• Slow motion!

    September 19 in Portugal ⋅ ⛅ 24 °C

    Regen am Morgen. Diese Tatsache entschleunigte unseren ganzen Tag.
    Also entschieden wir uns, unsere angedachte Kraterwanderung auf morgen zu verschieben.

    Somit starteten wir ganz entspannt in den neuen Tag: frühstücken und jeder machte das, was er so tun wollte.
    Nach dem Mittagssnack, Mac & Cheese 🤣, brachen wir Richtung Faial's Hauptstadt auf - Horta.
    Wir schlenderten durch Horta, am Hafen vorbei, warfen einen Blick in die berühmte Seglerkneipe Peter Café, wo sich alle Segler*innen der Welt treffen, und endeten schlussendlich im Supermarkt Continente. Einerseits um eine Toilette aufzusuchen und andererseits hat irgendwer immer ein Bedürfnis, welches gestillt werden sollte. Für das Hochgefühl des Stimmungsbarometers der Gruppe muss natürlich gesorgt sein 🙃.

    Danach besuchten wir den jüngsten Teil der Insel Faial, Capelinhos Volcano, und wagten einen sehr windigen Aufstieg. Der Ausblick war wunderschön.
    Und weil bekanntlich erst die Arbeit und dann das Vergnügungen kommt, aßen wir mal wieder außerhalb und steuerten eine Pizzeria an. Für mich war das ein voller Erfolg.

    Als die Kids schliefen, gönnten Volker, Alice und ich uns einen Filmabend. Es sollte etwas mit Humor und was leicht verdaulich sein. Die Wahl fiel auf Senior Year 😉. Wir hatten unseren Spaß.

    Morgen heißt es dann Wanderschuhe schnüren und dem Wetter trotzen.

    Good to know with Sarah:
    Capelinhos ist einer der faszinierendsten Orte auf Faial. Die Landschaft wirkt fast wie eine Mondlandschaft: schwarze Vulkanasche, kahle Hänge und ein einsam wirkender Leuchtturm prägen das Bild.

    Capelinhos entstand durch einen spektakulären Vulkanausbruch, der vom 27. September 1957 bis zum 24. Oktober 1958 dauerte. Der Ausbruch begann unter Wasser vor der Westküste Faials und schuf nach und nach neues Land. Dabei vergrößerte sich die Insel um rund 2,4 km².

    Das bekannteste Wahrzeichen ist der Farol dos Capelinhos (Leuchtturm). Vor dem Ausbruch stand er direkt an der Küste. Während der Eruption wurde er nach und nach von Asche und vulkanischem Material verschüttet. Heute ragt hauptsächlich noch der Turm aus der Landschaft heraus und erinnert an die gewaltigen Naturkräfte jener Zeit.

    Keep wandering, keep rising,
    Sarah
    Read more