Moritz Schmidl

Joined June 2019
  • Day190

    Die andere Seite

    February 15 in New Zealand ⋅ ☁️ 20 °C

    Mit neuem Video ganz unten ;)

    Dieses sagenumwobene Queenstown sollte eig unser Ausgangspunkt für einen Trip zu den Milford Sounds sein. Tragischerweise wurden die kompletten Fjordlands aber vor ein paar Wochen überflutet (die Tagesschau berichtete), sodass der Milford Sounds Highway leider gesperrt war. Weil ein Heli-Flug zum Fjord für uns finanziell nicht drin war und auch die benachbarten Fjords nur unter großem finanziellen Aufwand machbar waren, beugten wir uns der Natur und erklommen kurzerhand den Mount Queenstown - Gondelfahren im Sommer ist nur was für Faule. Und Leute mit Downhill-MountainBikes. Dafür ist Queenstown nämlich die allererste Adresse in der Welt (wie mir eine vertrauenswürdige Quelle names Niki Rad tke durchsteckte).
    Auch die Bäder im Queenstown-See waren sehr erFRISCHend - und nach einem kurzen Abstecher ins Nachtleben verabschiedeten wir uns ins wesentlich beschaulichere Wanaka, um den schönsten Schlafplatz unserer bisherigen NeuseelandReise zu entdecken....
    Weil auch Wanaka keine Freedom Camp Plätze bereitstellt, mussten wir uns allerdings wieder etwas umschauen. Wir landeten mal wieder auf einem DOC Campground diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie (wenig) Geld kosten, ohne wirkliche Annehmlichkeiten zu bieten (Plumpsklos). Dafür liegen Sie aber immer recht schön und so auch dieser! Wir fanden einen schönen Platz direkt an einem kleinen wilden Fluss und so war es um Maren geschehen....sie wollte einfach nicht mehr weg!
    Weil auch das Wetter entschied gute Laune zu haben, gingen wir auch erstmal einfach nicht mehr weg. Ein Pausetag im Reisestress. Einfach nur im Fluss treiben, hängen und kochen und schlafen. Oh what a glorious day!
    Deshalb bestiegen wir am nächsten Tag auch den "Roys Peak". Der versprach eine tolle Aussicht auf See und Umland und war, wenn wir ehrlich sind, auch der einzige wohlklingende Track im Umland, der nicht wegen irgendeiner Wetterkapriole in den vergangenen 12 Monaten geschlossen war.
    Und das wurde schon anstrengend, bevor wir die Wanderschuhe überhaupt geschnürt hatten - die Straße zum Parkplatz war nämlich wegen eines Triathlons gesperrt! Wie es dann nach weit weg parken und shutteln lief, könnt ihr im Video bestaunen....

    Wir gingen noch am Servicepoint duschen und WLAN genießen - und eine letzte Nacht zurück an unseren HappyPlace.
    Der folgende, angesagte Regentag sollte für die Überfahrt in den Mount Cook Nationalpark genutzt werden. Weil es aber immernoch nicht regnet, sitze ich hier immernoch am Tisch und schreibe diese Zeilen...aber gleich gehts wirklich los! Ins WLAN, um euch mit das zu schicken. Aber dann gehts wirklich zum Mount Cook! See you there.....

    Neu und diesmal laaaaaang https://gopro.com/v/y80KzJRQrK784
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day185

    Heeey ab in den Süden

    February 10 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Unser Südinselabenteuer startete etwas ruckelig - wir fuhren um circa Mitternacht von der Fähre und mussten erstmal einen (freien) Platz zum Schlafen finden!Auf einem recht wilden Freedom Camping Parkplatz wachten wir also in Strandnähe auf...abgesehen davon gab es allerdings dort nichts zu gewinnen - keine Wellen, kein warm, keine schönen Toiletten ;)
    Wir schoben also einen dringend notwendigen "Haushaltstag" auf einem Campingplatz in Picton ein! Nach Wochen on the road und in the wild war es dringend notwendig unser Zuhause auf Fordermann zu bringen! Was das heißt?
    Viiiel Wäsche waschen! Bettzeug waschen! Die "Matratze"lüften! Bisschen umräumen! Putzen! Duschen!! Rasieren!
    Waschmaschine für 2 Dollar und eine Wäschespinne machten so einiges möglich - leider auf Kosten einer Wanderung durch die Marlborough Sounds, aber auch das ist camping life - you cant always get what you want.
    Leowillis hatten uns nun auch wieder eingeholt und so startete am Tag drauf unsere Südinselerkundung mit einem obligatorischen Stopp in der Robbenbucht. Wie wir später rausfinden sollten, gibt es an der ganzen Ostküste Robbenbuchten, aber beim ersten Mal war es doch noch recht beeindruckend ;)
    Mo war allerdings gespannter auf den nächsten Stop - Keikoura! Auch hier gabs Robben und eine tolle Küstenlandschaft zu erwandern, vor allem aber Wellen und vor allem einen Swell der rechtzeitig mit uns ankommen sollte.
    Wir erkundeten also das süße Küstenstädtchen und vor allem die Surfspots mit so aufregenden Namen wie Graveyards und Meatbox und schliefen wild direkt am Surfspot mit anderen Surfern und solche die es werden wollen...bis an Tag 3 Wind und Swell für den Righthander am Rivermouth südlich der Stadt endlich richtig standen....Mo hatte sich rechtzeitig diesen Jokertag erbeten und seine Liebste war die beste Gefährtin, die man sich dafür aussuchen konnte! Schon zum Sonnenaufgang waren die beiden wach und checkten sich durch die Spots - bis besagte rechte Welle endlich ins Blickfeld kam! Zu sehen von einem Campingplatz, zu erreichen über eine mehr als ruckelige Straße war er auf einmal ganz uffgerescht! Mo war umgehend auf Wettkampfmodus und mit einer Banane bewaffnet relativ schnell im Wasser. Die zweite Session des Tages sollte noch besser sein und wenn auch andere Surfer die größeren Wellen surften, war es doch ein Spektakel, fast direkt am Strand, welches Surftreibende von nah und fern an diesen steinigen Strand zog!
    Leider war dieses Glück von genau so langer Dauer wie Moritz' Paddelpower - nach der durchschnittlichen Abendsession war das Spektakel auch schon wieder vorbei.

    Zeit also in die "Hauptstadt" der Südinsel weiterzuziehen, Christchurch wartete auf uns! Wir verbummelten den Nachmittag zu viert in einer Eatery und landeten schließlich in einer Bar für eine lange Runde "Phase 10" - während die anderen auf schlechte Musik feierten, konnten wir getrost rechtzeitig den Heimweg antreten. Am nächsten Tag war schließlich Waitangi-Day, ein hoher Maori-Feiertag, der die Unterzeichnung des wichtigsten Friedensvertrages zwischen Maori und Siedlern feiert - begangen wird dieser mit Stadtfesten im ganzen Land. Wir snackten uns also durchs Fest und kamen in den Genuss des besten Haka und auch Maori-Gesang, den wir bisher live erleben konnten - vor allem von jungen Leuten, die mitnichten alle "Original-Maoris" waren - es scheint zu klapppen mit dem kulturellen Erbe in diesem Land. Ganz beseelt begaben wir uns also ins Erdbeben-Museeum bzw die Galerie. Mehr Kultur an einem Tag geht nun wirklich nicht!
    Am nächsten Tag ging es auf die "Banks", eine (vulkanische?) Halbinsel neben Christchurch. Ein schlechter Surf in einer schönen Bucht war noch drin bevor das Wetter drehte... auch unser Plan, die Delfine der Bucht ohne teure Boot-Tour zu erkunden, scheiterte und so ging sie weiter, die wilde Fahrt nach Süden!
    Die Transit-Nacht auf halbem Weg nach Dunedin, sollte uns die kleinsten Pinguine der Welt versprechen. Nach bangem Warten tauchten nach Sonnenuntergang tatsächlich zwei dieser "Muckis" auf - gespannt verfolgten wir die Wanderung (es war leider Ebbe!) der beiden zu Ihren Nestern neben dem Strand....
    Tolle Sache das, am nächsten Tag ging es über einen tollen Markt (es war Sonntag) mehr Robben und mehr Wind nach Dunedin! Dort angekommen, war der Swell zwar groß, der Wind aber noch stärker und so konzentrierten wir uns am Montag aufs Wesentliche: Zahnarzttermin für Maren, kurz die Karre checken und vor allem noch Windjacken kaufen! Unsere Tasche voller Tropenklamotten war ja bekanntlich nicht vorbereitet aufs Wandern - und die Schlussverkaufständer hingen voll mit Dingen die wir brauchten...longsleeve, MerinoSocken, Stirnband, Buff, DaunenJacke - JETZT sind wir auf ALLES vorbereitet!

    Der Nachmittag brachte unumstößlich auch einen Realitätscheck mit sich: wir waren nun bereits seit 8 Wochen unterwegs, uns bleiben also nur noch 4 Wochen, in denen wir auch noch unseren mobilen Lebensbegleiter in Auckland verkaufen müssen...es wurde also Zeit sich wie anständige Touristen zu verhalten und etwas zielgerichteter zu reisen....Am Tag 1 nach der Geburt des großen Planes ging es nicht über Los (Curio Bay) sondern direkt gen Westen nach Queenstown - ein SkiTown welches im Sommer von MountainBikern, BungeeJumpern und anderen Verrückten heimgesucht wird...

    Video von Wellington gen Süden https://gopro.com/v/2RwgWDdDP01wy
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  • Day174

    Wellington Wellness

    January 30 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Ja irgendwann wird einem auch eine schöne Bucht etwas fade und ein Auto ist ja auch zum fahren da...und so entschieden wir uns eines schönen Morgens die Sandkakerlaken hinter uns zu lassen und noch etwas die Hauptstadt zu erkunden!
    Nach einer Transitnacht in Napier und einer weiteren (windigen) an der Kapiti Coast war es dann soweit - wir bogen am Donnerstagvormittag in den einzigen stadtnahen Freedom Camping Parkplatz Wellington ein und spazierten (40min) in die Stadt!
    Und was sollen wir euch was vormachen, so sehr wir auch immer die Wildnis suchen und in die entlegensten Buchten fahren - tief in uns schlummern auch die Stadtkinder, die hin und wieder das etwas andere, städtische Abenteuer suchen!
    Und was hatten wir ein Glück - wir hatten genau die zwei Tage im Jahr ausgewählt, in denen es in windy Wellington weniger windig war!
    Wir hatten also eine Nacht, 18 Stunden bis wir zur Fähre auf die Südinsel mussten und eine große Aufgabe: Wanderschuhe kaufen!
    Los ging es allerdings mit einem 40 Minuten Spaziergang downtown. Dann erstmal eine kurze Verpflegung, eine kurzes Nickerchen auf der Uferpromenade....und dann waren die Geschäfte auch schon zu! Wir nahmen also das CableCar hoch in den botanischen Garten und genossen die letzten Sonnenstrahlen....bevor wir den Abend bei einem echten Vietnamesen ausklingen ließen - so richtig mit Pho Nudelsuppe und Ban Mhi Baguette! Ganz verrückt das alles. Ach ja und ein Cowboy-Bier in der Dakota-Bar gabs auch noch bevor wir uns, ganz kosmopolit, in ein Uber "nach Hause" schwangen.
    Am Freitag war also der große Tag - es ging schnurstracks in die Schuhgeschäfte der Stadt und beim letzten Laden (Kathmandu) zogen wir dann den Joker - schöne Wanderschuhe, gleiches Modell, Mädchenfarbe, Jungenfarbe, für jeden eines rein in die Shoppingtüte!
    Das lief so gut, da konnten wir danach direkt noch in die Galerie und ins Museum gehen bevor es hurtig spurtig zurück zu unserem Zuhause ging um unseren Strobo auf die Abendfähre zu fahren...

    Und von den Abenteuern auf der Südinsel erfahrt ihr dann beim nächsten Mal....das Video gibt aber schonmal einen kleinen Vorgriff!
    Video von Wellington gen Süden https://gopro.com/v/2RwgWDdDP01wy
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  • Day170

    Mahia, Mahia

    January 26 in New Zealand ⋅ ☀️ 23 °C

    Frisch aufgetankt mit Wasser und Essen erreichten wir am Abend schließlich Mahia. Auch wenn sich die Hoffnung auf einen Abendsurf kolossal zerschlug - alles war verblasen -, fühlten wir uns irgendwo recht wohl da....wir trafen ein Pärchen wieder, das wir ein paar Tage vorher schon einmal getroffen hatten - allerdings waren Manulines aufgrund eines Motorschadens am schönen Opoutama Freedom Camping Strand in der Mahia Bay gestrandet. Ja, es gibt schlimmere Orte um im wahrsten Sinne des Wortes zu stranden, da wir ja aber alle alte Autos fahren, klopften wir schnell auf Holz und waren fortan eine 6er-Crew!
    Am ersten Nicht-Surftag lernten wir direkt, dass man bei Ebbe Miesmuscheln sammeln konnte - gesagt getan, wir fingen an zu sammeln! Hätten wir geahnt, welchen Muschelschwanz an Arbeit das nach sich ziehen würde...erstmal hatten wir aber circa 200 dieser Muscheln in allen Größen und Farben und den Auftrag daraus ein fabelhaftes Dinner zu kochen... s-i-e-h-e V-I-D-E-O !!!1!

    Müde satt und glücklich gingen wir zu Bett....der nächste Tag sollte noch sonniger werden! Ohne Glauben an Surf (weil wegen Wind) gabs erstmal YogaSpocht und auch die Spielkultur lebte wieder auf! Wir hatten ein Spiel namens Bananagrams im Bus gefunden und diese Art Scrabble sollte uns die nächsten Tage auf Trab halten!
    Am Nachmittag brachen wir denn noch nochmal zu einem Surfcheck auf und fanden heraus, dass es tatsächlich einen funktionierenden Spot gab - wir hatten ihn nur einfach nicht gefunden!

    Die folgenden Tage waren spektakulär-unspektakulär: Kleine Wellen surfen, Yoga, Bananagram spielen, Hängematte, zusammen kochen...irgendwie einfach AktivUrlaub. Nur eben zu sechst. Aber seht selbst: https://gopro.com/v/62eB288pKZk8p

    Natürlich muss auch im Paradies der ein oder andere Wehrmutstropfen vergossen werden. In unserem Fall wurden wir mit Einbruch der Dunkelheit von diversen Blutsaugern heimgesucht und zahlten unseren Tribut mit Blut! Und zwar nicht nur beim Gang zur Toilette, wie das Video unten eindrücklich zeigt...
    Auch war der Sand voller Kakerlaken, ein neuer und irgendwie beunruhigender Faktor auf unserer langen Strandreise....mal sehen was uns als nächstes begegnet! Vielleicht lebt ja noch eine Kakerlake in meinem Wetsuit, den ich über Nacht draußen hängen hatte?
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  • Day166

    Surftrip nach Gizzy

    January 22 in New Zealand ⋅ ⛅ 22 °C

    Wo waren wir stehen geblieben....wir wollten zurück in den Surf!
    So brachen wir also am Lake Taupo gen Mount Manganui auf - ein ziemlich gehyptes Surfstädtchen am Fuße des genannten Berges...Leider ist es kein Städtchen mehr sondern eher eine ziemlich große Stadt direkt am Strand! Leider war der Surf verblasen, alle Parkplätze belegt und sowieso kein bezahlbarer Schlafplatz zu erhaschen! Wir fuhren also die Ostküste weiter runter gen Süden und fanden einen schönen Schlafplatz - und auch ein paar kleine Wellen. Die Locals empfohlen uns aber, weiter gen Gisborne zu fahren und so hangelten wir uns weiter.... und landeten schließlich am Abend auf den Peak des Swells in Gizzy! Mo machte gesschwind ausfindig, wo wirklich die größte Welle brach und auch wenn sie am Ende nicht mehr so groß war, so war doch sein Hunger nach etwas mehr Adrenalin fürs erste gestillt. Nach einer ungemütlichen Nacht am Highway, einem Morgensurf und einem umfangreichen Surfcheck war klar:
    Hier wurde es zu windig und es gab auch keinen angenehmen Schlafplatz zu gewinnen - wir gingen einkaufen und flüchteten nach Mahia - eine Halbinsel noch ein wenig weiter südlich....
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  • Day163

    MZ reunion & die große Wanderung

    January 19 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Und endlich war es soweit. Leonie und Johannes alias Willi ( ab jetzt werden beide der Einfachheit halber nur "Leowillis" genannt) haben in Auckland endlich einen perfekt passenden Van für sich gefunden. Kurz darauf war auch schon abgemacht wie und wann wir uns bestenfalls treffen konnten.
    Nach dem Surf highway wollten Mo und ich eh ins Landesinnere stoßen. Also trafen wir uns am Lake Taupo.
    Unter herzlichen Umarmungen bauten wir unsere Busse auf einem riesigen Freedom Camping genau am See auf und blieben dort. Wahnsinn - das war in den ersten vier Wochen NZ das erste Mal dass wir zwei Nächte auf ein und demselben Platz blieben. Ruhe und Entspannung pur!
    Selbstverständlich wurden zur Begrüßung ein paar Schorle getrunken. Der Wind war allerdings kalt, sodass wir alle nicht die Nacht zum Tag machten sondern brav früh in den Betten lagen. Am kommenden sonnig warmen Tag ließen wir einfach unsere Seele baumeln. Machten gemeinsam Yoga, gingen diverse Male im feinsten klaren Wasser schwimmen und wie es sich für uns gehört, wurde auch gespielt. Ein wenig Mainz-Gefühl in NZ. Einfach wunderbar,. Aber auch große Pläne wurden geschmiedet.

    Wir alle haben eine NZ berühmte Wanderung ins Auge gefasst und so machten wir uns am folgenden Tag auf in Richtung Mount Tongariro - auf zum Mount Tongariro Alpin Crossing!!!! Um nach dem Track wieder zu seinem Auto zu kommen muss man hier Shuttles organisieren und vorab buchen. Willi biss sich hier fest und wurde zum Shuttle Profil. Nach einem Abend auf einem nahegelegenen Parkplatz waren wir alle vorbereitet. Richtige Kleidung, Essen, genug Wasser.... morgens um 07:15 ging es endlich los.
    Nach der Online Broschüre braucht man für die 19,4 km 7-8 Stunden. Ein Glück das Leonie ausgebildetet Physiotherapeutin ist und doch tatsächlich Kinesiotape dabei hat. Marens Knie wurden noch kurz vor Einstieg in den Track sauber getaped. Toi toi toi. ;)
    Der Einstieg war eben und es gab sogar überall sauber präperierte Wege. Fast ohne Anstregung glitten wir durch die vulkanischen Ebenen von gleich drei Vukanen, bis zum ersten ordentlichen Anstieg hatten wir wegen des heftigen Windes fast noch alle unsere Jacken an. Um zur "roten Krater" zu kommen ging es dann schon etwas aufwärts und die Wege gingen in Stein-Geroll über. Als wir in die Höhe der Wolken stießen ging der Puls bei allen schon etwas schneller. Die Aussicht aber lohnt sich. Gerade in den Sonnen-Momenten erstrahlten die Vulkanhänge in tausenden Farben. Nach einer lustigen Rutschpartie auf losen Steinen und Sand wird man dann direkt mit drei grünen Kraterseen belohnt. Überall strömt Schwefel aus den einzelnen Hängen und der Geruch nach faulen Eiern ist allgegenwärtig. Dennoch brauchten unsere Körper unbedingt neue Power und wir machten zwischen Killometer 8 und 9 eine längere Mittagspause. Das Profil zur Wanderung zeigte aber, dass wir den größten Teil an Anstiegen bereits geschafft hatten. Dennoch werden weitere 10 Kilometer hintenraus durchaus auch nochmal anstrengend - gerade bergab! . An den höhsten Punkten bewunderten wir nochmal die skurille vulkanische Weite und stiegen auf der andere Seite des Mount Tongariro linksseitig des Nord-Kraters ab. Dann wurde unsere Geduld allerdings etwas auf die Probe gestellt. Viele Kilometer ging es in etwas öder Buschlandschaft abwärts. Dazu war der Wind weg, stattdessen Sonne die auch Hitze mit sich brachte. Wir nahmen es sportlich. Kurze Pausen, singen und Ratespiele verkürzten die Zeit dennoch nur kurzweilig. Wir waren alle froh, als wir endlich in den Wald stießen...so lange kann es ja nun nicht mehr sein. Dazu rutsche unser Blick immer öfters auf die Uhr. Wenn wir zügig weiterliefen würden wir den frühen Shuttle schaffen. Also noch etwas mehr Sportsgeist und tatsächlich kamen wir pünktlich nach 6 Stunden am Ende des Tracks an. Boah zogen sich die letzten 3 Kilometer. Da endlich! Müde aber glücklich!!! Die 19 Kilomter haben sich voll gelohnt. Höhen, Tiefen, kleine signifikante Anstiege, durchkreuzen von Ebenen, grüne Vulkan-Seen, der Blick ins Tal mit noch mehr Seen, und diese wahnsinnigen vulkanischen Landschaften... die Abwechslung macht diesen Track definitv aus und würden wir jedem sofort empfehlen.

    Hier geht's übrigens zum Video Spaß https://gopro.com/v/RoldpP3EmkpPg .... und übrigens die Mädels kamen wirklich am erstes an ... STRONG!

    Wandern- gesagt getan! Nun wollten wir aber alle zurück ans Meer. Schuhe mit Neonprenanzügen austauschen. Der Wetterbericht zeigte fast sommerliche Temperaturen an der Westküste...jiiihaaa!!!!
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  • Day158

    Surfhighway 45 .... downs and ups

    January 14 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir versprachen uns recht viel von dem berühmten Surf Highway 45. Immerhin haben wir mit den Coromandels schon eine rechtlich deutliche surf-freie Zeit hinter uns. Also stachen wir zur Westküste. Einschlägige Reiseführer versprechen einen thematischen Highway von 105 Kilometern welcher 180Grad Wellen entlang seiner Küste bietet. Von Wind und wie dieser genau zu stehen hat, hat allerdings keiner gesprochen.
    Wir wollen hier kein zweiter Surf Guide werden, daher beschreiben wir jetzt nicht jeden Spot und seine Gegebenheiten. Aber als wir nach einer Nacht nahe dem für uns eher unattraktiven New Plymouth in den Surfhighway starten, war klar das uns und dieser Küste der Wind nicht wohlgesonnen sein wollten.
    Die ersten Tage fanden wir von Wind wild aufgebracht und getriebenes Meer vor. Daher beschlossen wir die gesamte Runde abzubrechen und erst den nahe gelegenen Mount Taranaki zu erkunden. Einen Footprint zur Wanderung von Moritz habt ihr gewiss schon gelesen. Neben dem Gipfel erwanderten wir uns die schönen Dawson Wasserfälle und ein kombinierter Loop-Track brachte uns an süßen Berg-Pools samt eisig kaltem Wasser vorbei.

    Danach stachen wir in den Süden zurück auf den Highway. Wellen jagen 2.0. Auch dann sah es am ersten Tag nicht gut aus. Wir standen ein zweites Mal am Oponake Beach und sind nicht reingesprungen. Ein Schläfchen stattdessen ist auch mal nicht so übel. Dann hat uns ein regnerischer Tag zurück nach New Plymouth geführt. Der Bus schaltete sich zunehmend schwerer und der Ölwechsel war so oder so fällig. Also kümmerten wir uns darum bevor wir ein zweites mal am " Ahu Ahu Beach" einkehrten. Das Thermometer zeigte zwar 16 Grad, ebenso vom Wasser, aber der Regen und der Wind drückte die gefühlte Temperatur auf ca 12 Grad. ABER WELLEN...Mo war nicht zu halten und stürzte sich mit seinen frisch neu gekauften langen Neoprenanzug in die Wellen. Maren gibt in diesem Moment zu ein verdammtes Weich-Ei zu sein. Aber bitte seht selbst das Video ... angenehm ist wirklich anders.
    Mo sprach mit vielen Locals um weitere Infos zum Wind und Wellen der Region rauszubekommen... Ein 45 Jahre alter Neuseeländer erzählte uns das er noch NIE einen so kalten Somme hier erlebt habe. Das Thermometer sinkt nachts weiterhin gern unter 10 Grad ab. Kein Wunder also das wir abends ab 21 Uhr im Bus hocken und alle Decken übereinander schlagen.

    Für den nächsten Tag kombinierte Mo alle Infos und siehe da...wir fanden einen Parkplatz, direkt am Meer, von an dem gleich drei Surfspots zu erreichen sind. Und vor allem WELLEN! Und keine kleinen! Und viele Felsen im Wasser. Und natürlich die halbe Halbinsel. Dennoch konnte Mo ein paar rocky Wellen scoren und ging selig zu Bett. Und der Highway seinem Namen auch endlich gerecht.

    Zwar versprachen gute Winde und Wellen zu bleiben, wir waren aber irgendwie auch bissel durch mit diesen paar Kilometern. Unsere Route sollte uns bald durchs Land an den Taupo See führen...

    Video ..na klar https://gopro.com/v/579QkzJQb4q4e
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  • Day155

    Aufstieg zum Mount Taranaki - 1 Kraftakt

    January 11 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    wir fuhren also den Surfhighway entlang auf der erfolglosen Suche nach Wellen...und immer sieht man diesen Berg im Inland! Es war Marens Idee doch einfach mal in diese Bergregion zu fahren und sich da mal umzuschauen und bissl zu wandern. Das taten wir am Freitag (siehe anderer Footprint), allerdings war schnell klar, dass ich da hoch wollte! Und nach Rücksprache mit einem Ranger beim Wasserfall war klar, dass der Aufstieg am Samstag passieren sollte!
    Wir fuhren also Freitagnachmittag bei bestem Wetter zum "Basecamp"-Parkplatz und erwarteten die Rückkehr derer die an diesem Tag den Aufstieg gewagt hatten. Als wir (früh) zu Bett gingen waren also folgende Dinge klar:
    - Es würde anstrengend werden, vor allem in Turnschuhen.
    - Maren würde sich ob ihrer Knie diese Tortur sparen
    - Thomas, ein wandererfahrener Belgier würde dieses Abenteuer mit mir beghen.

    Gesagt, getan, wir wachten (ungeplant) zum Sonnenaufgang auf, der war aber nix. Kleiner Spannunngsbogen. Um 8 sollte es losgehen und um halb9 war der Belgier dann auch endlich fertig und los!
    Der erste Abschnitt führte relativ eben, allerdings nicht ohne Hindernisse zur Nordseite des Berges; von dort began der tatsächliche Aufstieg. Thomas wollte diese Etappe scheinbar im Laufschritt begehen, vielleicht nicht der beste Warm-Up, aber nach einer Stunde waren wir am Fuße des Aufstiegs: einer recht unspektakulären und unbewohnten Skihütte. Die Banane, die ich einschob, sollte wichtig werden, denn was kam, war pure Bein-Bestrafung in verschiedenen Facetten:
    Zunächst ging es durch Geröllrinnen nach oben. Danach kamen unzählige, verschieden steile Stufen (darauf hat mich mein Elternhaus vorbereitet).
    Was nun kam, traf mich ohne Vorbereitung: vulkanisches Gestein in Form von losem Kiesel in verschiedener Größe bei signifikanter Steigung - meine Nike Frees mochten das nicht! Zwei Schritte vor, einer zurück, immer wieder ausrutschend. Selbst bei konzentriertem Vorfußlaufen war das wirklich keine Freude! Auch die unzähligen Treppenstufen machten sich in den Oberschenkeln bemerkbar.
    Keine Ahnung wie lange diese Etappe daurte, aber was kam war kaum besser: Spitzes steiles (zumindest festes) Gestein. Halb gehend, halb klettern, aber vor allem steil nach oben ging es weiter. "Weg" gab es keinen, man musste sich irgendwie selbst einen Pfad bahnen. Hier hab ich richtig abgebaut (siehe Video!). Den stolzen Wanderbelgier schien das nicht zu stressen, ich musste allerdings schon ordentlich mit Zucker und Elektrolyten nachhelfen um bei Laune zu bleiben. Und war richtig genervt. Irgendwann war aber auch das geschafft, wir kamen in den Schnee-bedeckten Krater des Vulkans. Schnee in Boardshorts und T-Shirt war irgendwie cool, auch die Aussicht war bombastisch, aber ich weiß nicht ob ich das genießenb konnte....der Aufstieg zum Gipfel war noch nicht geschafft. Und dieses letzte Stück kombinierte denn nochmal rutschigen Kiesel mit Felsenkletterei - ein würdiges Finale!
    Ich gebe zu, dass der 360 Grad Ausblick auf dem Gipfel für einiges entlohnte....und die Spaghetti des Vorabends, die mir neue Energie einhauchten!
    Hier empfehle ich nun dringendst das Aufrufen des Videolinks weiter unten!
    Wir chillten also noch ein halbes Stündchen und meine Lebensgeister erwachten wieder...genau wie der Wind, der nun stärker wurde - und auf 2560m Höhe ist Wind auch echt kalt (hat ja einen Grund, dass da Schnee liegt)!
    Ich gebe zu, ich füchtete mich vor dem Abstieg, aber diese Furcht war zum Glück unbegründet. Das Runterklettern war mit konzentrierter Schrittsetzung im Tunnelblick möglich und der rollende Kiesel....mit etwas Geschwindigkeit konnte man diese Etappe mit Spass überbrücken!Es war fast wie Skifahren bzw Snowboarden, je nach dem in welche Richtung man gerade rutschte! Ich ließ zwar meine halbe Sohle auf dieser Etappe, aber immerhin hat es nicht wehgetan!
    Die Treppen und Geröllüberquerungen haben aber nochmal richtig weh getan. Auch die Traverse zurück zum Basecamp war nochmal richtig anstrengend (man rutscht ja doch mehr bei eingeschränkter Energie und Bänderrisse mag ja bekanntlich keiner).
    Um circa 16.15 war es dann soweit:
    Wir hatten den Mt Taranaki in gut 7 Stunden bestiegen und sind unversehrt zurückgekehrt!

    Laut einhelliger Meinung ist das der zweitanstrengenste DayHike im Wanderland Neuseeland und das will schon was heißen. Ich wollte eine Challenge für meinen Körper und habe sie auch bekommen. Ohne große Wandererfahrung und -equipment war das schon ein Brett.

    Mit strongem Muselkater gabs noch ein Bad im Meer. Maren hatte sich auch schon ums Abendessen gekümmert (perfekte Spielerfrau!). Es gab Süßkartoffeln, ein BIer und noch mehr Elektrolyte und dann war ich auch schon in der Senkrechte und konnte gar nix mehr. Gute Nacht!

    Link zum Video: https://gopro.com/v/7aZvgpXRL7OPP
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  • Day150

    Windiges Coromandel Peninsula

    January 6 in New Zealand ⋅ 🌬 19 °C

    Nach dem Text gibts mal wieder ein Video ;)
    Nach Silvester zog es uns weiter. Da Leonie und Willi aus Mainz in Auckland bisher keinen Van gefunden haben, entschieden wir im nördlichen Bereich zu bleiben. Zudem sah die Wetter Prognose für den Surf nicht besonders prächtig aus. Daher fiel die Wahl schnell auf die Coromandels, die von Auckland östlich gelegende Habinsel. In der Hoffnung, dass wir so dem angekündigen starken Wind durch mehr Wander-Fokus etwas entgegenzusetzen haben.

    Die Halbinsel ist eingerahmt durch den Hauraki Gulf und dem Pazfifischen Ozean und ist größenteils geprägt von Berglandschaft. In unserem Fokus lagen aber natürlich auch seine berühmten Buchten und Strände. Der pazifische Einfluss versprach uns türkis blaues Wasser und, soweit vorab, wir sollten nicht enttäuscht werden. Dass Wandern so sehr in unsere Tagesplanung reinrutscht, hatten wir anfangs nicht gedacht, aber tatsächlich wurden auf der Coromandel Halbinsel Wasserratten zu Wanderen und nicht nur unserer Waden-Stärke, sondern auch unsere Van-Fahrkünste wurden auf die Probe gestellt.

    Der erster Stopp wurde in Whangamata eingelegt. Ziel: Der Wharekirauponga Track.
    Eine bereits ziemlich abgelegene Gegend und dass der Parkplatz zu dem Wander-Track nur von Neuseeländern besucht wurde ließ bereits das eine oder andere erahnen. Offensichtlich kein leicht zu erschließender Touri Hotspot, stattdessen Motivationssprüche von Einheimischen. " Nicht aufhören zu wandern, weitergehen und man würde mit einem tollen Wasserfall belohnt werden. Und so war es auch. Da es bereits Nachmittag war, würden wir uns auf die 3 angesetzten Stunden etwas beeilen müssen und in der Tat stand bis zum Wentworth Wasserfall kaum ein Fuß still. Wer spät los geht hat aber den Wasserfall wenigstens ganz für sich allein und eine erfrischende Nackt-Dusche kann dann für den Rückweg nicht schaden.

    Danach wurde es etwas enstpannter: Am "Hot Water Beach" buddelt man sich im Windschatten eines Felsens einfach ein Loch und wer Glück hat trifft auf eine warme Wasser-Ader. Und tatsächlch läuft ein wenig Wasser ein, welches überraschend warm ist. Wir hatten natürlich selber keinen Spaten dabei, also übernahmen wir einfach ein Loch einiger andere Touris und gönnten uns ein paar Minuten Wärme. Der Sprung ins kühle Meer wurde natürlich auch gewagt und dort haben unsere geschulten Augen direkt zwei Stachelrochen entdeckt (Tahiti war halt doch für was gut ;)
    Es dauert nur 10 Minuten bis zum nächsten Highlight der Halbinsel, aber wieder einmal stand ein kleiner 1 Stündiger Spaziergang zwischen uns am wunderschönen Hahei Beach und der wunderschönen Cathedral Cove. Nein wir haben keine Kirche erwandert, sondern eine Art kleinen Höhleneingang um in die Mercury Bay zu gelangen. Und hier sah man dann den pazifischen Einschlag ganz deultich - wunderschönes türkisblaues klares Wasser in kleinen idyllischen Buchten in denen Segelschiffe liegen und rasten. Die Bilder sehen nach tropischer Hitze aus und tatsächlich war dies tagsüber ein wirklich sommerlicher Tag. Und Felsen am Strand sind ein wirklich stabiler Schutz gegen Wind.

    Der angekündigte Wind kam aber -und wie- und er ging sogar in Deutschland durch die Nachrichten. Er traf uns im hohen sehr isolierten Norden der Halbinsel. Zur "Stoney Bay" führen gegen Ende nur noch ruppige Schotterstraßen und wenn man gerade meinte man hat die beschwerliche Fahrt hinter sich schlängelten sich diese Straßen weiter gen Norden die Halbinsel hoch. Wir kamen unter dem Steuer ganz schön ins Schwitzen. Nicht selten musste sich der arme "Strobo" im zweiten Gang viele Kilometer bergauf arbeiten. In den scharfen Kurven hofften man doch inständig dass gerade dann eben kein Gegenverkehr kam. Kein Wunder dass der Norden hier so wunderbar ruhig ist. Das Ende der Straße war doch tatsächlich auch unser Campingplatz für eine Nacht. Weiter ging es über den Coromandel Coastal Walkway eben nur zu Fuß. Nur leider haben wir diesen Track am Ankunftstag verschieben müssen. Als wir nach einem kleinen erholsamen Mittagsschaf los wollten, war die gesamten Welt für uns in ein sehr merkwürdiges Gelb getaucht. Der stark bedeckte Himmel gelb, das Licht gelb und dementsprechend alles gelb. Wir konnten nichts recherchieren, denn natürlich hat man in einer solchen Abgeschiedenheit keinen Handyempfang mehr (wir waren so richtig offline!). Aber ein Neuseeländer erklärte uns, dass der starke Wind doch tatsächlich den Rauch der Buschfeuer Australiens 2000 km weit bis nach Neuseeland getragen hat!!!! Erschreckend und fast unglaublich. 2000km können so weit weg sein, aber die Natur belehrt uns immer wieder eines besseren. Es blieb gelb- für den gesamten Tag.
    Am kommenden Morgen war der Wind noch heftiger. Es war zwar klarer geworden, aber leider auch regnerisch. Wir warteten ab (Profis!) und kamen dann aber mittags doch noch zu unserem Costal Walk und was soll man sagen, der Lookout von der Stoney Bay in die Poley Bay ist beeindruckend. Wie mächtig unsere Küsten und Meere doch sind.

    Wir verabschiedeten uns von den riesen und uralten "Weihnachts-Bäumen" namens Pohutukawa in Maori und machten uns auf die lange Rückreise. Wir wählten den Weg über die West-Küste der Halbinsel. Rauf, runter, links rechts und immer wieder Schotterstraßen (Fahrerin Maren war vorrübergehend unzufrieden mit Navigator Moritz). Die Spurbegradigung des Busses muss definitv danach einmal erledigt werden. Aber Strobo hat bis zur wunderschön entspannten Küsten-highway gut mitgemacht.

    Nun hatten wir mit Silvester und dem Ausflug auf die Halbinsel doch wirklich eine lange Zeit ohne Surfen....das wollen wir alsbald ändern und steuern derzeit den berühmten " Surf Highway 45" an. Wir wollen zurück ins Wasser, allerdings mit der Hoffnung dass der Wind sich legt...

    Eh video voila https://gopro.com/v/lrXRQ53obq9yX
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  • Day144

    2020 Party in Raglan

    December 31, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 22 °C

    Sooo kam also diese Silvester und irgendwie schneller als gedacht...nachdem wir ein recht kuscheliges Weihnachten zu zweit hatten, wollten wir doch zum Neujahr ein rauschendes Fest mit Freunden erleben. Und wie es "der Zufall" so wollte, lud uns Tom, Mos Travelhomie und Gastgeber unserer ersten Nächte, nach Raglan ein. Raglan, wer kennt es nicht, ist home to einem ziemlich langen Lefthander, wenn er läuft, und ein urig-hippes Surfstädtchen, so sagt man. Gesehen haben wir davon nachts nicht mehr soviel ;), aber der Reihe nach.

    Wir waren ja am 30. erstmal noch in Nordland. Gaaanz entspannt. Dann mussten wir in Auckland noch ein paar Besorgungen machen. Und dann noch die Sache mit Öl nachschütten. Und dann trafen wir endlich bei LeoWillis in Auckland Ellerslie ein, die 3 Tage vorher angereist sind...und wir hofften sie am Tag drauf in Raglan wiederzusehen, mit eigenem Van....das sollte aber nix werden, die beiden sind heute wahrscheinlich immernoch in Auckland!

    Zurück zu Silvester ... wir schafften es kurz nach Mitternacht am frühen 31.12. bis kurz vor Hamilton - dort mussten wir nämlich noch eine Lösung für unsere Kühlbox finden, welche nur im Zigarettenanzünder und damit nur während des Fahrens lädt. Mit dieser Lösung schlugen wir denn kurz nach Mittag in Raglan auf - und zear bei den Eltern von Toms bestem Jugendfreund. Irgendwie anders als gedacht, aber Ron hat uns gezeigt wie wir das mit der Batterie und der Kühlbox machen... danach noch ein erfolgloser Surfcheck von Raglans berühmter Welle...und wir konnten auf dem Rückweg tatsächlich noch Karten für Raaglans große New Years Party kaufen - und zwar im Yot-Club!

    Mit den Armbändchen im Gepäck konnten wir also endlich duschen und anfangen anzustoßen...und zeitig schon um 22 Uhr in die Stadt aufzubrechen. Die Clubs schließen hier nämlich um 2 und man darf den Club auch nicht verlassen (um z.B. das Feuerwerk zu schauen). Es wurde also ein feuchtfröhliches Fest - angefangen mit einer wilden Lifeband, über einen HiphopDJ open air zu wummernden Elektrotunes inside...der ein oder andere RumCola und auch Jägi fraßen uns zwar ein Loch in den Geldbeutel, aber es war ein schönes, rauschendes Fest.
    Irgendwie passend zu unserem vergangenen wie auch kommenden Jahr:
    Am anderen Ende der Welt, im kleinen Kreis mit guten Freunden (die am anderen Ende der Welt wohnen), 12 Stunden vor Heimat und irgendwie auf einem großen Trip!

    And what a year its been!
    Das erste vollständige Jahr, das Maren und ich gemeinsam verbrachten, voller Abenteuer! Urlaub auf den Phipsis, diverse Berndtrips, Festivals, dazu bereits 4 Monate auf unserer erst kleinen dann großen Reise....und gerade erst ziemlich genau bei Halbzeit! Das neue Jahr verspricht nicht weniger aufregend und wild zu werden....
    Wir hatten uns den kleinen Rausch wirklich verdient!
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