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  • Harald Schneider
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In den Weiten des Pazifiks

Unsere Reise geht Okumaya devam et
  • Alarm am Morgen + unser Camper

    31 Ocak, Yeni Zelanda ⋅ ⛅ 18 °C

    7:10 – wir sind schon wach – schrecken aber trotzdem auf. Eine Sirene heult im ganzen Hotel und eine Durchsage fordert uns auf, sofort das Gebäude zu verlassen. Schnell springen wir in unsere Klamotten und strömen mit den anderen Gästen durch das Treppenhaus ins Freie. Ganz schön viele Gäste hier und alle völlig verpennt! Die Feuerwehr steht schon vor dem Haus, packt aber alles wieder ein. Ein Toaster hatte wohl den Alarm ausgelöst. Aufatmen und wieder ins Zimmer zurück – nun sind wir richtig wach und fit für die Übernahme des Campers. Nach einem Einkauf im nächsten Supermarkt und einer kurzen Strecke finden wir ein schönes Plätzchen auf einem freien Campingplatz. Zeit, um alles zu ordnen und sich mit der Technik des Campers ausgiebig zu beschäftigen.Okumaya devam et

  • Neuseeland + das World Buskers Festival

    30 Ocak, Yeni Zelanda ⋅ ⛅ 17 °C

    Nach 9 ½ Stunden Flug kommen wir gegen Mittag in Christchurch an und machen, trotz schönem Wetter, an diesem Tag nichts mehr. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt nun 12 Stunden. Die Betten sind bequem und unser Schlaf tief und fest. Das schöne Wetter hat sich am kommenden Tag nicht verabschiedet (Sonne – Wolken – 25 Grad), so dass wir zu Fuß ins nahe Zentrum von Christchurch gehen. Die Stadt ist gut besucht und die Stimmung völlig entspannt. Alle scheinen gut drauf zu sein. Mehrer Schilder weisen auf das World Buskers Festival hin, einem jährlich stattfindenden, beliebten Straßenkünstler-Fest. Wir genießen das Programm mit wirklich tollen Künstlern von den Comedy-Anarchisten Garaghty & Thom bis hin zu den akrobatischen Stunts von MulletMan and MiM. Wir haben ein Tagesticket für die historische Tram-Bahn erworben, lernen damit Christchurch noch einmal von einer ganz andere Seite kennen und können auf diese Weise an den unterschiedlichen Veranstaltungsorten aussteigen. Historisch gesehen war die Bahn ein ausgedehntes Netz mit Dampf- und Pferdestraßenbahnen aus dem Jahr 1882. 1995 wurde in der Innenstadt eine 2,5 Kilometer lange Strecke als Touristenattraktion eröffnet. Wir waren vor genau 10 Jahren schon einmal hier in der Stadt und merken den Unterschied. 2016 war Christchurch noch vom gewaltigen Erdbeben aus dem Jahr 2011 gezeichnet. Die Kathedrale war eingestürzt, ebenso viele Gebäude. Geschäfte hatten Container aufgestellt, um überhaupt etwas verkaufen zu können. Jetzt sind die Container verschwunden, nur die Kathedrale steht noch als Ruine da. Man wollte sie schon komplett abreißen, seit 2017 nach dreitägigen Beratungen beschloss man jedoch den Wiederaufbau, der bis zum Jahr 2027 abgeschlossen sein soll.Okumaya devam et

  • Der größte Indoor-Wasserfall und mehr

    28 Ocak, Singapur ⋅ ☁️ 25 °C

    Unser letzter Tag in Singapur ist angebrochen. Am Abend verlassen wir diesen besonderen Stadtstaat. Einer der kleinsten Staaten der Welt versteht es, zu beeindrucken. Hier leben viele Menschen aus unterschiedlichen Kulturen friedlich zusammen mit einer der höchsten Bevölkerungsdichte der Welt. Die Wohneigentumsquote liegt bei 91 Prozent, die meisten davon in den Hochhäusern, denn es gibt ja nicht viel Platz. Wo heute eine moderne Großstadt steht, war die Fläche vor wenigen Jahrzehnten noch mit tropischem Regenwald bedeckt. Konsequent begrünt man jedoch die Stadt wieder, sowohl an den Häuserfassaden als auch in den Straßen. Das macht das tropische Klima sehr erträglich. Landwirtschaft gibt es so gut wie nicht. Deshalb muss Singapur weit über 90 % seine Lebensmittel importieren. Der Staat begrenzt die Anzahl der Pkws, indem man zunächst eine Berechtigung ersteigern muss, die für 10 Jahre gültig ist. Der Import von Autos ist mit Abgaben von teilweise über 200 Prozent besteuert und dann muss man sich noch um ein Autokennzeichen bemühen. Trotzdem sind die Straßen gut gefüllt. Der öffentliche Verkehr ist bestens ausgebaut, Taxen erschwinglich und immer mit Taxameter ausgestatten. Über die zum Teil kuriose Innen-Ausstattung könnte man Romane schreiben. Seit mehr als 60 Jahren ist eine Partei an der Macht: die People's Action Party (Volksaktionspartei). Es gibt die Todesstrafe (oft für Drogenvergehen), Menschen dürfen nicht streiken und die Medien werden zensiert. Einige der bekanntesten Verbote sind, Kaugummi kauen, Müll liegen lassen, Essen und Trinken in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Rauchen. Das Missachten kann dann richtig teuer werden. Kaugummis gibt es in Singapur sowieso nur in Apotheken auf Rezept. Ablenkungen verschaffen die vielen Superlative, wie der größte Indoor-Wasserfall der Welt. Den erleben wir im Flughafen. Eine fantastische Konstruktion, die uns beeindruckt. Ein schöner Abschluss von Singapur.Okumaya devam et

  • Das Raffels Hotel und der letzte Tiger

    27 Ocak, Singapur ⋅ ☁️ 27 °C

    Noch mehr Geschichte gibt es für uns im berühmten Raffels Hotel – eine Ikone der Stadtgeschichte und ein Nationaldenkmal. Optisch werden wir mit diesem Gebäude an die Kolonialgeschichte Singapurs erinnert. Das Hotel ist nach dem Gründer Singapurs, dem Briten Sir Stamford Raffles, benannt und wurde von den armenischen Sarkies-Brüdern gebaut. Heute gehört es einer Investmentgruppe aus Qatar und der Manager kommt aus Deutschland. Er hat im Harz studiert. Der Portier am Eingang ist immer ein Mann aus der indischen Religionsgemeinschaft der Sikh und der Chinese Ngiam Tong Boon kreierte den berühmtesten Cocktail des asiatischen Kontinents – den Singapur Sling. Berühmt ist auch die legendäre Long Bar, in der der Cocktail kreiert wurde. Die über 1000 € kostende Suite können wir uns nicht leisten, aber für den Singapur Sling reicht es gerade noch. Die Bar öffnet um 11 Uhr und wir wundern uns, dass bereits ¼ Stunde vorher Menschen auf den Einlass warten. Nach unserem Rundgang durch die grüne Oase und Gänge des Hotels, begeben wir uns ebenfalls in die Bar. Auf den Tischen stehen Erdnüsse in kleinen Säckchen. Die Schalen? Die wirft man – das ist hier Tradition und sogar gewünscht – auf den Boden. »Der einzige Ort in Singapur, wo man dafür keine Strafe bekommt«, sagt der Kellner augenzwinkernd und schuppst die Schalen vom Nachbartisch auf den Boden. Wir bestellen unsere Drinks und schauen uns fasziniert um. Die beiden Barkeeper sind fleißig - gemixt wird im Akkord: bis zu 900 Cocktails am Tag, erfahren wir! Eine Cocktail–Mix Maschine kann bis zu 4 Cocktails gleichzeitig zubereiten, macht aber eine Menge Krach. Die Barkeeper lassen sich ihre Arbeit jedoch nicht nehmen und mixen tüchtig selber per Hand. Die Fächer an der Decke wedeln, die kühle Luft kommt jetzt allerdings aus der Klimaanlage. Gerüchte berichten, dass sich hier, Anfang der 1900er Jahre, der letzte Tiger Singapurs im Hotel verirrte, sich unter dem Billardtisch versteckte, bis er erlegt werden konnte. Beschwingt verlassen wir irgendwann die Bar und wundern uns über die sehr lange Schlange wartender Gäste, die Einlass in die Long Bar begehren. Unser Ziel ist der Business-Distrikt mit seinen imposanten Hochhäusern und ein anderes Wahrzeichen – der Wasser spuckende Merlion im Hafen.Okumaya devam et

  • Kampong Glam – das älteste Stadtviertel

    26 Ocak, Singapur ⋅ ☁️ 27 °C

    Singapur pflegt seine Vergangenheit. Vieles, was wir heute in Singapur sehen, wäre beinahe zerstört worden. In den frühen 1960er Jahren wurden die Elendsviertel im Stadtkern beseitigt und durch neue, moderne Bürogebäude und Einkaufszentren ersetzt. Anfang der 1980er begann man aber umzudenken, denn die Touristen interessierten sich für die unterschiedlichen Kulturen. Der malaiische, arabische Stadtteil – Kampong Glam – blieb deshalb genauso wie Chinatown, Little India, das Kolonialviertel und Clarke Quay im Kern erhalten, wurde aber aufwendig restauriert und modernisiert. Auf fließendes Wasser aus den Leitungen und Strom wollte hier keiner mehr verzichten. Die goldene Kuppel der prächtigen Sultan-Moschee von 1824 ist bestens sichtbar und bietet uns eine gute Orientierung, als wir durch dieses Stadtviertel schlendern. Interessant ist, dass bei den Restaurants die türkische Küche recht häufig vertreten ist. Egal, wo wir aber in Singapur gegessen haben, alles war super frisch und lecker. Singapur bietet eine unglaubliche, kulinarische Vielfalt, sowohl in Sterne-Restaurants, als auch in einfachen Küchen.Okumaya devam et

  • Clarke Quay und unglaubliche Genüsse

    25 Ocak, Singapur ⋅ ☁️ 27 °C

    Akribisch wird der Bürgersteig am Morgen gereinigt. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Außerdem sorgen weit über 90 000 Kameras dafür, dass hier alles im Stadtstaat seine Ordnung hat. Singapur gilt als sicherste Stadt der Welt. Im Clarke Quay Viertel leuchten die 927 Fensterläden der Old Hill Street Police Station in Regenbogenfarben. Das in den 1930er Jahren errichte Gebäude beherbergt allerdings inzwischen nicht mehr die Polizei Singapurs, sondern das Ministerium für Kommunikation und Kultur. Der Clarke Quay am Singapore River hat sich rasant verändert. Wo früher alte Dschunken dümpelten, schippern heute Ausflugsboote. Die tristen, flachen Lagerhäuser sind nun mächtig herausgeputzt, erstrahlen in bunten Farben und sind mit Bars, Restaurants und Clubs gefüllt. Für unser hungrigen Mägen begeben wir uns, vorbei an einem buddhistischen Tempel, ins Maxell Food Centre, einem dieser berühmten Hawker Centre. Hawker-Zentren wurden vor vielen Jahren als eine hygienische Alternative zu den Straßenküchen im Freien eingerichtet. Anstelle von mobilen Speisewagen sind für die Hawker (Straßenhändler) feste Stände in Freiluftgebäuden entstanden. Den Kunden stehen gemeinsame Tische und Stühle zur Verfügung und unter der Decke sorgen große Ventilatoren für ein wenig Abkühlung. Die Hawker sind zu bleibendem Ruhm geworden, mit glühenden Empfehlungen von Prominenten und dem Guide Michelin. Das Angebot ist für uns erst einmal völlig unüberschaubar und an einigen Ständen bilden sich lange Schlangen. Wir treffen unsere Wahl nach der Optik und sind nicht enttäuscht. Am Abend genießen wir etwas anderes, nämlich einen unglaublichen Blick über die Stadt. Das kann man bestens im LeLaval 33 mit der höchsten Mikrobrauerei der Welt in einem Gebäude. Von der 33. Etage schauen wir auf die Marina Bay und dem nächtlich angestrahlten, 1.850-Zimmer Luxushotel Marina Bay Sands. Auf dem außergewöhnlichen Gebäude befindet sich ein Garten mit Bäumen und dem weltweit größte Infinity Pool auf 190 m. Das Ganze sieht aus wie ein Surfbrett auf drei Türmen. Von hier haben wir eine fantastische Aussicht.Okumaya devam et

  • Chinatown und die Super Trees

    24 Ocak, Singapur ⋅ ☁️ 25 °C

    Mit der U-Bahn MRT fahren wir von der nahen Dhoby Ghaut Station nach Chinatown. Es ist zwar schon fast 11 Uhr, die grüne Stadt ist jedoch jetzt am Samstag leer. Irgendwie wirkt alles wie von einem anderen Planeten. Die Menschen streben gezielt zu ihrer Bestimmung, Durchsagen ertönen in den Amtssprachen Chinesisch, Malaiisch, Tamil und Englisch und erinnern an die vielen Regeln. Missachtungen werden teuer geahndet. Alles ist pikobello sauber – es gibt nichts unachtsam Weggeworfenes. Die Fahrt mit der U-Bahn zahlen wir per Kreditkarte – einfach an das Drehkreuz halten. Der Fahrpreis ist günstig und entfernungsabhängig. Beim Verlassen der MRT Station müssen wir die gleiche Kreditkarte wieder an das Drehkreuz gehalten. Die niedrigen, restaurierten Gebäude in Chinatown wurden aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung nicht abgerissen. Sie wirken wie eine Kulisse zwischen den vielen modernen Hochhäusern. Chinesische Einwanderer gehörten zu den ersten, die sich hier niederließen. Im „Chinatown Heritage Center“ wird uns sehr anschaulich gezeigt, unter welchen Bedingungen die Menschen noch vor 70 Jahre hier lebten. Gegen Abend schauen wir uns das neue, innovative und spektakuläre Singapur an – dem Supertree Grove in den Gardens by the Bay. Achtzehn futuristische, 25 bis 50 Meter hohe, künstliche Baumstrukturen stehen auf aufgeschüttetem Land der Marina Bay und sind mit Pflanzen bewachsen. Die vertikalen Gärten sammeln Regenwasser, nutzen Sonnenenergie und dienen als Belüftungsschächte. Bei einbrechender Dunkelheit werden die Supertrees beleuchtet. Es wird voll unter den Bäumen, denn gegen 20 Uhr findet eine faszinierende Licht- und Tonshow statt. Eingeweihte wissen Bescheid und liegen auf dem Boden, um sich dieses Spektakel besser anschauen zu können. Zu Klassik- und Walzerklängen bestaunen wir diese unglaubliche Show am dunklen Himmel Singapurs. Es ist so voll geworden, dass wir auf unserem Rückweg kaum sehen, wo es lang geht und wir über die vielen Menschen hinwegsteigen müssen. Trotzdem – ein unglaubliches Erlebnis.Okumaya devam et

  • Singapur - tropisch und urban

    23 Ocak, Singapur ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach über 12 Stunden Flugzeit und 8 Stunden Zeitunterschied landen wir gegen Abend im tropischen Singapur. Ein kleiner Rundgang liegt drin, dann fallen wir erschöpt ins Bett. In den nächsten 5 Tagen werden wir genug Zeit, finden, uns in dem kleinen Stadtstaat in Südostasien umzusehen.
    Es wird nicht unser einziges Ziel bleiben. Weiter geht es nach Neuseeland, Tahiti und Japan.
    Okumaya devam et

    Gezinin başlangıcı
    23 Ocak 2026