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Viva Italia

En 56-dags äventyr från Andreas Läs mer
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    🇮🇹 Cefalù, Italien

    Nach runter kommt…

    I går, Italien ⋅ ☀️ 31 °C

    rauf, genau. Wir hatten gestern schon mit Übersetzer die Nicht-optionen gekärt. Also nicht mit dem Fahrrad hoch 720 hm ohne Schatten, nicht mit dem Shuttle, das gibt es nicht und auch nicht mit dem Rad nach Trapani, weil bestimmt viele bekloppte Autofahrer unterwegs sind. Also reihen wir uns bei den Letztgenannten ein und stellen fest, wäre wohl doch gegangen. Ne halbe Stunde später haben wir das Seilbahnticket und sitzen drin. Ist auch nicht viel los und nach 15 Minuten sind wir oben und können direkt rein in Erice.

    Das Ticket für 16€ mit dem man fast 40€ spart, haben wir uns gespart und legen das in Kaltgetränke und Arancini an😜.

    Wir streifen durch die Stadt, gehen in die eine oder andere Kirche, zwischendurch mal Pause, aber es ist letztendlich ruhig und nicht so überlaufen, wie viele andere Hotspots. Endlich mal…

    Heiss ist es trotzdem und nach gut 3 h geht es wieder runter.

    Nur noch mal kurz anbremsen beim Lidl für Abendbrot und dann Relax auf CP, Strand und Bar…
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  • Und jetzt mal wieder runter…

    14 juli, Italien ⋅ ☀️ 30 °C

    vom Vulkan usw. auch. Einmal quer über die Insel, wir steuern Valderice an. Erstmal dauert es bis zur Autobahn und auf der dann auch. Zum Ende hin noch mal Paniktanken, obwohl die Preise gerade hoch sind. Vielen Dank an El Presidente…
    Nach dem Mittag kommen wir dann an und dort treffen dann nicht vorhandenes Italienisch auf ebenso wenig Englisch. Obwohl ein paar italienische Wörter habe ich vielleicht auch mehr drauf…

    Wir bekommen einen Stellplatz und ruhen dann aus, denn es ist heiß 🔥
    Später dann Strand und Bar, die Kaltgetränke sind lecker, insbesondere IPA vom Fass.

    Dann Abendbrot und ins Bett sinken, die Blamage von Frankreich kann ich nächsten Tag nachlesen.
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  • Montag =

    13 juli, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Schontag. Aber nicht heute, denn es ist Tourtag. Also Wecker stellen und dann alles vorbereiten. Also Frühstück, Getränke und Jacken einpacken und natürlich den Kleinkram. Um 9:00 ist das Shuttle da und bringt uns pünktlich zum Treffpunkt. Wobei pünktlich ja relativ ist. Aus 9:30 wird 10:30 und Start ist dann gegen 11 Uhr. Naja, so bekommen wir noch Schlauchschals vom Ätna und dann geht es in die Seilbahn .
    Jetzt startet die Wanderung bzw. der Aufstieg für die nächsten 1,5 h. Einige Erklärungen und Pausen später, stehen wir dann am Tagesziel. Es geht runter und nochmal hoch. Danach nur noch runter. Irgendwann sind wir an der Seilbahn und ich dann froh über die schöne Tour, Veronika hätte noch weiter können.
    Unten dann Helme und Stöcke abgeben. Hatten wir heute schon Kaltgetränke? Nö, holen wir gleich nach. Dann ist das Shuttle auch da und wir 30 min später am CP. Dann lassen wir austrudeln, kochen tut heute die Pizzeria aus der Nähe und das macht sie gut…
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  • Nu aber…

    12 juli, Italien ⋅ ☀️ 34 °C

    zurück in die Zukunft . Also erstmal alles zusammenpacken nach dem Frühstück und dann Check out. Wirklich nur 28,-€ die Nacht ohne Zusatz ohne Urlaubsgebühr oder irgendwas. Da geht der Daumen hoch…

    Jetzt nochmal abbaden, denn es geht wieder zurück Richtung Ätna. Da landen wir auch gut , CP hat geantwortet und wir checken gleich ein. Dann mal Gepäck und Kleidung für morgen und den Rest relaxen. Irgendwann entschließe ich mich noch, zum Lidl zu radeln. Nunja, teilweise gute Idee 👍.

    Es gibt noch Fotos vom Ätna, vom Müll und den Löschversuchen der Feuerwehr…
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  • Samstag oder auch

    11 juli, Italien ⋅ 🌙 25 °C

    Sonnabend, aber stimmt so auch nicht. Die Sonne ist schon morgens da und es ist gleich wieder warm. Direkt nach dem Frühstück kleiner Ausflug nach Donnalucata, eine neue Badehose muss her.

    Gewählt habe ich den kleinen Laden, in dem ein älterer Herr sitzt und ganz schön griesgrämig schaut. Ist aber nicht richtig, denn der Herr ist sehr hilfsbereit und sucht mit etliche Badebüxen raus. Eine gefällt mir und beim Bezahlen kommen wir sogar ins plaudern. Er hat jetzt einen deutschen Nachbarn, der hat sein Haus in D verlauft und ist hierher gezogen, weil er es so schön findet. Kann man verstehen…

    Dann zurück zum CP und erst mal abkühlen im Wasser. Irgendwann ist es zu warm und wir relaxen am Womo.

    Abends machen wir uns landfein und radeln zu Maurizio. Dort werden wir leider enttäuscht, es ist alles ausgebucht. Auf Empfehlung des Kellners gehen wir 50 m rüber zum Bäcker, der hat tolle Arancini. Wir nehmen die letzten 4 und lassen sie uns schmecken. Sind wir lecker, das Ambiente ist so Imbiss.

    Kaltgetränk in der Stadt hat Veronika keinen Bock mehr und so radeln wir zum CP. Den letzten Aperol am Standort gibt es in der Strandbar. Und das ist auch das einzige Foto…
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  • Freitag deutet ja…

    10 juli, Italien ⋅ ☀️ 28 °C

    auf freier Tag hin. Aber so geht es nicht weiter.

    Also mal gucken, wo es was zu gucken gibt. 12 km weiter gibt es eine ehemalige Ziegelei, die mal als Filmkulisse (Inspektor Montalbano) diente. Gut das passt soweit.

    Veronika meint, es ist schon zu warm für sie. Also geht es alleine los. Erst mal Straße und nach dem ersten Ort geht es in Richtung Strand, der aber gar keiner ist. Sondern 4 km astreiner Singletrail. Gut, das hätte Veronika jetzt auch nicht gefallen, für mich ist es gut und auch eine Belohnung. Vor dem nächsten Ort ist Schluss damit und es geht auf einem Radweg bis fast zur Ziegelei. Die ist natürlich eingezäunt und videoüberwacht. Gut dann eben ein paar Schnappschüsse und zurück. Singletrail lasse ich aus, auf der Straße geht es so eben.
    Kurze Einkehr beim Coop, es gibt noch ein paar Dinge zu besorgen. Der Rest zum CP geht schnell. Es wird Zeit für Müßiggang…🤭

    Das geht uns prima von der Hand, haben wir ja auch gut geübt. Kaltgetränke gehören natürlich dazu.
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  • Heute Mittwoch-Tag

    8 juli, Italien ⋅ ☀️ 30 °C

    Eigentlich nix, war mal wieder Gammeltag dran. Nach dem Frühstück sagt Veronika: wenn du in die Stadt fährst wegen Friseur, dann guck doch mal, ob da Bikinis 👙 gibt. Gut, dann mache ich das. Friseur hatte gleich Zeit, wir habe die Haarlänge mit Fingerzeichen ausgemacht und ne Viertelstunde später war ich wieder draußen. Ok Geschäft 1 : Bikini Check, dann Kaufhalle: Bier Check zum Schluss Geschäft 2: Bikini Check. Dann ab nach Hause, also CP. Ist schon wieder warm, also ab zum Strand 🏝️.
    Hat leider keine Palmen und unser Sonnenschirm reicht wohl bis Windstärke 1,5. Gut, dann eben pralle Sonne. Muss man(n) und Frau eben öfter ins Wasser.
    Als es genug ist oder etwas später geht es zurück und dann im Schatten etwas rumdösen.
    Dann gegen 16:30 machen wir uns fertig für die Stadtfahrt. Erstmal mal zum Geschäft 1 und dort gucken und probieren. Ich habe heute noch gelesen, das der Bikini 80 Jahre alt geworden ist und so kann dann auch mal einer Neuer her. Und so passiert es auch. Gut, dann noch Sicherheitscheck in Geschäft 2 und dann ist klar, der erste Bikini ist der Beste. Dann erst mal in eine Bar und den ersten Sprizz des Tages bestellen. Es ist nach 17:00, geht normalerweise gar nicht. Dann etwas umherfahren und noch auf die Mole.

    Danach versuchen wir Maurizio zu finden. Das gelingt auch, die Gegend sieht, sagen wir mal authentisch aus. Zum Glück ist sie es auch. Das Essen ist sehr gut, recht preiswert und der Sprizz mit 5,-€ echt italienisch verpreist. Danke dafür…
    Jetzt geht es zurück auf ebenso authentischen Straßen und wir können uns vor Sonnenuntergang noch mal im Meer abkühlen.

    Ein schöner Gammeltag…

    P.S. Das letzte Foto zeigt die italienische Regelung zu: „Schatz, bringst du mal den Müll runter“ 🫢
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  • Schwarz zu blau…

    6 juli, Italien ⋅ ☀️ 31 °C

    Ähm grau

    Also einigermaßen gut geschlafen und dann von den Hunden auf einem der Nachbargrundstücke wach geworden. Aber Temperaturen sind noch angenehm und so geht es erst mal ans Frühstück und dann an das besondere Zusammenräumen. Besonders, weil die schwarze Asche natürlich weiter runter gegangen ist. Also erst mal alles einpacken, dann alle Türen und Fenster zu und dann die Markise abklopfen und abfegen. Geht so, also rein damit, es knirscht noch etwas. Jetzt selber die Asche abwaschen und dann zum Entsorgen, wobei diesmal das Angebot im Vordergrund steht, das Auto mit dem Schlauch abspritzen zu dürfen. Sonst ja bei Todesstrafe untersagt 🤭

    So dann auf den Weg, der uns heute noch Noto führt. Keine Umwege und keine Zwischenstopps, so sind wir kurz nach 12 Uhr da. Wir sollen gleich auf den Hof fahren, er erklärt uns alles und dann fast freie Platzwahl. Der Betreiber bietet einen kostenlosen Shuttle in die Stadt an und den nutzen wir um 13:30. Ist aber iwie viel zu früh, es ist zu warm, für das Essen wird es zu zeitig. Also beim nächsten Mal drauf achten. Wir schlendern durch die Altstadt, naschen ein Eis bei Bianco Gelati (so 2+), gehen auf einen Kirchturm, dann gibt es Warm- und Kaltgetränke ( so eher 4-) und dann entschließen uns dann doch für Essen. Geht gut los und schmeckt auch lecker, bei der Rechnung gibt es Streit. Veronika hat Spaghetti Carbonara bestellt und gegessen. Auf der Rechnung stehen dann Spaghetti mit Seeigel. Nun ja, sie hätte es zu Beginn reklamieren sollen. Ihr ahnt, wer verliert…

    Dann geht es zum Treffpunkt und wir rufen wegen des Shuttle an und 10 min später geht es zurück. Duschen, baden und Kaltgetränke.

    Warum jetzt schwarz zu grau? Hinter Catania verschwindet die Lava und es fängt der Karst/Kalkstein an, bestimmend zu werden. Grau stimmt auch nicht ganz, zumindest in Noto soll er honigfarben sein (Pietra di Noto).
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  • Der schwarze Tag…

    5 juli, Italien ⋅ ☀️ 28 °C

    Morgens geht es gewohnt los, Frühstück und entsorgen, dann gleich ab auf die Piste. Ist ja nicht weit, es gibt noch einen kleinen Einkaufsstop und dann erst mal klären, ob wir Platz auf dem CP unterhalb des Ätna bekommen. Das klappt, 2 Nächte, denn morgen wollen wir ja auf den Ätna. Es gibt auch einen Shuttle Service bis zum Treffpunkt der Tour. Läuft wieder mal.

    Dann mal einrichten, Einkauf in den Kühlschrank und relaxen.

    Unterwegs hatten wir ja schon etwas braune Asche von der Ätna Eruption eingefangen. Jetzt auf dem CP wird sie schwarz und man muss sehen, das sie nicht überall in die Ecken kriecht. Der CP Mensch sagt uns noch, bloß nicht abwischen, höchstens mal mit Wasser abspülen. Gut, da müssen wir eh abwarten, bis der Ascheregen aufhört.

    Später meldet sich der Tourguide für morgen und schreibt, dass alle Gipfeltouren abgesagt sind und es nur mit dem Lift hochgeht. Dafür braucht man aber keine Tour buchen. Also GetYourGuide anschreiben und Storno probieren. Das klappt hervorragend und so müssen wir nur noch Shuttle absagen und den CP einen Tag verkürzen. Auch das ist kein Problem. Läuft auch, aber in die falsche Richtung…

    Dann machen wir ab morgen eben Alternativprogramm, aber davon lest ihr später…
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  • Bustag, weil

    4 juli, Italien ⋅ ☀️ 29 °C

    nach dem Parkplatzdesaster von gestern haben wir den Chefe von CP befragt? Natürlich mit dem Bus Terminal Naxos bis Terminal Taormina. Claro

    Klappt auch gut, man muss nur gucken, dass man einen Sitzplatz bekommt, sonst nächster Bus . Fährt aber alle viertel Stunde. Ansonsten müssen die Busfahrer hier Nerven wie Stahlseile haben. 3 Valium pro Schicht sind inclusive😜

    Als wir das sind, geht es den Rest zu Fuß, wir teilen uns den Weg mit vielen Amis und nur ein paar Chinesen. Und noch einige vom Planeten Insta-tik-tok…

    Die Straßen sind nicht nur voller Leute, sondern auch Geschäften und Lokalen. Preise teils wie Capri, aber es geht auch günstiger. So stehen wir beim Caffe Wunderbar wieder auf, trotz Heimatbezug.

    Später kehren wir ein Kaffee, Capuccino und Campari Spritz werden mit etlichen Snacks und einem Gruß aus der Küche belohnt. Geht doch…👍

    Einmal hin, einmal her und einmal in die Seitenstraße zum historischen Theater, dann haben wir genug gesehen und genießen noch ein Zitronensorbet und dann geht es auf die Rückfahrt. Wir brauchen zwar etwas, um den richtigen Bus zu finden, aber irgendwann ist ein Busfahrer gewillt uns mitzunehmen.

    Ausklingen lassen wir unterm Sonnenschirm und nach der Dusche geht es ein Restaurant weiter als gestern, dort gibt es neben Pizza auch noch Meeresfrüchte und Pasta. Passt so…

    Highlight ist für mich die kleine Bierbar auf dem Heimweg, der hat so 50 Sorten IPA. Nach 2 ist aber wirklich Schluss…

    Abends sehen wir den ersten Gruß vom Ätna 🌋
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  • Übersetzen

    3 juli, Italien ⋅ ☀️ 26 °C

    also nicht im Sinne von Sprache, sondern übersetzen nach Sizilien. Aufstehen fällt nicht schwer, da seit vor 7 Uhr lautstark jemand mit dem Presslufthammer in Scilla arbeitet. Das hallt extrem gut hoch.

    Die anderen Camper ergreifen die Flucht und wir frühstücken erst einmal. Dann den Kleinkram zusammenpacken und los geht es Richtung Hafen von Villa San Giovanni. Wir sind natürlich viel zu früh da, 3 Stunden vor der geplanten Abfahrt. Auf dem eigentlichen Ticket sehen wir dann, ist den ganzen Tag gültig bis 2 Uhr am Folgetag. Also stehen wir komplett richtig und setzen eben 2 h früher über.

    Dann raus aus Messina und ab auf die Landstraße, kurz noch tanken und weiter. Irgendwann kommen ein offenes Café und ein Parkplatz zusammen und wir machen noch ein Päuschen. Kaffee, Cappuccino und eine Portion Eis (2 Kugeln für 3,-) kosten insgesamt 6,20€.

    Jetzt schlägt Veronika vor, auf dem Weg nach Naxos können wir noch in Taormina anhalten. Ja, theoretisch schon, mit Pkw hätten wir vielleicht auch einen Parkplatz bekommen. Aber so geht es einmal hoch und auf der anderen Seite wieder runter.

    Kurze Zeit später finden wir unseren Stellplatz, ist zwar gerade Mittagspause, aber Chef kommt und sagt in einer halben Stunde ist alles bereit. Womo bleibt stehen und wir begeben uns zu Fuß zum ersten Spritz des Tages. Damit haben wir auch gleich unser Abendlokal gefunden.

    Dann zurück und einrichten, unser Platz de luxe hat sogar Sonnenschirm und Gartenmöbel. Jetzt wieder runterkommen und die nächsten Aktivitäten planen.

    Pläne sind dazu da um geändert zu werden: also in die Pizzeria um die Ecke. Auch nicht schlecht, obwohl beste Pizza auf Sizilien? Wir werden sehen… Zum Abschluss gab es einen Limoncello Eis mix, das war sehr lecker.😋

    Ach ja, fast vergessen : heute Morgen gab es schon Gewitter und etwas Regen. Die Temperatur ist auf 21 Grad gesunken, so dass die Mitarbeiter auf der Fähre schon lange Jacken trugen. Leider ist das schöne Wetter schon wieder vorbei.😎
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  • Transfertag Südwester

    2 juli, Italien ⋅ ⛅ 25 °C

    Also es geht nach Süden und Westen, denn Freitag haben wir Fährtickets von Villa San Giovanni nach Messina. Also in Position bringen, denn die Überfahrt dauert nur 20 Minuten, aber man muss mindestens 2 h vorher da sein, alles klar?!

    Naja, wir starten gemütlich mit Frühstück und dann alles zusammenpacken. Danach wird der Schweiß im Meer abgespült. Und dann geht es entsorgen und Frischwasser tanken. Aber als ich sehe, dass der Schlauch auch für die Kassettenspülung benutzt wird, fällt Teil 2 flach.🤮

    Jetzt echter Start, es geht mal wieder in die Berge und nach 700 hm sind wir wieder auf der Autobahn A2. Und die ist genauso spannend, wie die in Deutschland, also aufpassen, dass man nicht einschläft. Nach gut 200 km geht es wieder runter und über Landstraßen nach Tropea unserem Zwischenziel.

    Vorher noch einkaufen im MD, ist win Discounter wie in Deutschland, nur das sie ne Frischetheke für Käse, Wurst und Fleisch haben. Nicht schlecht…

    In Tropea geschieht dann ein Wunder, wir bekommen direkt vor der Kirche einen Parkplatz, mit Womo gar nicht übel.

    Dann mal rauf, Rundblick und rein in das alte Gemäuer. Es geht dann gleich wieder runter, weil warm isses trotzdem. Also Kalt- und Warmgetränk bestellt, diesmal auch kein Aperol. Das IPA ist lecker und nach dieser kurzen Pause starten wir zur Restetappe. Waze hat eine tolle Strecke ausgesucht, die Straße nach der Stadt hat gleich mal 25%. Aber Uno schafft auch das, es geht dann teils über schmalste Nebenstraßen und mit einem Mal stehen wir wieder vor der Autobahn. Das war es aber noch nicht, war ja klar. Die Durchfahrt durch Scilla hat es noch mal in sich, wie auch der letzte Weg zum Stellplatz hoch. Sieht etwas runtergekommen aus, aber es stehen schon Artgenossen da und so suchen wir uns den Platz mit der schönsten Aussicht. Aber seht selbst…

    Den Südwester hätten wir auch noch gebrauchen können, denn nach dem Abendbrot geht noch ein Gewitter runter. So gibt es etwas frischere Luft und ne leichte Brise dazu.
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  • Der Tag der Verlängerung

    1 juli, Italien ⋅ ☁️ 27 °C

    , aber nicht die vom Fußball. Also gemütlich aufstehen und frühstücken. Hatte ich schon geschrieben, dass es warm ist? Ist es …

    Also ab auf die Räder OKF nach Tortora Marina, erst etwas quer, später an der Strandpromenade entlang. Irgendwann haben wir genug gesehen und drehen um. Wir bleiben natürlich an einer Strandbar hängen, der erste Aperol des Tages fehlt ja noch. Es ist die Bar mit den Piratenflaggen 🏴‍☠️, aber die Preise sind normal.
    Zurück lassen wir uns mit Komoot navigieren, das klappt so mittelprächtig. Vielleicht sollten die nochmal jemanden herschicken, ist doch ganz nett hier. Am CP erst mal chillen später noch am Strand entlang, baden. So das Übliche am Faulenzertag.

    Wir entdecken noch ein Lokal und nach dem Abchecken beschließen wir, dass die Küche heute Umgebungstemperatur behält. Da geht es dann aber erst später hin.

    Gestern gab es noch einen schönen Sonnenuntergang.

    Nachtrag: zum Essen hingeradelt und nett empfangen worden. Dann hat der Kellner erst mal die Speisekarte getauscht, die von heute Nachmittag war nicht gültig. Hmm, Risotto nicht drauf, Zitronensorbet gestrichen. Da musste ich mich erst mal umorientieren. Hat alles geklappt, das Essen sehr lecker, der Service sehr gut. Hat den insgesamt guten Eindruck von Maratea noch verbessert. Wir waren übrigens die einzigen Gäste im Restaurant, am Strand war noch ein Familienfest mit 20 Leuten. Haben sie alles souverän gemeistert.
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  • Kommt Christus nicht zu uns…

    30 juni, Italien ⋅ ☀️ 28 °C

    dann fahren wir halt mit dem Fahrrad hin. Akku & Reserve am Vortag aufgeladen. So geht es nach dem Frühstück los, ist schon wieder recht warm. Erst mal neben dem Strand her, hier sieht man, wie sich der Tourismus entwickelt. Dann erster Anstieg zur Hauptstraße, als kleiner Vorgeschmack, was da noch kommt. Erst mal Ampel und dann onduliert das Gelände vor sich hin. An einer recht unscheinbaren Einfahrt geht rechts hoch und das gleich richtig. 550 hm sind hier ausgepreist und teilweise ist es sehr steil. Mit dem Levo geht es gut hoch, Veronika hat Schiebeeinlagen. Dann schieben wir beide die Räder unter einer Schranke durch und sind jetzt auf einer richtigen Straße. Ist jetzt angenehmer zu fahren und man sieht schon die Brückenkonstruktion für den finalen Anstieg. 6 Kehren weiter ist Schluss für die Autos und wir radeln den Rest auf dem Wanderweg. Zwischen Kirche und Christus gibt es ein Areal, wo wir die die Fahrräder abstellen und die folgenden Stufen erklimmen. Ist Baujahr 63 der Christus. Hat dann etwas länger gedauert, war 65 fertig. Ein paar Fotos und einmal rundherum, verbunden mit den schönen Ausblicken, geht es zurück.
    Veronika in die Kirche und ich zum Kaltgetränk. Belohnung ist auf alle Fälle verdient.

    Dann wählen wir die Option, auf gleichem Weg zurück und das ist gut, weil die andere Strecke kommt mittendrin auf Schotter aus dem Wald geschossen. Das wäre wohl nicht gut für Veronika gewesen.

    Rest schaffen wir locker und kehren auf den ersten Aperol des Tages am CP ein. Es gefällt uns so gut, das wir noch einen Tag länger bleiben.

    Dann erst mal baden und chillen…

    Vielleicht kommt noch was dazu, vielleicht auch nicht…😎

    Ach ja, gestern/heute war ja noch Fußball… hmm blöd gelaufen, aber auch für Veronikas Geheimfavoriten. D-Trikot ist im Rucksack, ich muss dann jetzt wohl auf kapverdische Inseln setzen.🇨🇻
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  • Weiter gen Süden

    29 juni, Italien ⋅ ☁️ 28 °C

    Aber gemütlich ausschlafen und frühstücken liegt natürlich davor. Zusammenpacken, Grauwasser raus, Schranke hoch und rechts abbiegen. Erstes Ziel ist Fior die Furore und zuerst geht es gemütlich rauf, runter, rechts und links. Aufwärmen sozusagen. Die Straße wird schmaler und höher, teilweise gibt es schöne Ausblicke. Dan stehen mit einmal viele Autos am Straßenrand, der Verkehr wird dichter, wir haben die 1. Stunde hinter uns und Positano vor uns. Die nächsten 2 Stunden sind dann ….
    Hochkonzentriert ist vielleicht am besten ausgedrückt.
    Der Fotostopp in Fior Di Furore fällt mangels Platz natürlich genauso flach, wie alles andere. Es geht noch durch Amalfi, den Namensgeber der Küste, irgendwann in Salerno werden die Straßen breiter, man muss nicht mehr Spiegel anklappen und genau schauen, wie weit man an irgendwelchen Kanten dran ist.

    Schönste Küste der Welt, also für mich nicht.

    Naja, wir sind eine Weile auf der Autobahn und dann geht es runter, wir sind in Kalabrien, die Straßen sind breit, es ist nicht viel los und die Städte auf den Hügeln sehen interessant aus. Ist mal was für Frühling oder Herbst, jetzt ist es zu warm.

    Also Steuern wir das finale Ziel für heute an, den Campingplatz in Maratea. Vorher noch einkaufen und dann noch ein Kaltgetränk abwarten, dann kommen wir auf den Platz. Heute mal 1. Reihe, wirklich schön. Es gibt sogar noch kleines Gewitter, die Luft wird etwas kühler. Wir genießen dann noch die Meeresfrüchte im Lokal, der Aperol kostet auch nur ein Drittel vom Capri-Preis…

    Dann Vorbereitung auf 🇩🇪 - 🇵🇾 , wir hoffen, dass es sich lohnt. Mehr davon morgen….
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  • Inseltag

    28 juni, Italien ⋅ ☀️ 28 °C

    Ist ja klar, wo es hingeht oder? Einmal Capri sehen und dann sterben oder so….
    Wir haben uns für Rundfahrt auf der Insel entschieden also 8:00 in den Shuttle Bus, dann 1 km laufen und ab auf die Fähre. Eine halbe Stunde später sind wir da, im prallen Leben. Börse ist auch noch prall, also mit dem Cabrio Taxi zur Talstation der Seilbahn zum Monte Solaro. 30€ und ein paar Herzstilltände später sind wir angekommen, die Schlange ist noch kurz und weitere 30 € investiert, sitzen wir schon im Einersessellift. Oben raus, Sicht ist leider mittelprächtig, aber nach ein paar Schnappschüssen sitzen wir in der Bar und genießen den ersten Aperol. Muss man auch, denn 17 € Aperol und 2€ Servicegebühr, da ist der Genuss groß 🤭. Gut, was zum naschen war dabei…

    Dann wieder runter und etwas rumscharwenzeln in Anacapri, da müssen wir auch mal das Zitronensorbet probieren. Ist eher am Ende der Meile und mit 8€ schon fast preiswert. Jetzt wieder zurück zum Taxistand. Wir teilen uns das Taxi und landen in Capri Stadt. Nach 10 min hat selbst Veronika vom Trubel die Nase voll und wir beschließen zum Hafen zurückzukehren. Diesmal mit der Standseilbahn, das geht gut und ist auch günstig.

    Unten angekommen ist der gleiche Trubel wie oben. Also gehen wir in ein Café und wählen zwei Kaltgetränke. Nunja immerhin 2 € günstiger als auf dem Berg. Veronika schaut sich noch etwas um, gibt aber Nix passendes, also ziehen wir weiter. Kommen so ungefähr 100m und landen in einem Lokal der kleinen Preise, zumindest für Capri. So holen wir das Abendbrot etwas vor und überbrücken die Zeit etwas.

    Veronika ist aber bedient von Hektik und Hitze und wir versuchen dann, eine Stunde früher aufs Schiff zu kommen. Klappt auch und jetzt müssen wir nur noch die Amis hinter uns 20 min aushalten und sind wieder in Sorrento. Puhh, jetzt die Stufen hoch zur Bushaltestelle und dann sind wir wieder beim CP. Und froh darüber, jetzt chillen, duschen und etwas Salat zum Abend. Reicht für heute.
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  • Wenn man an Rom vorbei fährt…

    27 juni, Italien ⋅ ☀️ 30 °C

    geht das auch bei Neapel. Jedenfalls machen wir uns beizeiten auf die Strecke. Nützt aber irgendwie nix, weil es die ganze Nacht warm blieb und wir um 8:00 mit 28 Grad starten.

    Es gibt aber nichts weiter zu tun und so sehen wir schon bald, es ist Wochenende. Alle Italiener fahren Richtung Küste. Erst mal nicht schlimm, ist ja Gegenrichtung. So geht es über Fernstraßen an den Rand von Neapel und dann durch den Rand durch. Straßen schmal, Gegenverkehr und natürlich jede Menge Roller. Warum eigentlich jede Menge? Vespa feiert doch 80 Jahre in Rom!?

    Naja, irgendwann wird es wieder richtige Straße mit falscher Richtung. Da kann man für die letzten 40 km schon mal mehr als eine Stunde brauchen. Dann am Campingplatz haben wir zum Glück vorgebucht, denn der ist wirklich voll.
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  • Zwischenstopp in…

    26 juni, Italien ⋅ ⛅ 30 °C

    Aber erstmal geht es nach dem Ritual wieder hoch. Diesmal mit dem Auto zum Santa Croce di Argentario. Da fahren wir erst mal vorbei und merken an den Sendemasten, hier gibt es Masten, aber kein Kreuz. Also 2 km zurück und siehe da, Hinweisschild kurzer Fußmarsch und Kreuz und Ausblick sind da. Jetzt aber ins Auto, wir müssen etwas einkaufen und nach Sperlonga. Einkaufen gelingt mit kurzer Wende zu Famila. Ja, sieht ähnlich aus (wie in D) und wir bekommen auch alles.

    Dann geht es heute mit Mautstraße an Rom vorbei Richtung Ziel. Maut ist auch anders als sonst. Erst zahlen, dann fahren. Nunja irgendwann geht es auf Landstraßen weiter, zwischendurch Regen und Tanken.

    Jetzt rollen wir vor Sperlonga ein und nehmen Kurs auf die Fotomotivstelle. Auf dem Rückweg noch ein Kaltgetränk und dann CP Suche. Zuerst fahren wir zu dem Platz, der uns zu Wochenanfang abgesagt hat und werden fündig. Ist aber Glück, weil gefühlt außer 10 Plätzen, nur Dauercamper da sind. Dann das übliche Strand, Abendbrot und Fußball. In der Halbzeitpause noch mal zum Strand, das Fotomotiv ist noch etwas schöner. Nach dem Abpfiff erfolgt der Versuch zu schlafen 💤
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  • Erst flach dann hoch

    25 juni, Italien ⋅ ☀️ 28 °C

    Schlafen bis kurz vor 8 Uhr , dann war der Straßenlärm etwas lauter.

    Macht aber nix, dann kommen wir rechtzeitig los auf unsere Radeltour. Erst mal gen Osten, über einen Damm erreichen wir Orbetello. Die erste Sehenswürdigkeit ist die Spanische Mühle. Kann man nicht verfehlen, steht ganz allein im Wasser. Dann geht es direkt zu Nr.2 und dann sehen wir nix, es sind keine Flamingos 🦩 da. Dann eben in die Stadt. Teilweise schieben wir, denn es gibt Radelverbot. Es gibt viele kleine Läden und Bars. An der Kirche bekommt Veronika den Besuch des Innenraums und ich die Kaffeebeschaffung aufgetragen. Innenraum ist so lala und Kaffee ist: „Willkommen im richtigen Italien“ . Für einen Cappuccino und einen Espresso bezahle ich 2,50€, ja zusammen. Dann radeln wir an der Südpromenade entlang einmal noch rum um die Stadt und es geht wieder zurück über den Damm.

    Jetzt geht es nach Porto St. Stefano und vor allem dahinter noch auf einen Aussichtsberg. Knapp 200 hm auf 2 km hört sich nicht tragisch an, zumal mit Ebike, aber zwischendurch ist die Steigung bei 18%. Dann sind wir raus aus dem Ort und quasi mitten in der Pampa. So entwickelt sich auch die Strecke, es geht noch leicht hoch auf Restbeton und dann steil auf Schotter und ausgewaschener Rinne wieder runter. Mit MTB kein Problem, Veronika schiebt lieber. Unten an der Straße dann beschließen wir, dass hier eh alles zu trocken ist und wir schon schöne Ausblicke hatten. Es geht zurück in den Hafen, ab zu den Kaltgetränken. Auf dem Weg dahin erweist sich Komoot als nicht ganz sattelfest, erst eine lange Treppe und dann ein paar Einbahnstraßen verhindern das schnelle Ankommen. Aber ein Ziel ist ein Ziel und der Aperol zur Belohnung extra lecker. Jetzt auf der Straße zurück zum CP. Etwas hektisch, ist halt italienischer Verkehr.

    Dann ist noch Baden und Wäsche machen angesagt, aber gehen wir in das nahe Lokal an der Brücke und werden nicht enttäuscht.

    Dann Ecuador- Deutschland, da werden wir schon enttäuscht, aber Veronika hat eh Niederlande als Geheimtipp.

    P.S. Der Sonnenuntergang war sehr schön und kleine Schnapszahl auf dem Bike gab es auch noch.
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  • Heute Zick-Zack Tag…

    24 juni, Italien ⋅ ☁️ 33 °C

    Also eigentlich Zick nach San Gimignano und Zack zurück zur Küste. Aber wie es so ist Zick-Zack gab es schon bei der Anfahrt zum ersten Ziel.

    Zuvor noch Abschied vom schönen und gut gelegenen CP Tripesce bei Vada. Einmal mit Alles, sogar mit duschen nach Alles verstauen. Ist schon wieder warm…😅

    Eigentlich hätte es mir klar sein müssen. 1,5 h für 72 km ist nicht schnurgeradeaus. Wir fahren an den Parkplätzen der Stadt vorbei, die sind nicht für Wohnmobile gemacht. Etwas weiter hinten bekommen wir einen Strassenrandplatz, der ist sogar gratis und bietet etwas Schatten. Dann zu Fuß leicht hoch und wir stehen vor dem Stadttor. Dann mal rein, wir sind auf alle Fälle nicht allein. Aber geht noch bald stehen wir auf dem dreieckigen Marktplatz und können einen Teil der Türme identifizieren. Heute sollen es noch 13 sein, in der Blütezeit waren es wohl 65. Also stimmt es wohl mit dem Manhattan des Mittelalters. Obwohl zu der Zeit wohl eher Zelte dort standen. Es sind jedenfalls Zeichen der Macht, einen Trumptower haben nicht entdeckt. Nach einer Stunde, Kaltgetränk und Eis ist es auch gut (Eis sehr gut) und wir wackeln zurück zum Womo.

    Dann geht es mit etwas Zick-Zack raus und später auf die kostenlose Autobahn. Siena lassen wir rechts liegen und nach zentnerweise Baustellen kommen wir vor Orbetello auf dem Zeltplatz an.

    Dort erst mal: „habt ihr eine Reservierung, angerufen oder eine Mail?“ Jo, haben wir, vor zwei Tagen und tatsächlich können sie unseren Namen finden. Es gibt eine kleine Einweisung und wir bekommen gezeigt, wo der 12 km lange Sandstrand beginnt, ist aber nicht auf unserer Ecke. Naja, kleinen Schnack mit den Nachbarn und dann ist ungefähr klar, wo wir uns morgen tummeln. Dann Badeschuhe an und ab zum Steinstrand. Tut dem Wasser ja keinen Abbruch. Apropos Wasser, das gibt es auch noch von oben. So ein Schauerchen mit etwas Blitz und Donner im Hintergrund. Dann noch etwas Fußball und ab ins Bett. Trotz der Straßennähe ist es relativ ruhig. Zack…
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  • Heute einfach Gammeltag

    23 juni, Italien ⋅ ☀️ 31 °C

    allerdings meinte Veronika, bevor das Lotterleben losgeht, kleine Ortskontrollfahrt. Wirklich klein, da der Ort gleich da ist, einen Einkaufsmarkt hat und Gelaterien/Bars und das war es. Also einmal zum Stadtstrand und wieder retour. Dann eben doch Lotterleben und zwischen durch mal zum Markt auf dem Campingplatz bzw. Einmal Rauchware holen. Das war es für den Tag.
    Ach nee, abends haben wir das Lokal auf dem CP getestet. Gutes Essen und vernünftige Preise. Daumen hoch, das gibt eine Empfehlung…
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  • Mehr ans Meer…

    22 juni, Italien ⋅ ⛅ 31 °C

    Jetzt ist erst mal genug angesehen und Badekappe muss auch nicht sein. Also alles verpacken und entsorgen und dann Richtung Livorno. In Pisa ist heute auch etwas mehr Verkehr, aber da sind wir bald raus und fahren dann ab und stehen vor einem riesigen Einkaufszentrum. Mittendrin ein Coop, da brauchen wir erst mal Zeit zum Orientieren. Irgendwie bekommen wir fast alles, schnell raus einpacken und ab ans Meer. Es geht eine Weile an der Küste entlang, die zuerst auch steil und steinig ist und dann biegen wir in Vada ab und fahren zu den 3 Fischen. So heißt der Campingplatz.

    „Ja wir haben wenige Plätze, schaut euch den mal an.“ Machen wir zu Fuß, der Platz passt und wir entern ihn dann mit Mobil. Mit Hilfe des Nachbarn bekomme ich den Strom aktiviert und schon kann das Lotter- ähm Strandleben losgehen.
    Der Tipp für den Platz kam vom Pärchen aus Güstrow, vielen Dank!

    Es passiert danach so wenig, dass sich das Schreiben nicht lohnt.🤪

    Wir besprechen die Route der nächsten Tage und ich schreibe die Campingplätze an. Völlig unerwartet meldet sich der erste gleich und dann lege ich richtig los. Der übernächste steht noch aus und bei dem danach konnten wir direkt reservieren. Läuft…

    Rechtzeitig fertig, gehen wir zum Sonnenuntergang an den Strand…
    siehe Bilder
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  • Ab aufs Rad…

    21 juni, Italien ⋅ ☀️ 34 °C

    Man könnte zwar auch an den Pool, aber dort ist Badekappenpflicht. Also lieber den Radhelm auf und vorher ne Tour nach Lucca rausgesucht. Erst mal durch die Stadt und dann auf Landstraße Richtung Nordost. Ist nicht viel los, die einzigen außergewöhnlichen Dinge sind, das es eine Via Marx und dann noch eine Via Lenin gibt. Dann geht es auf Feldwege, kurz durch einen kleinen Ort und danach nur noch auf geschotterten Radwegen bis Lucca. Wir passieren ein Stadttor und dann geht es bis zum Napoleonplatz. Dort ist Festivalgelände und die Gitter laden direkt dazu ein, dort die Fahrräder anzuschließen. Jetzt ist es auf alle Fälle Zeit für ein Kaltgetränk, Veronika bleibt bei Aperol und ich wähle Campari Sprizz.

    Frisch gestärkt drehen wir eine Runde durch die Stadt, die meisten Kirchen sind eintrittspflichtig. Ansonsten ist noch Flohmarkt und ein Anbieter stellt Messer zur Schau. Ich lasse mir Eins zeigen und der Anbieter erklärt mir, dass es ein Liebesmesser sei, was man damit alles machen kann und zu guter letzt nennt er mir den Preis. 750€ ich winke ab und weiter geht es. Bei del Piero gibt es ein Eis und auch wenn es nicht aus der besten Eisdiele der Welt ist, ganz schön lecker. Wir gehen noch in die Kirche San Michele und danach geht es wieder aufs Rad. Einmal noch die Altstadt auf den Wallanlagen umrunden und dann geht es auf gleichem Weg wieder Richtung Pisa. Zum Glück hat der eine Ort zwischendrin auch einen Trinkwasserbrunnen und so wird Austrocknen vermieden.🤣

    Dann am CP erstmal Limoncello Sprizz und jetzt runterkommen.

    Am Abend geht es noch zum Campingplatzlokal. Auch nicht schlecht und Preise sind ok.
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  • Heute wird ein schiefer Tag

    20 juni, Italien ⋅ ☀️ 31 °C

    Es startet nach dem Frühstück mit dem kompletten verpacken Möbel und Räder. Dann bezahlen, durch die schmale Gasse und aus dem Tal raus auf die Autobahn. Es geht aber erst mal nicht so weit, in Sarzana ist Zwischenstopp. Auf der 2. Runde finden wir einen Parkplatz und den Rest zu Fuß in den Montura Store. Veronika ist von der Vielfalt und den Farben so begeistert, dass sie sich nichts kauft. So kann man hier nicht rausgehen und bei mir werden es Shorts.
    Dann wieder auf die Bahn und es geht vor Pisa runter. Gegen 12:00 sind wir da und Veronika schwant Böses, denn es ist Wochenende und der CP hat auf meine Anfrage mal wieder nicht geantwortet.
    Wahrscheinlich aber nur, weil noch sehr viel frei ist. Also dann Platz suchen, einrichten und Leute aus M-V treffen. Die Beiden sind wieder auf der Rückreise und können uns zumindest des nächsten Platz empfehlen. Als die größte Hitze abklingt, gehen wir zu Fuß in die Stadt. Ist natürlich total leer das Gelände mit Dom und Turm🤭. Und na klar, auch wir machen die doofen Fotos…
    Nichts desto trotz bekommen wir eine Karte zur Turmbesteigung und im 2. Versuch werde ich auch meine Männerhandtasche los. Dann mal rauf, letztendlich ist es noch nicht kühl genug, dass kein Schweiß fließt und die Wahl des (falschen) Schuhwerks trägt auch dazu bei. Wir genießen die Aussicht und danach, dass wir ohne Unfall auch wieder runtergekommen sind. Eintritt war übrigens 20,-€ für eine halbe Stunde und ja: pro Person

    Das muss gefeiert werden und für hat Veronika die Pizzeria L‘Europeo ausgesucht. Pizza haben die auch, aber wir bekommen unser Wunschessen, es geht sogar Risotto für 1 Person. Sehr lecker übrigens auch das IPA.

    Abschluss ist dann auf dem CP und sogar Deutschland kann sich in letzter Minute durchsetzen.
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