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Miami

A 18-day adventure by Skuriös Tours. Read more
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    Miami

    Halloween on Coral Way: Von Haus zu Haus

    October 30 in the United States ☀️ 27 °C

    Wir hatten uns vor der Reise eine eigene Karte mit besonders schön dekorierten Halloween-Häusern zusammengestellt. Bei dem Wettbewerb Halloween on Coral Way machen Anwohner aus den Vierteln Shenandoah und Silver Bluff mit und verwandeln ihre Häuser in kleine Halloween-Kunstwerke.

    Und genau diese Häuser wollten wir sehen.

    Das Problem: Die Gegend ist nicht besonders gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen. Vieles liegt abseits der üblichen Routen, und ein praktisches Fahrradsystem gab es dort für uns auch nicht.

    Also blieb nur der Fußbus.

    Wir liefen von Haus zu Haus, zunächst noch bei Tageslicht. Mit der Zeit wurde es dunkel, und die Dekorationen kamen immer besser zur Geltung.

    Was wir dort gesehen haben, war wirklich unser Ding. Ein Haus war schöner als das nächste. Überall Skelette, Figuren, Lichter, gruselige Szenen und liebevoll gestaltete Details. Manche Bewohner hatten offensichtlich unglaublich viel Zeit und Mühe investiert.

    Und dann gab es da noch eine ganz besondere Dekoration, mit der wahrscheinlich niemand gerechnet hatte: eine echte schwarze Katze, die plötzlich bei einem der Halloween-Häuser auftauchte. 😂

    Ganz ehrlich, was will man mehr? Ein aufwendig dekoriertes Gruselhaus und dann spaziert da einfach eine schwarze Katze herum. Besser kann man die Halloween-Stimmung eigentlich nicht inszenieren. Die Katze hatte ihren Auftritt jedenfalls perfekt getimt. Ob sie wusste, dass sie gerade die beste Deko des Abends war? Wir werden es wohl nie erfahren. 🐈‍⬛

    Wir kamen auch mit Einheimischen ins Gespräch und erfuhren, wie aufwendig die Vorbereitungen sind. Besonders schade war, dass der viele Regen und der Wind bereits einiges beschädigt hatten. Teilweise waren Batterien kaputtgegangen, und manche Bewohner mussten ihre Dekorationen gerade wieder reparieren.

    Trotzdem war die Begeisterung überall zu spüren.

    Und was ich besonders schön fand: Die Gegend wirkte abseits der großen Straßen fast wie eine kleine grüne Oase. Viele Bäume, ruhige Straßen, üppige Vegetation. Die Anwohner erzählten uns, dass sie es gerade deshalb schätzen, dort zu wohnen.

    Ein ganz anderes Miami, als man es sich vielleicht vorstellt.

    Es war wirklich spannend, diese Viertel einmal zu Fuß zu entdecken. Wenn da nur nicht dieses eine Problem gewesen wäre.

    Der Mückenangriff. Ich kann nicht mehr! 🦟

    Während ich mich gerade mit einer Anwohnerin unterhielt, begann das Drama.

    Ich wurde von Mücken attackiert. Und zwar nicht von einer einzelnen, die man kurz verscheucht und dann ist gut. Nein, es fühlte sich an, als hätte sich ein kompletter Mückenschwarm gegen mich verschworen.

    Die Frau erklärte, dass die Moskitos nach den vielen Regenfällen gerade ein richtiges Problem seien.

    Ach, wie schön. Genau das wollte ich hören.

    Natürlich hatte ich mein DEET-Mückenspray nicht dabei. Dafür aber zum Glück noch Citronella. Tobi versorgte mich erst einmal damit, und wir versuchten, die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen.

    Aber es war wirklich schlimm. Ich hatte gefühlt 15 Mückenstiche auf einmal, alles brannte und juckte, und ich wusste irgendwann überhaupt nicht mehr, wohin mit mir.

    Mir liefen die Tränen, ich war völlig fertig und hätte am liebsten alles auf die Straße geschmissen.

    Ich konnte mich nicht einmal mehr in Ruhe mit der Frau unterhalten. Dabei war das Gespräch eigentlich interessant. Sie erzählte uns von den Schäden durch den Regen und davon, dass sie ihre Halloween-Dekoration gerade wieder herrichtete, obwohl ihr Haus selbst gar nicht am Wettbewerb teilnahm.

    Aber ich war einfach nur noch mit mir und meinen Mückenstichen beschäftigt.

    Und ganz ehrlich: Warum passiert mir das eigentlich in jedem Urlaub?

    Es ist wirklich unfassbar. Egal, wo ich bin, irgendwann finden mich die Mücken. Während andere Menschen gemütlich irgendwo sitzen, die Natur genießen oder sich mit Einheimischen unterhalten, werde ich gefühlt als persönliches All-you-can-eat-Buffet ausgewählt.

    Ich verstehe es nicht.

    Wir waren ohnehin schon müde. Der Jetlag, die Hitze, die vielen Kilometer und die ganze Lauferei hatten ihren Teil dazu beigetragen. Und dann kommt so etwas noch obendrauf.

    Ich wollte einfach nur noch nach Hause. Ich hatte keine Lust mehr, keinen Nerv mehr und ehrlich gesagt auch keine Kraft mehr.

    Aber was macht man? Krönchen richten, Spray drauf und weiter.

    Wir hatten schließlich eine Karte vorbereitet und wollten die Häuser sehen.

    Immer weiter, obwohl die Füße längst streiken

    Mit der Zeit wurde es dunkel, und die Halloween-Dekorationen waren wirklich spektakulär. Es war ein Haus nach dem anderen, und dazwischen gab es immer wieder kleinere Dekorationen, die gar nicht unbedingt zum offiziellen Wettbewerb gehörten.

    Insgesamt kamen wir auf ungefähr 17 bis 18 Halloween-Häuser beziehungsweise dekorierte Grundstücke.

    Das war schon eine ganze Menge.

    Und irgendwann kam natürlich der Moment, an dem wir uns fragten, ob wir wirklich noch jedes einzelne Haus sehen mussten.

    Ich habe zwischendurch mehrfach gesagt, dass es mir inzwischen völlig egal sei und wir einfach aufhören könnten.

    Aber nein. Wir hatten die Route vorbereitet, also zogen wir sie durch wie die letzten Honks. 😂

    Im Nachhinein hätten wir uns wahrscheinlich ein oder zwei Kilometer sparen können. Aber so sind wir nun mal. Wenn wir uns etwas vornehmen, wird es erst einmal durchgezogen. Ob die Füße noch mitmachen oder nicht.

    Dabei waren wir körperlich ohnehin schon ziemlich angeschlagen. Meine Füße, mein Rücken, alles verspannte sich. Ich wollte eigentlich keinen einzigen Schritt mehr machen.

    Nur noch sitzen. Oder liegen. Am liebsten direkt im Bett.
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  • Endlich los! Und erst mal schwitzen

    October 30 in the United States ☁️ 30 °C

    Startklar für die ersten Eindrücke in Wynwood! Wir hatten uns vorgenommen, zunächst ein paar Stationen des Day of the Dead Trail anzusteuern. Insgesamt standen dafür 17 Stops auf unserer Liste. Na, das sollte doch machbar sein.

    Kaum hatten wir unsere Unterkunft verlassen, waren wir eigentlich schon mittendrin im Geschehen. Wynwood ist bunt, kreativ, überall gibt es etwas zu entdecken und die Menschen sind draußen unterwegs. Eigentlich genau unser Ding.

    Da wäre nur eine Kleinigkeit: Es ist unfassbar heiß! So richtig tropisch heiß. Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht, wie ich das überleben soll. Bei Hitze leide ich. Und zwar richtig. 😅

    Wir haben uns deshalb erst mal von einem Laden zum nächsten bewegt und zwischendurch immer wieder geschaut, ob wir hineingehen und ein paar Fotos machen dürfen. So sind wir bei zwei mexikanischen Restaurants gelandet, die zu unserem Day of the Dead Trail gehörten. Zwei von 17 Stops hatten wir damit schon geschafft. Immerhin!

    DesignLab22: Lydia ist im Paradies

    Zwischendurch bin ich in einen Laden gegangen, der mich sofort begeistert hat: DesignLab22.

    Einfach genau mein Ding! Überall gab es bunte, ausgefallene Sachen, Vintage-Buttons, Aufnäher, kreative Designs und jede Menge Zeug, das man wahrscheinlich nicht unbedingt braucht, aber trotzdem unbedingt haben möchte. 😂

    Ich liebe solche Läden, in denen man nicht einfach nur durch die Regale läuft, sondern ständig irgendetwas entdeckt. Schrill, bunt, kreativ und überhaupt nicht langweilig. Da hätte ich mich definitiv länger aufhalten können.

    Und das war gerade mal ein Laden. Wir hatten unseren Tag schließlich noch nicht einmal richtig angefangen.

    Zwei Mexikaner und ein Gespräch, das hängen bleibt

    Bei einem der mexikanischen Restaurants sind wir mit der Besitzerin ins Gespräch gekommen. Das war im Benito Juárez. Sie hatte das Kunstwerk mit der Catrina selbst gemalt.

    Ich finde solche Begegnungen immer besonders schön. Man kann natürlich einfach durch einen Ort laufen, Fotos machen und die nächste Sehenswürdigkeit abhaken. Aber wenn man mit den Menschen spricht, die dort arbeiten, leben oder selbst etwas gestalten, bekommt man noch mal einen ganz anderen Zugang.

    Genau das macht für uns einen Teil des Reisens aus. Nicht nur gucken, sondern auch mal fragen, zuhören und erfahren, wer hinter den Dingen steckt.

    Wir waren ja gerade erst losgezogen, aber ich glaube, wir werden bestimmt noch mal bei einem mexikanischen Restaurant einkehren. Die Küche gehört schließlich auch dazu. Und ein bisschen Zeit für solche Gespräche sollte man sich ohnehin nehmen.
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  • 🌅 Unser erster Morgen in Miami

    October 30 in the United States 🌙 23 °C

    Ankommen mit Baustellenlärm und Rooftop-Kaffee

    Gestern sind wir tatsächlich schon gegen halb elf ins Bett gegangen. Das Einschlafen hat einigermaßen geklappt, allerdings war es in unserem Zimmer gefühlt auf Kühlschranktemperatur runtergekühlt. 🥶 Tobi hat mir dann noch eine wärmere Decke organisiert, und damit haben wir letztendlich doch ganz gut geschlafen. Die Autos draußen hat man zwar immer mal wieder gehört, aber um fünf Uhr morgens war dann endgültig Schluss mit der Nachtruhe. Der Baustellenlärm ließ grüßen. 😅

    Also habe ich zu Tobi gesagt: Komm, los, dann wiederholen wir eben noch ein paar Nachtaufnahmen. Das geht morgens ja eigentlich ganz schnell. Vorher haben wir uns allerdings erst mal einen Kaffee gekocht. Was ich übrigens überhaupt nicht verstehe: Diese Unterkunft hat wirklich alles, was man sich vorstellen kann, aber keinen Wasserkocher. Selbst in irgendwelchen günstigen Hotels steht normalerweise einer herum. Hier offenbar nicht. Also Wasser auf andere Weise heiß gemacht und Kaffee zubereitet. Dazu gab es unsere zwei illegalen Äpfel, die wir tatsächlich noch im Rucksack hatten. Obst darf man ja eigentlich nicht einfach in die USA einführen. Na ja, die beiden hatten es irgendwie bis hierher geschafft. 🍎

    Ein bisschen Kunstmuseum, ein bisschen Rooftop-Luxus

    Anschließend sind wir noch einmal nach oben in die gemeinschaftlichen Bereiche unseres Gebäudes gegangen. Gestern hatten wir uns das alles gar nicht mehr so genau anschauen können. Und was soll ich sagen? Das ist wirklich unglaublich!

    Die ganze Etage ist so toll eingerichtet, dass man sich eher in einem kleinen Kunstmuseum als in einem Wohngebäude fühlt. Überall gibt es etwas zu entdecken. Da liegen richtige Kunstbücher herum, unter anderem eines von Shepard Fairey, besser bekannt als OBEY. Seine Street Art haben wir schon an ganz verschiedenen Orten auf der Welt fotografiert, und hier liegt einfach so ein Buch von ihm herum. Ich finde das schon ziemlich cool.

    Dazu gibt es einen Speakeasy-Raum, der ebenfalls richtig stylisch eingerichtet ist. Überhaupt merkt man überall, dass hier viel Wert auf Kunst und Design gelegt wurde.

    Dann sind wir noch durch das Fitnessstudio gelaufen. Auch das ist absolut top ausgestattet. Wer hier wohnt, könnte sich wirklich nicht über fehlende Trainingsmöglichkeiten beschweren. Wir haben es uns erst einmal nur angeschaut. Sport am frühen Morgen muss schließlich nicht sein. 😂

    Unser eigentliches Highlight war aber der Blick von oben. Es war noch früh, die Morgendämmerung setzte langsam ein und die Hochhäuser hingen teilweise in den Wolken. Alles wirkte ein bisschen neblig und verschlafen. Dann wurde es langsam heller, und am Himmel tauchten tatsächlich diese typischen Miami-Farben auf. Genau dieses Klischee, das man von Bildern kennt. Nur eben live vor uns.

    Rooftop-Bar für uns allein

    Der Pool sah ebenfalls traumhaft aus. Leider hatte es in der Nacht geregnet, deshalb waren die Kissen dort oben erst einmal nass. Aber ganz ehrlich: Wir hätten den Pool sowieso nicht genutzt. Wir sind einfach nicht die Typen, die morgens gleich ins Wasser springen müssen.

    Stattdessen haben wir unseren Kaffee getrunken, den Ausblick genossen und einfach beobachtet, wie die Wolken an den Hochhäusern vorbeizogen. Es war herrlich ruhig dort oben. Den Baustellenlärm kann man natürlich nicht schönreden, aber auf der Dachterrasse war er einigermaßen erträglich.

    Als es heller wurde, haben wir uns noch einmal genauer angeschaut, was man von hier oben eigentlich alles sieht. Und da wurde uns wieder bewusst, wie mittendrin in Wynwood wir eigentlich sind. Überall entdeckt man bunte Murals, Street Art und Kunst. Man muss gar nicht weit schauen, um schon die nächsten interessanten Fassaden zu sehen.

    Allerdings gehören inzwischen auch jede Menge Baustellen zum Stadtbild. Und irgendwie macht mich das schon ein bisschen nachdenklich. Wynwood lebt ja gerade von dieser bunten, kreativen, manchmal etwas chaotischen Atmosphäre. Überall Murals, Street Art, kleine Ecken, die man zufällig entdeckt, und dieses Gefühl, dass Kunst hier einfach zum Alltag gehört.

    Gleichzeitig sieht man an jeder Ecke, wie sich das Viertel verändert. Es wird gebaut, modernisiert und gefühlt wächst ständig irgendwo das nächste Gebäude in die Höhe. Natürlich gehört Veränderung zu einer Stadt dazu. Trotzdem frage ich mich schon, wie viel von diesem ursprünglichen Wynwood irgendwann noch übrig sein wird. Ob diese besondere Mischung aus Kunst, Kreativität und ein bisschen Unperfektheit bestehen bleibt oder ob das Viertel nach und nach genau das verliert, was es einmal so besonders gemacht hat.

    Noch bekommen wir diese Vibes mit, und überall gibt es etwas Buntes zu entdecken. Aber man merkt eben auch, dass sich hier gerade einiges verschiebt. Vielleicht sind wir genau zum richtigen Zeitpunkt hier, vielleicht aber auch schon ein bisschen spät. Das werden wir in den nächsten Tagen sehen.

    Irgendwie ist es schade, wenn ein Viertel gerade wegen seiner Individualität interessant wird und sich dann ausgerechnet durch diesen Erfolg so stark verändert. Aber erst einmal wollen wir Wynwood selbst entdecken, durch die Straßen laufen, Murals suchen und schauen, was uns begegnet. Denn das Schöne ist ja, dass man nie genau weiß, was hinter der nächsten Ecke wartet.

    Und weil es ja nicht zu gemütlich werden darf, habe ich mir auf der Rooftop-Terrasse natürlich auch gleich den ersten Mückenstich abgeholt. 🦟 Es wäre ja auch zu schön gewesen. Irgendwie finden die Viecher mich immer, egal wo ich bin.

    Erst mal runterkommen, wir haben schließlich Urlaub

    Irgendwann sind wir wieder in unser Zimmer gegangen. Ich habe zu Tobi gesagt, dass wir uns jetzt noch einmal mit Ohrstöpseln hinlegen und eine Stunde entspannen. Kein richtiges Nickerchen, eher ein bisschen runterkommen und die Gedanken sortieren.

    Wir sind schließlich gerade erst angekommen. Die Anreise steckt uns noch in den Knochen, der Jetlag macht sich bemerkbar, und nur weil wir jetzt in Miami sind, müssen wir nicht sofort losrennen.

    Das haben wir uns für diese Reise ganz fest vorgenommen: Wir verpassen hier nichts, nur weil wir uns unter Druck setzen.

    Wir haben uns bewusst entschieden, diesmal ausschließlich Miami zu machen. Keine weiteren Orte, keine zusätzliche Rundreise und kein Gefühl, ständig eine Liste abarbeiten zu müssen. Wir haben Zeit. Und was wir am Ende nicht gesehen haben, haben wir eben nicht gesehen. Das ist dann einfach so.

    Ich finde es gerade unglaublich angenehm, das so sagen zu können. Nicht schon morgens mit dem Gedanken aufzuwachen, was wir heute alles schaffen müssen, sondern erst einmal zu schauen, wie es uns geht und worauf wir Lust haben.

    Also haben wir mit Ohrstöpseln und ein bisschen Musik auf den Ohren noch eine Weile gedöst und entspannt. Und irgendwann meldete sich dann doch ziemlich deutlich der Hunger. Kein Wunder, denn nach deutscher Zeit war schließlich längst Mittagessen angesagt.

    Erst mal Instant-Nudeln und dann schauen wir weiter

    Unsere erste richtige Mahlzeit in Miami bestand deshalb aus einer Instant-Nudelsuppe. Nicht besonders glamourös, aber manchmal muss es eben einfach sein. Fancy darf sein, aber eine Nudelsuppe tut es auch. 😄

    Anschließend haben wir angefangen, unseren Tag ein bisschen zu planen. Für Wynwood haben wir ein paar Punkte im Kopf, die wir uns anschauen möchten. Außerdem steht Coral Gables auf dem Plan, vor allem wegen unserer geplanten Halloween-Route mit den geschmückten Häusern. Das ist allerdings eher etwas für den Abend.

    Nach der Anreise, der ersten Nacht und dem frühen Start war dieser Morgen für uns deshalb genau richtig. Ein bisschen Kunst, ein bisschen Rooftop-Luxus, Kaffee mit Aussicht und vor allem die Erkenntnis, dass wir diesmal wirklich versuchen wollen, eine Reise entspannter anzugehen.

    Mal sehen, wie gut uns das gelingt, wenn wir erst einmal mitten im bunten Miami-Trubel unterwegs sind. 😇
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  • Der Bus kommt … irgendwann

    October 30 in the United States ☁️ 30 °C

    Danach wollten wir mit dem Bus weiter. Die Haltestelle hatten wir schnell gefunden, also stellten wir uns hin und warteten.

    Eigentlich sollte der Bus in ungefähr zehn Minuten kommen.

    Eigentlich.

    Wir standen schließlich eine halbe Stunde in dieser Hitze. Und ich sage euch: Das war wirklich kein Vergnügen. Wir waren durch den Jetlag ohnehin schon müde, hatten noch jede Menge Programm vor uns und fühlten uns gefühlt bereits nach den ersten Metern wie nach einem kompletten Wandertag.

    Ich hatte aus Frust und vermutlich auch aus Verzweiflung schon zwei meiner Energieriegel gegessen. 😂

    Das Schlimme war, dass wir uns gerade mal ein bisschen durch Wynwood bewegt hatten und trotzdem schon unglaublich viel gesehen hatten. Man muss dort eigentlich nur stehen bleiben und sich umschauen. Überall sind Menschen, kleine Läden, Kunst und irgendwelche Dinge, die einem ins Auge springen.

    Das Viertel lebt einfach.

    Nur das mit dem öffentlichen Nahverkehr müssen wir noch mal üben.

    Irgendwann kam der Bus dann tatsächlich, und wir fuhren weiter in Richtung Government Center. Dort stiegen wir aus und entdeckten unsere ersten weißen Vögel. Ibisse, vermuten wir. Sie sahen jedenfalls ein bisschen aus wie kleine Störche und waren ziemlich niedlich.

    Anschließend ging es mit der Metro weiter Richtung Süden. Dabei bekamen wir schon die ersten Eindrücke von der Stadt und den Entfernungen. Man schaut bei Google Maps auf die Karte und denkt sich: Ach, das ist doch gar nicht so weit.

    Tja. Ist es aber manchmal doch.

    Ich war jedenfalls ziemlich überrascht, wie weit die einzelnen Viertel tatsächlich auseinanderliegen. Das unterschätzt man bei der Planung schnell.

    Coral Gables: Bunte Schirme und ziemlich stolze Preise

    An der Station Vizcaya stiegen wir aus und fuhren anschließend mit einem kostenlosen Trolley weiter nach Coral Gables.

    Unser Ziel war unter anderem die Giralda Plaza, eine kleine Fußgängerzone mit Restaurants und Geschäften, über der bunte Regenschirme hängen. Ein schöner Ort zum Bummeln, und für uns eine willkommene Abwechslung nach der Warterei.

    Wir schauten uns die Restaurants an und bekamen ziemlich schnell eine Vorstellung davon, was Essen in Miami kosten kann.

    Bei einem Griechen stand ein ganz normales Gyros für ungefähr 35 Dollar auf der Karte.

    35 Dollar!

    Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für unsere Verhältnisse ist das schon eine Ansage. Da schaut man doch erst mal etwas genauer auf die Speisekarte, bevor man sich irgendwo hinsetzt. 😅

    Wir waren ja gerade erst angekommen und mussten uns an das amerikanische Preisniveau noch gewöhnen.

    Rocket Fizz: Bacon-Limonade? Ernsthaft?

    Dann entdeckten wir Rocket Fizz, einen Süßigkeitenladen, der sich als deutlich interessanter herausstellte als ein gewöhnlicher Candy Shop.

    Hier gibt es nicht einfach nur Schokolade und Bonbons, sondern auch jede Menge Retro-Süßigkeiten, ausgefallene Naschereien und eine riesige Auswahl an Limonaden. Darunter Sorten, bei denen man sich fragt, wer eigentlich auf diese Idee gekommen ist.

    Mein persönlicher Favorit in Sachen Kuriosität: Bacon-Limonade.

    Ja, richtig gelesen. Limonade mit Speckgeschmack. Dazu gab es noch andere völlig abgefahrene Sorten, die man nicht unbedingt im normalen Supermarkt erwartet.

    Der Laden ist Teil einer Kette, die für genau solche ungewöhnlichen Süßigkeiten und Getränke bekannt ist. Neben klassischen amerikanischen Süßigkeiten findet man dort auch nostalgische Verpackungen und jede Menge ausgefallenen Kram.

    Allein dafür hat sich der Stopp schon gelohnt. Man muss ja nicht alles probieren. Manchmal reicht es, sich vorzustellen, wie jemand freiwillig Bacon-Limonade trinkt. 😂

    Books & Books und unser erster Space Invader! 👾

    Danach ging es zu Books & Books, einer unabhängigen Buchhandlung in Coral Gables. Das Unternehmen wurde 1982 von Mitchell Kaplan gegründet und ist in Miami weit mehr als nur ein Laden für Bücher. Es ist auch ein Treffpunkt für die lokale Kulturszene, mit Lesungen, Veranstaltungen und einem Café.

    Wir fanden es dort richtig schön. Solche Buchhandlungen haben einfach eine andere Atmosphäre als große Ketten. Man kann stöbern, entdeckt vielleicht etwas, wonach man gar nicht gesucht hat, und hat das Gefühl, dass hier Menschen wirklich etwas mit Büchern anfangen können.

    Aber das eigentliche Highlight für uns war natürlich ein anderes:

    Unser erster Space Invader! 👾

    Die Jagd ist eröffnet!

    Wer unsere Reise kennt, weiß, dass Street Art und die kleinen Invader-Mosaike für uns dazugehören.

    Vier Bier zum Probieren und Raul, der gute Laune macht

    Bei Books & Books gab es außerdem eine Auswahl lokaler Biere. Wir kamen mit Raul, dem Chef-Barkeeper, ins Gespräch. Ein richtig netter Typ!

    Eigentlich hatten wir gar nicht vor, Bier zu trinken. Aber wenn man schon mal dort ist, ins Gespräch kommt und einem verschiedene lokale Sorten angeboten werden, kann man ja auch nicht einfach Nein sagen. Also durften wir vier kleine Kostproben probieren.

    Die Sorten waren:

    * Strawberry Daydream
    * Zero Gravity Pizza Party
    * Good as Good
    * Gumbay Honey Love Imperial Cream Ale

    Danach bestellten wir noch ein La Rubia, ein Bier aus Wynwood.

    Tobi war glücklich. Fünf neue Biere für seine Untappd-App! 🍺 Und ich fand es ebenfalls gut, weil wir endlich einmal eine richtige Pause hatten.

    Natürlich kostet so etwas in Miami auch Geld. Das Bier lag bei 9,58 Euro, inklusive zwei Dollar Trinkgeld. Aber dafür hatten wir eine nette Begegnung, neue Eindrücke und eine kleine Auszeit von der Hitze.

    Die Too Good To Go-Tüte und unser Zuckerschock

    Nach dem Bier meldete sich allerdings unser Hunger. Und zwar ordentlich.

    Wir hatten eine Too Good To Go-Tüte ergattert, auf die wir uns eigentlich gefreut hatten. Wir hatten ungefähr zehn Dollar bezahlt, obwohl der Warenwert bei rund 30 Dollar liegen sollte.

    Klingt erst mal gut.

    Nur war der Inhalt für uns nicht unbedingt die perfekte Mahlzeit. Es gab Baklava, süßes Gebäck, eine Schokoladenschnecke und etwas Herzhaftes für Tobi. Das war mit Hackfleisch belegt und deshalb für mich als Vegetarierin natürlich keine Option.

    Tobi fand gerade das herzhafte Teil am besten. Ich dagegen hatte irgendwann das Gefühl, dass mein Körper dringend etwas anderes als Zucker benötigt.

    Wenn man großen Hunger hat, isst man erst mal alles, was greifbar ist. Aber mir war danach wirklich schlecht. So richtig.

    Wir haben deshalb beschlossen, dass wir künftig etwas genauer überlegen, ob uns solche Tüten tatsächlich helfen. Die Idee ist toll, aber wenn man am Ende nur Süßigkeiten bekommt und eigentlich etwas Vernünftiges essen möchte, ist das nicht unbedingt die beste Lösung.

    Vielleicht kaufen wir uns künftig einfach etwas im Supermarkt, das besser zu uns passt.

    Falscher Trolley, falsche Richtung. Läuft bei uns!

    Es war ungefähr 17 Uhr. Wir hatten schon einiges gesehen, aber unser eigentliches Abendprogramm lag noch komplett vor uns.

    Wir stiegen in einen kostenlosen Trolley, um weiterzufahren. Der Plan war klar. Dachten wir jedenfalls.

    Denn wir saßen im falschen Trolley.

    Also fuhren wir erst einmal in die falsche Richtung, bis zur Endstation. Dort mussten wir wieder umplanen und mit der Metro zurück Richtung Norden fahren. Schließlich stiegen wir in Coconut Grove aus.

    Manchmal frage ich mich wirklich, warum wir uns solche Dinge so zuverlässig selbst einbauen. Andere Menschen fahren einfach von A nach B. Wir machen daraus eine kleine Rundreise. 😂

    Immerhin konnten wir dabei schon einen Teil der Underline sehen, einer Park- und Freizeitfläche, die unter der Hochbahntrasse verläuft.

    Danach ging es weiter in Richtung Shenandoah und Silver Bluff. Dort wartete nämlich unser eigentliches Highlight des Abends: die Halloween-Häuser.
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  • 📊 Tagesbilanz Anreise

    October 29 in the United States ☁️ 26 °C

    👣 Schritte: ca 9000
    🚗 Auto / Uber: 11 km, 14 Minuten
    ✈️ Flug: Deutschland über London nach Miami
    ☕ Kaffee: 1 vor der Abfahrt
    🎨 Street Art: Erste Murals in Wynwood entdeckt
    ⏰ 1:18 Stunden vom Touchdown des Flugzeugs bis zum Betreten des Apartments.
    🏠 Unterkunft: Riesige Wohnung, einfach unglaublich!
    🏊 Ausstattung: Eigene Rooftop, Pool, Indoor-Fitnessstudio und jede Menge Kunsträume mit gemütlichen Sitzbereichen
    😂 Aufreger: S-Bahn Hannover, Cola-Unfall und neuneinhalb Stunden Flug
    ❤️ Highlight: Unsere Unterkunft! So viel Luxus und Platz hatten wir wirklich nicht erwartet.
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  • Unsere Unterkunft: Was für ein Glück! ❤

    October 29 in the United States 🌙 26 °C

    Jetzt muss ich aber erst einmal erzählen, was es mit unserer Unterkunft auf sich hat.
    Drei Wochen vor der Reise haben wir eher zufällig herausgefunden, dass unsere ursprünglich gebuchte Unterkunft in Wynwood storniert worden war. Wir hatten privat gebucht und nicht über Booking.com. Tobi brauchte irgendwann die Adresse fürs Check-in und wollte noch einmal nachschauen. Dabei stellte er fest, dass die Buchung gecancelt worden war.
    Erst dadurch haben wir auch die Bewertungen gesehen. Und die waren wirklich übel. Kakerlaken, Ungeziefer, Gestank und jede Menge andere unschöne Dinge. Ich möchte das gar nicht alles noch einmal nachlesen. Da wird einem ja anders.
    Wir hatten also offenbar ziemlich viel Glück, dass wir das überhaupt noch rechtzeitig bemerkt haben. In aller Eile mussten wir eine andere Unterkunft suchen, die uns dann allerdings rund 250 Euro mehr gekostet hat.
    Aber ganz ehrlich? Wenn der erste Eindruck nicht täuscht, haben wir damit einen echten Glücksgriff gemacht!
    Schon beim Ankommen lief alles digital. Wir haben die Tür über eine App geöffnet bekommen und unten hat uns der Concierge freundlich begrüßt. Und dann haben wir unsere Wohnung betreten.
    Ich glaube, ich kann es immer noch nicht richtig glauben. Was haben wir hier bitte für eine Unterkunft erwischt?
    Das ist eine riesige Wohnung mit allem Drum und Dran. So viel Platz hatten wir, glaube ich, noch nie. Ich bin wirklich völlig begeistert. Tobi hat sich natürlich direkt daran gemacht, die Schränke zu inspizieren. 😂
    Ich werde euch davon auf jeden Fall noch ein Video machen, denn das muss ich euch zeigen. Nach dem ganzen Hin und Her mit der ursprünglichen Buchung ist es umso schöner, jetzt hier zu stehen und zu denken: Mensch, das ist ja richtig luxuriös!
    Manchmal geht eben doch noch alles gut. Und 300 Dollar mehr sind zwar ärgerlich, aber wenn wir dafür eine schöne, saubere und gemütliche Unterkunft haben, dann soll es mir recht sein.
    Rooftop statt großer Entdeckungstour?
    Mittlerweile ist es 21:20 Uhr hier in Miami. In Deutschland ist es bereits 2:20 Uhr nachts. Kein Wunder also, dass wir langsam merken, wie lang dieser Tag eigentlich war.
    Ursprünglich wollten wir noch einmal eine Runde um den Block drehen und uns ein bisschen umschauen. Ich weiß allerdings nicht, ob wir das tatsächlich noch machen. Wir haben hier wohl auch eine Rooftop-Terrasse, die wollen wir uns natürlich zumindest einmal ansehen.
    Danach geht es vermutlich ins Bett. Wir müssen schließlich versuchen, den Jetlag einigermaßen in den Griff zu bekommen. Oder ihn am besten gar nicht erst richtig aufkommen zu lassen. Ob das funktioniert, werden wir sehen.
    Aber jetzt muss ich erst einmal unsere Wohnung zeigen. Ich bin wirklich begeistert und kann es kaum erwarten, morgen richtig in Miami loszuziehen.
    Miami, wir sind da! Und nach diesem langen Reisetag fühlt sich das gerade ziemlich gut an. 🌴☀

    Nachtrag: Es ist jetzt 5h und ich wurde von dem schrecklichen Baustellenlärm geweckt. 😵‍💫😵‍💫 Das ist wirklich gruselig. Warum ist immer etwas? Bedeutet nur mit Ohrstöpsel schlafen.
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  • Anreise Hannover - London - Miami

    October 29 in England ☁️ 16 °C

    Um neun Uhr ging es ganz entspannt los. Wir haben vorher noch einen Kaffee getrunken und sind dann Richtung Park & Ride Langhagen Mitte gefahren. Von dort sollte es mit der Deutschen Bahn die zwei Stationen bis zum Flughafen gehen.
    Natürlich hatte die Bahn mal wieder andere Pläne. 🙄 Bei kaltem, nieseligem Wetter standen wir dann erst einmal eine halbe Stunde in der Gegend herum und haben uns gefragt, warum man eigentlich immer wieder glaubt, dass das mit der Bahn schon klappen wird.
    Am Flughafen ging es bei der Gepäckabgabe ebenfalls nur sehr langsam voran. Dafür lief der Rest dann zum Glück ohne größere Komplikationen. Wir haben es also tatsächlich bis ins Flugzeug geschafft und sind pünktlich Richtung London gestartet.
    Einmal umsteigen, bitte!
    In London hatten wir zwei Stunden Aufenthalt. Das klang erst einmal nach nicht besonders viel Zeit, aber es hat tatsächlich ganz gut funktioniert. Wir mussten von Terminal 3 zu Terminal 5 wechseln, was bei der Größe des Flughafens ja auch erst einmal eine kleine Reise für sich ist.
    Anschließend ging es mit einem richtig großen Flieger weiter nach Miami, einem Airbus A380. Wir saßen oben am Fenster in einer Zweierreihe. Das war tatsächlich ziemlich angenehm, denn es gab ausreichend Platz und man konnte auch mal ein bisschen ausweichen, sich anders hinsetzen und zwischendurch die Position wechseln.
    Geschlafen habe ich leider trotzdem nicht. Ich stelle immer wieder fest, dass ich Fernreisen einfach nicht mag. Neuneinhalb Stunden Flugzeit! Das ist für mich wirklich die Hölle. 😂
    Und natürlich lief auch an Bord nicht alles rund. Wir saßen ziemlich weit hinten und irgendwie sind die Flugbegleiter ständig an uns vorbeigerauscht. Bis wir endlich etwas zu trinken bekamen, dauerte es gefühlt ewig.
    Plötzlich und ohne zu fragen hat jemand vor mir seinen Sitz nach hinten geklappt. Dabei ist meine offene Cola umgekippt. Na wunderbar! Irgendwas ist ja immer.
    Ich habe mir dann noch einen Film angeschaut und glücklicherweise funktionierte WhatsApp. So konnte man wenigstens ein bisschen schreiben und sich die Zeit vertreiben. Zwischen den Mahlzeiten lagen gefühlt fünf Stunden. Aber irgendwann war auch dieser Flug geschafft...

    Willkommen in Miami! 🌴
    Und dann waren wir endlich da!
    Nach der Landung ging die Einreise überraschend schnell. Tobi hatte die Mobile Passport Control App (MPC) genutzt, mit der man bestimmte Einreiseschritte digital erledigen kann. Das hat offenbar wunderbar funktioniert, denn wir waren gefühlt schon wieder draußen, bevor wir uns richtig umgeschaut hatten.
    Draußen schlug uns dann erst einmal die Hitze entgegen. Leute, es ist so heiß hier! 🥵 Diese tropische Luft ist schon noch einmal etwas ganz anderes als das, was wir aus Deutschland kennen.
    Wir haben ungefähr zehn Minuten auf unseren Uber gewartet und sind dann endlich Richtung Wynwood gefahren. Unterwegs habe ich schon die ersten Graffiti und Murals entdeckt. Da war die Vorfreude natürlich gleich wieder da. Endlich Miami und endlich Street Art!
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    Trip start
    October 29, 2026