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Roadtrip Cote d'azur 2026

A 92-day adventure by BootshundFiete & Timo Read more
  • Monaco Luxusautos

    January 21 in Monaco ⋅ ☁️ 9 °C

    Luxus auf vier Rädern – Monaco
    Monaco ist nicht nur bekannt für sein Casino, den Formel-1-Kurs und den Yachthafen, sondern auch für eine der höchsten Dichten an Luxusautos weltweit. Hier gehören Supersportwagen und Nobelkarossen ganz selbstverständlich zum Straßenbild – nicht als Ausstellung, sondern als Alltagsfahrzeuge.
    Und genau das haben wir hautnah erlebt. Überall Rolls-Royce, Ferrari, Lamborghini, Bentley, Porsche – viele einfach abgestellt vor dem Casino oder vor den großen Hotels, als wäre es das Normalste der Welt 🚗✨. Besonders auffällig waren die vielen Luxusautos mit deutschen Kennzeichen. Man hatte fast das Gefühl, halb Deutschland hätte sich mit seinen teuersten Autos hier verabredet.
    Zwischendurch standen immer wieder Autospotter am Straßenrand, Kameras im Anschlag. Einer dieser Momente blieb uns besonders im Kopf: große Aufregung um ein Auto, das wir selbst nicht einmal richtig einordnen konnten. Alle klickten, filmten, jubelten – also habe ich es kurzerhand auch fotografiert 📸😄. Wenn schon, denn schon.
    Der absurdeste Anblick war dann ein Maybach, der ganz unspektakulär vor einer kleinen, alten und völlig unscheinbaren Garage parkte. Kein Glanz, kein großes Tor, kein Security-Aufgebot – einfach dieser Wagen an diesem Ort. Spätestens da wurde klar: Monaco spielt wirklich in einer eigenen Liga. Eine völlig verrückte Welt, die man gesehen haben muss, um sie zu glauben.
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  • Monaco Yachten

    January 21 in Monaco ⋅ ⛅ 11 °C

    Der Hafen von Monaco ist eine Welt für sich. Hier liegen nicht einfach Boote, hier liegen schwimmende Paläste. Monaco zählt zu den wichtigsten Treffpunkten für Super- und Megayachten weltweit – viele von ihnen über 100 Meter lang, mit Crewgrößen wie in einem kleinen Hotel und Ausstattungen, die man sich kaum vorstellen kann ⚓️✨.
    Uns fiel sofort eine riesige Yacht ins Auge, auf deren Deck gerade gearbeitet wurde. Das Teakholz sah aus wie neu – und wurde trotzdem Stück für Stück erneuert. Ich war kurz versucht zu fragen, ob wir das „alte“ Holz vielleicht haben könnten 😄. Was dort als verbraucht gilt, würde bei uns vermutlich noch Jahrzehnte halten.
    Ein absoluter Blickfang war dann die Yacht „Yas“. Mit ihren rund 141 Metern Länge wirkt sie fast futuristisch – glatt, geschwungen, wie aus einem Science-Fiction-Film. Besonders spannend: Die Yas war ursprünglich eine militärische Fregatte und wurde später zu einer Luxusjacht umgebaut. Nachhaltig ist sie also auch, zumindest im Sinne von Wiederverwertung 🚢. Ein zweites Leben auf ganz anderem Niveau.
    Überrascht hat uns außerdem, wie wellig das Hafenbecken war – selbst die riesigen Yachten tanzten ganz schön auf den Wellen. Damit hatten wir bei dieser Größe und Masse absolut nicht gerechnet.
    Wir haben auf dieser Reise fast alle Häfen entlang der Côte d’Azur gesehen. Viele waren beeindruckend, manche richtig spektakulär – aber Monaco setzt dem Ganzen noch einmal die Krone auf. Größer, teurer, absurder. Hier wird wirklich alles getoppt. Und man steht davor, schaut aufs Wasser und kann nur staunen.
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  • Monaco Palais und Monaco-Ville

    January 21 in Monaco ⋅ ☁️ 11 °C

    Palais princier & Altstadt von Monaco
    Vom Hafen aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg hinauf in die Altstadt von Monaco – und schon nach wenigen Metern fühlte sich alles ganz anders an. Weg von Hochhäusern, Verkehr und Enge, hinein in ein ruhigeres, fast dörfliches Monaco. Oben wirkt alles luftiger, geräumiger, entschleunigt.
    Die Altstadt, auch Monaco-Ville genannt, liegt auf einem Felsen über dem Meer und ist der historische Kern des Fürstentums. Hier regiert seit über 700 Jahren die Familie Grimaldi. Der Palais princier ist bis heute die offizielle Residenz des Fürsten von Monaco – aktuell Fürst Albert II. Teile des Palastes stammen aus dem 13. Jahrhundert und wurden im Laufe der Zeit immer wieder erweitert und umgebaut. Kein protziger Prunk, sondern eine Mischung aus Festung und Wohnsitz mit Geschichte 👑.
    Auf dem Weg nach oben kamen wir am Gefängnis von Monaco vorbei – mit Meerblick. Allein das ist schon irgendwie typisch Monaco. Weiter ging es am Ozeanographischen Museum vorbei, eines der berühmtesten Aquarien der Welt, das schon Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet wurde. Danach führte der Weg zur Kathedrale, in der unter anderem Fürstin Grace Kelly ihre letzte Ruhestätte gefunden hat.
    Oben am Palais angekommen, blieb man automatisch stehen. Der Blick über das Meer, die Stadt und den Hafen ist beeindruckend – und gleichzeitig fühlt sich dieser Ort erstaunlich ruhig an, fast bodenständig im Vergleich zum restlichen Monaco.
    Nach unserem Rundgang ging es wieder hinunter in die Stadt. Zurück ins Gewusel, in die Enge, in diese ganz eigene, verrückte Welt. Umso schöner war es, diese andere Seite Monacos gesehen zu haben – historisch, ruhig und mit einem ganz eigenen Charakter.
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  • Monaco

    January 21 in Monaco ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach unserem Rundgang durch Monaco-Ville liefen wir quer durch die Stadt in Richtung Monte-Carlo. Der Weg führte oberhalb des Hafens entlang, vorbei an Straßen, Treppen und unzähligen Ebenen. Monaco ist keine Stadt, die sich flach ausbreitet – sie ist geschichtet. Man steigt ständig hoch und runter, wechselt Ebenen, verschwindet in Unterführungen und taucht an ganz anderen Stellen wieder auf.
    Dieses Gefühl von Enge war allgegenwärtig. Alles wirkt durchplant, verdichtet, unterhöhlt. Straßen verschwinden in Tunneln, führen unter Hochhäusern hindurch, kreuzen sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Man merkt: Platz ist hier Luxus – und jeder Meter wird genutzt.
    Besonders absurd war der Gedanke, dass wir auf der Hinfahrt mit unserer kleinen, alten A-Klasse tatsächlich ein Stück durch den berühmten Formel-1-Tunnel gefahren sind 🏁. Dort, wo sonst die Rennwagen mit irrem Tempo durchjagen, waren wir mittendrin – ganz normal im Straßenverkehr. Verrückt.
    Auf dem Rückweg zum Auto gönnten wir uns noch eine kleine Pause: einen Cappuccino, einen Aperol Spritz und eine Sprite ☕🍹. Zusammen 18 Euro – für Monaco fast schon erstaunlich günstig. Ehrlich gesagt hatten wir mit deutlich mehr gerechnet.
    Am Casino angekommen – und auch beim Zurückblicken – blieb dieses Gefühl: Monaco, oder besser gesagt Monte-Carlo, ist faszinierend, beeindruckend, aber auch fordernd. Viel Glanz auf extrem wenig Raum. Eine Stadt, die man gesehen haben muss.
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  • Monte-Carlo

    January 21 in Monaco ⋅ ⛅ 11 °C

    Monaco oder Monte-Carlo?
    Das ist eine gute Frage.
    Streng genommen ist Monaco der Name des gesamten Stadtstaats, während Monte-Carlo „nur“ ein Stadtteil davon ist – wenn auch der berühmteste. Monaco besteht aus mehreren Vierteln, darunter Monaco-Ville (die Altstadt), La Condamine, Fontvieille und eben Monte-Carlo mit dem Casino. Umgangssprachlich wird aber oft alles einfach Monaco genannt.
    Von oben aus dem Park liefen wir hinunter direkt auf das Casino zu – ein wirklich schöner Anblick. Das berühmte Casino de Monte-Carlo ist eines der Wahrzeichen des Fürstentums und wurde bereits 1863 eröffnet. Es spielte eine entscheidende Rolle dabei, Monaco finanziell unabhängig zu machen und ist bis heute Symbol für Glamour, Glücksspiel und große Einsätze 🎰.
    Auf dem Platz zwischen Casino und Hotel reihten sich die Luxusautos wie auf einer Ausstellung: Ferrari, Rolls-Royce, Bentley – und auffallend viele mit deutschen Kennzeichen. Hier scheint das völlig normal zu sein. Man bleibt automatisch stehen, schaut, staunt und fragt sich, was hier wohl gerade als „Alltagsauto“ gilt.
    Timo ging kurz hinein, um sich das Casino von innen anzuschauen. Ich blieb mit Fiete draußen und beobachtete das Treiben. Viel haben wir vom Inneren allerdings nicht gesehen – das Casino hatte noch nicht richtig geöffnet. Vielleicht auch besser so 😄, denn mit den Einsätzen, die dort gespielt werden, hätte Timo vermutlich sowieso nicht mithalten können.
    Anschließend schlenderten wir die Avenue des Beaux-Arts bzw. die Grimaldi-Straße entlang, vorbei an den großen Luxusmarken, zurück Richtung Auto und Hafen. Glänzende Schaufenster, elegante Fassaden und dieses typische Monte-Carlo-Gefühl: edel, ein bisschen surreal und doch irgendwie faszinierend.
    Monte-Carlo ist definitiv ein Ort zum Staunen – auch ganz ohne einen Einsatz am Roulettetisch.
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  • Èze

    January 21 in France ⋅ ☀️ 9 °C

    Èze liegt spektakulär hoch über dem Mittelmeer und gehört zu den bekanntesten Bergdörfern an der Côte d’Azur. Das mittelalterliche Dorf thront rund 400 Meter über dem Meer und ist vor allem für seine engen Steingassen, alten Häuser und den berühmten exotischen Garten mit Panoramablick bekannt 🌿. Schon seit Jahrhunderten nutzen die Menschen hier die exponierte Lage – früher als Schutz, heute als Aussichtspunkt.
    Wir liefen hinauf ins Dorf, schlenderten durch die Gassen und unsere Erwartungen waren entsprechend groß. Èze ist ohne Frage schön, fast schon wie aus dem Bilderbuch. Und trotzdem blieb bei uns ein kleines „Aber“. Im Vergleich zu den Bergdörfern, die wir zuvor gesehen haben, wirkte Èze weniger eindrucksvoll, weniger lebendig.
    Es war auffallend ruhig, fast schon leer. Nur ein paar wenige Touristen verirrten sich durch die Gassen, viele Läden waren geschlossen, und irgendwie fehlte uns das echte Dorfleben. Schön anzusehen – ja. Aber es sprang kein Funke über. Vielleicht liegt es an der Jahreszeit, vielleicht auch daran, dass wir inzwischen verwöhnt sind von all den anderen besonderen Orten dieser Reise.
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  • Aigues-Mortes

    Jan 21–Feb 28 in France ⋅ 🌬 11 °C

    Zurück in Aigues-Mortes
    Nach all den Eindrücken und Erlebnissen der letzten Tage sind wir wieder dort angekommen, wo sich für uns alles richtig anfühlt: zuhause in Aigues-Mortes – auf unserer Tinka ⚓️. Es ist jedes Mal ein besonderes Gefühl, zurückzukommen. Egal wie weit oder wie schön die Reise war, dieses Ankommen hat etwas Beruhigendes.
    Das Wetter meinte es diesmal allerdings nicht gut mit uns. Es ist windig, regnet immer wieder, und laut Vorhersage soll sich daran die nächsten Tage leider auch nichts ändern 🌧️💨. Der Wasserstand ist sichtbar gestiegen, aber alles noch im grünen Bereich – und das Wichtigste: unserer Tinka geht es gut.
    Auch wenn draußen gerade alles grau und ungemütlich ist, fühlt es sich drinnen umso mehr nach Zuhause an. Ein bisschen entschleunigen, ankommen, durchschnaufen. Manchmal ist genau das das größte Glück 🖤.
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  • Sète

    January 28 in France ⋅ ☀️ 11 °C

    Sète liegt zwischen dem Mittelmeer und dem Étang de Thau und ist vor allem als wichtiger Fischerei- und Handelshafen bekannt. Die Stadt wurde im 17. Jahrhundert gegründet und ist stark vom Meer geprägt – mit Kanälen, Brücken und einem geschäftigen Hafen, weshalb sie oft als das „Venedig des Languedoc“ bezeichnet wird.
    Nach den vielen regnerischen Tagen in Aigues-Mortes hatten wir heute endlich Sonne und nutzten das gute Wetter für einen Ausflug hierher ☀️. Wir spazierten am Hafen entlang und gönnten uns in der Stadt an der Markthalle einen Kaffee ☕.
    Trotzdem blieb bei uns ein etwas gemischter Eindruck. Sète ist in Ordnung, interessant und lebendig – aber unsere Erwartungen waren hoch, vielleicht zu hoch. Nach all den Orten, die wir auf dieser Reise bereits gesehen haben, konnten uns andere Städte und Dörfer mehr begeistern. Ein bisschen waren wir daher sogar leicht enttäuscht.
    Der Tag bekam am Abend dann doch noch einen besonderen Abschluss: Auf der Rückfahrt wurden wir von einem spektakulären Himmel begleitet. Alles war in Rot- und Orangetöne getaucht 🌅, ein unglaublich schöner Anblick, der den Ausflug versöhnlich abrundete.
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  • Tour de Carbonnière

    January 29 in France ⋅ ☀️ 11 °C

    Der Tour de Carbonnière ist ein historischer Wehrturm mitten in der Camargue und liegt nur wenige Kilometer von Aigues-Mortes entfernt. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert und war einst Teil der Verteidigungsanlagen der Region. Der Turm diente als Kontroll- und Mautstation für den einzigen befestigten Zugang durch die Sümpfe nach Aigues-Mortes – wer in die Stadt wollte, musste hier vorbei.
    Heute steht der Turm frei in der Landschaft, umgeben von Wasser, Schilf und weiter Ebene. Von oben hat man einen beeindruckenden Blick über die Camargue mit ihren Lagunen, Kanälen und Salzwiesen. Besonders bei gutem Wetter erkennt man, wie strategisch wichtig dieser Punkt früher gewesen sein muss.
    Der Tour de Carbonnière wirkt schlicht, fast unscheinbar – und genau das macht ihn so eindrucksvoll. Kein großes Bauwerk, kein Prunk, sondern pure Geschichte inmitten der Natur.
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  • Saintes-Maries-de-la-Mer

    January 29 in France ⋅ ☀️ 11 °C

    Saintes-Maries-de-la-Mer liegt direkt am Mittelmeer und ist so etwas wie das Herz der Camargue. Schon auf dem Weg hierher merkt man sofort, wie präsent der Taureau de Camargue und das Camargue-Pferd in dieser Region sind. Überall begegnet man ihnen – an Kreisverkehren, entlang der Straßen und später auch mitten in der Stadt. Spätestens bei der Arena und den vielen Statuen wird klar, wie wichtig diese beiden Tiere für die Identität der Camargue sind 🐂🐎.
    Der Ort selbst ist überschaubar, mit einem kleinen Hafen, der ihm einen maritimen Charakter verleiht. Trotzdem wirkte die Stadt sehr ruhig, fast verschlafen. Viele Läden und Restaurants waren geschlossen, man merkte deutlich, dass hier gerade Winter ist. Wir glauben sofort, dass hier im Sommer richtig viel los sein muss – jetzt dagegen befindet sich Saintes-Maries-de-la-Mer eindeutig im Winterschlaf.
    Gerade diese Ruhe hatte aber auch etwas Schönes. Man konnte durch die Straßen schlendern, ohne Gedränge, und den Ort einfach auf sich wirken lassen.
    Auf dem Rückweg wartete dann noch ein besonderes Highlight: Wir sahen eine Segge Kraniche, die sich über die Landschaft verteilten 🐦. Ein beeindruckender Anblick und ein perfekter Abschluss für diesen Ausflug – still, weit und ganz typisch Camargue.
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    Trip end
    April 2, 2026