Auf geht's nach Hamburg🚙
May 29, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C
Die Crew vereint
May 29, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C
Letzte Vorbereitungen vor Rallye-Beginn
May 30, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C
Die erste Nacht haben wir halbwegs gut überstanden. Das Zelt ohne Innenzelt hat sich schon jetzt als Fehler erwiesen. Gefühl war es drinnen nasser als draußen und es hat nichtmals geregnet. Läuft also bei uns🚀Read more
Erste Nacht Wildcampen überstanden
May 30, 2025 in Sweden ⋅ ☁️ 14 °C
Der erste Tag war geprägt von zahlreichen Erkenntnissen – vor allem über unsere eigene Inkompetenz und mangelnde Vorbereitung😅
Unser Zelt hat kein Innenzelt und verwandelt sich geschlossen in eine Tropfsteinhöhle. Kartenmaterial? Fehlanzeige. Wir sind wahrscheinlich das einzige Team, dessen Karte hauptsächlich aus Autobahnen besteht, was praktisch ist, da wir diese ja nicht befahren dürfen. Entsprechend waren ein paar ungeplante Umwege nicht sonderlich überraschend.
Die Tageschallenge haben wir nicht geschafft. Der Wind hat das Kochen zur Geduldsprobe gemacht. Für 500g Nudeln standen wir fast 45 Minuten frustriert um den Gaskocher herum. Die Suche nach einem Zeltplatz wurde zur mehrstündigen mentalen Zerreißprobe. Erst gegen 23 Uhr konnten wir endlich unser Lager aufschlagen. Wer hätte gedacht, dass es in einem Land mit Jedermannsrecht so schwierig sein kann, einen Platz zum Übernachten zu finden?🤷♂️
Immerhin: Wir sind ziemlich schnell eingeschlafen.
Heute startete der Tag mit einem Sprung ins Meer, und die Stimmung ist wieder gut. Unsere persönliche Tageschallenge: endlich eine brauchbare Karte auftreiben😄
Darüber hinaus müssen wir 100km mit offener Surströmming-Dose (aka. schwedischer Stinketisch) fahren und ihn anschließend probieren🤢Read more
Surströmming ✅
May 31, 2025 in Sweden ⋅ ☀️ 14 °C
Da die Surströmming-Dose unter Druck stand, hat Yannik beim Öffnen direkt eine ordentliche Ladung abbekommen. Läuft bei uns…
Der Gestank war wirklich unfassbar. Ich habe selten etwas Widerlicheres gerochen. Auch geschmacklich konnte das Ganze nicht wirklich überzeugen. Bleibt wohl ein einmaliges Erlebnis für uns.
Immerhin: Die 100 km Autofahrt mit der offenen Dose haben überstanden. Ab jetzt kann’s eigentlich nur besser werden👍Read more
Übernachtung bei Harestua
May 31, 2025 in Norway ⋅ ☀️ 10 °C
Tag 2 war deutlich erfolgreicher.
Wir haben die Tageschallenge gemeistert, eine „geheime Challenge“ überstanden – inklusive Sprung über eine Schlucht, nur um 5 Minuten Fußweg zu sparen 🙄😅 – und auch die Routenchallenge erfolgreich abgeschlossen. Ziel war eine kleine Kapelle in Hamburgsund, die wir als Beweis fotografieren mussten.
Besonders gefreut haben wir uns über unseren Zeltplatz, den wir direkt am Harestuvatnet-See ergattern konnten. Dort standen wir neben anderen Teilnehmern, mit denen wir den Abend in entspannter Runde ausklingen ließen.
Gestern Abend war es dann zum ersten Mal relativ kalt, und wir waren froh, endlich im warmen Schlafsack zu liegen. Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch kommt.
Jetzt geht es erstmal zur frostigen Morgendusche in den See. Danach sind wir bestimmt wach🥶Read more
Fahrzeugtausch in Ringebu
June 1, 2025 in Norway ⋅ 🌧 8 °C
Geirangerfjord
June 1, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 9 °C
Heute war ein ziemlich langer Fahrtag. Los ging es um 8:30 und unser Zelt haben wir gegen 22:30 Uhr aufgeschlagen. Das Highlight des Tages war ohne Frage der Geirangerfjord. Auch wenn wir alle schon einmal dort waren, ist die Aussicht jedes Mal aufs Neue unglaublich spektakulär.
Ein weiteres kleines Highlight: Marco und ich haben unseren „Badespaß-mit-Eisschollen“-See aus der 2021er-Tour wiedergefunden. Diesmal war er (zum Glück) komplett zugefroren. So konnten wir gar nicht erst auf dumme Ideen kommen 🛁🥶
Nach dem Geiranger haben wir heute zum ersten Mal für einen längeren Abschnitt die falsche Route genommen. Zum Glück ist es uns nach etwa 30 Minuten aufgefallen. Dafür, dass wir nur mit Karte und ohne GPS unterwegs sind, ist das eigentlich kein schlechter Schnitt.
Durch den Umweg haben wir dann allerdings die Fähre knapp verpasst. Immerhin konnten wir die Wartezeit sinnvoll nutzen und schon mal in der Schlange mit den Kochvorbereitungen starten. Sowas habe ich bisher auch noch nicht gemacht😄
Leider hatten wir heute mit dem Wetter überhaupt kein Glück: Es hat den ganzen Tag durchgeregnet, und auch die kühlen Temperaturen machen das Sitzen im Freien alles andere als einladend. Wenigstens müssen wir uns um die Beleuchtung keine Sorgen mehr machen. Die Sonne geht nämlich inzwischen quasi nicht mehr unter.Read more
Atlanterhavsveien
June 2, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C
Nasses Zelt und kalte "Dusche"
June 3, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 5 °C
Wir haben jetzt angenehme 4 Grad – perfekt also, wenn man wie ich mit 5 Grad Tiefsttemperatur gerechnet und entsprechend gepackt hat.
Leider hat es den ganzen Tag durchgeregnet, und beim Zeltaufbau mussten wir dieses (innen) erstmal komplett vom Wasser befreien.
Zum Glück funktioniert unsere 9,99 €-Gasheizung überraschend gut, sodass wir bis Mitternacht gemütlich im Zelt Karten spielen konnten. Für die Morgendusche würde ich das Wort „gemütlich“ allerdings eher nicht verwenden. Das war mit Abstand das kälteste Bad bisher und stimmt mich wenig zuversichtlich für die kommenden Tage.
Gerade mussten wir außerdem feststellen, dass alle Fähren auf die Lofoten ausgebucht sind. Es gibt nur noch eine um 3 Uhr nachts. Tja, da hat das Chaos-Team mal wieder hervorragend geplant🤷♂️Read more
Nördlicher Polarkreis✅
June 3, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 5 °C
Was ein Fail🙄
June 3, 2025 in Norway ⋅ ☀️ 10 °C
Wir hatten gehört, dass nur die Hälfte der Fährplätze im Voraus reserviert wird und dachten uns: Wir wären doch schlaue Füchse, wenn wir uns einfach zwei Stunden vor Abfahrt der 7-Uhr-Fähre in die Schlange stellen.
Tja, diesen „raffinierten“ Plan hatten leider auch ziemlich viele andere. So reihten wir uns zwar recht weit hinten ein, standen aber immerhin noch in realistischer Position, um einen der 120 begehrten Plätze zu ergattern.
Was soll ich sagen: Wir waren ernsthaft das erste Auto, das nicht mehr mit auf die Fähre durfte. Die Stimmung? Naja, die war dann erstmal im Eimer, denn nun müssen wir um 2 Uhr nachts erneut antreten😅
Wenigstens war das Wetter auf unserer Seite: Wir konnten ein bisschen wandern, haben einen wirklich schönen Übernachtungsplatz direkt am Meer gefunden und sogar die Challenge erledigt, einem Norweger den Rasen zu mähen.
Es hätte also auch (noch) schlimmer kommen können 🤷♂️Read more
Auf den Lofoten angekommen🚀
June 4, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C
Wir sind mittlerweile auf den Lofoten angekommen. Der vermeintlich schöne Schlafplatz von gestern entpuppte sich in der Nacht dann doch als weniger idyllisch, es wurde nämlich ziemlich windig. Während Marco und ich kaum ein Auge zubekamen, hat die Person in der Mitte seelenruhig geschlafen. Hat eben seine Vorteile, wenn einem nicht alle paar Sekunden die Zeltwand ins Gesicht geschlagen wird🤷♂️
Abgesehen davon, dass wir kurz vor 2 Uhr aufstehen mussten, hat mit der Fähre alles reibungslos geklappt. Um 7 Uhr standen wir schließlich auf den Lofoten. Während ich noch ein wenig im Auto gedöst habe, sind die beiden direkt auf einen Berg mit spektakulärer Aussicht gewandert. Ich habe die Strecke dann lieber ausgeschlafen am Nachmittag mit einer anderen Gruppe nachgeholt. Ansonsten gab es heute die erste warme Dusche, und ich habe die Gelegenheit direkt fürs Wäschewaschen genutzt.
Am Abend stand dann das erste große Event der Rallye an, mit Spielen, einem Bad im Meer und Lagerfeuer. Beim Stöckchenwerfen – der bekanntlich höchsten Disziplin der Wikinger – konnte ich mit dem besten Wurf glänzen. Die Performance meiner Teamkameraden beim Tauziehen war dagegen eher ernüchternd. Vielleicht sollten manche Personen in unserem Team mal ihre Wahl der Freizeitaktivitäten überdenken😉Read more
Duschdrama & Windschutzscheibenromantik
June 6, 2025 in Norway ⋅ ⛅ 9 °C
Mit etwas Verspätung aber besser spät als nie kommt unser Post zum Vortag.
Nach einer epischen Nacht zwischen Vikinger Games, der Sauna mit Ausblick aufs Meer, Lagerfeuer und Badespaß im Meer starteten wir den Tag wie echte Outdoor-Helden:
Gemäß dem Tagesmotto „Lass mich arbeiten, arbeiten, arbeiten“ stürzten sich zwei Mitglieder unserer Expeditionsgruppe in ihre Rolle als Logistik-Gurus. Während der eine den Cowboykaffee kochte (eine Mischung aus Koffein und Abenteuerlust), wurde das Zelt ausgeräumt, der Inhalt strategisch geordnet und – mit militärischer Präzision – im Auto verstaut.
Und was tat der Dritte im Bunde? Nun... der duschte. Und zwar mit dem Enthusiasmus eines Spa-Besuchers mit Flatrate. Während andere kämpften, wie die Berserker, verwandelte unsere Duschediva das Sanitärhäuschen in die Tropenhalle eines Erlebnisbads. Man munkelt, 100 % unseres Duschmarken-Vorrats gingen in dieser einen Session flöten.
Anschließend wurden unsere beiden Arbeitsbienen nicht offiziell befördert, sondern feierlich „vernannt“.
Der Schlafsack hatte keine Chance, ordentlich auszulüften und wurde in die falsche Hülle verpackt, das Zelt war noch zu nass, der Kaffee zu kalt, die Frühstücks Eier nicht formschön genug.
Kurzum: es war ihm nichts recht.
Nach dem Frühstück ging’s los – Abenteuer voraus!
Unser Fahrer des Morgens entschied sich spontan für einen Umweg zum Strand. Navigationsanweisungen vom Navigator? Ignoriert. Schilder lesen? Fehlanzeige
Wer braucht schon einen Navigator, wenn man auch einfach dem Bauchgefühl folgen kann?
Irgendwie. Irgendwann. Irgendwo. Kamen wir an.
Für alle Geografie-Fans: Der Streckenverlauf ist als moderne Kunstinstallation auf unserer Karte dokumentiert. Nicht ganz Picasso, aber nah dran.
Tipp an alle Hobby-Rallyfahrer im Team: Vielleicht auch Zuhause Mal ab und zu nicht nur nach IT-gestützter Navigation fahren, sondern auch mal... ihr wisst schon... Schilder lesen?
Am Strand, den vermutlich schönsten Norwegens, machten wir einen ausgedehnten Spaziergang, um Körper und Geist zu entspannen .
Danach ging’s weiter auf eine Insel, die stolz einen einzigen Fußballplatz beherbergt. Dort durfte unser frisch gebackener Fußballmeister im „Ich-trete-alles-was-rund-ist“-Modus ran. Trotz aller Warnungen, dass eine Boje kein Ball ist (und locker das Gewicht eines Kleinwagens hat), wurde sie mit purer Manneskraft und technisch hochwertigem Zehenkick ins imaginäre obere Eck geschossen. Diagnose: Fuß schmerzt, aber Ehre gerettet.
Als Belohnung: Kanelsnurr. Unser neues Nationalgebäck. Gibt’s täglich hier in Norwegen
Da es dann regnete, entschieden wir uns ganz pragmatisch: Weiterfahren! Kilometer schrubben! Windschutzscheiben-Romantik!
Als Kaffee Ersatz gab es am Nachmittag ein Bad in halbzugefrorenen See. Die erfrischende Wirkung war überragend und ließ uns noch einige Stunden weiterfahren.Read more
Sommer, Sonne, Nordkap
June 6, 2025 in Norway ⋅ ☀️ 8 °C
Nach den äußerst positiven Erfahrungen vom Vortag gilt ab heute: wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht.
Nach einem ordentlichen Frühstück kann der Tag eines Truckers beginnen.
Frisch gestärkt geht’s also zügig Richtung Nordkap. Voller Motivation, mit klarem Ziel vor Augen – zumindest dachten wir das.
Nach einer gefühlten Fahrzeit von 2h stellt sich die Frage nach der heutigen Road Mission?
Ein aufgeregter Blick des Navigators ins Roadbook und auf die Straßenkarte offenbart allerdings: Wir sind schon viel zu weit gefahren.
Statt hektisch nach Lösungen zu suchen, folgen wir unserem bewährten Krisenprotokoll: Erstmal den Schuldigen finden.
Schnell ist der Navigator unter Verdacht. Der wehrt sich aber mit einem überzeugenden „Nö, nö, nö“ und betont glaubwürdig, dass es nun mal unmöglich sei, gleichzeitig das Roadbook zu lesen(zwei Seiten!), die Karte zu analysieren und dabei noch den richtigen Weg anzusagen (gibt es hier im Norden eigentlich eine zweite Straße?). Eine durchaus nachvollziehbare Argumentation, wenn man bedenkt, dass er parallel auch Facility-Manager für das Wärmemangement im Dampfhammer ist.
Die Sonne kommt raus! Und das bedeutet bei uns nur eins – rein ins Wasser! Wir entdecken einen traumhaften Steinstrand, der wie gemacht ist für einen spontanen Badestopp. Doch statt entspannt zu planschen, wird erstmal schweres Technikgerät ausgepackt.
Der ITler kämpft mit der Bedienung des Hightech-Deppenzepters, der Ingenieur versucht verzweifelt, eine brauchbare Aufnahme mit dem unbemannten Fluggerät zu erhaschen. Der dritte im Bunde ist dezent genervt über die Spielkinder und will einfach nur gemütlich seine Runde im Wasser planschen.
Alles in allem sieht das Ganze eher nach einem Dreh für eine schlecht organisierte Doku-Soap aus. Der Moment wird natürlich festgehalten – schließlich hat’s ja keiner wirklich erlebt, wenn es nicht mindestens dreimal gefilmt wurde.
Zurück im Auto geht es weiter gen Nordkapp. 100 Kilometer vorher steht ein Fahrerwechsel an. Der neue Fahrer entdeckt prompt einen Offroad-Pfad – für ihn eine Art Wellness-Anwendung fürs Auto. Die artgerechte Haltung des Dampfhammers. Doch die Mitfahrer erinnern dezent daran, dass unser Gefährt noch 4000 Kilometer durchhalten muss – und dass es nicht das erste Fahrzeug wäre, das im Gelände leichte Blessuren erlitten hat.
Einsicht? Fehlanzeige.
Am Ende siegt die Vernunft. Die Organisation einer alternativen Heimreise für die Mitfahrer wäre zu aufwändig bzw schlicht unmöglich.
Wie zur Hölle sollte man nämlich eine zusammengefaltete Luftmatratze mit den Abmessungen eines Kühlschranks in einem anderen Fahrzeug verstauen?!
Am Nordkapp angekommen, stellen wir fest dass ein Gebäude uns den Weg zur Kugel versperrt. In guter Managermarnier wird die Investitionsentscheidung für drei Eintrittskarten getroffen- trotz der fast unverschämten Preise. Wir stürmen durch das Besucherzentrum, zielstrebig zur Kugel. Das Selfie muss her! Erst beim Verlassen des Gebäudes fällt uns auf: Wir hätten auch einfach ums Gebäude herumgehen können. Klassische Management Fehlentscheidungen. Erstaunlicherweise bleibt der zu erwartende Shitstorm aus.
Nach dem Pflichtfoto soll der Abend gemütlich ausklingen. Der Plan: früh an einem Schlafplatz ankommen.
Was uns tatsächlich gelingt.
Es wird gekocht, gegessen, gelacht – dann geht’s noch auf einen kleinen Spaziergang zum zugefrorenen See. Danach spielen wir eine Runde Karten. Leicht durchgefroren, aber zufrieden krichen wir um 23 Uhr in die Schlafsäcke - bei Sonnenschein, versteht sich.Read more

TravelerDie Roadmission wurde gestern verpasst...waren schon 30 km zu weit gefahren und wollten nicht mehr umkehren🤷🏼♂️
Erste Nacht auf finnischem Boden
June 7, 2025 in Finland ⋅ ☁️ 15 °C
Umgeben von Schnee war diese Nacht die kälteste der Tour.
Schon das Einschlafen war eine kleine Herausforderung. Bis wir endlich im Schlafsack steckten, waren wir längst gut durchgefroren. Während die anderen beiden mit ihren Bundeswehr-Schlafsäcken bis -35 °C ganz gut ausgestattet waren, ging meiner lediglich bis -4. Naja, als erfahrener Outdoor-Experte kennt man ja das Zauberwort: Layering.
Was soll ich sagen: Layering, my ass...😒. Immerhin waren meine Füße scheinbar wärmer als die im Defence 4.
Was macht man nach so einer frostigen Nacht? Natürlich erst mal ein schönes "warmes" Bad – im Eisee.
Mein Vorschlag, das Auto schon mal vorzuheizen, wurde mit einem klassischen "Mimimi" abgeschmettert, ganz getreu dem Motto: Schadenfreude schlägt Eigenwohl.
Das Bad war kalt und kurz, aber für einen Moment herrschte so etwas wie Harmonie in unserer Gruppe. Vielleicht hatte Adam Smith mit seiner These, dass es dem Gemeinwohl dient, wenn jeder erstmal an sich selbst denkt, gar nicht so unrecht?🤔
Dieser harmonische Moment hielt natürlich nicht lange an, denn prompt entbrannte eine hitzige Debatte darüber, wer den Kopf beim Baden unter Wasser hatte und wer nicht (nicht unterzutauchen gilt als peinlicher Fehltritt in der Eisbadecommunity). Die Verteidigung des Angeklagten, der die anderen dummerweise überhaupt erst auf die Regel aufmerksam gemacht hatte: 20 Sekunden länger mit den Füßen im Wasser stehen und sich dabei Wasser über den Rücken kippen sei sowieso viel "krasser" als irgendein doofes Untertauchen. Tja, damit war’s dann auch wieder vorbei mit der Idylle...
Nächster Streitpunkt:
Gehen wir auf einen Campingplatz, um 30 Punkte zu ergattern, oder zelten wir lieber ungestört in der atemberaubenden finnischen Natur?
Die Entscheidung fiel auf Wildcampen.
Demokratien sind super, solange man zur Mehrheitsmeinung gehört😄.
Paradigmenwechsel zwei Stunden später:
Es soll die ganze Nacht regnen.
Wie schön wäre da eine warme Hütte mit Sauna? Irgendwie gehört das zu einem Finnland-Aufenthalt schließlich auch dazu, wurde fleißig argumentiert.
So verlockend die Vorstellung für alle war, hörte man plötzlich von der Rückbank ein schnippisches:
"Soso, eben durfte ich nicht auf den Campingplatz, weil ihr unbedingt wildcampen wolltet, und jetzt sollen ihr sogar in eine Unterkunft?🤔".
Natürlich war da jede weitere Argumentation unmöglich; zumindest nicht ohne größten Gesichtsverlust. Folglich wird draußen gezeltet, im Regen, unter einem ganzen Schwarm von Stechmücken.
Highlights des Abends waren:
– ein Streit, weil jemand seine nassen Badeschlappen nicht vor dem Zelt ausziehen wollte ("Dann krieg ich kalte Füße")
– die Beschwerde, wie man jemandem eine widerliche Mischung aus Glasfasern und Kleister (aka Sommerrollen) servieren könne
– dass die Regeln des Kartenspiels Bonanza doof seien, weil sie eher an ein Kinderspiel erinnern und nicht den strengen Regeln der freien Marktwirtschaft entsprechen.
Wenigstens in einem Punkt herrschte Einigkeit:
Der Grenzschutz, der unser Auto auf den Kopf gestellt hat, hätte ruhig ein bisschen weniger Chaos hinterlassen können.
Was denken die sich eigentlich?
Als hätten wir unser 5kg Kokain und Heroin nicht schon längst vor der Grenze aufgebraucht oder wenigstens weggeworfen🙄Read more
Eine Auszeit für Körper und Geist
June 8, 2025 in Finland ⋅ ☁️ 9 °C
Da der Pressesprecher durch die anderen Teilnehmer unter Schlafentzug gestellt und gleichzeitig zum stundenlangen Fahren geknechtet wurde, kommt diese Mitteilung mit leichter Verspätung:
Am 10. Tag hat es nahezu durchgehend geregnet, also haben wir uns auf unser Mantra der Tour konzentriert: Fahren, fahren, fahren🚙
So erreichten wir schließen ein echtes Highlight: den offiziellen Wohnort des Weihnachtsmanns. Hier konnte man sich in eine Reihe mit Xi Jinping, den Spice Girls oder Gordon Ramsay stellen und sich mit dem echten Santa Claus ablichten lassen. Man kann sich meine Begeisterung vorstellen, schließlich erfüllt man sich nicht jeden Tag so einen Kindheitstraum. Umso größer war die Enttäuschung, als meinen beiden Mitstreitern nach drei Minuten das Warten zu lang wurde und die Mission einfach abgebrochen wurde. Meine bittere Erkenntnis: Xi scheint loyalere Freunde zu haben als ich😒
Nach einer wohltuenden Mahlzeit entbrannte plötzlich unser erster richtiger Streit. Es wurde geschrien, wild gestikuliert, und kurz stand sogar im Raum, die gesamte Planung für den nächsten Tag über den Haufen zu werfen. Zum Glück konnten wir diese kleine Meinungsverschiedenheit jedoch schnell klären – Dale Carnegie wäre stolz auf uns gewesen.
An unserem Nachtlager wurden wir direkt von anderen Teams in Empfang genommen, holten unsere Challenge vom Vortag nach und legten uns zur Ruhe😴. Dummerweise musste ich zum ersten Mal auf dieser Tour nachts für kleine Trucker raus – ein großer Fehler. Denn kaum hatte ich das schützende Zelt in Unterwäsche verlassen, war ich von einem Schwarm Stechmücken umzingelt. 0/10 Empfehlung😕
Der nächste Tag startete mit einem kleinen Zwischenfall: Unsere Bremsen wurden ziemlich heiß, also hieß es erstmal Pannendienst. Gegen zwei Spiegeleier wurde das Problem begutachtet, fachmännisch behoben und wir konnten weiter in Richtung Tampere. Dort wollten wir – auf Kosten sämtlicher Tagespunkte – endlich mal durchatmen und uns eine Auszeit in einer traditionellen finnischen Sauna gönnen. Ein Spa-Tag mit Ruheraum, Klangschalen-Aufguss und anschließendem Bad im See. Das hatten wir uns nach den letzten Tagen schließlich mehr als verdient.
Erster Eindruck: etwas rustikal, aber authentisch. Es gab zwei Saunen: eine moderate und eine heiße. Da unsere Körper durch die letzten Tage ausreichend abgehärtet waren, dachten wir: Zeigen wir den Finnen mal, wie die Deutschen saunieren – Sauna-Neulinge sind wir schließlich nicht. Also ab in die Hitze🔥
Sehr schnell stellte sich das als großer Fehler heraus. Die Finnen scheinen sich für ihr Sauna-Konzept an Dantes siebtem Höllenkreis orientiert zu haben. Denn die Temperaturen erinnerten eher an einen Hochofen als an eine Wellnesshütte. Während wir sonst alles im Wettbewerb austragen, war klar: Von uns geht geht hier heute niemand ganz hoch. Während wir also versuchten, die Flammen an unseren Ohren auszuschlagen, schauten wir fassungslos auf den selbsternannten Sauna-Meister, der wie ein Berserker im 30-Sekundentakt eine Kelle nach der anderen auf den Ofen donnerte. Ich habe meine Mitfahrer selten so leiden sehen (Marcos Ohren schmerzen übrigens auch am nächsten Tag noch und leuchten in einem gesunden Tomatenrot. Wenigstens unsere Pigmentstörungen an Schultern und Rücken sind mittlerweile wieder weg😅).
Und dann: ein vierjähriges Mädchen, auf dem Schoß ihrer Mutter, auf der obersten Stufe... WTF😱
Zum Glück gab es beim anschließenden See-Bad keine Überraschungen; das war wieder unser Terrain. Und selbst die kältere Sauna mit ihren gemütlichen 100 Grad wirkte danach fast wie ein Wellnessbereich.
Ruheräume und ähnlichen Firlefanz gibt es hier natürlich nicht. Ein Sprung in den 11 Grad kalten See scheint für die Entspannung auszureichen.
Um 22 Uhr fielen wir erschöpft, aber glücklich mit folgender Erkenntnis in unser erstes echtes Bett: Die Finnen sind vieeeel zu hart für uns.Read more
Zwei Hauptstädte und ein Tipizelt
June 10, 2025 in Estonia ⋅ ☁️ 16 °C
Zum ersten Mal auf unserer Expedition haben wir uns eine richtige Unterkunft gebucht. Da wir aber nicht ganz auf die Camping Atmosphäre verzichten wollten, fiel die Wahl auf eine Unterkunft ohne Kochmöglichkeit, sodass wir in der Unterkunft auf unseren Gaskocher kochen konnten.
Auf dem Weg zum Auto wartete schon unsere erste Überraschung auf uns: ein leuchtend gelber Strafzettel flatterte stolz hinter dem Scheibenwischer. Willkommen in Finnland – dem Land, in dem 11 Minuten Parkzeitüberschreitung offenbar als Kapitalverbrechen gelten. Ergebnis: 60 Euro Strafe.
Da unser Kartenmaterial eher an frühe Höhlenmalerei erinnerte als an moderne Navigation, griffen wir zur letzten Hoffnung: der minutiös ausgearbeiteten Navigationsmatrix und dem unerschütterlichen Vertrauen in unserem Bauchgefühl. Beste Voraussetzungen für die Navigation in einer Hauptstadt. Aber siehe da: Sie brachte uns nicht nur sicher zur Fähre, sondern auch exakt an der bereits abgeschriebenen Tageschallenge vorbei. Absicht? Fehlanzeige. Das Dummenglück war einfach wieder auf unserer Seite
Vor dem Boarding wollten wir unbedingt noch das finnische Äquivalent zur heißgeliebten Kanelsnur probieren. Das herbei gesehnte Kanelsnur Erlebnis blieb leider aus. Angefangen bei dem süßen Lächeln der Kanelsnur-Fachververkäuferin bis zum Geschmackserlebnis wurden wir bitter enttäuscht.
Anschließend geht es zu unsere "Kreuzfahrt für Arme" die sich im Nachhinein als wahrer Luxusliner entpuppte. So eine nobele Fähre hatte wir bislang nicht auf unserer Reise.
In Estland angekommen, machten wir auf dem Weg zu unserem nächsten Etappenziel einen kurzen Abstecher nach Tallinn.
Das Ziel: eine entspannter Stadtrundgang. Die Realität: Unser Digitalnative führt einen epischen Kampf mit dem Münzparkautomaten. Das Ergebnis: 30 Minuten für die Altstadt müssen ausreichen.
Nächstes Ziel: Raudsilla. Dort wartete das nächste große Rallye-Treffen – ein riesiges Tipizelt, zwei Saunen und nasse Wiesen fürs Camping.
Zur Begrüßung trat eine lokale Tanzgruppe auf, deren Rhythmus, Kostüme und Energie einen aus unserer Gruppe besonders in ihren Bann zogen. Sichtlich inspiriert, stand er plötzlich auf und stürmte mit wildem Elan in die Tanzreihe.
Nach dem kulturellen Teil ging es weiter in die legendäre holzbeheizte Erdsauna eine Kombination aus Hobbit-Höhle, Schweißkammer und Spa-Oase. Und ja - mittendrin ein Pool! In der Sauna!
Sichtlich erschöpft krochen wir danach in unsere Schlafsäcke.Read more
Spielen im Sandkasten und schlaue Zitate
June 11, 2025 in Latvia ⋅ 🌧 13 °C
Für Tag 13 unserer Tour wird auch dem dritten Trucker im Bunde eine besondere Ehre zu Teil - er darf den Redakteur/"Social-Media-Beauftragten" spielen.
Nachdem in den estnischen Wäldern von Raudsilla das zweite Event der Tour "begossen" wurde, startete der Tag eines ambitonierten Truckers nicht wie gewohnt gegen 7:00 Uhr. In der Nacht wurde die Schlummerzeit, aufgrund des peniblen Schlafbedürfnis eines Teammitglieds, kurzerhand auf 8:00 Uhr verlängert.
Das Stichwort "begießen", hat dann am Morgen auch einen entscheidenden Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden bei zwei von drei Rallyeikonen. Nach dem Aufwachen konnte ein leicht bis mäßiges Wummern im Kopf verspürt werden. Während für einen im Bunde das letzte Bier schlecht war, hatte der andere unseres hardcore Sauniererduos seinen Körper wohl auf andere Weise ausgetrocknet.
Wie dem auch sei, getreu dem Motto des Truckerteams "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" (Zitat Marco Mann, alias Thomas Mann), wurden die Leidenden zu Höchstleistung geprügelt. Nebenbei bemerkt, war die zitierte Person die einzige, die halbwegs im vollbesitz ihrer Kräfte war.
So wurde auch das erste Highlight des Tages erreicht: Rummu Quarry. Ein vormaliges Gefängnis und Arbeitslager mit kleinem See in türkis-blauer Farbe innerhalb einer Kiesgrube. Als Tagesaufgabe durften wir darin baden. Auf dem Weg dahin sind alte und neue Zitate geprägt worden. "Fahr gradaus, links un rechts geht immernoch" oder "Mir sinn ned falsch, mir sin nur uff da falsch Stroß" (beide Yannik Goethe, alias Johann Wolfgang von Goethe). Der bis dahin aufmerksame Leser erkennt, es wurde wie immer stilsicher navigiert.
Ein weiterer netter Nebeneffekt einer Kiesgrube mit großem, sandigen Parkplatz, ist die Einladung für drei Kindsköpfe selbigen zur artgerechten Haltung unseres "Dampfis" zu nutzen. Das Spielen im Sandkasten hatte natürlich ein festgetackertes Grinsen der drei Mitstreiter zur Folge. Spätestens jetzt muss man das japanische Meisterwerk ins Herz geschlossen haben.
Anschließend ging es weiter zur Roadmission des Tages durch den größten lettischen Nationalpark Gauja. Zur Freude des Fahrers in der dritten Schicht, das erste Mal innerhalb der Rallye hauptsächlich über gravel roads. Ziel war die Burg/Schloss des Haupsitzes der Schwertbrüderordensburg Segewold.
Zum Ende des Tages wurde die lettische Hauptmetropole Riga angesteuert. Auch die hartgesottesten Camper, Outdoorabenteurer oder wie man sie nennen will, brauchen mal wieder ein Bettchen das dem Zivilisationsgrad unserer Zeit entspricht. So wurde nach einem gemütlichen Abendessen samt Spaziergang durch die schöne Altstadt, gemäß dem Zitat eines schwäbischen Konkurrenzteams "mir sin a bissle weich" (unbekannt) genächtigt.
Das Schlussfoto bringt Futter, für einer der beiden Teammitglieder, morgen eine Gegendarstellung zu verfassen....Copilot 1 und 2 bei der Arbeit 😉.Read more
Streckenverlauf im kubistischen Stil
June 12, 2025 in Lithuania ⋅ ☁️ 13 °C
Begonnen wurde der Tag mit einem wohltuenden Frühstück in der Rigaer Innenstadt. Dafür nahmen wir in Kauf, etwas später in den Tag zu starten. Unsere Tageschallenge bestand darin, um 14 Uhr in Marijampolė mit unseren Autos ein riesiges Peace-Zeichen zu bilden. Auch wenn unser Herz nicht gerade an dieser Aufgabe hing, gingen wir davon aus, es locker rechtzeitig dorthin zu schaffen, immerhin hatten wir gerade erst unsere Mittagspause wegoptimiert.
Dem aufmerksamen Betrachter unseres Streckenverlaufs rund um Riga wird vermutlich bereits klar sein: Unser Auto wird man auf dem Gruppenbild vergeblich suchen. Was soll ich sagen? Ist gar nicht so einfach, ohne GPS durch Städte zu navigieren…😅
Wenigstens die zweite Aufgabe haben wir mit Bravour gemeistert. Dafür mussten wir ein selbstgebautes Kreuz am Kryžių kalnas – dem Berg der Kreuze, einem christlichen Wallfahrtsort – aufstellen. Gut vorbereitet bastelten wir in letzter Sekunde ein improvisiertes Kreuz aus Panzertape und Ästen und stellten es zwischen die anderen. Hoffen wir, dass es Jesus bei den Kreuzen vor allem um die Geste geht. Andernfalls haben wir hier vermutlich keine Bonuspunkte für die Himmelspforte gesammelt – die Punkte für die Challenge sind aber in der Tasche💪
Ansonsten bestand der Tag wie gewohnt aus viel Regen und viel Fahrerei. Irgendwann am Nachmittag erreichten wir dann Polen, was unserem Navigator allerdings erst rund 30 Minuten später auffiel. Die bekannten Profis bei der Arbeit… 🤷♂️
Insbesondere Yannik hat unseren Dampfi inzwischen sehr ins Herz geschlossen und leidet sichtlich mit, wenn er nicht mit dem nötigen Respekt behandelt wird. Man kann sich also seine Begeisterung vorstellen, als das Auto plötzlich in die Luft fliegt und es um uns herum nur scheppert und kracht. Yannik schreit auf: "Die arme Hinterachse!", und auch der Fahrer schaut sichtlich entsetzt. Die Ursache war schnell gefunden: Statt der Umleitung wurde versehentlich eine Baustelle angesteuert. Böse Zungen mögen hier behaupten, der Fahrer war eher mit dem Studieren der Karte als mit dem Beobachten der Straße beschäftigt. Die Ausrede des Fahrers: "Die Baustelle war aber auch schlecht ausgeschildert". Sagen wir ich hab schon bessere gehört🤦♂️
Gegen Abend klarte es endlich auf, und wir suchten uns einen schönen Platz an einem der vielen Seen in der Masurischen Seenplatte. Leider kamen nicht viele Orte infrage, denn es war ziemlich windig. Die Bedenken uns wegen eventuell herabfallender Äste vielleicht nicht direkt unter eine Baumgruppe zu stellen wurde in gewohnter Manier mit einem "Was soll denn da passieren, die sind doch angewachsen" gekontert. Manche Dinge ändern sich eben nie🤷♂️Read more
Planungsterroristen
June 13, 2025 in Poland ⋅ ☀️ 17 °C
Die vorletzte Etappe vor dem großen finish am Hamburger Fischmarkt, hat Kolobrzeg (Kolberg) als Ziel. Ein kleines Städtchen an der Ostseeküste.
Nach einem ausgiebigen Frühstück an einem schönen See der masurischen Seenplatte, startete unsere Tag zur letzten Roadmission. Nachdem das Beweisfoto vor dem historischen Stein des Lehndorfparks der Burg Rastenburg im Kasten war, steuerten wir auf dem kürzesten Weg Richtung Kolberg. Kleinere Navigationsfehler, die sich im Laufe der Tour stehts bemüht reduzierten, wollen wir hier vernachlässigen😉.
Während noch wild über den kürzesten Weg nach Kolberg diskutiert wurde, erbarmte sich ein Teammitglied, die zwei Seiten! des Roadbooks zu Ende zu lesen. Sinnvollerweise wird diese Aufgabe ein oder zwei Tage im Voraus erledigt.
So kam es wie es kommen musste. Die polnische Sahara (bis zu 40 m hohe Wanderdünen an der Ostseeküste) als eines der vielen Tourhighlights, konnte aus zeitlichen Gründen nicht mehr angesteuert werden. Die Trägheit einer Wanderdüne, untermauert selbige der an der Tour teilnehmenden Planungsterroristen. Zur Verteidigung des Rallyeteams, ist anzumerken, dass das Roadbook absichtlich zu voll gepackt ist.
Nach der Ankunft in der Nähe von Kolberg, konnten wir in einem Restaurant unser letztes gemeinsames Abendessen genießen. Als Randnotiz: Die hübsche polnische Kellnerin, spricht besser deutsch als der Ur-Saarländer selbst.
Anschließend schlugen wir unser Nachtlager in den Dünen des wunderschönen Sandstrands auf.
Das finale finish, konnten wir schließlich gestern Nachmittag gegen 14:30 Uhr erfolgreich erreichen. Die letzte Etappe führte uns entlang der schönen Ostseeküste, an Stettin vorbei, nach Hamburg. Man kann dabei erneut feststellen, dass auch unsere Heimat wirklich schöne Ecken hat.
Abschließend soll gesagt sein, dass in unseren Reiseberichten nicht mit Eigenironie gespart wurde. Hier und da hat jedes Rallyemitglied des Teams, auf ironischem Wege seine Breitseite abbekommen. Wer den Eindruck hat, die drei Abenteurer könnten nicht miteinander, irrt sich😉. Um sich 2 1/2 Wochen drei Autositze und ein ca. 2,6x2,6 m Zelt teilen zu können, muss man sich verdammt gut leiden können. Darauf kann und sollte man Stolz sein, was aus den Schulmauern der GyW in WND entstanden ist.
In diesem Sinne es war uns/mir eine Ehre.Read more























































































































































