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  • Day19

    Satt von Eindrücken durch die Catlins!

    January 23, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 27 °C

    6:15 Uhr geht der Motor an. Aus dem Tiefschlaf reißt uns das nicht, den hatten wir (in der Hitze) erst gar nicht. Trotzdem: DAUMEN HOCH! Das Erlebnis war es wert, vielmehr noch - es gehörte dazu. An Deck in der morgendlichen Frische den SONNENAUFGANG zwischen den Wolken zu erahnen, mit einem Kaffee in der Hand, das ist ebenso unvergesslich! Nach dem Frühstück setzen wir uns aufs vordere Deck und staunen die bis zu 1000m hohen, mit Regenwald bedeckten Steilhänge entlang. Den rot blühenden (deshalb so genannten) Weihnachtsbaum erkennen wir mittlerweile schon selbst. Am Ende eines Sound-Nebenarmes stellt der Kapitän den Motor aus für 10 Minuten 'Sound of Silence', wir sind gebeten, nicht mehr zu sprechen, nur zu lauschen und auch keine Fotos zu machen. Das Vogelgezwitscher ist erfrischend, die sonstige Ruhe besinnlich, man wird eins mit der Natur. Eine schöne Erfahrung. Schade, dass diese tolle Tour bald ihr Ende hat... Nach Busweiterfahrt und Seeüberqueerung verabschieden wir uns von Josie, holen unsere Koffer aus dem letzten Motel am See und steuern halb eins das nächste Ziel an: Nugget Point. Etwas unfair, denn Mount Cook und Sound kann nichts mehr toppen. Aber die 4,5 stündige Fahrt zu unserer 420km entfernten NUGGET POINT LODGE zeigt, dass der für uns bislang unbekannte Süden noch echte Schätze hat! Die ganze Fahrt über ist Scenic Route, am MC CRACKEN'S REST sind schon über 30 Grad, wir machen eine kurze Mittagsrast und erfreuen uns an den heranrollenden Wellen. Nachdem wir die dichten Regenwälder der ebenfalls traumhaft anmutenden Catlins durchquert und diverse Schilder zu Buchten und Wasserfällen ignoriert haben (und beschlossen haben, hier noch einmal hin zu kommen), erreichen wir an der Ostküste unsere schöne NUGGET POINT LODGE mit eigenem Garten und Blick auf den Strand. Herrlich! Emilia 'will hier gar nicht mehr weg!!!' Wir gehen baden (bzw traut sich nur Emilia so richtig in die Wellen des eisigen Meeres) und graben mit großem Eifer ein noch größeres Herz in den Sand. Nach einem NUDELN-Tomatensoßenmahl im Garten fahren wir noch die 2km zur ROARING BAY, wie uns Vermieterin Pauline empfohlen hat, zum (hoffentlich) Beobachten von gelbäugigen kleinen Pinguinen. Wir haben Glück: aus der Beobachterhütte sehen wir (mit unseren Ferngläsern ganz nah!!!) einen solchen Pinguin aus dem Wasser watscheln und langsam an Land wackeln und seine Abendtoilette verrichten, bevor er im Gebüsch verschwindet. Wie süüüüß!😘 Ein gelungener Tag endet mit einem Glas Wein im Garten unterm Sternenhimmel.Read more