Kraterumrundung Cabeço Gordo
September 20 in Portugal ⋅ ☀️ 24 °C
Wie angekündigt, heute trotzen wir dem Wetter und umrunden den Krater Cabeço Gordo.
Doch vorher gab es noch eine Lesesession für mich und Karlotta streichelte die Hauskatze, die dann davon rannte, als sie ihr Futter bekam.
Die Webcam oben auf ca. 1.050 Meter sagt: es ist bewölkt und die Sicht somit eingeschränkt. Uns ist das egal 🙃.
Also werden nach dem Frühstück Verpflegung, Regenjacken und Badesachen gepackt, sowie die Wanderschuhe geschnürt. Der Weg zum Startpunkt war kurvenreich und es wurde immer kühler und ja, es sah definitiv nach Regen aus.
Am Startpunkt angekommen waren ca. 17 bis 18 Grad und wir zogen direkt unsere Regenjacken über.
Die Umrandung des Cabeço Gordos dauerte fast drei Stunden und war 7,2 Kilometer lang. Die Caldeira hat einen Durchmesser von etwa 2 km und ist rund 400 m tief. Sie gehört zu den markantesten Landschaftsformen der Azoren. Während unserer kleinen Wanderung zeigten sich alle vier Jahreszeiten binnen Minuten, was ein Naturschauspiel. Das Wetter ist auf den Azoren wechselhaft und kann sehr schnell umschlagen - wir haben es des Öfteren selbst erlebt 😉.
Von oben konnten wir die Sonnenseite der Insel bestaunen und zudem offenbarte sich eine Aneinanderreihung von weiteren kleineren Kratern.
Nachdem die Wanderung geschafft war, gab es Snacks und Volker steuerte eine Badestelle an. Natürlich wieder Naturpools mit einem kleinen Nichtschwimmerbecken. Karlotta übte fleißig tauchen und Pauline sprang vom Beckenrand ins Wasser. Sie wird immer mutiger.
Aktuell herrscht bei uns Eisdürre, das gute Eis am Stiel ist immer ausverkauft, so auch heute.
Zuhause warteten Kartoffeln, Blumenkohl und Möhren auf uns und dann wurden mal wieder die Karten rausgeholt. Der Sieg geht abermals an Volker; 1-2-0.
Gepackt wurde auch noch, denn morgen heißt es das letzte Mal die Unterkunft wechseln.
Good to know with Sarah:
Die Insel Faial ist vulkanischen Ursprungs. Sie entstand durch wiederholte Ausbrüche entlang des Mittelatlantischen Rückens, jener geologischen Nahtstelle, an der sich die nordamerikanische, eurasische und afrikanische Erdplatte begegnen.
Vor Hunderttausenden von Jahren stieg Magma vom Meeresboden auf und bildete zunächst unter Wasser Vulkane.
Durch viele Ausbrüche wuchsen diese Vulkane immer weiter, bis sie die Meeresoberfläche erreichten.
Der älteste Teil Faials liegt im Osten (Ribeirinha-Komplex).
Später entstand der große Zentralvulkan mit der berühmten Caldeira, einem etwa 2 km breiten Einsturzkrater.
Im Westen bildete sich die jüngere Vulkankette von Capelo mit zahlreichen Schlackenkegeln.
Die Insel ist geologisch noch aktiv, auch wenn derzeit kein Ausbruch stattfindet.
Keep wandering, keep rising,
SarahRead more






























Isa auf Reise
😅
Isa auf Reise
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