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  • Day5

    Cat cat village & more

    July 12, 2019 in Vietnam ⋅ ☁️ 22 °C

    Also dafür dass der Tag so beschissen angefangen hat - hat er ziemlich gut geendet....

    Nachdem ich heute morgen komplett deprimiert erst einmal wieder ins Bett gefallen bin habe ich erfolgreich bis 12 Uhr geschlafen... Das tat ziemlich gut da die vergangen Nächte kurz und die Tage sehr lang waren...
    Um 12 hat mich aber mein schlechtes Gewissen geweckt, ganz naxh dem Motto "ich bin ja nicht zum Spaß hier".... Und dann gings erstmal an den Reiseführer und ins internet, (man will es nicht glauben aber ja die armen bergvolker im tiefsten Vietnam die wirklich nichts besitzen, aber ja genau diese besitzen WiFi) um zu recherchieren was man hier noch so alles tolles machen kann. Denn so organisiert wie ich bin habe ich trotzdem keinen Plan gehabt.
    Der Reiseführer gab so einiges her aber mama muya meine Gastgeberin wollte all diese Touren nur für teures Geld für mich machen... Das war mir zu blöd. "dann eben alleine" dachte ich mir. Und so habe ich dann 5 min später mit Rucksack und allem drum und dran mein homestay auf eigene Faust verlassen - into the jungle🌴🌳

    Eine ungefähre Route hatte ich aber wie und wo und wann dafür gab's kein Plan. Zunächst einmal musste ich mein Dorf namens "Thao Hong Deh" (das 5.dorf nach sapa) verlassen und dann den Fluss überqueren... Leichter gesagt als getan denn die brucke für die Überquerung ist sehr viel weiter nördlich als das Ende des Dorfes. Auf meinem Weg dorthin habe ich mich einfach durchegfrat und sogar eine vietnamesische tourguid gefunden an die ich mich einfach rangehängt habe.

    1.dorf: Ta van
    CA 30 min Weiter bis zum 2. Dorf: Lao chai.
    Dort wurde ich von vielen Kindern und Händlern umzingelt, angequatscht, bequatscht... Bis ich dann auch letztendlich irgendwas gekauft habe.

    Irgendwann hat sich dann einfach Mama chuh an mich gehängt. Zunächst wollte ich sie einfach nur los werden, weil das alleine laufen wirklich gut tat und angenehm war, später stellte sich aber heraus dass sie wirklich notwendig war.

    Wir kamen so zum nächsten Dorf- sehr unscheinbar mitten in den Reisfelder - namens yo linh ho. Bis dahin Noch alles easy.
    Die Wege klein und steil aber übersichtlich und absolut machbar. Auch mein 10kg schwerer Rucksack stellte kein Problem da.
    Als es aber dann zum Anstieg nach Cat cat village kam wurde es ein bisschen tricky.
    Wir sind quasi komplett im jungle gelaufen (alleine hätte ich den Weg nie gefunden) und nur auf kleinen trampelpfaden... Also ganz nach meinem Geschmack (aber mit all dem Gepäck und gedöns schon eine kleine Herausforderung)...
    Es war sehr abenteuerhaft aber ich fand es einfach nur geil 😍
    Dafür war das Ziel das Cat cat village (welches in all den Reiseführern so hoch geprisen wird) völlig überlaufen.
    Ich musste sogar Eintritt zahlen...
    Von dort gings weiter nach sapa. Für mich persönlich keine schöne Stadt da überall sehr viel Kitsch ist und alles nur auf Touristen ausgerichtet ist.
    Von hier nehme ich wieder den schlafbus der über Nacht fährt nach ha giang!
    ... Und hier sitze ich nun im Bus und habe sogar ein super nettes Mädchen kennen gelernt die auch alleine reist und auch deutsche ist. Wir werden morgen wahrscheinlich erstmal unseren Tag zusammen verbringen - also Jackpot.
    Allem in allem ein ziemlich erfolgreicher Tag 🌞😊
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