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Leben mit und ohne Wohnmobil

Wir erobern die Welt 🌍 Leggi altro
  • Maçka

    13–17 lug 2025, Turchia ⋅ ☁️ 25 °C

    In aller Ruhe haben wir den von Erich empfohlenen Campingplatz aufgesucht. Eingerahmt zwischen Bergen, umgeben von Haselnussbäumen ist er sehr schön gelegen. Hier gibt es eine sehr gute Waschmaschine und ich habe den Tag mit Waschen und Betten beziehen verbracht. Alles war durchgeschwitzt.
    Zur Belohnung haben wir uns fangfrische Forellen aus dem hauseigenen Becken gegönnt und zum Dessert Reispudding 👍
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  • Çayeli/Rize

    12 luglio 2025, Turchia ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Grenze haben wir ohne Komplikationen passiert. Hat insgesamt nur 50 Minuten gedauert. Ich musste wieder zu Fuß rüber.
    Es war
    Un…
    …kompliziert
    …heimlich groß (wie der Köln-Bonn Airport. Mit Aufzug, Rollbändern, Sicherheitscheck)
    …wahrscheinlich heiß. Klimaanlage defekt!
    …freundlich auf beiden Seiten.
    Auf dem Weg zum Ausgang habe ich 13 Duty Free Shops gezählt.
    Jetzt sind wir in der Türkei. Zuerst Geld besorgt, dann einkaufen, dann Platz gesucht.
    Stehen am Schwarzen Meer. Vor uns das Meer, hinter uns die Schnellstraße. Aber für eine Nacht wird’s wohl gehen.
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  • Batumi

    11 luglio 2025, Georgia ⋅ ⛅ 27 °C

    Batumi ist die Hauptstadt der autonomen Republik Adscharien.
    Die Stadt öffnet sich immer mehr dem Westen, was sich in einer zum Teil bizarren Architektur spiegelt. Wolkenkratzer, hochmoderne Bauten, Casinos zwischen Art Deco Häusern und sozialistischen Betonburgen.
    Eine interessante Stadt. Heute war es bewölkt aber sehr warm mit 85 bis 100 % Luftfeuchtigkeit. Sehr anstrengend 😰
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  • Abschied von Prinz Murat

    10 luglio 2025, Georgia ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir haben zwei wunderschöne Tage auf dem Anwesen verbracht. Heute ging es dann weiter Richtung Schwarzmeerküste.
    Die Platzsuche war mühsam. Wir haben einen Schattenplatz gesucht und nicht gefunden, alles war brechend voll. Im WoMo steht die Hitze.
    Sind jetzt, 18.00 Uhr, endlich fündig geworden. Eine große Wiese am Meer, leider auch kein Schatten. Alles auf Durchzug gestellt und Angst vor der Nacht haben.
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  • Château Chkadouache

    8 luglio 2025, Georgia ⋅ ☀️ 33 °C

    Zum ersten Mal haben wir georgisch gefrühstückt. War sehr lecker und sättigend. Danach sind wir nur 12 km weitergefahren. Hier gibt es auf einer Anhöhe das Schloss (ehemals Jagdschloss) des Prinzen Alain Murat. Ein sehr interessanter Gastgeber mit einer schillernden Geschichte. Ich habe das erst einmal gegoogelt, ob das alles so stimmt 😂 Aber es entspricht den Tatsachen.
    Prinz Alain ist ein Nachkomme des napoleonischen Marschalls Joachim Murat, der Caroline Bonaparte, die Schwester von Napoleon Bonaparte heiratete und später König von Neapel wurde.
    Der Sohn von Caroline war Achille Murat (1847-1895), er ehelichte 1868 in Paris die georgische Prinzessin Salome Dadiani(en.), so entstand die französich-georgische Linie. Trauzeugin war die beste Freundin von Salome, Bertha von Stuttner, sie war die erste Friendsnobelpreisträgerin.
    Alain Murat erzählte, dass er der Urenkel von Salome Dadiani ist.
    1917 mußte die Famile Georgien verlassen. Im Jahre 2014 beschloss Alain Murat, der in La Rochelle geboren wurde, auf das Château zurückkehren. Das Schloss lag in Trümmern und er renovierte es nach und nach. Seine Frau war Professorin für Historie an der Sorbonne und schrieb ein Buch über die Familengeschichte. Zur Zeit ist sie für ein paar Monate in Frankreich.
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  • Swanetien

    7 luglio 2025, Georgia ⋅ 🌙 16 °C

    Wir sind durch Swanetien bis zur Hauptstadt Mestia gefahren.
    Swanetien ist historisch-geografische Region im Großen Ksukasus. Sie zeichnet sich durch eine fast unberührte Landschaft und einzigartige Architektur aus. Es existieren noch 42 Wehrtürme, die Großfamilien zu Verteidigungszwecken dienten.
    Mestia ist sehr touristisch. Eigentlich wollten wir dort übernachten, haben uns aber entschieden, den mühsamen Rückweg anzutreten und sind wieder auf unserem gestrigen Platz gelandet.
    Die Straße war zu 40 % gut befahrbar, der Rest war anstrengend. Zum Teil weggebrochen durch Bergrutsch, Steine lagen auf der Straße, einspurige Schotterpisten, die üblichen Krater, Kühe, Hunde, Schweine, die im Weg lagen. Riskante Überholmanöver der Georgier und zeitweise Sperrung, weil die Straße aktuell weggebrochen ist. Aber Frank hat alles wieder souverän gemeistert.
    Die Landschaft war wieder atemberaubend.
    In Mestia haben wir unsere KFZ Haftpflicht verlängert. Unsere wäre noch 5 Tage gültig gewesen, aber das hätte uns so unter Zeitdruck gesetzt, das wollten wir nicht.
    Ging ganz einfach am Serviceautomaten der Bank of Georgia.
    Digital ist Georgien ganz weit vorne. Es gibt überall, wirklich überall, Automaten, wo man Kryptowährungen kaufen kann, oder ein Kryptokonto bestücken kann. Die Gewinne daraus werden nicht besteuert. Jeder nimmt das wahr. Selbst uralte Menschen, die kaum laufen können, stehen vor diesen Automaten. Unglaublich!
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  • Lia

    6 luglio 2025, Georgia ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir haben die Stadt heute früh verlassen. Dann ging es endlich wieder in die Natur. War ein tierisches Vergnügen.
    Stehen am Café Big Benny. Ganz liebevoll gestalteter Garten. Wir müssen nur auf die Schweine achten, die es trotz Gitterboden aufs Grundstück schaffen 😳Leggi altro

  • Kutaissi

    5 luglio 2025, Georgia ⋅ ☁️ 22 °C

    Ich bin zwiegespalten. Georgien ist ein Land mit Gegensätzen. Die Landschaft ist atemberaubend. Die Städte, die Dörfer, die Menschen… nicht meins.
    In jeden Beitrag über Georgien wird von der Herzlichkeit der Menschen gesprochen, ich habe sie bisher nicht erlebt. Sind in Kutaissi, der drittgrößten Stadt Georgiens. Die Vororte sehen gruselig aus. Der Sozialismus ist noch überall erkennbar. Die Innenstadt ist schön. Überall Denkmäler, Parks und Brunnen.
    Kutaisi gefällt mir besser als Tiflis. Morgen geht es weiter. Mal sehen, was kommt.
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  • Immer noch Gori

    4 luglio 2025, Georgia ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir harren aus. Das Wetter ist schlecht. Ab Übermorgen ist Besserung in Sicht.
    Gestern hatten wir den ganzen Tag kein Internet. Wusste gar nicht, was in der Welt passiert.
    Heute ist das Problem behoben. Tee und Lesen geht immer 🥴
    Die Hunde halten uns bei Laune 🥰
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  • Gori

    2–5 lug 2025, Georgia ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute morgen haben wir bei klarer Sicht den Kaukasus verlassen.
    Sind in Gori, Wetter ist nicht doll. Auch für die nächsten Tage schlechte Prognose für Georgien.
    Unterwegs sind wir am dritten wichtigen Denkmal der Georgier vorbeigekommen. Das Monument der 300 Argawier. Das waren tapfere Kämpfer, die alle gefallen sind, im Krieg gegen die Perser und Türken.
    Habe das Denkmal zuerst für einen schrottreifen Fabrikturm gehalten.
    Am Denkmal war eine Hündin mit ihren Welpen. Hätte am liebsten alle mitgenommen 😌
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  • Gudauri Panorama

    1 luglio 2025, Georgia ⋅ ⛅ 13 °C

    Am Denkmal der russisch-georgischen Freundschaft. Mitten im Kaukasus, 30 km vor Russland. Näher fahren wir aber nicht ran. Sitzen hier auf 2.300 m Höhe, sind warm angezogen und genießen die Aussicht.
    Hier ist ein totaler Touristenpunkt. Russen, Israelis, Chinesen, Japaner, Leute aus VAE, Slowenen…
    Allmählich wird es ruhiger. Wir übernachten hier und freuen uns schon auf den wolkenlosen Ausblick morgen früh 😊
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  • Tiflis

    1 luglio 2025, Georgia ⋅ ☀️ 19 °C

    Die Stadt hat sich nicht gelohnt. Habe aber viel Wolle gekauft 😊
    Die Chronik von Georgien war aber sensationell. Wird auch das Stonehenge von Georgien genannt. 16 Steinsäulen, die die Geschichte Georgiens nachstellen. Hat mich sehr beeindruckt. Ist 1985 fertiggestellt worden.Leggi altro

  • Swetizchoweli Kathedrale

    30 giugno 2025, Georgia ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Altstadt wird dominiert von der Swetizchoweli-Kathedrale („Lebenspendende Säule“). Der Legende nach half ein Engel, die Säulen der ältesten am Ort gebauten Kirche zu setzen. Als Hauptreliquie wird in ihr ein Gewand Christi („Heiliger Rock“) verehrt. Die jetzige Kirche mit Emporen und einer hohen Kuppel auf vier wuchtigen Pfeilern wurde 1010 bis 1029 erbaut. Lange Zeit hindurch war sie die Begräbnisstätte der georgischen Könige aus der Dynastie der Bagratiden.Leggi altro

  • Mzcheta

    30 giugno 2025, Georgia ⋅ ⛅ 18 °C

    Mzcheta ist ein religiöses Zentrum des Landes. Es ist eine der ältesten Städte Georgiens. Als Geburtsort und eines der lebendigsten Zentren des Christentums in Georgien wurde Mzcheta zur "Heiligen Stadt" erklärt.

    Und wie überall gibt es rund um die Kathedrale Souvenirstände. Wir haben am Fluss zu Abend gegessen. Typisch georgisch. Lecker aber zuviel.
    Danach sind wir noch einmal durch die Altstadt gebummelt. Aber um 20.00 Uhr ist Schicht im Schacht. Alles zu!
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  • Schiomghwime

    30 giugno 2025, Georgia ⋅ ☁️ 19 °C

    Das Kloster wurde der Überlieferung nach im 6. Jahrhundert von einem syrischen Mönch und Missionar namens Schio Mghvimeli gegründet. Schio soll einer der 13 legendären syrischen Mönche gewesen sein, die das christliche Klosterwesen in Georgien belebten. Zunächst lebte Schio in einer Höhle und predigte in den umliegenden Dörfern. Der Name Schiomghwime bedeutet "Höhle des Schio".
    Die Anlage strahlt eine unheimliche Ruhe aus. Sehr gut restauriert in einer sensationellen Lage abseits auf einem Berg.
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  • Kleiner Kaukasus

    28–30 giu 2025, Georgia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einer angenehm kühlen und ruhigen Nacht ging es heute Morgen los in Richtung Tiflis. Nach 11 km „Straße“ mit Schlaglöchern so groß wie Krater, wo alle nur mit Tempo 20 im Slalom fahren konnten, war ich arg genervt und dachte, dass Georgien schon verdammt viel Landschaft bieten muss, um das wettzumachen.
    Dann wurden die Straßen etwas besser und wir befanden uns im Kleinen Kaukasus.
    In einer etwas größeren Stadt haben wir uns mit Bargeld versorgt, getankt, eingekauft und dann die atemberaubende Landschaft genossen. Nach jeder Kurve kam ein „Wow“. Unbeschreiblich schön. Entlang der Kurda, Berge, Wälder…
    Bilderbuch pur.
    Haben einen kleinen Platz in einem privaten Garten gefunden. Blick auf bewaldete Berge, Ruhe und jetzt sogar ein paar Wolken.
    Ich bin versöhnt 😊
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  • Georgien

    27 giugno 2025, Georgia ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen vom Berg Ararat.
    Wir sind entlang der armenischen Grenze gefahren. Auf dem Landweg ist eine Einreise aus der Türkei nicht möglich. Aber wir konnten rübergucken.
    Hier kann man überall am Straßenrand Aprikosen kaufen. Unmengen von Aprikosen. Die sind so saftig, dass man sie nur im Ganzen in den Mund stecken kann, sonst läuft der Saft überall runter. Habe 1 Kilo für 1 Euro gekauft. Soooo lecker 🤤
    Unterwegs sind wir in eine Polizeikontrolle gekommen. Unsere Pässe wurden mitgenommen und dann passierte 15 Minuten nichts. Habe mich schon etwas unwohl gefühlt. Aber es war alles in Ordnung und wir konnten dann weiter.
    Vorbei am çıldır gölü, dem größten Süßwassersee Ostanatoliens.
    Leider konnten wir nirgendwo stehen, so dass wir kurzentschlossen sofort nach Georgien gefahren sind.
    Die Grenzkontrolle war nervig und lang. Ich musste als Beifahrer zu Fuß aus der Türkei raus und in Georgien rein. Der türkische Grenzer war sehr nett. Die georgische Grenzerin sehr unfreundlich, die Zöllnerinnen gelangweilt. Und dann musste ich auf Frank warten. Der musste alle drei Meter das WoMo durchsuchen lassen, sich zwischen endlosen LKW Schlangen einreihen und nach 1,5 Stunden kam er endlich.
    Kurz hinter der Grenze haben wir eine Grasfläche mit tollem Ausblick gefunden. Hier wird jetzt die Nacht eingeläutet. Wir sind hier zwei Stunden weiter als in Deutschland.
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  • Berg Ararat

    24–27 giu 2025, Turchia ⋅ ☀️ 23 °C

    Die heutige Fahrt war so aufregend.
    Nachdem wir gestern Abend noch lange mit unseren Nachbarn Joy und David zusammengesessen haben, sind wir heute Morgen, später als gewollt, losgefahren.
    Vorbei am Van See, der ca. 6 mal so groß ist wie der Bodensee. Es handelt sich um den größten Sodasee der Welt. Sodaseen, auch Natronseen, Zeichen sich durch einen überdurchschnittlich hohen ph-Wert sowie einen hohen Anteil von Natriumverbindungen aus. Dadurch hat das Wasser eine sehr ungewöhnliche Farbe. Wer im See badet, bekommt übrigens kurzfristig blonde Haare.
    Danach ging es weiter durch Lavalandschaften.
    Wir näherten uns der iranischen Grenze. Waren so nah, dass wir in den Iran gucken konnten. Überall Wachtürme und Militär. War ein komisches Gefühl. Und dann kam wie aus dem Nichts der Heilige Berg in Sicht. Das war ein ergreifendes Gefühl. Hier soll Noah nach der Sintflut mit der Arche gestrandet sein.
    Unser Stellplatz ist im Hof eines kleinen Hostels mit Blick auf den Ararat. Kurz nach unserer Ankunft tauchten Joy und David auch auf. Kleine Welt halt 😊
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  • Tatvan

    23 giugno 2025, Turchia ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir sind zum Van Gölü nach Tatvan gefahren.
    Völlig andere Landschaft. Goldene Hügel, die aussahen wie Sanddünen, entpuppten sich als Kornfelder. Dazwischen grüne Oasen. Dann kam Gebirge. Dazwischen Becken zur Salzgewinnung. Das Salz wurde in großen weißen Säcken verpackt und transportiert.
    Wir haben überall am Straßenrand kleine Türme gesehen. Rundherum Fenster und immer eine Klimaanlage dran. Ich habe dann ChatGPT gefragt was das ist.

    Der Turm auf dem Foto ist ein typischer militärischer oder paramilitärischer Beobachtungs- bzw. Wachturm, wie sie in einigen Regionen Anatoliens, insbesondere in Südostanatolien, häufig vorkommen. Solche Türme haben mehrere wichtige Funktionen und Bedeutungen:



    1. Sicherheits- und Überwachungsaufgabe

    Diese Türme werden zur Überwachung sensibler oder strategisch wichtiger Gebiete eingesetzt, z. B. an Grenzen, in Konfliktzonen oder in Gebieten mit erhöhtem Risiko für bewaffnete Auseinandersetzungen (z. B. mit der PKK). Sie dienen dazu, Bewegungen zu beobachten, Frühwarnsysteme zu betreiben und gegebenenfalls Sicherheitskräfte zu alarmieren.



    2. Militärische Präsenz

    Sie symbolisieren die staatliche oder militärische Präsenz in abgelegenen oder konfliktanfälligen Gebieten. Das zeigt sowohl Kontrolle als auch Abschreckung gegenüber möglichen Bedrohungen oder Aufständischen.



    3. Grenzsicherung oder Schutz von Infrastruktur

    In manchen Fällen stehen solche Türme auch in der Nähe von Grenzen, Militärbasen, Versorgungsleitungen, Hochspannungsanlagen oder wichtigen Straßen. Sie sollen diese Infrastruktur gegen Sabotage schützen.



    Auffällige Merkmale des Turms auf dem Foto:
    • Kamerasysteme und Sensoren auf dem Dach → für Überwachung.
    • Klimaanlage → dauerhafte Besetzung durch Personal.
    • Sichtfenster in mehrere Richtungen → Rundumbeobachtung.
    • Behelfszugang mit Überdachung → Schutz vor Wetter oder Angriffen beim Betreten/Verlassen.



    Hintergrund:

    In der Ost- und Südosttürkei, besonders in den Provinzen wie Şırnak, Hakkâri, Diyarbakır oder Bitlis, ist derartige Infrastruktur üblich, teils im Zusammenhang mit dem türkisch-kurdischen Konflikt. Der Staat hat in diesen Gebieten eine permanente Überwachungsstruktur etabliert, um die Sicherheit und Kontrolle zu gewährleisten.



    Jetzt bin ich schlauer. Fühle mich hier überhaupt nicht unsicher.
    Wir stehen direkt am Van See. Gerade sind unsere englischen Nachbarn von vor vier Tagen aufgetaucht. Die Welt ist klein 😊
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  • Mardin

    22 giugno 2025, Turchia ⋅ ☀️ 32 °C

    Mardin ist eine Stadt im türkischen Teil Mesopotamiens. Sie liegt in Südostanatolien und ist ca. 20 km von der syrischen Grenze und der irakischen Grenze (etwas weiter) entfernt.
    Die geschichtsträchtige, malerische Altstadt liegt auf einem Berg. Unsere türkischen Nachbarn haben uns nach einer Kaffeeeinladung angeboten uns mit dem Auto mit hoch zu nehmen. Wir Frauen wurden oben rausgelassen. Frank wollte weiter mit ihm auf Parkplatzsuche gehen. Leider war nix mit Parkplatz. Sie sind dann wieder runter zum Stellplatz und mussten dann zu Fuß hoch 🥵
    Die Altstadt hat mir sehr gut gefallen. Kurdische Trachten, kurdischer Kaffee, Süßspeisen, die Frank unbedingt kaufen musste, viele geschmückte Pferde mit kurdischen Reitern, schmale Gassen, lecker Kebab. Und alles bei 36 Grad.
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  • Nemrut Daği

    21 giugno 2025, Turchia ⋅ ☀️ 32 °C

    Um kurz vor 9.00 Uhr ging es los. Wir haben einen Fahrer an die Hand bekommen und nach ca. 20 Minuten Fahrt mit extremen Höhenmetern waren wir am Ziel.
    Der Namrut Daği ist mit 2.150 Metern einer der höchsten Berge Mesopotamiens. Er liegt nahe am Euphrat.
    Auf dem Gipfel befindet sich das Heiligtum und Grabstätte des Königs Antiochos I. Theos.
    Der Aufstieg dauerte vom Parkplatz ca. 30 Minuten und war recht anstrengend. Aber oben angekommen war alle Mühe vergessen. Das war der absolute Wahnsinn.
    Wir waren allein dort oben und haben nur gestaunt.
    Nach ca. 1,5 Stunden sind wir dann wieder zurück.
    Ich bin noch ganz geflasht.
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  • Karadut

    20 giugno 2025, Turchia ⋅ ☀️ 33 °C

    Wir stehen am Fuße des Nemrut Daği. Eine kleine Pension, die Stellplätze anbietet. Es ähnelt einer Baustelle. Auch gerade, um 21.00 Uhr, wurde noch Beton abgeladen. Alles ist im Aufbau. Die Menschen versuchen, nach dem Erdbeben vor zwei Jahren, ihre Existenzen zu sichern bzw wiederherzustellen.
    Frank hat sich lange mit einem Einheimischen unterhalten. Die Gegend ist sicher. Terrorangriffe werden nicht erwartet. Die Nähe zum Iran macht Sorgen, ist aber momentan noch nicht gravierend.
    Morgen lassen wir uns zum Namrut Dağı fahren. Die Straßen sind durch das Erdbeben in dieser Gegend nicht wirklich WoMo geeignet.
    Wir haben einfach und gut zu Abend gegessen.
    Die Menschen hier sind unglaublich freundlich.
    Und jetzt geht es ab in die Heia 😂
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  • Kahta

    18 giugno 2025, Turchia ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach Göbekli Tepe sind wir nordwärts gefahren. In Kahta haben wir einen schönen kleinen Platz gefunden.
    Die Fahrt durch Mesopotamien war landschaftlich ein Traum. Immer wieder wurden wir aber durch Esel, Ziegen und Schafe aufgehalten. Jetzt erst einmal ankommen und weitersehen.Leggi altro

  • Göbeklitepe

    18 giugno 2025, Turchia ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir haben uns allen Widernissen zum Trotz weiter in den Südosten getraut. Wir wollten unbedingt zur Ausgrabungsstätte Göbeklitepe. Die Fahrt war sicher, die Menschen sehr freundlich.
    Göbeklitepe hat die Geschichte verändert. Es ist eine kleine, eigentlich unspektakuläre Ausgrabungsstätte. Sie ist die älteste Ausgrabungsstätte der Menschheit, ca. 12.000 Jahre alt und wirft Fragen auf. Besonders beeindruckend sind die Reliefs, die die dort ansässigen Tiere zeigen.
    Es gibt verschiedene Thesen zu diesem Ort in Mesopotamien. Ich zitiere mal wieder Google:

    .Am etabliertesten ist die von Schmidt aufgestellte Hypothese, dass es sich um jungsteinzeitliche Bergheiligtümer handelt, deren Errichtung mit einem Arbeitsaufwand einherging, den zu erbringen nur ein gruppenübergreifendes Bündnis in der Lage gewesen sei. In dieser kognitions-archäologisch konzipierten Betrachtung gilt das Dasein der Monumente als Beleg der These, dass die überschaubar kleinen Jäger und Sammlergruppen des Homo sapiens bereits vor zwölftausend Jahren fähig waren, politische Organisationen zu vereinbaren.
    Auch für das Christentum hat dieser Ort Bedeutung:

    Es gibt mehrere Gründe, die archäologische Stätte Göbekli Tepe mit dem Turmbau zu Babel in Verbindung zu bringen. Das Buch Genesis berichtet, dass unsere Vorfahren, nachdem die Arche am Berg Ararat gelandet war, als Gruppe in eine Ebene zogen und dort eine Stadt errichteten. Göbekli Tepe ist die älteste bisher entdeckte nachsintflutliche Zivilisation und entspricht der Beschreibung in Genesis 11.

    War also sehr interessant!
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