Segeln mit Freunden von Volos in die Sporaden
  • Day14

    Ende des Törns in Volos

    July 26 in Greece ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Morgen ein Bad am Strand. Hier sind auch Dusche und Umkleidekabine. Toll für so einen kleinen Ort. Einige ältere Damen badeten hier schwatzend ebenfalls. Das Wasser ist "oreoi", schön.
    Wir hatten vor, in einer Bucht von Palio Trikeri zu ankern bis der Nachmittagswind kommt. Leider entdeckten wir in den Buchten Quallen im Wasser. Nö, hier lieber nicht.
    Das Wasser im Golf von Volos lag spiegelglatt vor uns. Da bot sich doch einbhalt auf offenem Wasser an. Motor aus, Badeleiter runter und ab ins kühle, blaue Nass. Naja, kühl war es nicht, an der Oberfläche sogar fast heiß. Im Schatten der Laken ließ es sich danach gut aushalten, denn nun kam ein kleiner Hauch auf, später ein leichter Wind. Wir setzten ein Vorsegel und ließen uns nach Volos treiben. Dort wurden wir freundlich empfangen. Leider wurde uns die rausgerissene Klüse am Backbordheck in Rechnung gestellt. Ich hatte das am ersten Morgen in Plataniá entdeckt und angenommen, die war schon kaputt. Das muss durch den heftigen Schwell in Plataniá pasdiert sein, als wir im Restaurant saßen und von Weitem die Boote schwanken sahen durch Wellen, die weit draußen vorbeifahrende Schiffe in den Hafen schickten. Alles in allem leider ein sehr schadensintensiver, aufregender, aber auch unvergesslicher Törn mit vielen erholsamen Tagen und schönen Fahrten. Ich bin froh, dass die Crew gesund zurück ist und noch lange von diesen Erlebnissen erzählen wird.
    Am Abend versuchten sich Ruderer an dem Nachbau der "Argo". Es dauerte Stunden, eh sie einen Gleichtakt gefunden hatten. Im Dunklen drehten sie Kreise im Hafenbecken und begrüßten so die Teilnehmer der U28 Basketball Europameisterschaften. Die langen Kerlchen sahen wir dann zwischen vielen anderen an der Uferpromenade entlang flanieren.
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  • Day13

    Der kleine Hafen Agios Kiriaki

    July 25 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    15 Uhr schon vor Palataniá. Jetzt schon anlegen? Wir beschlossen, weiter zu fahren. Den kleinen Hafen Aigios Kiriaki kannte meine Crew noch nicht. Direkt vor der Taverne "Manolas" machten wir fest. Manolas selber, ein quirliger Typ, nahm unsere Leinen an. Eine Badestelle ist gleich in der Nähe und nach einem erfrischendem Bad ließen wir uns den frischen Fisch (Red Mullet = Rote Meerbarbe) beim Plätschern der Wellen schmecken.Read more

  • Day13

    Ein gaaanz langer Schlag

    July 25 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach Frühstück, Einkauf und Diesetanken starteten wir ausnahmsweise sehr früh um 11 Uhr. Wir hatten vor, bis Plantaniá zu fahren, die halbe Strecke bis Volos. Um schnell vorwärts zu kommen motorten wir gegen Wind und Welle an Skopelos entlang nach Norden. Heftiges Geschwanke, da die Welle seitwärts kam. Dann auf Skiathos Nordkap zu, wo früher die Hauptstadt Kadtros war. Doch wir sahen nichts von den Ruinen, spielten doch Delfine um unser Boot. Erst waren es nur drei, dann aber sahen wir kurz die ganze Schule, bis sie abdrehten. Wir waren schnell unterwegs und schon 15 Uhr auf Höhe Plataniá.Read more

  • Day12

    Noch ein Hafentag in Skopelos

    July 24 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Adonis, der Eigner der "Adonis" kam mit der Fähre und baute mit dem Mechaniker Dimitris das Getriebe aus. Indessen ließen wir uns "bei Mama" ein Omelettfrühstück schmecken und wanderten anschließend an den Strand. Im Schatten und mit Getränken ließ es sich hier gut aushalten. Am Nachmittag besahen wir uns das Loch im Schiff und "erholten" uns.
    Abends kam Adonis mit dem Getriebe an Bord. Während er es wieder einbaute, gab es für uns Abendessen "bei Mama", einem Restaurant am Hafen, wo die ganze Familie mitarbeitete.
    Gegen 21 Uhr rief Adonis an. Glücklich präsentierte er mir den wieder funktionierenden Rückwärtsgang. Ein toller Kerl, der sein 30 Jahre altes Schiff in- und auswendig kennt.
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  • Day11

    Getriebe kaputt, wieder nach Skopelos

    July 23 in Greece ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Morgen konnte ich hier in der sauberen Bucht beim Schnorcheln beibachten, was der Propeller bei Rückwärtsfahrt macht. Er drehte sich nur langsam! Auch bei Vollgas. So ein Mist.
    Wir gingen ankerauf und segelten in Richtung Westen. Ich rief den Eigner, Adonis, an und der bat darum, dass wir nach Skopelos Stadt fahren. Er kennt da einen Mechaniker, der sich das ansehen würde.
    Wir segelten mit schönem Nordostwind bis kurz vor die Stadt und wollten in Skopelos Stadt festmachen. Das Schiff fuhr fast gar nicht mehr rückwärts. Ich ließ den Anker erst kurz vor dem Pier fallen und die Leinen auf ein anderes Boot übergeben. Dessen Skipper half uns, nur leider hielt der Anker nicht. Wir bereiteten lange Leinen vor, knoteten sie aneinander und fuhren noch mal hinaus, setzten den Anker neu und die Mädels zogen das Schiff von Hand an den Quai zurück. Der Ankermann ließ Kette nach und dann waren wir gut fest. Leider hatte sich der Mechaniker beim zweiten Manöver wieder verzogen, anstatt mit anzupacken. So warteten wir bis er kam. Dann startete er den Motor, beobachtete die Drehgeschwindigkeit der Welle im Motorraum und kam zu dem Schluß, dass das Getriebe einen Schaden hätte. Der Eigner will am nächsten Tag mit Ersatzteilen kommen. Diesmal fanden wir das Restaurant "Alexandros" und speisten im kleinen Hof in netter Atmosphäre.
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  • Day10

    Kokkino Kastro auf Alonnisos

    July 22 in Greece ⋅ ⛅ 28 °C

    Unser neuer Plan sah vor nach Alonnisos zu segeln, danach langsam den Rückweg anzutreten. Mit allen drei Segeln und zunehmendem Wind segelten wir zwischen den kleinen Inseln hindurch und bis in Höhe Votsi, dann drehte der Wind und wir fuhren zum Ankern in die schöne Bucht Kokkinokastro. Diesmal ließ ich den Anker schon beim Vorwärtsfahren fallen und grub ihn mit Vorwärtsfahrt auch ein, dann schwang das Schiff rum und wir lagen gut. Die Bucht gefiel allen und so blieben wir hier.Read more

  • Day9

    Hafentag in Skopelos

    July 21 in Greece ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Crew hatte in sich reingehorcht und sich für einen Hafentag entschieden. Es wurde also gelesen, gebadet, geschlafen und am Abend in "Annas Restaurant" gespeist. Auf dem Rückweg schlendern, shoppen, und durch starke Teleskope einen Blick auf Jupiter und Saturn werfen....

  • Day8

    Skopelos Stadt

    July 20 in Greece ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir hatten Kurs Alonnisos gesetzt, aber Wind und hohe Welke gegenan ließen uns den Beschluss fassen, nach Skopelos Stadt abzubiegen. Die Welle ließ uns ziemlich eiern und schwanken, als wir den Hafen ansteuerten. Das Aufstoppen im Hafen zog sich hin, hier aber hatten wir massenhaft Platz. Irgendwann tuckerte "Adonis" rückwärts und wir machten fest.
    Der erste gemeinsame Ausflug ging natürlich zu meinem Lieblingscafé "Thalassa". Leider gab es heute keinen griechischen Salat. So zogen wir zum Abendessen durch die Gassen bis zum Hafen, wo wir im "Nostos" speisten und das flanierende Volk beobachten konnten. Der Baum vor der Taverne gefiel einem Spatzenschwarm und bald mussten wir Köpfe und Essen vor der herabfallenden Spatzensch... schützen.
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  • Day7

    Auf nach Skopelos

    July 19 in Greece ⋅ ⛅ 27 °C

    Am Freitag segelten wir in Richtung Skiathos. Wir kreuzten, um das Nirdkap zu erreichen. Aber entweder war "Adonis" ein schlechter Segler, denn der Wendewinkel war katastrophal, oder eine Starke Strömung kam uns entgegen.
    Wir drehten ab, um Skiathos im Süden zu passieren. Auf Skiathos wollte niemand von uns ankern, saß uns das Trauma der Gewitternacht doch noch in den Knochen. Also auf nach Skopelos. Erst steuerten wir Loutraki an, bis mir einfiel, dass der Schwimmsteg dort heute am Freitag von Sailaegean Charterbooten belegt sein wird. Also steuerten wir Neo Klima an, einen kleinen Hafen über den recht wenig Informationen zu finden waren. Er machte bei der Ansteuerung aber einen guten Eindruck. Wir suchten uns einen Ankegeplatz aus. Dann steuerte ich die Stelle an, wo der Anker fallen sollte. Leider stoppte das Boot nicht auf, wie ich erwartet hatte. Glücklicherweise bekam ich das Boot dank Bugstrahlruder noch gewendet, bevor wir auf die Mole fuhren. Die schlechte Manövrierbarkeit schob ich auf den Langkieler. Ich entschied, die gesamte Hafeneinfahrt rückwarts zu fahren. Das ging zwar langsam aber sicher. Der Anker fiel, wir machten fest. Ein nettes kleines Restaurant, "Manolos", etwas den Berg hinauf umsorgte uns zu erstaunlich moderaten Preisen. Barbara und ich wanderten am Strand entlang und fanden eine Taverne fur den Absacker mit Livemusik und griechisch-tanzenden Frauen.Read more