• Campingplatzwechsel: Auf nach Husum

    June 18 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Auf zum zweiten Campingplatz und ein Stück näher zu den nordfriesischen Inseln.

    Der Campingplatz in SPO musste bis 11:00 Uhr geräumt sein, gar kein Problem für uns, denn wir waren sehr früh wach 😄.
    Ein Kaffee und ein kleines Frühstück mussten sein, bevor alles zusammen- und umgepackt wurde. Mittlerweile sind wir Packkönige*innen.

    Bevor es zum Campingplatz "Nordseecamping zum Seehund" in Simonsberg ging, hielten wir in Husum, um ein wenig Sightseeing zu betreiben. Zudem lebte Erik, im Zuges seines freiwilligen ökologischen Jahres als Ziviersatz, vor 20 Jahren, für ein Jahr lang, in dieser niedlichen Stadt. Folglich war es auch eine Zeitreise in die Vergangenheit. Es ist beachtlich wie viel sich in dieser Zeit getan hat.
    Der eine schwelgte in Erinnerung und die andere verspürte Kauflust 🙂. Und das Wetter wurde besser! Es war schön warm. 23 bis 25 Grad ist für das Nordfriesland sehr, sehr warm. Der Wind brachte eine angenehme Abkühlung mit sich.

    Am frühen Nachmittag suchten wir dann unseren neuen Campingplatz auf und waren hellauf begeistert. Dieser hat folgende neue Ausstattung im Vergleich zu SPO:
    - einen Kiosk
    - Brötchenservice
    - Saunabereich
    - Feuerstelle
    - eine hochmoderne und voll ausgestattete Camperküche mit Essbereich/ Sitzmöglichkeiten
    - einen Schwimmteich 😍
    und unzählige Spielmöglichkeiten für Kinder

    Ein Traum von einem Campingplatz. Viel zu schade, dass wir nur für eine Nacht bleiben.
    Nachdem der zugewiesene Platz eingenommen wurde, hieß es das Dachzelt ausfahren, um es zu trocknen, u.a. auch Bettdecken und Kopfkissen. Durch die vergangene regnerische Nacht war "alles" etwas klamm.
    Danach schwärmte ich aus, um den Platz besser kennenzulernen und Erik bewachte das Lager 🙃. Tolle Arbeitsteilung.

    Zu späterer Stunde folgte eine Schwimmeinheit im Teich bei angenehmen 21 Grad, Reste wurden verwertet und dann gab es noch eine Einladung zum Stockbroten an der Feuerstelle. Wow, unsere erste Campingplatzbekanntschaft 🤩.
    Später als gewohnt lagen wir im Dachzelt - mittlerweile war alles durchgetrocknet und wir konnten uns mit "Fenster offen" entspannt in den Schlaf wiegen 🙂.

    P.s. Passt bei dieser Hitze bitte auf euch auf und trinkt ausreichend!

    Good to know with Sarah:
    Husum, oft als „graue Stadt am Meer“ bekannt, ist in Wirklichkeit bunt und lebendig. Der Hafen fällt bei Ebbe trocken, sodass Boote im Schlamm liegen – ein ungewohntes, faszinierendes Bild. Jedes Frühjahr blühen Millionen Krokusse im Schlosspark, einige wohl seit Jahrhunderten. Zudem ist Husum das Tor zum Wattenmeer, wo man direkt auf dem Meeresboden spazieren kann.
    Theodor Storm wurde 1817 in Husum geboren und machte seine Heimatstadt durch das Gedicht „Die Stadt“ berühmt, in dem er Husum als „graue Stadt am Meer“ beschreibt.
    Dieser Ausdruck ist bis heute eng mit Husum verbunden - siehe erster Satz dieses Abschnittes 😉.
    Danke Magarete 😗.

    Moin,
    Sarah
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