• Kuriositäten in Japan: nicht erwartete Dinge

    February 27 in Japan ⋅ ☁️ 12 °C

    Japan überrascht uns jeden Tag – und zwar nicht nur mit Tempeln, Sushi und Hochgeschwindigkeitszügen, sondern vor allem mit einer Sammlung herrlicher Alltagskuriositäten. Hier unsere Highlights:

    1. Die Toiletten – Willkommen im Wellness‑Spa
    In Japan sind selbst öffentliche Toiletten so sauber, dass man fast einziehen möchte. Und ja, sie haben alle ein Dusch‑WC. Kein Gestank, keine fragwürdigen Überraschungen. Wenn man Glück hat, kann man zur Wahrung der Privatsphäre noch einen Knopf drücken... dann ertönt lautes Vogelgezwitscher oder es rauscht wie ein Wasserfall. Auf jeden Fall fühlt es sich sehr futuristisch an. Das Lavabo... alles automatisch... zuerst Seife, dann Wasser und getrocknet werden die Hände auch direkt im Lavabo. 🧹

    2. Warteschlangen – die hohe Kunst des geordneten Anstehens
    Wir wussten nicht, dass man vor einer Rolltreppe anstehen kann. Oder vor einem Raucherhäuschen. Oder vor einem Restaurant, das erst in 15 Minuten öffnet. Japan ist für uns die Schlangen‑Nation: geordnet, ruhig, null Gedränge. Selbst beim Einsteigen in Bus, Tram, Metro oder Zug wirkt alles wie eine Choreografie. Ich glaube wir Schweizer brauchen darin noch Nachhilfe 🤣.

    3. Strassen – eng, enger, Japan
    Trottoirs sind selten; stattdessen gibt’s eine dünne Linie, die irgendwie alles regelt. Autos fahren darauf, Velos auch, Fussgänger sowieso 🚸. Dass das funktioniert, grenzt an ein Wunder – oder an extrem disziplinierte Autofahrer.

    4. Autos – kurz, kürzer, am kürzesten 🚙
    Die meisten Autos sehen aus wie frisch aus dem Tumbler: sie gehen ein und zack es entsteht ein Mini‑Format-Auto. Das hat aber einen guten Grund: Wer ein Auto zulassen will, braucht zuerst einen Parkplatz – und der wird von der Polizei vor Ort überprüft (die Masse müssen stimmen) erst dann gibts eine Bewilligung. Ein Auto ohne Parkplatz? Unmöglich. Dauer bis man diese Bewilligung für die Autozulassung hat ca. 1 Woche = Bürokratie Level Japan.

    5. Häuserabstand – Fenster mit exklusiver Wand‑Aussicht
    Einige Häuser stehen so nah beieinander, dass man sich fast die Hände reichen kann (wenn die Fenster am gleichen Ort angeordnet sind. – Abstand: 30 bis 50 cm. Trotzdem haben beide Seiten Fenster. Die Aussicht? Wand. Immerhin braucht man keine Vorhänge 🏙️.

    6. Balkone – minimalistisch optimiert
    Viele Balkone sind so schmal, dass man sich fragt: Wofür? Draussen sitzen? Unmöglich. Manche schauen direkt auf die Wand des Nachbarhauses – Entfernung: 50 cm. Aussicht garantiert überschaubar. Und einen Sonnenschirm braucht es mit Sicherheit nicht ⛱️.

    7. Zehen-Schläppli 🩴
    Ich glaube die Japaner lieben Zehen-Schläppli über alles. Es gibt dafür extra Socken und auch für eine Schlechtwetter-Variante ist gesorgt - siehe Foto

    8. öffentliche Abfallbehälter
    Diese gibt es kaum, trotzdem liegt kaum etwas am Boden. Der Grund dafür ist, dass die öffentlichen Abfallbehälter im Jahr 1995 nach dem Giftgas-Anschlag der Aum-Sekte abgeschafft wurden, um mögliche Ablageorte für Bomben zu minimieren.

    Japan bleibt faszinierend – ein Land voller Charme, Ordnung, Hightech und winziger Balkone. Und wir sammeln weiter fleissig Kuriositäten!
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