Lala Mukha Tented Khao Yai 1/3
Jan 20–21 in Thailand ⋅ ☀️ 29 °C
Als Frühstück wurden uns Toastbrot, Früchte und Eier mit allerlei Getränken serviert. Wir assen lieber zu viel als zu wenig, für den Fall, dass unsere heutige Reise länger als drei Stunden andauern würde.
Das letzte grosse Abenteuer stand für uns an.
Wir hatten über das Reisebüro “Siamways” einen viertägigen Ausflug respektive zweitägige Safari mit Übernachtung und einem privaten Guide im “Khao Yai Nationalpark” gebucht.
Dafür zahlten wir den stolzen Preis von 1’034.91 Franken.
Es gäbe auch allerlei günstigere Möglichkeiten, als über ein deutsch/thailändisches Reisebüro zu buchen, jedoch war der Nationalpark doch etwas beliebter, als wir erwartet hatten.
Als wir im Oktober letzten Jahres diverse Touranbieter von lokalen Unternehmen anfragten, hatten die meisten genau in diesem Zeitraum keine Verfügbarkeiten mehr. Gross ändern konnten wir die Daten auch nicht, da wir unsere Reise bereits in einem zügigen Tempo geplant hatten.
Punkt 09:00 Uhr stand unser Fahrer vor der Tür. Mit unseren Rucksäcken liefen wir ihm hinterher, bis wir auf eine breitere Strasse abbogen. Dort wartete bereits ein Mini-Van nur auf uns.
Zum ersten Mal hatten wir einen gesamten Mini-Van, der nur für uns organisiert wurde. Natürlich hätte auch ein normales Auto gereicht.
Die nächsten zwei Stunden düsten wir mehrheitlich aus der Stadt hinaus. Dabei war es höchst interessant zu beobachten, wie der Verkehr nie ins Stocken kam. Er wurde vielleicht mehrmals langsamer, blieb aber stets in einer flüssigen Bewegung.
Als unser Fahrer eine Toilettenpause einlegte, besorgten wir uns derweil einen leckeren Eiskaffee vom “Café Amazon” für 1.79 Franken.
Nach einer weiteren Stunde erreichten wir das “Lala Mukha Tented Khao Yai”. Das Resort-Hotel, in dem wir die nächsten drei Tage übernachten würden. Laut der Vermittlerin war es die günstigste Unterkunft, die sie uns offerieren konnte.
Wir wurden mit einem Willkommensgetränk sowie von zwei freundlichen Angestellten empfangen. Nach ein paar Formalitäten wurden wir mit einem Golfwagen zu unserem Zelt gefahren.
Freundlicherweise durften wir noch auf ein Zelt direkt beim Pool und den Toiletten wechseln.
Das Zelt war so ausgerichtet, dass wir einen perfekten Blick auf den angelegten See hatten. Dieser würde gerne gelegentlich von Elefanten, aber auch von anderen Tieren genutzt werden.
Über dem gesamten Zelt war ein grösseres Dach gespannt, vermutlich um herabfallende Äste, Regen oder Ähnliches abzufangen. Beim Eingang des Zeltes gab es zusätzlich eine überdachte Veranda mit zwei Stühlen und einem Tisch. Danach folgte das benetzte Wohnzimmer mit einem kleinen Sofa, einem Fernseher und einem Minibar-Kühlschrank. Die dort enthaltenen Getränke sowie die bereitgelegten Snacks waren dabei inklusive.
Durch eine weitere benetzte und zusätzlich abdunkelbare Tür gelangten wir ins Schlafzimmer. Dieses war mit einem richtigen Bett, einer Klimaanlage und zwei Nachttischen ausgestattet.
Eines mussten wir dem Resort lassen, wunderschön war es auf jeden Fall.
Es war kein Betonblock mitten im Dschungel, sondern blieb dem Ambiente treu. Um den gesamten künstlichen, aber natürlich aussehenden Teich waren Zelte verteilt. Auf unserer Seite befanden sich die Zelte ohne eigenes Badezimmer. Dafür gab es holzige und rustikale, zum Dschungel passende, hervorragend gepflegte Gemeinschaftsbadezimmer mit allem, was das Herz begehrte. Von Duschen im Mondlicht bis hin zu kleinsten unterstützenden Hygieneartikeln.
Gleich am Ende des Sees, am schmaleren Teil, befand sich der Gemeinschaftspool mit allerlei Liegen, einem Infinitypool und Sitzsäcken.
Auf der anderen, breiten Seite des Teiches befanden sich die luxuriöseren Zelte. Diese verfügten über ein eigenes kleines Badezimmer mit Dusche und Toilette. Dem See weiter folgend gab es zudem doppelstöckige kleine Luxusvillen aus Holz.
Nach der Umrundung des schmaleren Teils des Sees gelangte man zur Lobby, dem hoteleigenen Café sowie dem Restaurant.
Natürlich waren letztere nicht in unserer Preiskategorie.
Zum Mittagessen liefen wir ins zwei Minuten entfernte Dorf “Mu Si”. Dort gab es für uns an einem der lokalen Essensstände je eine Portion gebratener Reis mit Gemüse und Ei.
Am Ende zahlten wir dem Inhaber die verlangten 2.55 Franken.
Im “7-Eleven” gab es noch eine Eiscreme für 0.33 Franken, welche auf dem Heimweg aufgegessen wurde.
Zurück im Resort zogen wir unsere Badesachen an und verbrachten den gesamten Nachmittag am Pool. Einmal schwammen wir eine kleine Runde im einigermassen von der Sonne aufgeheizten Pool. Auch hier war es, wie bereits in “Bangkok, deutlich feuchter und wärmer.
Es war noch einmal genau das perfekte Klima für einen hervorragenden Abschluss der Reise.
Gleich beim Pool befand sich zudem ein sehr beliebter Baum mit hinreisenden Blüten. Dazu mehrere "Finlayson-Hörnchen", die uns besonders durch ihr weisses Fell auffielen und allerlei Vögel die sich am Blütenstaub bedienten.
Nach einer wohligen Dusche unter dem noch nicht erschienenen Mond besuchten wir das Restaurant gleich auf der gegenüberliegenden Strassenseite unseres Hotels.
Dort gab es für Tim dieses Mal eine Nudelsuppe ohne Fleisch und für Jasmin ein Omelette mit Reis für 3.58 Franken.
Am Ende erhielt Tim seine Suppe jedoch nicht ohne Fleisch, sondern mit jeder einzelnen Delikatesse, die auf der Liste aufgeführt war. Somit gab es Tintenfisch, Huhn, Rind und Garnelen.
Bereits beim Mittagessen war uns aufgefallen, dass Englisch hier weniger im Gebrauch war.
Vermutlich gehen die meisten im Resort übernachtenden Touristen nicht bei einem lokalen Essensstand ein und aus.
Zurück im Zelt bereiteten wir alles für den nächsten Tag vor. Schnell versuchten wir in den Schlaf zu finden, um morgen so gut wie möglich ausgeschlafen zu sein.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 8.25 Fr.
- Allerlei: 1’034.91 Fr.
Insgesamt: 1’043.16 Fr.
Gesamtkosten: 2’830.52 Fr.Read more




























Traveler
Moderne Camper 👍
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Tolles Camp!