zu nehmen.

    Zu unserem Glück durften wir unser Gepäck noch bis um 11:15 Uhr im Zimmer deponieren. Somit konnten wir unsere Wertsachen in Sicherheit lassen und uns zum letzten Mal zu unserem Stammlokal begeben.

    Uns wurden wieder zwei lecker duftende Omletten mit Toastbrot sowie zwei Eiskaffees für 5.53 Franken serviert. Dabei fanden wir heraus, dass in gewisse Kaffees kein Zucker gemacht wird, sondern unterschiedliche Sorten benutzt werden. Der frisch zubereitete schmeckt jedes Mal genauso, wie wir ihn erhoffen, jedoch gibt es auch noch die Variante von "Nescafé", eine Art Instant-Kaffee, der wirklich einzigartig schlecht schmeckt.

    Zurück beim Hotel durften wir die Rucksäcke neben der Rezeption ablegen und die Zeit bis zu unserer Abreise auf den dutzenden einladenden Sitzmöbeln verbringen.

    Dazu gab es noch einen frisch zubereiteten Eiskaffee für 1.98 Franken.

    Bis am Nachmittag um 16:00 Uhr wechselten wir lediglich den Ort, an dem wir sassen, da die Sonne ihren Weg in den Schatten fand. Die Stunden verbrachten wir mit Lesen, Philosophieren und betrachteten immer wieder die atemberaubende Landschaft. Wir waren offiziell beide in den Ferien angekommen und genossen das Gefühl, das uns überkam.

    Zum Mittagessen und zwischendurch bestellten wir im Hotel selbst noch zwei frische Limonaden, einen weiteren Eiskaffee, Coca-Cola, eine Portion Pommes-Frites und zwei Portionen Sommerrollen mit Gemüse für den Preis von 13.85 Franken.

    Gegen 16:00 Uhr war es langsam an der Zeit, weiterzuziehen.

    Wir bedankten uns aufrichtig bei den Hotelbesitzern und hofften wirklich, den Weg irgendeinmal wieder hierhin zu finden. Schliesslich hatten wir auch noch nicht den erhofften Tauchgang durchführen können, was für uns Grund genug ist, die Insel erneut zu besuchen.

    Beim Steg warteten wir auf das Speedboot. Dabei sahen wir dem Meer zu, wie es immer ruhiger wurde und sich der Wind langsam beruhigte. Das Wasser war wieder kristallklar und fast keine Welle war mehr zu sehen.

    Ein echtes Paradies haben sich die Bewohner hier auf "Koh Rong Sanloem" aufgebaut.

    Wir hoffen stark, dass dieses Gefühl bei unserem nächsten Besuch immer noch vorhanden ist, da neben der Landschaft auch die Bewohner gastfreundlich und zuvorkommend waren.

    Mit dem Schnellboot von "GTVC Speedboat" für 21.10 Franken begaben wir uns auf den Rückweg ans Festland.

    Von dort aus ging es mit einem TukTuk für gerade einmal 4.75 Franken zum "VET Air Bus Express Sihanoukville Terminal".

    Dort hatten wir beim Unternehmen "VET Bus Cambodia" eine Busfahrt von "Sihanoukville" nach "Siem Reap" gebucht. Dabei handelte es sich um einen Nachtbus, da wir gute zehn Stunden in die nächste Stadt brauchten.

    Da es sich jedoch nur um zehn Stunden handelte, versuchten wir bereits online die cleverste Zeit auszuwählen.

    Die Fahrt kostete uns insgesamt 31.30 Franken.

    Um 21:30 Uhr würde der Bus losfahren und um 7:30 Uhr in der nächsten Stadt ankommen. Somit konnten wir morgens etwas länger schlafen, anstatt direkt um 05:00 Uhr aus dem Bus geschmissen zu werden.

    Das Terminal war mit mehreren Klimaanlagen sowie Steckdosen und einem Wasserspender ausgestattet.

    Zum Abendessen bestellten wir über "Grab" zwei nicht wirklich leckere, aber sättigende Portionen gebratenen Reis mit Gemüse für 5.53 Franken. Zusätzlich hatten wir noch Farmer von zu Hause dabei als Dessert.

    Um 21:30 Uhr stiegen wir mit frisch geputzten Zähnen, gewaschenem Gesicht und gemütlichen Schlafkleidern in den Bus. Die Schuhe durften wir in Plastiksäcke verpacken und zu unserem Platz mitnehmen.

    Der sogenannte Platz bestand aus zwei dünnen, auf dem Boden liegenden Matratzen. Dazu gab es je ein Kissen und eine Decke. Sogar Steckdosen und kleine Nachtlampen waren vorhanden. Mit zwei Vorhängen konnten wir uns von den anderen Passagieren abschotten. Zu unserer grössten Freude gab es eine Toilette an Bord.

    Einschlafen klappte trotzdem nicht so wie erhofft.

    Das Gefühl, zu liegen, während jemand mit hundert Kilometern pro Stunde über die Strasse rast, ist einfach noch nicht zu einem unserer Lieblingsgefühle geworden.

    Ausgaben:
    - Lebensmittel: 26.89 Fr.
    - Verkehrsmittel: 57.15 Fr.
    Insgesamt: 84.04 Fr.
    Gesamtkosten: 656.28 Fr.
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