Teil II vom Day in Paradise
May 21 in Botswana
⛅ 18 °C
Und nun geht’s weiter liebe Leute, wir kommen schon ganz durcheinander. Sieben Tage in Folge zwei Game Drives, da kommt Hippo schon mal durcheinander. Nicht durcheinander kamen wir mit der zweiten Tageshälfte.
Nach einem Schläfchen ging’s erst mal zum High Tea. Bei uns heißt das Kaffeekanne. Kerstin hat sehr schnell gesehen, dass die Leutschings an einem der Tische die Chefos waren. Neu, in Dienstkleidung und weiß. Ist politisch nicht korrekt aber beschreibt die Sache schneller. Da hat sie denen gleich mal Bescheid gegeben. Nämlich wie cool das hier ist. Extrameile nennen das die Hoteliers. Wärmflasche im Auto, ne schicke Stola für den Abend zum Ausleihen, tolle Funkdisziplin und alles andere, was genau und besser ist, als bei den anderen. Volle Punktzahl hat Kerstin den Bossen bestätigt. Watt mutt, dat mutt.
Dann ging es wieder raus in die Landschaft. Vier alte Büffelmänner stellten sich uns in den Weg. Für den Einen sind es Büffel, für uns der finale Haken an der Big-Five-Checklist, Check ! Also doch banale Touristen, wir. Na ja, ganz ohne geht’s nich.
Kerstins Lieblingsvögel aus der Ferne, die truthahngrossen Big Ground Hornvögel stolzierten um ein Wasserloch und suchten sich Schlangen und Eidechsen zum Verputzen. Ein schwer arbeitender Impalabock sammelte seine 41 Frauen um sich ( wir haben die Beine gezählt und durch vier geteilt) und die Tsessebe Antilopen kletterten auf den Termitenhügeln herum.
Dann suchten wir die am Vormittag georteten Wildhunde. Sie hatten sich nicht wegbewegt und geduldig warteten wir deren Erwachen ab. Dumm nur, dass sie nicht in die gewünschte Richtung abtrabten sondern Richtung Grenze der Concession. Wenn du da bist, ist zick. Darfst nicht rüber. Und bis dahin verfolgen wir die jagenden Drei, am Grenzweg steht der „Feind“, die Autos der Nachbarn und „ übernehmen“ unsere Wildhundsichtung ohne Dank. Kacke aber auch, sie waren drauf und dran, sich was zum Knabbern zu holen und dann Ende Gelände. War aber auch schon ganz schön spät, so dass es Zeit war, die Gläser für den Sundowner zu füllen. Der Guide suchte eine Salzpfanne auf, übersichtliches Gelände ist ja wichtig, wenn man aus dem Auto klettern soll. Wir plauderten dem Sonnenuntergang entgegen, knabberten Cashews und Biltong. Wir erfuhren, wie man zum Safariguide wird und warum, da kam ein anderes Safariauto angefahren. Warum es kurz vor uns stoppte, konnten wir uns nicht erklären. Der Funkspruch sollte aufklären. Die Löwenbande hatte sich an unsere illustre Runde herangeschlichen und beobachtete unser Tun aus kurzer Distanz. Geschmeidig und ohne Hast kletterten wir auf das Auto, denn Touris sind hohes Gut hier… und sicherten mit unseren Taschenlampen den verhinderten Tatort ab, bis Gläser und Flaschen und Snacks wieder verstaut waren. Heiliger Bimbam, wie schnell sich eine Sache drehen kann. Hoffentlich liest die Oma das hier nicht, da gibt’s bestimmt Mecker aus der Heimat….
Wenn irgendjemand ( wie vier alle) müde gewesen sein könnte, wir waren alle hellwach. Zwar war das Selfie wieder im Kasten, aber der Adrenalinspiegel gut über Durchschnitt. Alter Falter. Auch das Mini - Stachelschwein konnte die Spannung auf dem Heimweg nicht lösen, kann man nicht einfach wegschmunzeln, so einen waswärewenn-Gedanken.
Die Belegschaft fabulierte am Lagerfeuer einheimische Rhythmen, gefolgt von lokalem Essen, dem wir diesmal nicht entrinnen konnten. (Das ist ja aller sehr sehr köstlich, aber Maisbrei alle Tage ist eben kein Hippofutter)
Wir erfahren, dass es am frühen Morgen schon in den Norden geht mit dem nächsten Buschflugzeug und so verabschieden wir uns von den Mitreisenden und dem Guide, denn Pennen bis 7 Uhr lassen wir uns keinesfalls entgehen.
So liebe Leserschaft, der mehr aktive Teil unseres Trips neigt sich dem Ende, wir freuen uns aufs Hausboot und melden uns morgen aus Namibia. Falls das Netz mitspielt. Bleibt mal tapfer für den letzten Arbeitstag vorm Pfingstwochenende und bis dahin,
Eure CharlotteRead more
















TravelerEure Bilder machen echt Lust auf Afrika. Die Fortbewegungsmittel sind allerdings sehr abenteuerlich.
TravelerGuten Flug morgen. Freuen uns auf weitere schöne Erlebnisse aus Namibia 😊
TravelerAuch wir wünschen Euch in Namibia weiterhin viele tolle Erlebnisse und auf dem Schiff ein wenig Entspannung
TravelerViele Erlebnisse in Namibia.Aus Beselin ist eine Familie dorthin gezogen .Leben schon 4 Jahre dort u.sind froh.LG