• Endlich los! Und erst mal schwitzen

    October 30 in the United States ☁️ 30 °C

    Startklar für die ersten Eindrücke in Wynwood! Wir hatten uns vorgenommen, zunächst ein paar Stationen des Day of the Dead Trail anzusteuern. Insgesamt standen dafür 17 Stops auf unserer Liste. Na, das sollte doch machbar sein.

    Kaum hatten wir unsere Unterkunft verlassen, waren wir eigentlich schon mittendrin im Geschehen. Wynwood ist bunt, kreativ, überall gibt es etwas zu entdecken und die Menschen sind draußen unterwegs. Eigentlich genau unser Ding.

    Da wäre nur eine Kleinigkeit: Es ist unfassbar heiß! So richtig tropisch heiß. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie ich das überleben soll. Bei Hitze leide ich. Und zwar richtig. 😅

    Wir haben uns deshalb erst mal von einem Laden zum nächsten bewegt und zwischendurch immer wieder geschaut, ob wir hineingehen und ein paar Fotos machen dürfen. So sind wir bei zwei mexikanischen Restaurants gelandet, die zu unserem Day of the Dead Trail gehörten. Zwei von 17 Stops hatten wir damit schon geschafft. Immerhin!

    DesignLab22: Lydia ist im Paradies

    Zwischendurch bin ich in einen Laden gegangen, der mich sofort begeistert hat: DesignLab22.

    Einfach genau mein Ding! Überall gab es bunte, ausgefallene Sachen, Vintage-Buttons, Aufnäher, kreative Designs und jede Menge Zeug, das man wahrscheinlich nicht unbedingt braucht, aber trotzdem unbedingt haben möchte. 😂

    Ich liebe solche Läden, in denen man nicht einfach nur durch die Regale läuft, sondern ständig irgendetwas entdeckt. Schrill, bunt, kreativ und überhaupt nicht langweilig. Da hätte ich mich definitiv länger aufhalten können.

    Und das war gerade mal ein Laden. Wir hatten unseren Tag schließlich noch nicht einmal richtig angefangen.

    Zwei Mexikaner und ein Gespräch, das hängen bleibt

    Bei einem der mexikanischen Restaurants sind wir mit der Besitzerin ins Gespräch gekommen. Das war im Benito Juárez. Sie hatte das Kunstwerk mit der Catrina selbst gemalt.

    Ich finde solche Begegnungen immer besonders schön. Man kann natürlich einfach durch einen Ort laufen, Fotos machen und die nächste Sehenswürdigkeit abhaken. Aber wenn man mit den Menschen spricht, die dort arbeiten, leben oder selbst etwas gestalten, bekommt man noch mal einen ganz anderen Zugang.

    Genau das macht für uns einen Teil des Reisens aus. Nicht nur gucken, sondern auch mal fragen, zuhören und erfahren, wer hinter den Dingen steckt.

    Wir waren ja gerade erst losgezogen, aber ich glaube, wir werden bestimmt noch mal bei einem mexikanischen Restaurant einkehren. Die Küche gehört schließlich auch dazu. Und ein bisschen Zeit für solche Gespräche sollte man sich ohnehin nehmen.
    Read more