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  • Day6

    Nationalpark Plitvicer Seen

    May 30, 2019 in Croatia ⋅ 🌧 8 °C

    Donnerstag, 30.05.2019 - Tag 6
    Nationalpark Plitvicer Seen (Kroatien)

    Wir hatten heute so unglaublich viel Glück! Die Nacht war ruhig bis der Wecker sie um 8 Uhr beendete. Wir hatten ihn gestellt, weil unser Bus-Shuttle uns um 10.30 zum Eingang des Parks bringen sollte. Wir frühstückten, packten unsere Fotorucksäcke, zogen Wanderklamotten an und stellten uns ein Lunchpaket für den Tag zusammen. Dann standen wir, wie das bei deutschen Urlaubern wohl so sein muss, bereits um 10.10 Uhr an der Haltestelle des Shuttle-Busses. Der Bus kam um 10.38 Uhr und brachte und zum Eingang 2 des Nationalparks Plivitcher Seen.

    Bei unserer vorherigen Recherche im Internet sind wir immer wieder auf einen Antrag gestoßen, den man 20 Tage vor dem Besuch des Nationalparks stellen sollte, um eine Fotogenehmigung zu erhalten. Nirgendwo war für uns erkennbar, ob jede Person eine Genehmigung bräuchte um fotografieren zu dürfen oder nur diejenigen, die die Bilder gewerblich nutzen wollen. Aus diesem Grund hatten wir unsere Stative im Wohnmobil gelassen und den Regenschutz über die Rucksäcke gezogen.

    Der Eintritt kostete pro Person 100 Kuna, was in etwa 13 € sind. Am Eingang des Parks erfuhren wir dann, dass fotografieren zu privaten Zwecken auch ohne Genehmigung erlaubt ist. Wir gingen in den Park hinein und trafen nach einem kurzen Abstieg über eine Treppe zu einer Anlegestelle für Boote. Hier setzten wir mit einem der Elektroboote auf die andere Seite des Sees über. Ab hier begann ein Weg aus Holzbohlen, der über türkis-blaues Wasser vorbei an unzähligen großen und kleinen Wasserfällen führte. Überall rauschte es und teilweise floss das Wasser mit starker Strömung sogar unter dem Bohlenweg entlang, was insbesondere den mitgebrachten Hunden große Angst machte. Es ging bergauf und bergab immer wieder an neuen beeindruckenden Naturschauspielen vorbei. Auf diesem Teil der Route war es angenehm leer. Wir hatten zuvor im Internet den Tipp gelesen, man solle mit der Route zu den oberen Seen starten ab Eingang 2, weil dort morgens nicht so viel los sei. Hat so weit ganz gut geklappt. Auch hier liefen zwar bereits Reisegruppen rum aber eine vereinzelte Reisegruppe war gar nichts im Gegensatz zu dem, was wir am Nachmittag erlebten. Zunächst aber wanderten wir die Strecke zu den oberen Seen, wo uns oben angekommen dann ein Bus wieder zurück zu Eingang 2 brachte. Von hier aus fuhren wir die lange Bootstour einmal quer über den See in Richtung Eingang 1, wo es dann auf einem Wanderweg zum großen Wasserfall und erneut vorbei an vielen kleineren ging.

    An der Anlegestelle war ein Rastplatz, der halb gefüllt war mit pausierenden Urlaubern. Wir setzten uns auf eine Picknickbank und aßen unser Lunchpaket. Schnell merkten wir, dass es eigentlich ziemlich kalt war. Es waren 9°C, was einem durch das bergauf laufen bislang noch gar nicht so bewusst geworden war. Erst bei der Pause jetzt froren wir, sodass wir uns beeilten und weiter gingen.

    Auf dieser Seite war es tatsächlich deutlich voller. Menschenschlangen standen wartend auf den Wegen und Stegen. Es waren etliche Reisegruppen unterwegs. Grundsätzlich wäre das alles kein Problem, wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen würden und nicht Reisegruppen in Dreierreihen nebeneinander auf den Stegen gehen würden ohne auszuweichen oder Personen auf ihr Handy blickend laufen würden ohne zu sehen wohin sie gingen. Das Gedränge war schon ziemlich nervig und es hat mich echt gewundert, dass niemand vom Steg ins Wasser gefallen ist. Der große Wasserfall war zwar schön und imposant, allerdings wurde man sofort komplett geduscht wenn man versuchte davor zu stehen, um ihn zu fotografieren.

    Auf dem Weg zur Busststion am Eingang 1 ging es dann bergauf. Auf dem Weg könnte man an vielen Aussichtspunkten die Landschaft von oben fotografieren. Ebenfalls kriegt man hier den großen Wasserfall aus sicherer Entfernung aufs Bild ohne nass zu werden. Traumhaft schön.

    Mit dem Bus fuhren wir dann zurück zu Eingang 2, wo wir auf unseren Shuttlebus warteten, der uns um 17.30 Uhr müde aber glücklich zu unserem Campingplatz zurück fuhr. Glücklich? Ja. Nachdem es hier nun tagelang ohne Pause stark geregnet hatte und es heute dem ganzen Tag über Schauer geben sollte, hat es kein einziges Mal in der Zeit, in der wir im Park unterwegs waren, geregnet. Damit hätten wir gar nicht gerechnet. Schade war, dass der gesamte Himmel grau war aber immerhin war es trocken!

    Zurück am Wohnmobil stellten wir die Heizung ein und kochten unser Abendessen. Nach anschließendem Abwasch haben wir Karten und Reiseführer gewälzt und geschaut, wo und wie es morgen weiter geht. Davon dann aber morgen mehr, bis dahin. Gute Nacht!
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  • Day5

    Senj - Nationalpark Plitvicer Seen

    May 29, 2019 in Croatia ⋅ 🌧 11 °C

    Mittwoch, 29.05.2019 - Tag 5
    Senj (Kroatien) - Nationalpark Plitvicer Seen (Kroatien)

    In der vergangenen Nacht hat es - wie vorhergesagt - kräftig geregnet. Die angekündigten Gewitter sind allerdings ausgeblieben. Trotzdem bin ich mehrfach wach geworden und der Bagger, der vor dem Stellplatz ab 8 Uhr Steine ins Meer schob, beendete die Nachtruhe dann endgültig.

    Wir machten uns ein leckeres Frühstück mit Toast, Rührei und Rosinensemmel, machten uns und das Wohnmobil reisefertig und starteten im anhaltenden Regen zu den Plitvicer Seen. Auf dem Weg kamen wir durch viele kleine Dörfer. Besonders auffallend war, dass auf vielen Grundstücken Ruinen von kleinen Wohnhäusern stehen, deren Platz sich die Natur zurück erobert. Aus dem noch stehenden Grundmauernder Häuser wachsen Bäume, Sträucher und Wildblumen. Neben den Ruinen steht meist das aktuell bewohnte Haus. Viele von ihnen sind schon anscheinend seit Jahren bewohnt, ohne dass ihre Fassaden je verputzt oder Balkone mit einer Brüstung versehen wurden.

    Der Nationalpark Plitvicer Seen verfügt über einige Campingplätze, von denen wir uns einen aussuchten. Wildes campen ist in Kroatien ohnehin verboten und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie in einem Nationalpark freundlich mit frei stehenden Campern umgehen... Auf dem Weg zum Campingplatz gerieten wir in eine Polizeikontrolle. Ausgerechnet mich haben sie mal wieder rausgewunken, obwohl ich - so glaube ich jedenfalls - nichts verbotenes getan hatte. Der Beamte war aber mit meinen Papieren zufrieden und ließ uns recht schnell weiter fahren.

    Auf dem Campingplatz standen wir dann vor der Herausforderung, einen halbwegs geraden Stellplatz zu finden. Es gibt zwar Plätze auf der Wiese, allerdings ist die so aufgeweicht, dass sich das Wohnmobil sofort im Matsch eingräbt. Nachdem wir endlich einen geeigneten Platz hatten, nutzen wir den Nachmittag, um im Internet Infos zum Nationalpark zu sammeln. Wir haben vor, dort wandern zu gehen, was wir nach unserer Ankunft am heutigen Nachmittag nicht mehr geschafft hätten und im Dauerregen auch nicht wollten.

    Nach einem kurzen Spaziergang kochten wir uns unser Abendessen und schauten noch ein paar YouTube Videos. Morgen früh um 10.30 Uhr holt uns der Shuttlebus ab und bringt uns zum Eingang des Nationalparks. Ich hoffe, dass es morgen etwas weniger regnet und wir das ein oder andere schöne Foto aus dem Park mitbringen. Bis dahin!
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  • Day4

    Novo Mesto - Senj

    May 28, 2019 in Croatia ⋅ 🌧 17 °C

    Dienstag, 28.05.2019 - Tag 4
    Novo Mesto (Slowenien) - Senj (Kroatien)

    In der vergangenen Nacht hat es derart stark geregnet, dass wir uns sorgten, ob wir überhaupt von der Stellplatzwiese würden fahren können. Da die Wettervohersage aber auch für diesen Tag nur Regen bot, begannen wir den Tag langsam mit einem gemütlichen Frühstück. Nach dem Abwasch des Geschirrs wurde das Auto mit Frischwasser versorgt, Abwasser abgelassen und das Wohnmobil ausgefegt. Wir kamen tatsächlich erstaunlich gut von der durchnässten Wiese und führen weiter in Richtung kroatische Küste.

    Die Fahrt ging eine Weile über die Landstraße, wo wir etliche kleine Dörfer durchquerten, Berge befuhren und in wunderschöne Täler blickten. Die Fahrt war sehr abwechslungsreich, weil das Wetter sehr unbeständig war und es mal regnete und Nebel aufzog, was teilweise echt gespenstisch aussah, und mal die Sonne schien. Jeder, der nach einem kräftigen Regenschauer schon einmal bewusst auf die Intensität der Farben in der Natur geachtet hat, wenn im Anschluss dir Sonne schien, weiß was ich meine 😊

    Nach einem kurzen Stückchen auf der Autobahn ging es erneut durch die Berge, wo sich zahlreiche Serpentinen aneinander reihten und sich nach jeder Wende eine andere tolle Aussicht bot. Der dunkle, dramatische und fast bedrohlich wirkende Himmel trug seinen Teil dazu bei.

    Wir trafen in Senj auf das Meer und beschlossen, uns hier einen Stellplatz zu suchen. Eine gute Entscheidung, da es hier lediglich einen Stellplatz gibt und Wildcampen 150 Euro Strafe kostet. In Senj direkt am Meer gibt es einen Stellplatz, den wir somit recht früh bezogen. Es war trocken als wir eintrafen, es waren 21° C und wir konnten sogar eine knappe Stunde in der Sonne sitzen bevor diese wieder von dem dunklen Wolken verdeckt wurde. Wir lasen ein wenig, meldeten uns um 18 Uhr zu Beginn der Geschäftszeiten in der Rezeption an und gingen anschließend zum Abendessen in die Innenstadt.

    Wir aßen in einem kleinen und unscheinbaren Restaurant in einer kleinen Gasse. Das Essen war lecker. Nach dem Essen gingen wir noch ein wenig in der Altstadt und am Hafen spazieren. In der Altstadt fanden sich Ruinen, alte aber noch bewohnte Häuser und modernisierte Altstadtbauten. Die Altstadt besteht aus vielen schmalen und verwinkelten Gassen, was die Orientierung nicht sonderlich erleichtert. In der Altstadt gab es sowohl streunende Hunde als auch einige streunende Katzen. Am Hafen waren die Restaurants und Bars gut besucht. Einige Menschen gingen spazieren und einige ältere Männer angelten.

    Wir gingen zurück zum Wohnmobil, sahen Martin Hätte es "Die Welpen kommen" über die Mediathek und gehen nun ins Bett. Für die kommende Nacht und leider auch den gesamten morgigen Tag sind starker Regen und heftige Gewitter angesagt. Da die Wettermeldung aber die ganze Region betrifft, werden wir dem wohl nicht entkommen. Also machen wir das beste draus, was auch immer das sein wird. Bis dann, gute Nacht!
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  • Day3

    Eggstätt nach Novo Mesto

    May 27, 2019 in Slovenia ⋅ 🌧 15 °C

    Montag, 27.05.2019 - Tag 3
    Eggstätt (Österreich) nach Novo Mesto (Slowenien)

    Geplant war es, ab heute kürzere Etappen zu fahren und mehr zu sehen. Heute früh allerdings prasselte der Regen auf unser Dach und die Wettervohersage prognostizierte gleichbleibend schlechtes Wetter für die nächsten drei Tage in Kärnten. Also fuhren wir heute Vormittag nach einem gemütlichen Frühstück weiter in Richtung Slowenien. Wir fuhren durch einige Dörfer und dann über den Loiblpass über die Grenze nach Slowenien.

    Der Loiblpass scheint eine beliebte Strecke für Biker zu sein. Die Passstraße schlängelt sich den Berg hinauf, immer wieder die Tscheppaschlucht kreuzend. Die Gegend hier war sogar im Regen sehr schön. Es gab einige Wasserfälle, ganz klares Wasser und einige Brücken, über die die Wanderwege führten, dabei ging immer wieder Nebel an den Bergen. Leider gab es keine Parkplätze, an denen man schnell hätte halten und ein Foto machen können. Es gab lediglich einen gebührenpflichtigen Wanderparkplatz und einen Parkplatz der Gaststätte "Deutscher Peter". Hier kann man sicher wunderbar wandern, nur halt vielleicht nicht im Dauerregen.

    In Slowenien erwarben wir dann eine Vignette und fuhren auf die Autobahn. Kurz vor Sloweniens Hauptstadt Ljubljana hörte es plötzlich auf zu regnen. So fuhren wir spontan in die Stadt hinein. Zunächst kamen wir an zahlreichen alten und schlimm aussehenden Hochhäusern vorbei. Irgendwann waren dann recht moderne Gebäude zu sehen und ein wenig später im Stadtkern fanden sich sich historische Gebäude und auf dem Berg ein Schloss. Leider ist die Stadt gar nicht auf Wohnmobile eingestellt. Nirgendwo waren Parkplätze ausgeschildert, die für Wohnmobile geeignet sind. Die vorhandenen Parkplätze waren sehr klein und eng und für die Nutzung mit dem Wohnmobil verboten. Wer also geplant nach Ljubljana fahren möchte, sollte sich vorher im Internet nach geeigneten Parkplätzen erkundigen. Wir sind mit dem Wohnmobil durch die Stadt gefahren und haben nach einer Weile im Berufsverkehr dann schlussendlich aufgegeben und sind wieder auf die Autobahn zurück gefahren.

    Kaum waren wir auf der Autobahn, teilte und das Navi mit, dass die Autobahn vor uns wegen eines Verkehrsunfalls gesperrt sei. Perfekt, um auf der Raststätte Kaffee zu trinken und ein kleines Stück Kuchen zu essen. Da auch danach der Stau sich nicht aufgelöst hatte, begaben wir uns auf eine Umleitung, die durch kleine Dörfer parallel zur Autobahn verlief. Irgendwann fiel uns dann auf, dass eine Fehlermeldung vom Fahrzeug angezeigt wurde. Im Handbuch nachgeschlagen stellte sich heraus, dass unser Fahrzeug meinte, der Öldruck sei zu niedrig. Also hielten wir an und kontrollierten das Öl. Laut Peilstab war ausreichend Öl vorhanden. Wir riefen den Vermieter des Wohnmobils an, sogar auf der Notruf-Handynummer, erreichten aber niemanden. Google hatte für unser Problem die Lösung, das Auto mehrfach neu zu starten... und siehe da, die Fehlermeldung verschwand um kam nicht mehr zurück. Der Vermieter hat bis jetzt nicht zurück gerufen - seit inzwischen 5 Stunden nicht...

    Wir warfen einen Blick auf die Karte, um irgendwo in der Nähe einen geeigneten Stellplatz für die kommende Nacht zu finden und stellten fest, dass wir fast in Novo Mesto waren, einer Partnerstadt Langenhagens und dort war auch ein Stellplatz verzeichnet. Wir erreichten den Platz gegen 17.30 Uhr und wurden sehr freundlich von dem Inhaber begrüßt und über die Umgebung informiert. Das Regenradar prophezeite einige regenfreie Stunden und so machten wir uns auf, mit unseren Kameras die Altstadt zu erkunden. Ganz oben auf dem Berg der Altstadt befindet sich eine Kirche, in der gerade Gottesdienst abgehalten wurde, als wir dort vorbei kamen. Die Kirchentüren waren geöffnet und die ganze Kirche war voll, wie bei uns nur zu Weihnachten. Menschen jeden Alters sangen dort gemeinsam und feierten den Gottesdienst und das an einem Montagabend. Wie unterschiedlich es doch sein kann.

    Als es dann nach einer Weile doch zu regnen begann und wir in der recht menschenleeren Stadt auch kein einladendes Lokal entdeckt hatten, machten wir uns wieder auf den Weg den Berg hinauf zu unserem Stellplatz, wo es kurzerhand Linsensuppe mit Bockwurst gab. Dank des vorhandenen und im Preis enthaltenen WLAN konnten wir noch ein paar YouTube Videos schauen bevor wir nun ins Bett gehen und auf baldige Besserung des Wetters hoffen. Gute Nacht!
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  • Day2

    Neustadt an der Orla - Eggstätt (Österre

    May 26, 2019 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    Sonntag, 26.05.2012 - Tag 2
    Neustadt an der Orla - Rosegg

    Heute früh direkt nach dem Aufwachen sagte ich noch, ich sei gespannt darauf, wo wir nun wohl stehen würden. Wir hatten gestern Abend recht lange nach einem freien Stellplatz gesucht und haben uns letztendlich für einen kleinen Schotterplatz am Ende einer Sackgasse neben einem Sportplatz entschieden. Die Nacht war sehr ruhig, nur der Kuckuck weckte uns recht früh mit seinem Gesang. Ich öffnete die Tür des Wohnmobils und hatte absolut Recht... Hier hätte ich bei Tageslicht vielleicht nicht direkt geparkt. Wir standen neben dem Sportplatz der Bogenschützen, direkt hinter der Zielscheibe 😬 zum Glück waren aber am Sonntagmorgen nur Fußball spielende Kinder auf dem Sportplatz, die Bogenschützen schliefen wohl noch.

    Zum Frühstück wollten wir die Heizung etwas einheizen lassen und mussten schnell feststellen, dass das Bedienpanel sich nicht einschalten ließ. Gut, dass ich mir bei der Fahrzeugübergabe den Sicherungskasten habe zeigen lassen. Ist ja nicht das erste Wohnmobil, mit dem wir reisen. Nachdem wir in diesem engen Kasten endlich die kaputte Sicherung entdeckt und dann gefrühstückt hatten, ging es los zur nächsten Tankstelle, Sicherungen hatten wir nämlich nicht im Gepäck. Wir fuhren weiter in Richtung Süden und die Autobahn war angenehm leer. Es waren Dank LKW-Sonntagsfahrverbot nur wenige LKW unterwegs, sodass wir dem Tempomat auf 110 km/h einstellten und gemütlich durch die Lande zogen. Schneller zu fahren ist mit diesem Wohnmobil zwar grundsätzlich möglich aber nicht angenehm.

    Auf unserer Strecke kamen wir auf der A 8 am Chiemsee vorbei, wo wir vor kurzem erst einen einwöchigen Wander-Kurzurlaub gemacht haben. Auf einer der Wanderungen kamen wir seinerzeit vom Regen völlig durchnässt zu einem Café in Bernau am Chiemsee, wo wir den besten Erdbeerkuchen der Woche gegessen hatten (und ja, wir haben in dieser Woche einige probiert...) Das Cafè heißt Cafè Chaos und ist eine Mischung aus Bistro, Bäcker, Cafe und Eisdiele. Von außen sieht es recht unscheinbar aus, innen und auf der Terrasse ist es sehr schick und liebevoll gestaltet. Heute war der Erdbeerkuchen zwar bereits ausverkauft aber auch der Kirschkuchen war ein Träumchen. Wenn ihr also mal am Chiemsee seid oder die A 8 entlang fahrt, schaut unbedingt dort einmal vorbei! Der Ort liegt direkt an der Autobahnausfahrt.

    Nach Kaffee und Kuchen ging es dann weiter über die Grenze nach Österreich wo wir durch die Berge fuhren, die noch immer schneebedeckte Kuppen haben. Eine tolle Landschaft und ein toller Anblick bei blauem Himmel! Planmäßig kamen wir dann gegen 20 Uhr am Stellplatz in Rosegg an. Wir stehen auf einer Wiese neben einem Gasthaus vor einem tollen Bergpanorama. Zu Essen hab es Flädlesuppe und Cordon Bleu. Morgen werden wir weiter fahren, allerdings werden die Etappen ab jetzt deutlich kürzer werden. Ich hoffe, dass das Wetter sich einigermaßen hält und wünsche euch nun erst einmal eine gute Nacht!
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  • Day1

    Hannover - Neustadt an der Orla

    May 25, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Samstag, 25.05.2019 - Tag 1
    Hannover - Neustadt an der Orla

    Wenn auch etwas später als geplant, ging es heute Nachmittag endlich ab in den Urlaub 😊 Gekommen sind wir heute bis Neustadt an der Orla, wo wir nach langer Suche im Umkreis endlich einen geeigneten Platz gefunden haben zum frei stehen. Ein langer und anstrengender Tag geht nun zu Ende. Endlich wieder auf Achse 😎Read more

  • Day5

    Auf zum Prebischtor

    October 18, 2018 in Czech Republic ⋅ ☀️ 13 °C

    Nach dem Frühstück zogen wir unsere Wanderstiefel an und liefen von Mezní Louka über den Gabrielenstieg hinauf zum Prebischtor. Die Strecke war mit einer Dauer von 70 Minuten ausgezeichnet, wir brauchten mehr als 2 Stunden. Zum einen lag das natürlich an unserer nicht allzu guten Kondition, zum anderen aber auch an den vielen schönen Wegpunkten, an denen man sich gar nicht satt sehen kann. Überall waren herbstlich gefärbte bunte Bäume zwischen den von der Morgensonne angestrahlten Sandsteinfelsen. Wir waren bei weitem nicht die einzigen, die so lange für den Aufstieg gebraucht hatten.

    Am Prebischtor selbst gab es eine Gaststätte und einen Kiosk sowie mehrere Aussichtspunkte. Zur Brücke selbst kann man heute leider nicht mehr rüber gehen aber auch von Felsen gegenüber hat man einen guten Blick. Der Eintritt aufs Gelände rund um das Prebischtor kostet pro Person 3 Euro. Angesichts der sauberen Toiletten und gesicherten Wege auf dem Gelände ist das aber ok. Wir gingen den Weg weiter, also auf der anderen Seite der Berges wieder hinab. Wir stellten fest, dass unser Aufstieg deutlich schöner und auch anspruchsvoller war.

    Wieder an der Landstraße nach Mezní Louka angekommen wechselten wir auf den Wanderweg nach Mezna, wo wir im selben Biergarten wie am Vortag etwas tranken und erschöpft nach knapp 16 km bergauf und bergab über Stock und Stein in der Abendsonne saßen. Dann ging es zurück zum Hotel, wo wir alsbald zu Abend aßen. Es gab Entenkeule mit Rotkohl und Klößen bzw. Rindergulasch mit Klößen und zum Nachtisch ein mal Apfelstrudel und ein mal Pfannküchlein mit Quark auf Blaubeeren. Es war wieder sehr lecker. Anschließend sahen wir noch drei weitere Folgen Homeland, die wieder einmal sehr spannend waren.
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  • Day4

    Tschechien

    October 17, 2018 in Czech Republic ⋅ 🌙 12 °C

    Gestern fuhren wir von Stadt Wehlen aus über die Tschechische Grenze in den Ort Hřensko, der direkt hinter der Grenze liegt. Gleich am Ortseingang geht es an einem Fluss entlang bergauf. Zu Beginn dieser Strecke befinden sich zahlreiche Geschäfte, die zu niedrigsten Preisen nachgemachte Markenware verkaufen. Auch etliche Restaurants befinden sich dort. Wir liefen etwas bergauf und schauten uns die Käufer und Verkäufer dieser Waren an. Als wir nach über einer Stunde zurück am Auto waren, fuhren wir weiter zu unserem Hotel, welches oberhalb des Ortes auf dem Berg liegt. Das Zimmer sollte erst ab 14 Uhr bezugsfertig sein und so setzten wir uns vor der Tür in den hoteleigenen Biergarten, aßen einen kleinen Snack zu Mittag und genossen die Sonne. Das Haus ist schon etwas in die Jahre gekommen und die Zimmer sind sehr schlicht aber sauber.

    Da wir noch eine kurze Runde wandern wollten und unser Hotel dafür eine perfekte Lage hat, suchten wir uns eine der vielen Wanderrouten aus und liefen los. Das besondere an der ausgewählten Route war es, dass ein Teil der Strecke durch eine sehr enge Schlucht führte, die man nur per Boot durchqueren kann. Wir liefen über eine Landstraße zwischen den Feldern entlang und kamen dann zum Abstieg in die Schlucht. Unten angekommen standen wir an einer Kreuzung. Wir glaubten, unser Weg würde links entlang führen und so schlugen wir diesen ein. Uns kam ein Mann entgegen, der deutlich betrunken war uns uns in sehr gebrochenem Deutsch zu verstehen gab, dass auf diesem Weg die Bootsstation geschlossen war. Nun hatten wir die Wahl, auf einen betrunkenen aber netten Tschechen zu hören oder unserer bei den letzten Wanderungen schon als schlecht erwiesenen Orientierungssinn... Wir liefen also weiter in Richtung Wilde Klamm, wo wir dann vor einer geschlossenen Bootsstation standen... Das Logo der Firma, die die Bootsstation betreibt, hatte der Betrunkene zuvor auch auf seiner Jacke gehabt. Er war wohl der Fahrer des letzten Bootes dieses Tages.

    Da nun auch das letzte Boot des Tages am anderen von der Wegkreuzung abgehenden Weg demnächst starten würde und dieser Wanderweg ca 5 Stunden dauern sollte, entschlossen wir uns für den Rückweg. Wir krachselten die 174 Stufen und zahlreichen Schrägen wieder hoch und kamen atemlos am direkt am Abstieg gelegenen Biergarten an. Wen wundert es, der war voll mit durstigen Wanderern, die nach dem steilen Aufstieg platt waren. Wir tranken was und liegen im Licht der untergehenden Sonne wieder auf der Landstraße zurück.

    Am Hotel angekommen aßen wir im Hotelrestaurant Rindersteak auf Gemüse und zum Nachtisch Apfelstrudel. Insgesamt zahlten wir dafür inkl. Getränke gerade einmal 30 Euro und es war sehr lecker. Im Anschluss machten wir es und im Zimmer gemütlich und schauten 3 Folgen Homeland.
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  • Day3

    Lilienstein und Bad Schandau

    October 16, 2018 in Germany ⋅ 🌙 17 °C

    Nach dem Frühstück im Hotel fuhren wir heute früh zum Wanderparkplatz am Lilienstein und machten uns auf, über den Südaufstieg den Gipfel zu erklimmen. Der zunächst unebene Weg ging irgendwann in sehr steile Treppen und Leitern über. Oben angekommen wurden wir aber gleich mit mehreren traumhaften Ausblicken belohnt.

    Teilweise verlief der Weg über Gitterroste von einen Felsen zum nächsten. Das ist nicht unbedingt jedermanns Sache... einige Hunde waren dort oben anzutreffen und nicht selten fiepsten sie ganz ängstlich. Mittig auf dem Lilienstein befindet sich eine Gaststätte, bei der wir einkehrten und in der Sonne sitzend etwas tranken. Dann ging es weiter über den Lilienstein bis ich endlich die bekannte Wetterkiefer entdeckte. Auf den zahlreichen Bildern im Internet sieht dieser Baum riesig aus. In Wirklichkeit ist es lediglich ein kleiner Strauch der nur erreicht werden kann, wenn man von einem Felsen auf den nächsten springt. In der Höhe und ohne Absicherung war das aber nichts für mich... 😅 (ich bin ein Angsthase, vor allem in über 400m Höhe)

    Wir gelangten anschließend zum Nordabstieg und krachselten die Treppen hinunter bis es wieder auf unebenem, steinigem Weg zum Wanderparkplatz zurück ging. Von hier aus fuhren wir nach Bad Schandau und gönnten uns vor einem kleinen Lokal in der Sonne sitzend Kaffee und Schokokuchen bzw. Tiramisu. Der Weg hinunter zur Elbe führte noch an einer Eisdiele vorbei, sodass wir dann am Elbufer bei untergehender Sonne auf einer Bank saßen und den Abend genossen. Nach einem weiteren Spaziergang durch Bad Schandau gelangten wir wieder zum Auto und fuhren zurück nach Stadt Wehlen. Noch eine Nacht sind wir hier im Hotel, dann geht es weiter nach Tschechien in die Böhmische Schweiz. Heute Abend gehen wir im Hotelrestaurant essen. Sie produzieren und vertreiben hier im Hotel frische Nudeln. Das verspricht doch ein leckeres Abendessen zu werden... 😋
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  • Day2

    Bastei und Stadt Wehlen

    October 15, 2018 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute früh gingen wir nach dem Frühstück noch eine Runde durch Dresden und machten in der Morgensonne noch einige Bilder. Im Anschluss daran fuhren wir nach Stadt Wehlen, wo unser Hotelzimmer für die kommenden zwei Nächte reserviert ist. Die Fahrt ging quer durch Dresden und dann über die Landstraße, die sich durch die herbstlich gefärbte Landschaft schlängelte.

    In Stadt Wehlen angekommen gingen wir an der Elbe entlang spazieren und machten eine kleine Pause mit Kaffee und Kuchen auf einer Terrasse mit Elbblick. Bei knapp 20 Grad und Sonnenschein kann man das echt genießen. Um 15 Uhr konnten wir dann unser Zimmer beziehen. Am frühen Abend sind wir dann zur Bastei gefahren und haben die Landschaft und die Basteibrücke im Sonnenuntergang fotografiert.

    (unten findet ihr meine Handyfotos, die aus der Canon folgen später nochmal)

    Im Anschluss daran aßen wir im Restaurant des Hotels neben unserem Hotel zu Abend. Es gab Sächsische Kartoffelsuppe und danach Schweinebraten mit Rotkohl und Klößen. Jetzt sind wir im Hotelzimmer, schauen fern und freuen und auf den kommenden Tag. Bis dahin, gute Nacht! 😴
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