• Heike Dziwisch
  • Heike Dziwisch

Indien - Rundreise Rajasthan

Heute nun geht's los und uns erwartet eine Rundreise durch den Norden Indiens mit den Höhepunkte von Rajasthan: Dehli- Mandawa - Bikaner- Jaisalmer - Jodhpur - Ranakpur - Udaipur - Pushkar - Jaipur - Fatehpur Sikri - Agra - Delhi Läs mer
  • Resans start
    5 september 2024
  • Erster Tag: Delhi

    6–7 sep. 2024, Förenade arabemiraten ⋅ 🌙 30 °C

    Nach einem Zwischenstopp in Dubai kamen wir doch ziemlich platt von der Reise mit wenig Schlaf in Delhi an. Aufwendiges Einreiseverfahren mit mehreren Fingerabdrücken und Fotos. An den Verkehr muss man sich auch gewöhnen. Dicht gedrängt und die Fußgänger quetschen sich dazwischen mit unzähligen Mopeds, Rikschas, . Die " heiligen " Kühe 🐄 liegen auf den Fußwegen. Schockierend war der viele Müll am Straßenrand. Ankunft im.Hotel " Quality Inn Gurgaon Sector 14 ". Freudig begrüßten wir unseren Sohn Niklas nach über 5 Wochen und seinen Studienfreund Lukas. Kurze Hotelbesichtigung. Auf dem Hoteldach schöne Weitsicht. Allerdings findet sich unweit von uns ein Slum. Ab 18 Uhr saßen wir gemütlich beisammen und es gab viel zu erzählen. Niklas und Lukas sind ja nun schon Indien- erfahren. Es gab ein sehr leckeres indisches Buffet. Alkohol ist allerdings Tabu. Im Eventsaal wurde der erste Geburtstag eines Kindes gefeiert. Auch nur etwas für wohlhabende Leute. Die Schere zwischen arm und reich kann nicht größer sein.Läs mer

  • Impressionen von Delhi nach Mandawa

    7–8 sep. 2024, Indien ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute morgen war frühes Aufstehen angesagt. Nach einem leckeren Frühstück im Hotel Begrüßung durch unseren Reiseführer Govind ging es in einem nagelneuen Kleinbus von Ford Richtung Mandawa ca 300 Kilometer lang. Eine Gruppe von 8 Teilnehmern - sehr entspannend. Wir fuhren an unzähligen Müllbergen vorbei und natürlich die heiligen Kühe, welche mitten auf der Straße stehen. Durchfahrt durch die Millionenstadt Rewari und Zwischenstopp in Chandini - Resort mit Kaffeepause in Raghunathpura. Dann folgte eine sehr schlaglochreiche Piste mit vielen Bodenwellen und Überschwemmungsgebieten. Ankunft in einer tollen Hotelanlage " Desert Dunes " in Mandawa. Es war sehr heiß, allerdings brachte eine " Erfrischung " im Pool nicht wirklich viel. Abfahrt um 16.30 Uhr nach Mandawa - Stadt und Stadtführung mit Govind. Sehr beeindruckende Denkmäler, Wasserbrunnen und Hotels. Viele Privatpersonen verlassen die schönen Häuser, sodass sie verfallen. Immer wieder begegnen uns die heiligen Kühe. Heute fand auch das Fest des " Elephantengottes " statt mit Gesängen der indischen Frauen. Nach einer sehr interessanten Führung kredenzte uns Govind noch im Bus einen Rum (48%) mit Cola. Den Abend ließen wir im Hotelrestaurant bei leckerem Essen ausklingen.Läs mer

  • Fahrt von Mandawa nach Bikaner

    8–9 sep. 2024, Indien ⋅ ☀️ 34 °C

    Ein erlebnisreicher Tag liegt hinter uns. Erste Station war der Rattentempel Karni - Mata -Tempel. Einer der bizarrsten Tempel Nordindiens ca 36 Kilometer von Bikaner entfernt. Bereits beim Aussteigen wurden wir von Einheimischen bedrängt für Fotos und Geld.
    Das Innere des Tempels ist der Inkarnation der Göttin Durga gewidmet. Tausende von Ratten 🐀 werden dort verehrt und gefüttert bis sie völlig platt am Boden liegen oder in den Gittern hängen. Für uns Europäer doch ein sehr befremdliches Spektakel zwischen Abscheu und Neugierde.
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  • Besichtigung Junagarh Fort

    8–9 sep. 2024, Indien ⋅ 🌙 32 °C

    Nach dem doch gewöhnungsbedürftigen Rattentempel ging es zu einem der schönsten Fords, welche Ende des 16. Jahrhundert unter Raja Singh ( 1571 - 1611 ) , der zu einem der mächtigsten Heerführer zählte. Besonders sehenswert war der Blumenkästen = Phool Mahal und der Mondpalast = Chandra Mahal. Zum Abschluss gings in ein Museum mit wunderschönen Stoffen und einem Sammelsurium aus archäologischen Zeiten. Sehr beeindruckender Tempel.Läs mer

  • Fahrtimpressionen und Pilgerfest

    8–9 sep. 2024, Indien ⋅ 🌙 30 °C

    Wie sagt man so schön " Der Weg ist das Ziel ". Unterwegs viel gesehen wie die Überschwemmungen in Fatehpur, die unzähligen Müllberge , Rikschas und zum Abschluss das Pilgerfest für den Affengott.

  • Abschied von Bikaner

    9–10 sep. 2024, Indien ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute verlassen wir um 9.30 Uhr das schöne Heritage Resort Bikaner. Trotz des Pilgerfestes zum Geburtstag des Affengottes " Hanuman " , wo alle möglichen Indier auf Rikshas, Kamelen und Mopeds unterwegs waren, konnten wir gut schlafen.
    In Bikaner besichtigten wir den Lalgarh - , Palast , welcher zwischen 1902 und 1926 vom Maharaja Ganga Singh erbaut wurde. Sehr imposantes Bauwerk. Der Palast wird in 3 Bereiche unterteilt: die Privaträume des Maharaja , ein Luxushotel und das Sri Sadul Museum.
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  • Fahrt von Bikaner nach Jaisalmer

    9–11 sep. 2024, Indien ⋅ ☀️ 35 °C

    Heute war die längste Etappe unserer Reiseroute von Bikaner nach Jaisalmer ca 330 Kilometer. Zwischenstopp in Bokren und Einkehr im das Restaurant " Pokaran Desert Resort ". Dahinter wurden früher mal Atomtests durchgeführt.
    Wir fuhren an Panzerkolonen und Militärgebieten vorbei. Immer wieder begleiten uns die Kühe auf und neben der Strasse und ab und zu sind doch verrückte Auto-, LKW- und Mopedfahrer, die wie Geisterfahrer uns entgegenkommen.
    Unser Fahrer Sanjeev hat alles im Griff und bringt uns sicher ans Ziel.
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  • Hotel Heritage Inn Jaisalmer am Abend

    9–11 sep. 2024, Indien ⋅ 🌙 34 °C

    Die Hotelanlage Heritage Inn in Jaisalmer ist am Abend besonders schön und man fühlt sich wie im " Märchen 1001 Nacht". Tolles Buffet. Am Abend noch eine Hotelbesichtigung und wir konnten Flughunde beobachten.Läs mer

  • Besichtigung des Fort von Jaisalmer

    10–12 sep. 2024, Indien ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einem üppigen Frühstücksbuffet besichtigten wir heute das Fort von Jaisalmer, wo noch ca 5000 Menschen leben. Dieses Fort liegt auf dem ca 120 m langen und 500 Meter breiten Trikuta - Felsen. Entlang einer windungsreichen von vielen Souvenirläden flankierten Zufahrt gelangt man durch das mit reich verzierten Balkonen versehene Hawa Pol auf dem großen Palastvorplatz. Es gibt drei Mauerringe , welche das Fort umlaufen. Uns begegnen von reichen Geschäftsleuten erbaute Wohn - Geschäftshäuser aus Sandstein, deren Fassade reichlich verziert ist und es entstanden wahre Kunstwerke filigraner Baukunst aus Steinmetzarbeiten. Auch Havelis genannt.Läs mer

  • Tolle Kameltour in der Wüste Thar

    10–12 sep. 2024, Indien ⋅ ☀️ 36 °C

    Zum Abschluss dieses tollen Tages gab es noch eine Kameltour in der ca 50 Minuten entfernten Wüste Thar, die sich bis nach Pakistan und Afghanistan erstreckt. Ein Erlebnis der besonderen Art. Die Wüste Thar hatte noch nie so viel Wasser.
    Auf - und Absteigen des Kamels ist schon speziell , aber wir haben es geschafft 😂
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  • Palastanlage Meherangarh Fort in Jodhpur

    11–12 sep. 2024, Indien ⋅ ⛅ 33 °C

    Nächstes Ziel unserer wirklich beeindruckenden Rundreise war Jodhpur - Heimatstadt unseres Guides Govind . Sie wird auch " Stadt des Lichts " oder " Die blaue Stadt " ( bedingt durch ihre blauen Dächer ) genannt und ist die zweitgrößte Stadt mit 2 Millionen Einwohnern in Rajasthan.
    Wir besichtigen die wunderschöne Palastanlage Meherangarh Fort
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  • " Maharani " Stoffexportladen & " Zone "

    11–12 sep. 2024, Indien ⋅ ☀️ 33 °C

    Zum Abschluss dieses beeindruckenden Tages führte uns unser Reiseführer Govind zu einem Export - Stoffladen und Pfandhaus. Der Chef namens Lokesh Jain führte uns durch sein großes Geschäft und begrüßte schon viel Prominenz wie Richard Gere, Brad Pitt , die Queen, welche sich mit seinen Stoffen einkleiden. Stammgast ist Mick Jagger von den Rolling Stones, welcher alljährlich im Oktober nach Jodhpur kommt um ein Musikfestival zu veranstalten. Dieser Stoffhändler ist in der Modebranche kein Unbekannter. Er produziert für Hermes, Louis Vouitton, Prado, Chanel. Italienische Designer schicken ihm Designs zu, welcher er dann in seinen Fabriken in der Wüste produzieren lässt. Für seine wunderschönen Stoffe benutzt er unter anderem Seide , welcher er aus Lyon bezieht, und Kashmir.

    Wir konnten nicht widerstehen und kauften wunderschöne Decken und Tücher, die erheblich günstiger sind als in Deutschland., wo auch er Geschäfte in Frankfurt und Köln hat. Diese Stoffe sind nicht mit den berühmten Markenlabel der Mode - Gurus versehen, sodass sie erschwinglich sind und keine schwindelerregende Summen kosten.
    Heute übernachten wir im Hotel " Zone " und der Abend klang mit einem tollen Buffet aus.
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  • Fahrt von Jodhpur nach Udaipur

    12–13 sep. 2024, Indien ⋅ ⛅ 30 °C

    Auf dem Weg von Jodhpur nach Udaipur hielten wir in Om Banna an. Dieser Ort ist einem 25 - jährigen Motorradfahrer gewidmet, welcher vor 30 Jahren durch einen Motorradunfall starb. Das Besondere ist, dass das Motorrad- obwohl es von der Polizei entfernt wurde- 3 mal am selbigen Ort wieder stand.
    Der Ort ist eine Art Pilgerstätte. Trotz Überschwemmungen zieht es viele Inder dorthin und es finden sich zahlreiche Händler.
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  • Besichtigung Ranakpur - Tempel

    12–14 sep. 2024, Indien ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach einem leckeren Mittagessen im sehr schönen Restaurant Kings Above besichtigen wir den Jain -Tempel von Adinath in Ranakpur, welcher sich imposant vor der Bergkulisse erhebt. Beim Betreten des Tempels mussten sich die Frauen mit einem Tuch bedecken und natürlich durfte der Tempel nicht mit Schuhen betreten werden. Die Führung fand mittels Audioguide statt.
    Der Ranakpur - Tempel wurden in 60 - jähriger Bauzeit im 15 . Jahrhundert fertiggestellt. Er ist eines der beeindruckendensten Sacralbauten Nordindiens und ein Meisterwerk der Jain - Kunst. Der Jainismus ist wenig bekannt und gehört zu den großen Religionen in Indien. Sie zeichnet sich durch das zentrale Prinzip der Gewaltlosigkeit aus . Deren oberstes Gebot ist es keinem Lebewesen Schaden zuzufügen. Insgesamt gibt es 1444 vom Sockel bis Spitze ornamentäre Marmorsäulen auf denen die 29 Dächer der Tempelhallen ruhen. Die Türschwellen mit ihren bösen Geistern abwehrenden Dämonenmasken dienen der Reinigung der Seele von negativen Eigenschaften. Faszinierend ist die überwältigende Vielfalt an detailgenau gemeißelten Skulpturen mit grazilen Tänzerinnen , Göttern, Tieren und Blumenmotiven, die reine Lebensfreude zum Ausdruck bringen.
    Eine serpentinreiche Strecke, wo man anfangs zahlreiche Affen sehen konnte, führte uns weiter Richtung Udaipur zu unserem Hotel.
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  • Ankunft in Udaipur

    12–14 sep. 2024, Indien ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach ca 2,5 Stunden Fahrt durch die Serpentinen und schlaglochreichen Straßen waren wir froh angekommen zu sein. Unser Hotel " Regenta Central " sah von außen recht unspektakulär aus, hat aber eine sehr noble und luxuriöse Ausstattung. Wir waren echt geflasht. Vor dem Abendessen, was auch sehr lecker war, noch eine Hotelbesichtigung. Oben auf dem Dach ist ein toller Pool mit herrlichem Blick über Udaipur sowie eine sehr schöne Bar, wo wir gemeinsam gemütlich mit der Reisegruppe zusammen saßen.Läs mer

  • Udaipur: Jagdish - Tempel

    13 september 2024, Indien ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute besichtigen wir diesen von Jagad Singh I. 1651 erbauten Vishnu - Tempel. Im Tempelinneren wird Vishnu in Gestalt des Jagannath , des Herrn der Welt , dargestellt. Er ist eine der göttlichsten Formen des Hinduismus. Die Inderinnen erweisen ihm mit ihren Gesängen und Tänzen ihre Ehre.
    Auch hier gibt es faszinierende Steinmetzarbeiten an den Außenwänden. Die Berührung der Elefanten soll Glück bringen.
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  • Stadtpalast von Udaipur

    13–15 sep. 2024, Indien ⋅ ☁️ 26 °C

    Auf dem heutigen Tagesprogramm stand die Besichtigung des größten Palastes Rajasthans = Stadtpalast von Udaipur an. Dank unseres deutschsprachigen Guides Nitri, welcher bereits die bekannte Fernsehköchin Sarah Wiener herumführte, hatten wir einen fantastischen Einblick in einen Palastkomplex bestehend aus 4 Hauptpalästen und vielen kleinen Zusatzgebäuden. Ein Teil des Palastes dient noch als Residenz des Maharaja und der Südflügel wurde in ein Luxushotel umgewandelt. Man betritt den Palast durch das Badi Pol, welcher zum großen Innenhof führt.
    Diese Pracht des Maharaja ist sehr beeindruckend. Nach der Historie waren es allerdings die hungernden Bauern, die zu hohen Abgaben an Steuern und Naturalien gezwungen wurden und mit ihren krummen Rücken das dekadente Leben einer verschwindend kleinen Oberschicht finanzieren mussten.
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