• Reinhold Adscheid
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Felsenweg

An open-ended adventure by Reinhold Read more
  • Trip start
    April 28, 2026

    Tag 1: Kreuzau bis Hausen

    April 28 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    Mit der DB geht es am Morgen nach Kreuzau. Die ersten Kilometer gehen flach entlang der Rur mit außergewöhnlichen Gebäuden, bis es in die Berge geht. Dort dann gleich ein besonderes Treffen: ein Fuchs. Nach doch langen 12 Kilometern kamen dann endlich die ersten Buntsandsteinfelsen, die sich bis hinter Nideggen ziehen. Im Effels waren auch zwei Kletternde aktiv. Am Affenfels. Wenn ich bedenke: die beiden sind geboren worden lange nachdem ich das letzte Mal hier selber geklettert habe. Aber so ist das. In Abenden dann eine herrliche Erfrischung genommen, die für die letzten Kilometer Stärkung gab. Und an der letzten Hütte vor Hausen habe ich entschieden: es wird nicht besser als die hier. Also bin ich zur Nacht geblieben.Read more

  • Tag 2: Hausen bis Wackerberghütte

    April 29 in Germany ⋅ ☀️ 4 °C

    Nach einer geruhsamen Nacht ging es um 6:30 raus aus den Federn und um 7:30 gut gefrühstückt auf den Trail. Erst kam die Rurtalbahn, dann die Burg und dann der lange Anstieg, nur um danach wieder runter nach Heimbach zu leiten, wo es gleich wieder hoch ging in den Nationalpark Eifel, nicht ohne tolle Aussicht. An der Abtei Mariawald vorbei, an der den Bau auslösenden Pieta vorbei durch Stellen, die mirvnicht von dieser Welt scheinen, nach Gemünd. Klar ging es in das Brauhaus. Weiter durch das Oleftal Richtung Olef, dabei einen kurzen Abstecher zum Trekkingplarz Walden gemacht. Nun nur noch hoch auf den Wackerberg und die Hütte dort genutzt!Read more

  • Tag 3: Wackerberghütte bis Blankenheim

    April 30 in Germany ⋅ ☀️ 4 °C

    Eine ruhige Nacht, aber vorher und nachher war doch sehr viel Verkehr: Radfahrer, Trekker, Autos, Wanderer/Spaziergänger. Die Hütte liegt an viel genutzten Wegen. Da heute die mit 29 Kilometern längste Etappe ansteht, gibt es weniger Fotos. Erst durch das Gebiet der Pingen, dann runter ins Tal, wo der Frauenmantel den Raureif anzeigt. Wieder dem Bachtal zur Quelle folgend hoch, bis der Eifelspäti auftauchte. Wieder ins Tal und hoch ins Kloster Steinfeld. Danach durch Buchen runter ins Gillesbachtal, dem wieder lange Richtung Quelle gefolgt wird, bevor es hoch geht nach Marmagen. Mit einem Schlenker des Weges an der Fuchskaule vorbei dann rein nach Marmagen und hinein ins Kaffee. Dann durch einen schönen Wald hinter zur Urft und über die folgende Höhe nach BlankenheimRead more

  • Blankenheim bis oberhalb von Ripsdorf

    May 27 in Germany ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute geht es wieder los. Weiter auf dem Felsenweg. Vormittags musste ich noch die Heizungsmonteure reinlassen, danach mit den Öffis und D-Ticket nach Blankenheim. Um 16 Uhr geht es an der Ahrquelle wieder los.

    Die Sonne treibt die Temperaturen auf Höchstwerte und der Nordwind ist so schwach, dass er einem auf dem Weg nach Süden nur schwach den Rücken kitzelt.

    Dann eine Umleitung, wegen Waldarbeiten. Was tun? Auf der Karte sieht der Umweg ganz schön weit aus. Von irgendwelchen Arbeiten ist nichts zu hören, mittlerweile ist es 17 Uhr. Die haben sicher schon Feierabend. Also durch. Und was ist? Nichts. Gar nichts! Und so konnte ich die schöne Bachquerung mitnehmen.

    Es geht natürlich wieder bergauf, klar, wenn man einen Bach quert, muss das so sein. Kaum Wind, ziemlich warm.... dafür war dann die "Hütte am Brotpfad" sehr sehr schön. Mit Hüttenbuch, Thermometer, erste Hilfe Schrank und Klopapier.

    Danach nur noch runter, fast die ganze Zeit. Die erste der Hütten, die ich ins Auge gefasst hatte, ist leider zu gross! Wer trekkt, was, was ich meine. Also den guten Kilometer hoch zur Alternative. Und die ist perfekt. Jetzt also Füsse hoch und entspannen.
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  • Hütte am Stromberg bis Eichholzmaar

    May 28 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Nacht in der Hütte am Stromberg war super angenehm. Der Wind, NORDwind!! war dank es nach Süden gelegenen Eingangs der Hütte komplett nicht zu spüren. Also auch dort Frühstück zubereiten.
    Um zehn nach sechs: los. Es wird heiß werden heute, et Sünnche meind et joot mit uns.

    Nach drei Stunden kommt Jünkerath mit Bahnhof der Eifelbahn und einem Denkmal an der Eisenverhüttung dort. Seit den Römern war Erzverhüttung hier Gang und Gäbe. Erst moderne ökonomische Dummheit hat dem den Garaus gemacht.

    Nach einer weiteren Stunde: Wasserfassen für die restlichen 13 Km. Es geht über die Höhen der Eifel , also trockene Arnikawiesen.

    Dann, mitten im Wald, die gigantische Kreuzung, die Anlass zu einer Rasthütte gegeben hat: Die Sieben-Wege-Hütte. Ich nutze sie für einen kleinen Müsli-Imbiss mit Kaffee. Und, ja: Sieben Wege, wirklich.

    Und dann kommt er: der höchste Punkt des Felsenweges: Steinbüschel. Eigentlich nur ein Punkt, nichts Markantes.

    Endlich kommt Steffeln, am Rand der Vulkaneifel gelegen. So abseits, dass ich ab hier bis zum nächsten Tag keinen guten Handyempfang habe.

    Entgegen meiner eigentlichen Absicht habe ich dann doch den Weg durch den Vulkanpark genommen. Er war interessanter und kurzweiliger als der Weg um den Krater herum. Und, was verlockend war, schattiger!

    Die letzten zwei Kilometer bis zum Eichholzmaar waren in der Sonne eine einzige Tortur. Aber dann endlich: Bank, Schatten, Hütte!

    Hier wird dann im 1. Stock das Lager gerichtet.
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  • Eichholzmaar nach Gerolstein

    May 29 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Location war, nun, laut. Das Maar wird von Fröschen bewohnt, und die Nacht über... genau: Frösche habe die Nacht gequakt. Dennoch habe ich sehr gut geschlafen, auf meinem 1. Stock. Und der Blick morgens aus meinem "Fenster" war einfach klasse.

    Ich bin dann erst einmal auf die andere Seite des Maars, wo eine schöne Tisch-Bank-Kombi steht und habe dort mein Frühstück gemacht. Um halb sieben geht es weiter, nur noch einen letzten Blick auf die Idylle..

    Kaum unterwegs kommt schon ein Highlight: Die Ausgrabung der römischen Villa. Ganz intetessant, aber das Gebäude ist schlimmer überwacht als mit Video: ein naher Bewohner kam gleich angestiefelt (im wahrsten Sinne des Wortes denn das Gras war von der Nacht noch feucht) und begrüßte mich.

    Bei Kalenborn-Scheuren bin ich beim Wasserfiltern so blöd ausgerutscht, dass beide Schuhe (Salomon XA Pro 3D) unfd beide Füße komplett nass wurden. Aber die Hitze der Sonne hat das schnell wieder geändert.

    Dann endlich hinter Kalenborn kam der Rother Kopf mit seinen Eishöhlen. Schon irre, dass in der Kälte Menschen Mühlsteine geschlagen haben.

    Nun weitere Kilometer durch die Sonne, bis ich endlich in Gerolstein ein zweites Mal die Kyll überqueren kann. Schnell noch zum Bahnhof und Ende der Section 2
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