• Hannes Böbinger
  • Hannes Böbinger

Mit dem Rad über die Anden

Petualangan 71-sehari oleh Hannes Baca selengkapnya
  • Weiter nach Jujuy

    18 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 18 °C

    Nachdem ich nochmal erneut ins Hostel wechseln musste (Melisa musste zu ihrer Familie fahren) fühle ich mich nach insgesamt zwei Wochen in Salta einigermaßen fit, weiter gen Norden zu fahren. Die Route durch dieses bergige Waldgebiet hatten mir u.a. Marta und Peter empfohlen. Leider liegt dieses Gebiet heute in einer Regenwolke, sodass ich bei der Durchfahrt völlig durchnässt werde. Eigentlich wollte ich hier in der Nähe zelten, entscheide mich nun aber doch dafür, bis in die nächstgelegene Stadt, San Salvador de Jujuy, zu fahren.Baca selengkapnya

  • Der Pass nach Purmamarca

    19 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 26 °C

    Nachdem ich mich in Salta und Jujuy auf überwiegend ca. 1.200 Höhenmetern befunden habe, beginnt das Gelände ab Jujuy wieder anzusteigen. Heute mache ich auf meiner Fahrt nach Purmamarca insgesamt ca. 1.000 Höhenmeter gut. Der überwiegende Teil der Strecke hat jedoch einen recht sanften Anstieg. Auf dem letzten Abschnitt erlebe ich sogar zum allerersten Mal auf dieser Reise Rückenwind, was ich natürlich besonders genieße. Nach einem letzten kurzen, heftigen Aufstieg erreiche ich dann Purmamarca und lasse mich auf einem kleinen, familiären Campingplatz nieder.Baca selengkapnya

  • Siete Colores

    20 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute treffe ich mit Hélène, die ich im Salta-Hostel kennengelernt habe. Sie kommt heute mit Matteo per Bus aus Tilcara und zusammen erkunden wir zu Fuß die Siete Colores, eine ziemlich bunte Bergformation rund um Purmamarca. Bei der Rückkehr nach Purmamarca machen wir es uns am Dorfplatz bei kühlem argentinischem Pale Ale gemütlich und halten Schwätzchen mit einigen Argentinier, die dort abhängen.Baca selengkapnya

  • Von Purmamarca nach Tilcara

    21 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute mache ich mich auf den Weg ins 26 Kilometer entfernte Tilcara. Als ich nochmal eine letzte Runde über die Plaza von Purmamarca drehe, treffe ich Fernando, den argentinischen Reiseradler von meinem Campingplatz. Spontan entscheiden wir, gemeinsam nach Tilcara zu fahren.

    In Tilcara checken wir gemeinsam in einem Hostel ein. Auch hier bleibe ich wieder zwei Nächte, jetzt auf 2.400 Höhenmetern. Hier treffe ich auch mehrere Reisende, die ich schon in Salta und Purmamarca kennengelernt habe, wieder.
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  • Quebrada de Humahuaca (Teil 2)

    23 Desember 2017, Argentina

    Ich lasse mir heute viel Zeit und genieße die Landschaft. Nach einer längeren Pause merke ich allerdings, dass ich so langsam erneut auf 3.000 Höhenmeter zusteuere. Als ich nach 40 Kilometern Fahrt in Humahuaca letztendlich ankomme, bin ich ziemlich aus der Puste.

    Eigentlich will ich mir einen Campingplatz suchen, aber ein heftiges Unwetter ändert meine Meinung und ich suche mir ein Hostel. Ich habe Glück, die Mitarbeiter im Hostel sind unglaublich freundlich und erzählen mir direkt, dass ich auf jeden Fall noch den morgigen Heiligabend hier verbringen soll, da es dann ein gemeinsames Asado geben wird.
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  • El Hornocal: Kurztrip auf 4.350 Meter

    24 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute entscheide ich spontan, mein Rad auf einen Pickup zu laden und mich auf einen ca. 20 Kilometer entfernten, 4.350 Meter hohen Berg ("El Hornocal) karren zu lassen. Der Aufwand hat sich gelohnt - einer der besten Ausblicke! Mit dem Rad mache ich später noch eine kleine Runde und entdecke dabei sogar noch eine Herde Vicuñas.Baca selengkapnya

  • Abfahrt vom El Hornocal

    24 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 31 °C

    Die Abfahrt vom El Hornocal gestaltet sich schwieriger als gedacht, da die Straße größtenteils echt schlecht ist und gleichzeitig teilweise sehr extreme Steigungen bestehen. Dennoch, ich genieße die Abfahrt und bereue nicht, das Rad extra mitgenommen zu haben.Baca selengkapnya

  • Heiligabend in Humahuaca

    24 Desember 2017, Argentina

    Als ich vom El Hornocal zurückkehre, starten schon die Vorbereitungen für das Asado. Mittlerweile ist das Hostel voll mit internationalen Gästen. Die Argentinier holen Trommel und Gitarren und schaffen so eine schöne Atmosphäre im Innenhof. Da das Fleisch mehrere Stunden gart, habe ich sehr viel Zeit mich ausgiebig mit Kanadiern, Ecuadorianern, Guadeloupern, Franzosen... und so weiter. Um ein Uhr nachts fällt dann die gesamte Tafel hungrig über das Essen her.Baca selengkapnya

  • Tres Cruces

    25 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 19 °C

    Tres Cruces ist ein kleines Nest, in dem am Ortsrand mehrere leere Hausruinen stehen. Von einer kanadischen Großfamilie, die mir kurz nach Humahuaca entgegengekommen ist, hab ich erfahren, dass man in diesen Ruinen prima zelten kann. Die Stadt ist wie ausgestorben als ich ankomme, sodass ich ausnahmsweise einfach ohne zu fragen mein Zelt zwischen zwei Hauswänden platziere.Baca selengkapnya

  • 100 Kilometer zur bolivianischen Grenze

    26 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 14 °C

    Am Morgen frühstücke ich in Tres Cruces an der Plaza und werde dabei von einem Begrüßungskomitee besucht. Zwei ältere Herren von der Gemeinde grüßen mich freundlich und stellen mir allerhand Fragen über meine Herkunft und meine Reise. Eine nette Unterhaltung entwickelt sich und ich werde im Anschluss in das örtliche historische Museum eingeladen.

    Im Anschluss geht die Reise auf der Ruta 9 weiter, heute will ich die bolivianische Grenze bei La Quiaca erreichen. Das sind zwar 100 Kilometer, allerdings geht die Strecke laut Streckenprofil leicht bergab auf dann nur noch 3.500 Höhenmeter. Das sollte ja eigentlich machbar sein, denke ich mir. Was ich dabei wieder einmal unterschätzt habe: den Wind und natürlich die Höhe. Hinzu kommt, dass die Strecke größtenteils geradeaus geht und durch mittlerweile öde Steppe führt. Nach 60-70 Kilometern Fahrt verlassen mich bereits Kraft und Puste, ein durchaus kritischer Moment mitten in der heißen, staubigen Steppe. Ich muss erneut auf Coca-Blätter zurückgreifen, die wieder einmal erstaunliche Wirkung zeigen und mich aus meinem Leistungsloch holen. Trotzdem laufe ich schon auf Reserve, als ich in La Quiaca ankomme.
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  • La Quiaca: Zufälle gibt's...

    27 Desember 2017, Argentina ⋅ ⛅ 16 °C

    Als ich morgens mein Hotel verlasse, habe ich eigentlich vor, direkt zur Grenze zu fahren. Stattdessen begegne ich Timi und Juan, ein ungarisch-argentinisches Paar aus Buenos Aires, die auch mit dem Rad unterwegs sind. Schon in Humahuaca bin ich ihnen über den Weg gelaufen, jetzt treffe ich sie per Zufall wieder. Wir wollen alle drei über die Grenze und verabreden uns kurzfristig im nahegelegenen Park, weil die beiden noch einkaufen wollen. Als ich den Park erreiche, staune ich nicht schlecht: Die nächste Humahuaca-Bekanntschaft wartet dort. Emiliano und Federico, mit denen ich Heiligabend verbracht habe, haben ihre Sachen hier ausgebreitet und warten darauf, dass die Spedition ihre Fahrräder anliefert. Sie haben sich die Räder von Córdoba nach Norden schicken lassen, um mit dem Bus hinterherzufahren und nun mit Rädern wieder in die Heimat zu fahren. Als Timi und Juan dazukommen, entwickelt sich eine muntere Unterhaltung über unsere Reisen.

    Wir verabschieden uns von den beiden Jungs und machen uns zu dritt auf den Weg zur Grenze. In Villazón erwartet uns eine völlig andere Welt. Alles ist irgendwie bunter, chaotischer, einfach sehr sehr anders. Timi und Juan nehmen den Zug nach Oruro, ich entscheide mich spontan, noch eine Nacht in Villazón zu bleiben.
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  • Von Villazón nach Tupiza (Teil 1)

    28 Desember 2017, Bolivia ⋅ ⛅ 20 °C

    Nachdem ich schwer atmend aus dem Talkessel von Villazón gekämpft habe, erwartet mich zunächst eine ähnliche Landschaft wie auf der anderen Seite der Grenze - weite, trockene Steppe. Nach zwei bis drei Stunden wird die Umgebung langsam grüner und ich erlebe eine Wahnsinns-Abfahrt, bei der ich mehrere hundert Höhenmeter verliere und im Tal auf 2.800 Höhenmetern weiterfahre.Baca selengkapnya

  • Von Villazón nach Tupiza (Teil 2)

    28 Desember 2017, Bolivia ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach der Abfahrt erreiche ich ein grünes Tal und die ersten menschlichen Siedlungen. Hier herrscht auch wieder eine brütende Hitze, auf der Hochebene war es vorher noch vergleichbar frisch. Nachdem ich eine wunderschöne Schlucht durchquert habe, erreiche ich Tupiza. Kurz vor der Stadt mach ich erstmals Bekanntschaft mit einem sogenannten "Torito", ein dreirädriges Mini-Taxi. Der Fahrer fährt neben mir her und fragt neugierig nach meiner Reise.Baca selengkapnya

  • Drei Tage in Tupiza

    29 Desember 2017, Bolivia ⋅ ⛅ 20 °C

    Ich bleibe hier eine Weile und lerne im Hostel Valentin kennen. Joel aus Finnland ist auch in der Stadt, wir kennen uns bereits seit Salta und sind uns auch schon in Tilcara über den Weg gelaufen. Zusammen verbringen wir drei Tage in der Stadt und machen Pläne für Silvester. Am Ende steht es fest: Wir nehmen zusammen den Zug nach Uyuni und fahren dann zum Tunupa-Festival, um ins neue Jahr zu feiern.Baca selengkapnya

  • Mit dem Zug nach Uyuni

    31 Desember 2017, Bolivia

    Die Idee, mit dem Zug nach Uyuni zu fahren, war nüchtern betrachtet vielleicht doch nicht die beste. Der Zug fuhr natürlich nicht um 18 Uhr in Tupiza los, sondern um 19:30. Genervte oder ungeduldige Gesichter konnte man am Bahnsteig trotzdem nicht erkennen, eine wohltuende Abwechslung. Die Zwischenzeit konnte ich mir auch ganz gut im Gespräch mit einem brasilianischen Paar vertreiben, die auch mit dem Rad unterwegs sind.

    Der Zug kommt dann auch nicht, wie angesagt, um Mitternacht in Uyuni an, sondern erst um 3 Uhr nachts. Joel und ich haben Glück, der Nachtportier ist wach und lässt uns rein. Valentin, der in einem anderen Hostel gebucht hatte, hat leider weniger Glück. Eine nicht besonders eindeutige Wegbeschreibung führt dazu, dass er bis fünf Uhr morgens durch Uyuni irrt und das Hostel nicht findet. Letztendlich findet er eine andere Unterkunft...
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  • Silvester am Tunupa-Vulkan

    31 Desember 2017, Bolivia

    Nach einer sehr kurzen Nacht treffen wir uns schnell zu einem Frühstück, danach springen wir direkt in den letzten Bus Richtung Tunupa-Vulkan. Das Tunupa-Festival liegt an einem absolut einmaligen Ort, direkt am Vulkan gelegen am Rand des Salar de Uyuni. Als wir dort ankommen, können wir uns erst einmal kaum satt sehen. Die elektronische Musik trifft zwar nicht ganz meinen Geschmack, schmälert aber die tolle Atmosphäre überhaupt nicht. Mit einigen Deutschen und Argentiniern zelte ich zusammen mitten im nahegelegenen Dorf. Als wir einen ersten Ausflug auf den Salzsee machen, geht gerade die Sonne unter - ein beinahe unwirklicher Anblick.Baca selengkapnya

  • Die Überquerung des Salar de Uyuni

    3 Januari 2018, Bolivia

    Am Morgen wache ich wie gerädert auf, mein erster Gedanke ist: Keine gute Idee, heute über den Salar de Uyuni zu radeln. Gefühlt hab ich vielleicht eine Stunde geschlafen, ich war gestern Nacht kaum in der Lage, einzuschlafen. Naja. Ich schleppe mich erst einmal zum Frühstück im Hostel. Nach zwei, drei Kaffee komme ich langsam zu mir. Nach dem Frühstück überlege ich es mir doch nochmal und packe meine Sachen endgültig. Vorfreude und Euphorie steigen in mir auf.

    Nach zwei entspannten Tagen in Uyuni verabschiede ich mich dann doch von Joel und Valentin. Die ersten 20 Kilometer zum Zugangspunkt (man kann den Salzsee nicht überall gefahrfrei betreten) finde ich mich tatsächlich auf einer Asphaltstraße wieder. Als ich dann in Colchani in Richtung Salar abbiege, frage ich vorsichtshalber ein paar Einheimische, ob sie meine Route für vernünftig halten. Zu meinem Entsetzen schütteln sie entschieden den Kopf. Ich wollte am südlichen Rand entlang fahren und nach 50 Kilometern den See wieder verlassen und dort zelten. Sie erklären mir, dass das ziemlich dumm wäre. Das Wasser unter der Salzkruste würde derzeit durch Nordwinde in den Süden gedrückt, sodass dort das Salz teilweise unter Wasser stünde oder sogar einbrechen könnte. Mein Plan B tritt in Kraft, ich entscheide mich dann doch, quer über den Salar zur Isla Incahuasi zu fahren und am nächsten Tag erst den Salar zu verlassen. Heißt also, 70 Kilometer statt der eigentlich geplanten 50. Think big und so.

    Nach einem holprigen und leicht matschigen Beginn komme ich, je weiter ich in den Salar vordringe, besser in Fahrt. Der Untergrund ist unregelmäßiger als er aussieht, immer wieder bremst er mich ab. Der Gegenwind ist nicht besonders stark, trotzdem trägt er dazu bei, dass ich nach der Hälfte der Strecke einen Hungerast kriege und mir einen Not-Kartoffelbrei kochen muss. Mitten auf dem Salzsee. Seltsames Gefühl, vor allem weil in allen Richtungen auch Jeeps mit hoher Geschwindigkeit herumfahren, allerdings immer in sicherer Entfernung. Die Jeeps sind aber auch der Grund, warum ich mich praktisch nicht verfahren kann, obwohl mittlerweile alle Richtungen relativ ähnlich aussehen. Die Spuren deuten jedoch meist in eine Richtung, zur Isla Incahuasi. Mit zunehmender Dauer wird die Fahrt trotzdem eine reine Nervenprobe, mein Ziel ist lange gar nicht, später nur verschwommen am Horizont zu sehen und rückt nur sehr langsam näher.
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  • Auf einer Insel im Salz

    3 Januari 2018, Bolivia

    Mit der letzten Puste komme ich an meinem heutigen Ziel an. Die Isla Incahuasi ist kaum mehr als ein größerer, kakteenbewachsener Fels mitten im Salzsee. Trotzdem erblicke ich bei meiner Ankunft ca. 10-15 Jeeps, die die herumwuselnden und vor Kameras auf- und abhüpfenden Touristen angekarrt haben. Die "Insel" hat sogar Toiletten und ein Restaurant. Zu meinem Glück darf ich für lächerlich wenig Geld meinen Schlafsack in einer geräumigen Baracke hinter dem Restaurant auslegen. Ich kriege sogar noch was zu essen! Mittlerweile ist die Insel fast wie ausgestorben - fast. Später stelle ich fest, dass ich meine Unterkunft mit einem älteren deutschen Ehepaar teile. Die beiden kommen aus dem Norden und werden weiter nach Uyuni radeln. Wir sind alle dann aber auch ziemlich alle und legen uns nach einem netten Pläuschchen bald schlafen.Baca selengkapnya

  • Runter vom Salz, rein in den Sand

    4 Januari 2018, Bolivia

    Heute verlasse ich den Salzsee Richtung Süden. Heute fahre ich beinahe doppelt so schnell, was ich überwiegend dem fantastischen Rückenwind zu verdanken habe. In buchstäblich Windeseile habe ich 40 Kilometer gefahren. Was mir heute fehlt: die Jeeps und ihre Spuren! Weit und breit keine Fahrspuren mehr, ich muss mich daher vollkommen auf mein GPS verlassen. Je näher ich dem Rand des Sees komme, desto mulmiger wird mir. Schließlich weiß ich ja, dass hier die Salzkruste dünner wird. Und tatsächlich höre ich immer wieder ein latentes Knacken unter meinen Reifen. Als ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit die sichere Rampe zum Festland erreiche, fällt mir ein ganzer Felsen vom Herz. Danach wird es aber nicht einfacher - ganz im Gegenteil. Die Straße nach San Juan wandelt sich Kilometer für Kilometer von einer robusten Schotterstraße in eine Sandpiste. Häufig muss ich schieben.

    San Juan ist hier, mitten im Niemandsland, die letzte menschliche Siedlung vor der chilenischen Grenze. Es gibt im Grunde zwei Optionen, um nach Chile zu gelangen, beide sind allein auf Grund der Straßenbedingungen schwierig, unterscheiden sich aber stark in Intensität und Länge. Man kann direkt gen Westen zu fahren und innerhalb eines Tages über die Grenze kommen und dann in durch die chilenische Einöde nach San Pedro de Atacama fahren. Die andere Option ist, sieben bis zehn Tage lang nach Süden parallel zur chilenischen Grenze zu fahren und dabei entlang einer Route mit Lagunen und Vulkanen auf bis zu 4.900 Höhenmeter zu steigen. Dabei muss man auf Grund der miserablen Straßenverhältnisse auf gutes Wetter hoffen, um nicht unterwegs stecken zu bleiben. Ich entscheide mich nach längerer Überlegung für die zweite, riskantere Option. Ich hab einfach Bock auf die Herausforderung (und ausreichend Naivität in mir).

    Nachdem ich mich in einem Hotel im Ort eingecheckt habe, gehe ich auf Großeinkauf. Schließlich brauche ich Vorräte für mindestens eine Woche. Ich kann nicht davon ausgehen, dass ich unterwegs allzu einfach an Essen und Wasser kommen werde.
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