• Hütte am Stromberg bis Eichholzmaar

    May 28 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Nacht in der Hütte am Stromberg war super angenehm. Der Wind, NORDwind!! war dank es nach Süden gelegenen Eingangs der Hütte komplett nicht zu spüren. Also auch dort Frühstück zubereiten.
    Um zehn nach sechs: los. Es wird heiß werden heute, et Sünnche meind et joot mit uns.

    Nach drei Stunden kommt Jünkerath mit Bahnhof der Eifelbahn und einem Denkmal an der Eisenverhüttung dort. Seit den Römern war Erzverhüttung hier Gang und Gäbe. Erst moderne ökonomische Dummheit hat dem den Garaus gemacht.

    Nach einer weiteren Stunde: Wasserfassen für die restlichen 13 Km. Es geht über die Höhen der Eifel , also trockene Arnikawiesen.

    Dann, mitten im Wald, die gigantische Kreuzung, die Anlass zu einer Rasthütte gegeben hat: Die Sieben-Wege-Hütte. Ich nutze sie für einen kleinen Müsli-Imbiss mit Kaffee. Und, ja: Sieben Wege, wirklich.

    Und dann kommt er: der höchste Punkt des Felsenweges: Steinbüschel. Eigentlich nur ein Punkt, nichts Markantes.

    Endlich kommt Steffeln, am Rand der Vulkaneifel gelegen. So abseits, dass ich ab hier bis zum nächsten Tag keinen guten Handyempfang habe.

    Entgegen meiner eigentlichen Absicht habe ich dann doch den Weg durch den Vulkanpark genommen. Er war interessanter und kurzweiliger als der Weg um den Krater herum. Und, was verlockend war, schattiger!

    Die letzten zwei Kilometer bis zum Eichholzmaar waren in der Sonne eine einzige Tortur. Aber dann endlich: Bank, Schatten, Hütte!

    Hier wird dann im 1. Stock das Lager gerichtet.
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