• Überall Wasserfälle

    September 22 in Portugal ⋅ ☁️ 23 °C

    Wasserfälle wohin das Auge sieht. Das erinnert mich definitiv an Hawaii.

    Unsere erste Nacht im Hostel war ganz angenehm und zu unserer Überraschung reisen heute die anderen drei Zimmer ab, so haben wir die Unterkunft erst einmal für uns.
    Nach einem entspannten Tagesstart setzen wir uns ins Auto und steuerten:
    - Kraterseen
    - Aussichtspunkte
    - Wasserfälle
    an.

    Wir nahmen eine kleine steinige Wanderung in Kauf, um an einem schönen Spot namens Poço da Ribeira do Ferreiro anzukommen. Wasserfälle und ein See erwarten uns.
    Dort pausierten wir und sahen Menschen beim Posieren vor der Kulisse zu. Das ist und bleibt sehr erheiternd.
    Im Anschluss hielten wir an einem kleinen Foodtruck, wo es gesunde Leckereien gab, die Wartezeit wurde mit einer Spielplatzaktivität versüßt.

    Danach ging es für uns nach Fajã Grande, um zu baden. Doch die Wellen waren so stark, dass wir lediglich die Aussicht genoßen und die Kids spielten, dass sie baden gehen. Manch ein Erwachsener traute sich zu nah ans Wasser heran und wurde pitschnass - zu unserer Belustigung 🙈.
    Unser letzter Halt war der Aussichtspunkt Miradouro do Portal, der uns begeisterte, denn wir sahen den Vulkan, den Weg der Lava und die Lavazunge. Sehr beeindruckend diese Natur.

    Wieder im Hostel angekommen, waren wir nicht mehr allein und für uns gab es dann Resteessen. Bevor der lokale Supermarkt um 19:00 Uhr schloss, sprangen wir vom Essenstisch auf und waren acht Minuten vor Ladenschluss da. Volker gab Vollgas, nur so war das überhaupt möglich 😅.
    Aus sechs benötigten Lebensmitteln wurden natürlich mehr und so endeten wir noch am Crêpesstand 🤩. Es gab Nutellacrêpes - njoommiii.

    Der Tag endete mit einer Lesesession und dann ging es für mich ins Bett.

    Good to know with Sarah:
    Die Fajã Grande auf der Insel Flores ist das Ergebnis der vulkanischen Entstehungsgeschichte der Azoren und späterer Erosionsprozesse.
    Eine Fajã ist im Portugiesischen eine relativ flache Küstenebene am Fuß steiler Kliffs. Die Fajã Grande und die benachbarte Fajãzinha gelten als lavische Fajãs. Sie entstanden ursprünglich durch Lavaströme, die vom Vulkangebiet der Insel bis zur Küste gelangten und dort neue Landflächen aufbauten. Später wurden diese Flächen durch Sedimente, Geröll und Ablagerungen von Bächen und Wasserfällen teilweise überdeckt.
    Hinter der heutigen Siedlung erhebt sich eine etwa 300 Meter hohe fossile Steilküste (Arriba fóssil), die die Fajã vom zentralen Hochplateau von Flores trennt. Diese Steilwand entstand durch Küstenerosion und Hangrutschungen sowie durch die geologische Entwicklung der Insel. Die zahlreichen Wasserfälle, darunter der bekannte Poço do Bacalhau, transportieren bis heute Material auf die Küstenebene.

    Keep wandering, keep rising,
    Sarah
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