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  • Day31

    Rangsit Baby Home

    October 27, 2016 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Hallo ihr lieben in Deutschland. :)

    endlich finde ich Zeit zum schreiben aber ich bin ehrlich, ich habe etwas Zeit gebraucht für diesen Eintrag. Ich musste doch erstmal meine Gefühle sotieren nach dem Tag (23/10/2016). Macht euch keine Sorgen alles ist gut.
    Am Samstag war ich mit einer Mitarbeiterin, die im Büro arbeitet und ihrem Cousin, der gefahren ist, in meinem Kinderheim in Rangsit. Das ist ca. 1 Stunde entfernt. Als wir dann da waren, wusste keiner wer ich bin und niemand wurde informiert, dass wir zum Besuch kommen. Was solls zum Glück hat sich eine Dame entschieden uns rum zuführen. Wir sind in die große Halle gegangen, wo das Mittagessen vorbereitet wurde für oh ich weiß es nicht wieviel Kinder da waren. Aber insgesamt mit den Jugendlichen sind es an die 200 Kinder, nein die sind nicht alle beim Essen.
    Ich habe mithelfen dürfen die Teller zu verteilen, das war toll. Das Heim ist so groß. Wir waren 2005 das erste und letzte mal dort und es sind an die 4 neue Häuser dazu gekommen. Aber ich konnte mich an nichts erinnern, leider. Die Babys haben wir auch leider nur von außen sehen dürfen und da kam auch meine Nanny zu uns aber sie konnte sich nicht mehr an mich erinnern. Nach und nach aber sicher bin ich mir nicht, müsste ich sogar 2005 ein Bild mit ihr haben. Dass sie noch nach so langer Zeit nach meiner Adoption arbeitet finde ich echt schön. Ich bin froh, dass ich dort nicht arbeite, das wäre mir zu emotional. Hier sind mir schon manche Kinder sehr ans Herz gewachsen und es sind ,,nur" 9. Was ich so unglaublich süß fand war, als wir von den Babys kamen, standen schon an Ecken Kinder in einer Reihe und sind dann zum Essen gelaufen, ganz brav die Hände hinter dem Rücken. Als dann die Kinder ihre Tische gefunden haben, haben die kleinen also an die 2 Jahre angefangen zu essen, die größeren haben das Gebet, das durch ein Mikrofon gesprochen wurde nach gesprochen. Ich war echt sehr erstaunt und berührt. Die Kinder haben gelacht und uns immer beobachtet, ohhh ich hätte sie alle am liebsten eingepackt . Das traurige ist, dass manche Kinder nicht zu Adoption freigegeben werden, da die Mutter/Papa oder beide ihre Erlaubnis nicht gegeben haben. Das ist einfach unbegreiflich. Ich konnte mehr und mehr fühlen, wie das für meine Mama und meinen Papa sein musste. Was sie genau durchgemacht haben, wissen nur die beiden. Ich bin so dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, das heim nochmal zu besuchen. Schon als ich angefangen habe zu arbeiten, haben sie mir gesagt, ich soll einfach Bescheid sagen, wenn ich mein Kinderheim besuchen möchte. So nett aber ich war mir nicht sicher ob ich es überhaupt wollte. Jetzt bin ich froh, dass ich es besucht habe!
    Nachdem wir dann wieder gegangen sind, haben wir noch lecker zu Mittag gegessen.
    Erst die Tage danach habe ich gemerkt, dass der Tag mich doch mehr emotional berührt hat, als ich dachte.
    Aber ich habe mich gut ablenken können und macht euch echt keine Sorgen um mich, es geht mir gut, das gehört beim Reisen dazu. Ich halte euch immer auf dem laufenden und es freut mich, dass ihr meine langen Beiträge lest, am Anfang dachte ich, nein es wird nicht viel geschrieben aber sonst erfahrt ihr ja nichts von mir.

    In dem Sinne, bis zum nächsten Eintrag 💋
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