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Burks Welterbestätten

Meine Follower müssen jetzt sehr stark sein. Das ist hier ja eigentlich nur ein technisches Profil für einen Statistikfan wie mich. Neben dem reinen Tracking in MTP möchte ich aber meine besuchten WHS auch noch gerne personalisieren. Les mer
  • 118 - Bethlehem Geburtskirche

    2. mai 2013, Palestina ⋅ 🌧 25 °C

    Durch das Tor der Demut betreten wir die Geburtskirche, der man ihr fast biblisches Alter in beeindruckender Manier ansieht. Unmengen an Pilgern stehen Schlange, um die Geburtsgrotte zu besichtigen, in die uns Hisham (durch den Ausgang) einschleust. So etwas wie Andacht sucht man in dieser Kirche allerdings vergebens.

    Direkt neben der Geburtskirche liegt die von Franziskanern erbaute Katharinenkirche.
    Von hier aus wird alljährlich der Weihnachtsgottesdienst in die ganze Welt übertragen.

    Uns kommt sie wie eine Oase der Ruhe vor, während sich nebenan die Menschenmassen drängen, sind wir hier die einzigen Besucher.
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  • 121 - Bagan

    26. oktober 2013, Myanmar ⋅ 🌧 27 °C

    Lange haben wir diesem Moment entgegen gefiebert, und jetzt ist es endlich soweit:
    Hase und Ritter sind auf dem Weg ins Land der goldenen Pagoden... :-)

    Myanmar - Burma - Birma - Südostasien hat uns im letzten Jahr so sehr in seinen Bann gezogen, dass wir uns dieses Jahr schon sehr früh einig waren: das exotische und unbekannte Myanmar soll unser Ziel sein. Und auch wenn die Zeit zwischendurch so gar nicht vergehen wollte, irgendwann sind dann doch die Koffer gepackt, die Katzen gut untergebracht, und Hase und Ritter auf dem Weg nach Frankfurt.
    Thai Airways bringt uns diesmal ganz ohne Schnee und ohne Verspätung nach Bangkok, und dann weiter nach Yangon, International Airport.
    Nach mehr als 24 Stunden erreichen wir das erste Ziel unserer Reise in den frühen Morgenstunden des nächsten Tages.

    Einige Tage später geht es per Inlandsflug mit Air Mandalay von Yangon nach Bagan.

    Bagan ist eigentlich einer der heißesten und trockensten Landstriche Myanmars, insofern ist es ausgesprochen ungewöhnlich, dass uns dort zwar warmer aber trotzdem ziemlich nasser Regen erwartet.

    Die von Pagoden übersäte Ebene von Bagan ist eine der größten Sehenswürdigkeiten Südostasiens, auf die wir schon sehr gespannt sind.

    Wir sind ja nicht zum Vergnügen hier... :-)
    Erste Station in Bagan ist der Tempel Ananda Phaya, der aus dem 11. Jh. stammt.

    Ananda Phaya bedeutet soviel wie "endlose Weisheit". Der dritte König von Bagan, Kyan-zit-tha, hat dieses Meisterwerk in Auftrag gegeben.
    Das Innere des Tempels hat eine Kreuzform, 4 Gänge führen jeweils zum massiven Kern des Tempels, an deren Ende jeweils eine 9 Meter hohe Buddha-Figur steht. Die Buddhas sind aus Holz gefertigt und anschließend vergoldet. .

    Der Eingangsbereich, von bunten Wächtern bewacht, wird von Buddhas Fußabdruck beherrscht. Die zahlreichen Nischen in den Wänden enthalten ebenfalls kleine Buddha-Figuren.

    Vor dem Tempel zeigt sich mal wieder, dass auch wir durchaus eine touristische Attraktion sein können. :-)
    Geduldig muss der Ritter mit fürs Familienausflugsfoto posieren, und das obwohl Bagan die Hauptsehenswürdigkeit des Landes ist, und Touristen hier sicher nicht unbekannt sind.

    Einige Zeit später sind wir völlig "over-pagoded" ;-)
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  • 122 - El-Karnak

    21. februar 2014, Egypt ⋅ 🌙 17 °C

    Ein langgehegter Traum und die bange Frage: Sollen wir wirklich?
    Kurzfristig gebucht und dann gibt es kein Zurück mehr: Hase und Ritter fliegen tatsächlich mit Egypt Air nach Kairo... :-)

    Das nächtliche Kairo von oben ist eindrucksvoll, von den Pyramiden sehen wir im Dunkeln aber leider nichts. Nach kurzem Zwischenstopp in Kairo gehts weiter nach Luxor, wo wir für eine Nacht Quartier im Old Winter Palace beziehen. Mit Blick auf den nächtlichen Nil und die thebanischen Hügel genießen wir zu später Stunde noch Sandwiches und fallen müde aber voller Vorfreude ins Bett.

    Der nächste Morgen beginnt mit Blick auf den Nil recht früh. Uns bleibt wenig Zeit, den britischen Charme des OldWinter Palace zu genießen, denn nach dem Frühstück heißt es schon wieder auschecken...

    Das erste Ziel des Tages: Der Karnak-Tempel!
    Es ist 8 Uhr morgens, und das erste Mal zeigt sich die gute Wahl des Reisetermins: Wir sind ganz alleine... :-)

    Der Tempel von Karnak ist Amun-Re geweiht, dem König der ägyptischen Götter. Begonnen bereits 2100 v. Chr. wurde er von vielen Pharaonen verschönert und erweitert.

    Die Morgensonne taucht den leeren Tempel in ein fast magisches Licht, während wir durch eine kurze Sphingen-Allee auf den ersten Pylon zugehen. Wie alle ägyptischen Tempel ist auch der von Karnak geradlinig angelegt und man erhält bereits am Eingang einen Blick in Richtung des Allerheiligsten.

    Außer den Tempelwächtern, sowohl den steinernen als auch den echten, begleiten uns nur noch ein paar tierische Gesellen durch die heiligen Mauern. Und hin und wieder posiert auch mal einer malerisch auf dem Kopf einer Sphinx... :-)
    Der 1.Pylon wurde nie ganz fertig gestellt, man sieht noch die Baurampe.

    Hinter dem 1. Pylon liegt der sogenannte erste große Hof. Der rechts gelegene Tempel von Ramses III., dessen Eingang von zwei Statuen des Pharaos flankiert wird, lag ursprünglich außerhalb des Amun-Tempels und wurde erst durch den Bau des 1. Pylons in den Tempel integriert.
    Vor dem 2. Pylon steht eine Kolossalstatue von Ramses II., mit seiner Tochter Intanat zu seinen Füßen. Die einzeln stehende Säule erinnert an Pharao Taharqa.
    Die Königsstatue auf der rechten Seite des Eingangs ist trotz deutlicher Königskartusche unter dem Bauchnabel angeblich nicht mehr zu identifizieren. Im alten Ägypten war es üblich Königskartuschen posthum zu verändern, und an den jeweils amtierenden Pharao anzupassen. Manche wurden wohl einmal zu oft geändert... :-)

    Und dann stehen wir mittendrin und ganz klein in der berühmten Säulenhalle von Karnak und staunen über die steinerne Pracht.

    Ganz allein wandeln wir zwischen den mächtigen Säulen, es gibt tatsächlich ein Echo, wenn man ruft.

    Hinter jeder Säule bieten sich neue großartige An- und Ausblicke...

    Nach der Säulenhalle wartet bereits der nächste Höhepunkt auf uns: 23 m hoch und aus Rosengranit aus Assuan ist der Obelisk gefertigt, den Königin Hatschepsut hier aufstellen ließ...

    Der heilige See diente einerseits als Wasserreservoir hatte aber andererseits auch kultische Bedeutung.

    Hier findet sich die Spitze eines weiteren Obilisken der Hatschepsut und ein Skarabäus, den man siebenmal gegen den Uhrzeigersinn umrunden muss, damit er Glück bringt.

    Viele Pharaonen haben im Tempel von Karnak ihre Spuren hinterlassen. So begegnet uns Ramses II. und als sitzende Statue auch Thutmosis III., der Neffe und Stiefsohn Hatschepsuts.

    Die Farbreste in der Sternchen-Decke des zentralen Heiligtums und einige verblasste Reliefs lassen erahnen, wie farbenprächtig der Tempel von Karnak einst gewesen sein mag.

    Die überlebensgroßen Reliefs begeistern uns. Der falkenköpfige Gott Horus, Thot mit dem Ibis-Kopf und die löwenköpfige Göttin Sechmet werden uns in den nächsten Tagen noch häufiger begegnen und uns immer wieder aufs Neue verzaubern.

    Einige der neueren Pylonen des Karnak-Tempels werden derzeit sorgfältig abgetragen. Im 9. Pylon z. B. wurden zehntausende Reliefblöcke von Amenophis IV., besser bekannt als Echnaton, "recycelt".

    Über eine Stunde sind wir ganz alleine im Karnak-Tempel, und erst als wir schon langsam wieder gen Ausgang wandern, trudeln nach uns die ersten auch ziemlich übersichtlichen Touristengruppen ein.
    Alles in allem: Eine unglaubliche Erfüllung zweier Lebensträume :-)
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  • 122a - Tal der Könige

    21. februar 2014, Egypt ⋅ 🌙 30 °C

    Unsere nächste Station heute ist gleich der nächste Höhepunkt:
    Das Tal der Könige!

    Im Tal der Könige, genauer gesagt in den Gräbern im Tal der Könige herrscht wegen der Wandmalereien ein Fotografierverbot. Aus diesem Grund gibts vom Tal der Könige nur dieses eine Foto von außen, auf dem der pyramidenförmige Berg Horn zu sehen ist. Da Pharao eine Pyramidenform braucht um zu den himmlischen Göttern aufzusteigen, fiel die Wahl auf dieses Tal.

    Wir besichtigen die farbenprächtigen und teilweise wunderschön restaurierten Gräber der Pharaonen Ramses IV., Ramses IX. und Ramses III. Die Wände der Gräber sind mit zahlreichen Szenen des Totenbuchs ausgeschmückt, und erzählen von der Reise des Pharaos durch die 12stündige Nacht, wo er zahlreiche Prüfungen zu bestehen hat. Am Ende der Nacht folgt eine Art jüngstes Gericht, wo das Herz des Pharaos gegen eine Feder aufgewogen wird. Ist das Herz rein, so kann der verstorbene Pharao gemeinsam mit dem Sonnengott Re am nächsten Morgen wieder auferstehen (oder wie unser Reiseleiter Ahmed so schön sagte: "Isch hab' nix gemacht!")

    Als letztes besuchen wir noch das Grab des Tutanchamun, eigentlich das kleinste und unspektakulärste der Gräber im Tal der Könige. Durch seine Entdeckungsgeschichte aber, und die Bilder der prächtigen Grabbeigaben im Kopf, ist es sicher einer der großartigsten Momente dieser Reise, wo Hase und Ritter ganz alleine in diesem berühmtesten aller Gräber stehen...
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  • 123 - Philae

    26. februar 2014, Egypt ⋅ ☀️ 28 °C

    Durch den Bau des ersten Staudamms lag die Insel Philae jedes Jahr 10 Monate unter Wasser. Nach dem Bau des neuen Staudamms drohte dem Tempel die vollständige Zerstörung. Um den Isis-Tempel zu retten wurde die komplette Anlage abgetragen und Stein für Stein auf der Nachbarinsel Agilkia wiederaufgebaut.

    Herrlich bereits die Anfahrt mit dem Boot und die Aussicht vom Wasser her auf den Tempel. Diese Tempelanlage ist nur per Boot zu erreichen.

    Neben der Hauptgöttin Isis wurden hier auch die Götter Osiris, Nephtys und Hathor verehrt, sowie die Kataraktgötter Chnum und Satet. Gemäß der altägyptischen Mythologie entsprang am ersten Katarakt der Nil.

    Sowohl in ptolemäischer als auch in römischer Zeit war Philae der südlichste Tempel. Hier verlief die Grenze zum nubischen Königreich. Bereits um 700 v. Chr. bauten die Nubier hier.

    In dieser Grenzregion lebte die altägyptische Religion am längsten. Erst im 6. Jh. n. Chr. wurde der Tempel in eine Kirche umgebaut. Viele Reliefs wurden von Bilderstürmern zerstört und das Kreuz wurde mitten in den Reliefs angebracht. Auch das Christentum überlebte auf Philae recht lange. Erst im 13. Jh. zog der Islam hier ein.

    Gemächlich durchstreifen wir diesen zauberhaften Ort inmitten des alten Stausees. Aus nahezu jeder beliebigen Richtung bieten sich neue fantastische Ein- und Ausblicke.

    Die Holzpfähle im See zeigen übrigens die Lage der "echten" Insel Philae an...
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  • 122b - Luxor-Tempel

    26. februar 2014, Egypt ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach einer Woche Nil auf der Dahebeya (warum ist dort eigentlich nicht alles Weltkulturerbe, gerade wenn man sich ansieht, was woanders diesen Status hat?) erreichen wir unser letztes Ziel im Dunkeln: Den Tempel von Luxor!

    Eine der wenigen Statuen von Tutanchamun und seiner Ehefrau ist hier zu finden.

    Der Luxor-Tempel erstrahlt in nächtlicher Illumination - wenn nicht gerade der Strom ausfällt... :-) - was dem Ort zwar eine zauberhafte Atmosphäre verleiht, die Bedingungen zum Fotografieren allerdings erschwert.

    Der Luxor-Tempel wurde von Amenophis III. begonnen und ist der Ort der heiligen Hochzeit des Gottes Amun-Re mit seiner Gattin Mut. Einmal im Jahr wurden die Götter in einer feierlichen Prozession vom Karnak-Tempel hierher gebracht.

    Wieviel Sand hier in der Luft ist, merkt man gar nicht. Erst das Blitzlicht der Kamera macht den feinen Staub sichtbar... :-)

    Der erste Pylon wurde von Ramses II. erbaut, der hier auch zweifach davor sitzt. Der Bruder des noch stehenden Obilisken findet sich heute in Paris.

    Pharao Nektabenes I. aus der 30. Dynastie legte schließlich die 2,5 km lange Sphingenallee an, die eine direkte Verbindung zum Tempel von Karnak bildet. Bisher ist nur ein kurzes Stück freigelegt, auf jeder Seite stehen 35 der insgesamt 365 Sphingen.

    Mit einem letzten Blick auf den hell erleuchteten Tempel von Luxor endet unser letzter Ausflugstag in Ägypten.
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  • 124 - Médina von Marrekesch

    9. april 2014, Marokko ⋅ ☁️ 31 °C

    Als wir uns für diese Reise im Frühjahr entschieden haben, war der Termin einfach nur perfekt. Mitten in die Vorfreude aber wurde die Reise verschoben. Nun gut, ein paar Diskussionen hin, ein bißchen Urlaubsschieben her, und dann entscheiden wir uns die Reise doch zu machen. Und so kommt es dann, dass Hase und Ritter an diesem Dienstag im April an Bord von Royal Air Maroc sitzen und über die Pyrenäen fliegen. Das Ziel? Marokko mit Charme und Muße - hat nicht so ganz geklappt, aber wir haben großartige Orte kennengelernt:

    Mitten in der Médina von Marrakesch liegt unser erster Riad, ein Erlebnis. Wie der Rest der Stadt auch...
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  • 125 - Aït-Ben-Haddou

    12. april 2014, Marokko ⋅ ☁️ 27 °C

    Höhepunkt auf der anderen Seite des Atlas: der Ksar Ait Benhaddou. Bei einem Glas Minztee genießen wir erstmal den Ausblick auf die alte Lehmfestung, bevor wir uns aufmachen, Ait Benhaddou zu erobern. Kasbahs sind komplett aus Lehm gebaut, ein Ksar ist ein festungsartig ummauertes Dorf. Das Ksar Ait Benhaddou liegt am Tal des Assif Mellah, einer alten Karawanenroute von Timbuktu nach Marrakesch.

    Unzähligen Filmen diente Ait Benhaddou bereits als Filmkulisse, von Ali Baba über das Juwel vom Nil bis Gladiator. Obwohl der Ksar zweifellos ein Touristenmagnet ist, erklimmen wir etwas abseits der Hauptroute fast allein den höchsten Punkt.

    Von oben haben wir einen herrlichen Blick ins Land, bevor wir uns wieder auf den Abstieg machen.
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  • 127 - Volubilis

    20. april 2014, Marokko ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Ruinen von Volubilis!

    Nach ihrem Sieg über Karthago eroberten die Römer auch das Berberreich Mauretanien. Volubilis war eine der zwei Hauptstädte der neuen Provinz Mauretania Tingitana.

    Volubilis ist wirklich ein idyllischer Ort. Auf den antiken römischen Säulen nisten Störche, es ist Frühling, alles blüht, und unser lokaler Führer macht eine durchaus launige Führung.

    Am Horizont erhebt sich in den Hügeln mit der Silhouette eines Dromedar-Rückens die Stadt Moulay Idriss, ein bedeutendes Wallfahrtsziel in Marokko. Idriss I., der Stadtgründer von Fes, liegt hier begraben, sein Mausoleum bildet das heilige Zentrum der Stadt.
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  • 128 - Meknès

    20. april 2014, Marokko ⋅ ☁️ 19 °C

    Am Nachmittag erreichen wir Meknes, 1063 gegründet und von Moulay Ismail im 17. Jh. in den Rang einer Königsstadt erhoben.

    Konsequenterweise besuchen wir auch die Grabmoschee des Moulay Ismail, eine der wenigen Moscheen Marokkos, die auch Nichtmuslime betreten dürfen.

    Nächste Station auf unserer Besichtigung ist die riesige Anlage eines einstigen Getreidespeichers (Heri). Daneben befinden sich die ehemaligen königlichen Stallungen.

    Mit einem kurzen Bummel über den lokalen Marktplatz, der ein bißchen an den Djemaa al Fna erinnert, und einem Blick auf die Stadt, verlassen wir Meknes (nach etlichen Irrungen und Wirrungen) mit dem Linienzug in Richtung Rabat. Über Detailerlebnisse an diesem Bahnhof schweigen wir lieber...
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  • 129 - Rabat: Quartier Hassan

    21. april 2014, Marokko ⋅ 🌩️ 17 °C

    Das Weltkulturerbe Rabat besteht aus 3 Stätten: Unsere erste Station ist die Hassan Moschee. Yacoub el Mansour begann den Monumentalbau 1191, durch seinen Tod blieb die Moschee unvollendet. Der Hassan-Turm ist 44 m hoch (geplant waren 87 m) und ist heute das Wahrzeichen von Rabat.Dem Hassan-Turm gegenüber liegt, von Gardesoldaten bewacht, das Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II., Großvater und Vater des amtierenden marrokanischen Königs Mohammed VI.

    Ein kleiner Teil der Säulen der ehemals geplanten Moschee stehen noch und bieten einen fantastischen Ausblick aufs Meer.
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  • 129a - Rabat: Médina und Kasbah Oudaia

    21. april 2014, Marokko ⋅ ☁️ 16 °C

    Nach einem Besichtigungsbeginn in der Médina erklimmen wir durch die blau-weiß bemalten Gassen der einstigen Piratenstadt die Oudaia-Kasbah.

    Von oben genießen wir den Panoramablick auf die Stadt Sale und auf die Mündung des Bou Regreg. Die Kasbah Oudaia stammt aus der Almohadenzeit.

    Im maurischen Kaffee innerhalb der Festungsmauern genießen wir den Blick und ein letztes von vielen Gläschen Minztee bevor wir durch den andalusischen Garten zurückschlendern.
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  • 130 - Þingvellir

    18. juli 2014, Island ⋅ 🌧 12 °C

    Thingvellir ist ein besonderer Ort. Einerseits treffen hier die nordamerikanische und die europäische Platte aufeinander, die sich voneinander weg bewegen, was in der einzigartigen Landschaft sichtbar wird. Zum anderen tagte hier, in der "Ebene der Volksversammlung", bereits ab 930 Althing, eines der ältesten Parlamente der Welt.

    Hier in Thingvellir wurde auch 1944 die Republik Island ausgerufen. Und neben der herausragenden historischen Bedeutung ist es tatsächlich grandios, zwischen den Kontinentalplatten zu stehen.
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  • 131 - Geirangerfjord

    27. juli 2014, Norge ⋅ ☁️ 25 °C

    Keine Nordlandkreuzfahrt ohne den Geirangerfjord. Beim Anblick dieser bizarren Felsformationen versteht man, wo die Trolle Norwegens ihren Ursprung haben. Die norwegischen Fjorde wurden von den Gletschern der letzen Eiszeit zu schroffen tiefen Tälern geformt.
    Je tiefer wir in den Stor- und den Geirangerfjord einfahren, desto höher werden die Felswände rechts und links und desto enger wird die Passsage. Fantastisch, dass solch ein großes Schiff, wie unsere Artania so mühelos hindurchfahren kann.

    Kurz vor dem Ende des Geirangerfjords passieren wir die berühmten 7 Schwestern und den Bräutigam, zahllose Wasserfälle auf beiden Seiten des Fjords. Der Sage nach wollte der Bräutigam alle 7 Schwestern nacheinander heiraten, bekam aber von jeder einen Korb, was ihn im Alkohol Trost suchen ließ.

    Selbstverständlich starten wir am Nachmittag auf den einen Ausflug, den man hier machen muss: Der Aussichtspunkt Flydalsjuvet bietet das typisch norwegische Postkartenmotiv auf Geiranger, den Fjord und natürlich auf "unser" Schiff auf Reede. Nach dem Ausflug auf Dalsnibba bringt uns der Ausflug nochmal in die andere Richtung: Wir fahren die berühmte Adlerkehre hoch und genießen nochmal den Blick in den Fjord aus der anderen Richtung - und den Berg Dalsnibba in der Mitte...
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  • 132 - Bryggen

    28. juli 2014, Norge ⋅ 🌧 19 °C

    Das alte Hanseviertel Bryggen, das mit seinen rund 60 erhaltenen Gebäuden aus dem Jahr 1702 natürlich auf unserer Besuchsliste in Bergen steht.

    Dem ersten Regenguß entkommen wir, indem wir shoppen gehen... :-)
    Die alten Häuser der Hanse werden durchaus noch genutzt, und so ist das alte Viertel voller hübscher Läden und gemütlicher Cafés...
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  • 133 - La Valletta

    28. september 2014, Malta ⋅ ☁️ 23 °C

    Ein Feiertag, noch 4 Tage Urlaub, die vorm Jahresende weg müssen, gesammelte Meilen, die sonst verfallen würden und die günstige Gelegenheit, dass es ausnahmsweise mal Direktflüge von Nürnberg aus gibt, führen uns Ende September nochmal in die Sonne: Malta ist das Ziel!

    Am späten Vormittag kommen wir an in unserem Hotel direkt vor den Toren von La Valletta, unsere Zimmer aber sind noch nicht fertig, so dass wir uns in bewährter Truppe kaum angekommen gleich aufmachen, die Stadt der Kreuzritter zu erkunden.

    Der Tritonenbrunnen ziert den zentralen Busbahnhof, den wir in den nächsten Tagen noch häufiger sehen werden, und dann gehts auch schon hinein in die Stadt...

    Nach einem ersten Bummel über die Hauptstraße, lassen wir uns zu Füßen von Queen Victoria nieder und genießen Fish und Chips, ein Mittagessen, das die englische Kolonialzeit widerspiegelt, genauso wie die roten Telefonzellen :-)

    Frisch gestärkt machen wir uns auf, den Nachmittag zu nutzen und als erstes den Großmeisterpalast zu besichtigen. Eine Gedenktafel erinnert an die Verleihung des St. Georgs-Kreuz an die Malteser. Die Innenhöfe Prince Alfred Court und Neptunes Court sind eine grüne Oase inmitten der Stadt.

    Im Obergeschoß betritt man als erstes den Armoury Corridor. An den Wänden hängen die Portraits aller Großmeister, in den Boden sind die diversen Ordenswappen eingelassen. Ein besonderes Prunkstück ist der Gobelinsaal, in dem das Fotografieren leider verboten ist.

    Im Throne Room steht der Thron der Großmeister. Im Ambassador's Room, wegen der roten Wandverkleidung auch Red Room genannt, tagt heute noch das maltesische Parlament. Heute an einem Sonntag haben wir Glück und die prachtvollen Räume des Obergeschoßes sind alle frei zugänglich.
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  • 134 - Ħaġar Qim und Mnajdra

    30. september 2014, Malta ⋅ ☁️ 23 °C

    Einer der Hauptgründe, Malta zu besuchen, besteht in den Megalithtempeln der Inselgruppe.
    Mit dem Linienbus gehts quer über die ganze Insel zu den Tempeln von Hagar Qim und Mnajdra. Der Tempel von Hagar Qim entstand um 3000 v. Chr.

    Hagar Qim war von einer Mauer umgeben, die zwischen 7 und 10 m hoch war. Er wurde aus Globigerinenkalk erbaut. Unten sieht man einen 60 t schweren Monolith, der exakt östlich in Richtung Sonnenaufgang steht. Unglaublich, wie die steinzeitlichen Menschen solche Bauwerke scbaffen konnten.

    Mnajdra ist bereits ab 3500 v. Chr. entstanden und besteht aus drei aneinander-gereihten Tempeln. Hagar Qim war schon sehenswert, aber Mnajdra packt uns. Auch wenn die Überdachung die Optik ein bißchen stört, so sind wir doch allesamt froh um das bißchen Schatten. In der prallen Sonne ist es kaum auszuhalten.
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  • 134a - Tarxien

    1. oktober 2014, Malta ⋅ 🌙 23 °C

    Nein, auch am dritten Tag haben wir noch nicht genug von der Steinzeit... :-)
    Und so führt uns unser heutiger Ausflug mit dem Bus in den Ort Pawla zu den Tempelanlagen von Tarxien.

    Die älteste, unterste Schicht des Megalithen-tempels von Tarxien entstand vermutlich um ca. 3000 v. Chr. Aber auch in der Bronzezeit wurde der Tempel noch genutzt, vermutlich als Grabstätte.

    Tarxien liegt mitten in der Stadt Pawla und besteht aus insgesamt 6 Tempeln. Am besten erhalten sind die Tempel 4 - 6. Sogar Reste einer überlebensgroßen Magna-Mater-Figur wurden hier gefunden.
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  • 135 - Hypogäum Ħal-Saflieni

    1. oktober 2014, Malta ⋅ ☁️ 24 °C

    Der Höhepunkt des Tages aber liegt noch vor uns. Ja, wir haben tatsächlich doch noch Karten bekommen, obwohl das Hypogäum im Vorverkauf schon Monate im voraus ausgebucht ist.
    Die Ursprünge dieses wohl weltweit einzigartigen Bauwerkes liegen um 3500 v. Chr. Die vollständig erhaltene Anlage geht über drei Etagen in die Tiefe. Ursprünglich ging man davon aus, dass es sich um einen unter-irdischen Friedhof handelte, daher der Name Hypogäum. Mittlerweile ist aber die gängige Lehrmeinung, dass es sich um eine Kultstätte der Priesterinnen handelt. Die schlafende Schöne, die wir bereits im archäo-logischen Museum bewundert haben, wurde hier gefunden. Die Gänge des Hypogäums sind eng, die Wand-bemalungen empfindlich, daher ist das Fotografieren natürlich verboten und nur eine sehr begrenzte Besucherzahl pro Tag zugelassen. Ein echtes Erlebnis, dass wir diesen Höhepunkt der Steinzeit sehen durften.Les mer

  • 134b - Ggantija

    2. oktober 2014, Malta ⋅ ☁️ 24 °C

    In Gozo kommen wir nach Xaghra. Dort steht der Ggantija-Tempel an, der älteste der steinzeitlichen Tempel Maltas, der auf ca. 3600 v. Chr. datiert wird, und dem einzigen öffentlich zugänglichen, der uns noch fehlt. Die Anlage von Ggantija besteht aus 2 kleeblattförmigen Tempeln. Der Name Ggantija geht auf die heimische Bevölkerung zurück. Der Legende nach soll eine Riesin in einer einzigen Nacht die Anlage erbaut haben.Les mer