• Sigi und Thomas on Tour
  • Sigi und Thomas on Tour

32 Tage Schweden & Norwegen.

Der längste Urlaub ever.
Sigi und Thomas auf Tour
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  • Zwei Schnuffitage in Andalsnes

    20–22 sep. 2024, Noorwegen ⋅ ☁️ 12 °C

    Wir hängen ab, das Wetter ist nicht gut. Die Wolken hängen tief und versperren die Sicht zu den großen Bergen an den Fjorden.
    Die Wettervorhersage hatte eine andere Himmelsfarbe vorhergesagt.
    Wir waschen und tätigen überfälligen Service am Auto und fahren mit den Rädern in die Stadt, in der sich überraschend viele Chinesen aufhalten. Sie sind kommunikativ und gesellig und sabbeln ohne unterlass.
    Die Souvenirläden werden lautstark gestürmt und geplündert. Teile unserer Reisegruppen halten dagegen. Als Wertungsrichter würde ich ein Unentschieden empfehlen.
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  • Sensationelle Landschaften

    21 september 2024, Noorwegen ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute erleben wir einen sensationellen Tag mit atemberaubenden Eindrücken in der Fjordlandschaft.

    Kurzfristig erfahren wir, dass der Trollstigen aufgrund von Steinschlag gesperrt ist.
    Der Besitzer vom Campingplatz gibt uns Tipps, wie wir trotzdem zu beeindruckenden Landschaftserlebnissen kommen können.

    Wir überqueren drei Pässe.
    Wir fahren von Meereshöhe zuerst auf 800 m, dann wieder runter auf Meereshöhe, um auf 1500m zu steigen.
    Wieder runter auf 250 m und wieder hoch auf 1400m um wieder auf Meereshöhe herunter zu krabbeln.
    Der letzte Pass wird auf einem provisorischen sehr schmalen Landwirtschaftsweg genommen. Die Serpentinen sind so eng, dass Fahrzeuge über 10 m den Pass nicht fahren dürfen.
    Trotzdem am Pass eine Mautstation.
    Beim Herunterfahren fangen trotz Einsatzes der Motorbremse die Bremsen an zu stinken und die Bremsen der hinteren Achse versagen den Dienst.
    Wir müssen anhalten und warten, bis die Bremsscheiben sich abgekühlt haben.
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  • Die Stabskirche von Borgund

    21–22 sep. 2024, Noorwegen ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach dem aufregenden Tag der Fjorde und der drei Pässe fahren wir am Abend noch etwas über eine Stunde über die alte Straße, die im 19.Jahrhundert Oslo mit Bergen verbunden hat und finden einen abgelegenen Rastplatz nahe einer Schlucht und einem Wasserfall.
    In der Nähe befindet sich eine alte aber gut erhaltende Stabskirche, die wir morgen mit dem Radle besichtigen wollen.
    Es sind mal wieder drei Wohnmobile, mit denen wir uns großzügig den Rastplatz teilen.
    Nach einer schmackhaften serbischen Kartoffelpfanne geht es in die Kojen.
    Beiläufig bekommen wir mit, dass der Rastplatz der Ausgangspunkt für die erste Straße ist, die im frühem Mittelalter Oslo bzw. das Hochland mit Bergen verbunden hat. Sie konnte damals zu Fuß oder mit geländegängigen Pferden bezwungen werden. Ich habe es mal mit dem E-MTB versucht. Hat Spaß gebracht.
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  • LED-Show im längsten Autotunnel der Welt

    22 september 2024, Noorwegen ⋅ ☁️ 11 °C

    Dieser Tunnel (Lærdalstunnelen) ist ganze 24 km lang und verfügt über 3 Hallen, in denen es eine LED Show gibt. Man darf hier sogar anhalten.

    In Norwegen gibt es Tunnel ohne Ende.
    Nur nach Bergen passierten wir einige Tunnel mit einer Länge über 7 km.

    Wir unterquerten einen Fjord in einem Tunnel von 8 km (Brømlafjordtunnelen), der unter der tiefsten Stelle des Fjords auf 260 m unterm Meeresspiegel runter geht.

    Bei einem weiterem Tunnelkomplex zwischen Bergen und Stavanger befindet sich 110 m unterhalb der Meeresoberfläche ein Kreisverkehr.
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  • Campingplatz vor Bergen

    22 september 2024, Noorwegen ⋅ ☁️ 14 °C

    Um Bergen zu erforschen, quartieren wir uns für 2 Tage auf einen Campingplatz 16 km vor der Stadt an einem See ein.
    Da in Norwegen bereits ab Anfang September die Nebensaison anfängt, haben nicht mehr alle Campingplätze geöffnet. Vielen von denen, die noch geöffnet haben, fahren mit einem Minimalservice. Außer Reinigungskräfte am Morgen gibt es keine Mitarbeiter mehr.
    Einchecken bzw. Plätze buchen erfolgt online. Es gibt keine Kontrollen, Läden oder Ansprechpersonen. Wir kommen abends an, haben nichts mehr zu Essen an Bord und einen Mordshunger.

    Ich erkläre mich bereit, da der Camper schon an Strom angeschlossen und austariert war, mit dem Fahrrad zur nächsten Tanke zu fahren, um Essen zu besorgen.

    Das war ein Highlight. Die Tanke war der Dorfmittelpunkt. Die Jugend mit Poserautos, Opas mit ihren Enkeln bei der Verpflegung, die Dorfältesten saßen zusammen und verbesserten die Welt und auch andere Einwohner versorgten sich hier mit dem Wichtigsten.
    Die Tanke, war zugleich Spielhölle, Imbiss, Minisupermarkt, Bäckerei, Poststelle und Lotterieannahmestelle. Hier tobte das Leben. Und; es gab keinen Alkohol.
    Eine Bewertung auf Google Maps: Geniale Tankstelle, hier gibt es alles außer Bier. Genau mein Laden.

    Ich erwarb zwei Burger mit Pommes für umgerechnet 42 €. Ein echtes Schnäppchen.
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  • Eindrucksvolle Infrastruktur

    23 september 2024, Noorwegen ⋅ ⛅ 10 °C

    Egal, ob man mit dem Auto, dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, es läuft.
    Fast überall wurde viel investiert und die Öffentlichkeit kann neueste Verkehrswege nutzen.
    Beispiele in Bildern über die Fahrradwege in Bergen.

    Aber auch mit dem Auto sind wir bisher, außer in Trondheim, in jede Stadt zügig und staufrei eingefahren und haben für unseren Camper schnell und citynah einen Parkplatz gefunden.
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  • Bergen, ein Juwel

    23 september 2024, Noorwegen ⋅ ☁️ 13 °C

    Bergen ist ein echtes Juwel und eine typische ehemalige Hansestadt.
    Wir fahren mit den Fahrrädern in die Stadt und suchen uns kurz vor der Touristenzone ein Café, um zu frühstücken. Uns fällt auf, dass sehr viele schicke und gut gekleidete Leute die Straßen bevölkern. Überraschend stellen junge Leute einen großen Anteil.
    Deren Präsenz gibt dem Stadtbild einen gewissen Charme.
    Nach der Stärkung erkunden wir die Stadt, die sehr viel zu bieten hat. Die Wikinger, die Christianisierung, die Hanse, der Fischfang, der Schiffbau und die Besatzungszeit der Deutschen haben die Stadt geprägt und ihre Spuren hinterlassen.
    Durch die Hanse sind viele Deutsche in die Stadt gekommen. Teilweise lebten bis zu 30 % Deutsche in der Stadt.
    Es gibt zahlreiche Museen, Kirchen, Häfen und historische Gebäude aller Epochen.
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  • Hafengebühr und dicke Pötte

    24–25 sep. 2024, Noorwegen ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir wollen morgen in der Nähe von Avaldsnes ein Wikingermuseum und einer der ersten christlichen Kirchen besichtigen.

    Es handelt sich wohl um eine nationale Kultstätte.

    Wir übernachten kurz vor Avaldsnes in einem Yachthafen der überraschend großen Stadt Haugesund.
    Abends können wir die beleuchtete Skyline der Stadt auf der anderen Fjordseite sehen.
    Da wir in einem Hafen übernachten, zahlen wir eine Hafengebühr. Da große Schiffe durch den Fjord nach Stavanger fahren, bekommen wir einige dicke Pötte zu sehen.
    Da freut sich die Seglerseele.
    Weiter im Hintergrund eine Werft, in der gerade eine Bohrplattform gebaut wird. Mein Gott sind die Dinger riesig.
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  • Weiter nach Stavanger

    25–26 sep. 2024, Noorwegen ⋅ 🌬 13 °C

    Noch am Abend ermittelten wir, dass das Wikingermuseum temporär geschlossen hat.
    Da wir aber bereits vor Ort waren, fuhren wir trotzdem hin, um uns zu mindestens die Kirche, die gemäß Google immer geöffnet hat, anzuschauen.
    Die hatte dann auch geschlossen. Trotzdem unterhaltsam, da es einen historischen Wanderweg gab, der über die Gründungszeit der Gegend zur Wikingerzeit, die Nähnadel Jungfrau Marias und die Christianisierung informierte.
    Und wir entdeckten zwei versteckte, auf Reede liegende LNG Frachter in einer kleinen Bucht.
    Weiter gings über zwei Stunden nach Stavanger.
    Erstmal wieder ein Tunnelhighlight: Wir unterquerten einen Fjord in einem Tunnelsystem, das 110 m unterhalb des Meeresspiegels einen Kreisverkehr zu bieten hatte.
    Dann weiter nach Stavanger, das die Hauptstadt der Offshore-Ölförderung ist und wirklich viel zu bieten und eingefülltes Stadtsäckl hat.
    Wir ergatterten einen offiziellen Stellplatz direkt in der Stadt am Hafen mit Blick auf die Skyline des Hafenbereiches und konnten am maritimen Geschehen des Hafens teilnehmen.
    Zur Innenstadt benötigten wir zu Fuß zehn Minuten.
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  • Großes Hafenspektakel in Stavanger

    26 september 2024, Noorwegen ⋅ ☁️ 9 °C

    Bei den Frühstücksvorbereitungen kam ein großer Versorger ganz langsam an unser Pier gedriftet und auch Festmacher kamen mit einem Bus vorgefahren, um das Anlegemanöver gerade mal 20 m vor unserem Camper vorzubereiten. Das war natürlich was und musste detailliert beobachtet werden. Kaum war der Versorger fest, schob sich von hinten die Aida Prima in das für den Cruiser recht kleine Hafenbecken, wo es sich komplett drehen und ohne Schlepper ein Anlegemanöver hinlegen musste. Beim Gang ins Zentrum, um Brötchen (Rundstykke) zu besorgen, kam man direkt an der Pier der Prima vorbei. Wahnsinnsrummel. Ca. 2.000 Leute mussten in die verschiedenen Tagesaktivitäten eingepfercht und beringt werden. Für die Tour 'Mountainbike' standen ca. 300 brandneue elektrische MTBs bereit. Unzählige Busse wurden befüllt, um die Gäste zum Preikestolen, wohl das bekannteste norwegische Naturwahrzeichen, zu transportieren. Auf dem Rückweg durch die Altstadt von Stavanger konnte man das Größenverhältnis eines großen Kreuzfahrtschiffes zur Altstadt erhalten.
    Ganz zum Schluss rundete noch ein Kranschiff, das durch den Hafen fuhr und eine Fregatte, die den Hafen verließ, die Erlebnisse ab.
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  • Drei Tage abhängen

    26–30 sep. 2024, Noorwegen ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Stavanger aus fahren wir ca. 200 km in den Süden und quartieren uns für 3 Tage auf einen Campingplatz ca. 60 km vor Kristiansand ein.
    Vor uns liegen drei planlose Tage Ruhe, die wir mit einer Fahrradtour, viel Lesen und kleinen, kurzen Wanderungen verbringen.
    Suchkriterium für den CP war ein Platz direkt am Fjord mit Blick auf die untergehende Sonne.
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  • Fahrt nach Hvide Sande

    30 sep.–1 okt. 2024, Denemarken ⋅ 🌬 12 °C

    Vom Campingplatz Solstranden aus starten wir am Vormittag, um am Nachmittag rechtzeitig am Fähranleger im Kristiansand anzukommen. Nach einer stürmischen Überfahrt mit der Schnell-Fähre 'Superspeed 1' (Einige Reisende hatten Dialoge mit Neptun) fahren wir in die Nacht rein noch weiter nach Hvide Sande.
    Nach fast vier Wochen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen unter 100 km/h muss man sich an die zulässigen 130 km/h in DK erstmal wieder gewöhnen.
    Um 23:30 parken wir unseren Camper auf dem Wohnmobilstellplatz der Stadt Hvide Sande direkt hinter den Dünen neben dem Fischereihafen. Es bläst ein ordentlicher Wind.
    Am nächsten Tag kaufen wir morgens zu erst dänische Brötchen (die leckersten im Universum) und bummeln dann durch die Stadt, um u.a. die kulinarischen Delikatessen des Landes zu genießen.
    Am Nachmittag geht es weiter zum CP Børsmose nach Grærup-Strand.
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  • Dünencampingplatz Børsmose

    1–3 okt. 2024, Denemarken ⋅ 🌬 14 °C

    Nachdem die Shopping- und Bummelgelüste in Hvide Sande einigermaßen gestillt waren, geht es wieder zurück in Mutter Natur zum CP Børsmose. Toller Campingplatz auf gewaltig großem Areal in den Dünen. Es gibt vorwiegend Naturfläche und keine abgegrenzten Parzellen. Man fährt einfach auf das Gelände, stellt sich irgendwo hin und meldet sich dann an. Wir hatten einen Platz ca. 100 m vom Meer entfernt mit quasi einem eigenen Zugang über die Dünen zum Meer.

    Da die Shopping- und Bummelgelüste in Hvide Sande nur einigermaßen gestillt werden konnten, fahren wir am nächsten Tag mit dem Fahrrad durch die Græruper Heide zum Vejers Strand, um auf 100% zu kommen.

    Die Fahrt durch die Heide ist spannend. Auf der einen Seite des Fahrradweges traumhafte Landschaften mit einsam gelegenen Ferienhäusern und auf der anderen Seite traumhafte Landschaften mit Soldaten, Militärfahrzeugen und Gewehr- und Artillerielärm. Der Manöverbereich ist nicht abgesperrt bzw. gesichert. Nur ein in die Jahre gekommenes Schild weist auf mögliche Handlungen hin.
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  • Der letzte Tag an der Herkulesstatue

    4–5 okt. 2024, Duitsland ⋅ 🌙 10 °C

    Auf der Strecke von Grærup nach Süddeutschland übernachten wir auf einem Wanderparkplatz südlich von Kassel in der Nähe der Herkulesstatue, die wir am nächsten Morgen besichtigen.

    Het einde van de reis
    6 oktober 2024