• Romy und Alex
  • Romy und Alex

Indien 2025

Von Banaglore über Mangaluru nach Mumbai. Les mer
  • Royal Centre in Hampi

    26. oktober 2025, India ⋅ ⛅ 28 °C

    Am Nachmittag stand das Royal Centre in Hampi auf dem Programm – ein beeindruckendes Zeugnis der einst mächtigen Vijayanagar-Dynastie. Zwischen Palastruinen, Badebecken und kunstvollen Pavillons lässt sich gut erahnen, wie prächtig es hier vor Jahrhunderten gewesen sein muss. Bis auf einen kurzen Regenschauer hatten wir Glück mit dem Wetter.

    Am Abend ging’s zum Mango Tree Restaurant, wo wir ausgezeichnet vegetarisch gegessen haben – ein schöner Abschluss des ersten geschichtsträchtigen Tages.
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  • Sule Santebedi

    27. oktober 2025, India ⋅ ☁️ 29 °C

    Am Mittag ging es weiter durch Hampi – zuerst zum Shri Achyutarāya Swamy Temple. Die weitläufige Anlage liegt etwas abseits und war angenehm ruhig. Zwischen hohen Säulen, fein gearbeiteten Reliefs und verwittertem Stein lässt sich gut erahnen, wie prachtvoll der Tempel einst war. Danach besuchten wir die Sule Santebedi, den alten Marktplatz, wo früher Händler aus ganz Indien ihre Waren anboten – heute eine beeindruckende, von Palmen gesäumte Ruinenkulisse.

    Zur Stärkung legten wir im Chillout Bamboo Restaurant eine Pause ein – mit Kaffee, Nutella-Toast und Früchtepancake. Bis auf die Toilette lud das Café wirklich zum entspannen ein.

    Anschließend ging’s weiter zum Saasivekaalu Ganesha, einer monumentalen Statue des Elefantengottes, in Stein gehauen und von beeindruckender Größe. Den Abschluss bildete der Shri Lakshmi Narasimha Temple, wo eine riesige Narasimha-Statue – halb Mensch, halb Löwe – eindrucksvoll über dem Gelände thront. Wobei Alex eher eine Alien-Kröte vermutet.
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  • Vitthala Tempel & The Stone Chariot

    27. oktober 2025, India ⋅ 🌧 27 °C

    Mit dem TukTuk ging es am späteren Nachmittag noch zum Gejjala Mantapa, einem kleinen, aber kunstvoll verzierten Pavillon inmitten der Felsenlandschaft von Hampi. Danach setzten wir unseren Weg zum Vittalaraya Kola fort und liefen weiter zum Highlight des Tages – dem berühmten Stone Chariot.

    Der Stone Chariot ist eines der bekanntesten Bauwerke Hamphis und Symbol der einstigen Blütezeit des Vijayanagar-Reiches. Der aus massivem Granit gemeißelte Wagen wirkt, als könnte er jeden Moment losrollen. Feinste Steinmetzarbeiten zeigen mythologische Szenen und filigrane Ornamente. Besonders beeindruckend ist, dass die Räder ursprünglich drehbar waren – ein technisches Meisterwerk aus dem 16. Jahrhundert. Umgeben von imposanten Tempelmauern und Reliefs ist der Platz heute einer der fotogensten Orte der Region.

    Am Abend ließen wir den Tag im Happy Hampi Café ausklingen – gutes Essen, entspannte Atmosphäre und der perfekte Abschluss eines erlebnisreichen Tages.
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  • Lotus Mahal & Elephant Stables

    28. oktober 2025, India ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir sind gemütlich in den Tag gestartet und haben es langsam angehen lassen. Alex hatte auch etwas mit Halsschmerzen und mit dem scharfen Essen zu tun 😜.

    Gegen Mittag ging’s dann zum Lotus Mahal und den Elephant Stables – zwei der eindrucksvollsten Bauten im Royal Centre von Hampi. Der Lotus Mahal beeindruckt mit seiner eleganten, fast filigranen Architektur und den kunstvoll verzierten Bögen. Direkt daneben liegen die Elephant Stables – eine lange Reihe gewölbter Kuppelräume, in denen einst die königlichen Elefanten untergebracht waren. Die Anlage ist erstaunlich gut erhalten und vermittelt ein eindrucksvolles Bild davon, wie prachtvoll das Leben am Hof der Vijayanagar-Dynastie gewesen sein muss. Auch sehr spannend, in der Galerie sind alle Gottheiten aufgeführt.

    Anschließend fuhren wir mit dem TukTuk weiter zu einer kleinen „Fähre“, um den Fluss zu überqueren – eine etwas abenteuerliche, aber charmante Art, in Hampi den Fluss zu überqueren.
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  • Anjanadri Betta Peak

    28. oktober 2025, India ⋅ ☁️ 27 °C

    Nachdem der Fluss überquert war, haben wir uns für 1.900 Rupien (etwa 18 €) einen privaten TukTuk-Fahrer gegönnt. Erste Station war das Anjanadri Betta Peak – ein bekannter Pilgerort und angeblich der Geburtsort des Affengottes Hanuman. Über 500 Stufen führten uns barfuß den steilen Weg hinauf. Der Aufstieg war schweißtreibend, aber der Blick von oben über die Felsen und Reisfelder rund um Hampi war jede Anstrengung wert.

    Zwischendurch wurden wir als „weiße Attraktion“ (oder vielleicht als der Affengott 😜) mehrfach um Selfies gebeten, während sich neben uns auch viele ältere Pilger mühsam nach oben kämpften. Oben angekommen herrschte reges Treiben am kleinen Tempel, begleitet von Gebeten, Glockenklang und jeder Menge Atmosphäre.

    Zurück unten kehrten wir im Wanderlust Café ein – eine Kombination aus Mittag- und Abendessen. Danach brachte uns unser TukTuk-Fahrer zurück zur Unterkunft – ein kurzweiliger, aber spannender Tag zwischen sportlicher Herausforderung, Religion und gutem Essen.
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  • Hosapete & Nachtbus

    29. oktober 2025, India ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Tag startete mit einer kleinen organisatorischen Mission: Bargeld besorgen, um unsere Unterkunft zu bezahlen – Kreditkarten werden hier nämlich nicht überall akzeptiert. Danach fuhren wir nach Hospete, eigentlich mit dem Plan, den Huligemma Devi Tempel zu besuchen. Laut Google Maps sollte der ganz in der Nähe sein – in Wirklichkeit liegt er allerdings weit außerhalb der Stadt. Also Planänderung.

    Stattdessen ging’s weiter zum Tungabhadra Dam, einem beliebten Ausflugsziel mit tollem Blick über den riesigen Stausee. Wie so oft durften wir auch hier wieder für einige Selfies mit Einheimischen posieren.

    Da am Abend um 18 Uhr unser Nachtbus nach Mumbai abfuhr, gönnten wir uns vorher noch eine Massage und eine erfrischende Dusche – perfekt vor der langen Fahrt. Zum Abschluss gab’s noch ein entspanntes Abendessen, bevor es Richtung Abfahrtsort ging.

    Der Bus sieht einigermaßen bequem aus. Aber nach uns ist eine große Gruppe mit vielen Kindern eingestiegen 🙈. Wir werden morgen berichten, nach dem wir hier über 14h und die komplette Nacht darin verbracht haben.

    Update: Es war furchtbar 🙈! Die „Betten“ waren hart, die Leute laut, es war hell aber vor allem sind die Straßen eine Katastrophe und man spürt jede Bewegung vom Bus. Das machen wir nicht nochmal, war aber trotzdem ein Erlebnis.
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  • Angekommen im „Manhattan Indiens“

    30. oktober 2025, India ⋅ 🌬 29 °C

    … zu mindest erinnert der erste Anschein an Manhattan. Große Stadt mit vielen Wolkenkratzern, die sich entlang einer Halbinsel erstreckt.
    Nach unserer Nachtbus-Ankunft in Mumbai haben wir im Hotel erstmal eine Runde Schlaf nachgeholt, bevor es ganz langsam losging. Danach stand Essen und ein klassischer Spaziergang durch die Stadt an.

    Erster Halt: Gateway of India und das Taj Mahal Palace. Das Gateway, gebaut 1911 zur Begrüßung des britischen Königs, ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Direkt daneben das legendäre Taj-Hotel – Kolonialarchitektur, Luxus und Geschichte in einem.

    Weiter zum Mittagessen ins Mag St. zum Pizzaessen, danach sind wir durch ein paar Läden und vorbei an Ständen geschländert. Ein langer Spaziergang führte uns zum Marine Drive, der langen Uferpromenade mit Blick auf die Bucht. Wir wollten uns den Sonnenuntergang ansehen, aus dem aufgrund der Wolken nichts wurde.

    Also liefen wir zurück Richtung Hotel, stoppten bei der Western Railway Heritage Gallery, die super schön beleuchtet ist. Dann ging’s weiter zur High Court – ein beeindruckendes gotisches Gerichtsgebäude aus dem 19. Jahrhundert – und dem Rajabai Clock Tower, der stark an Big Ben erinnert und früher die Universität bei der Zeitansage unterstützte.

    Zum Abschluss landeten wir im Woodside Inn, einer Hausbrauerei mit eigenem Bier, Cocktails und etwas Pub-Feeling.
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  • Obligatorischer Haarschnitt

    30. oktober 2025, India ⋅ ☁️ 27 °C

    Unsere treuen follower wissen was zum Ende einer jeden Reise auf dem Programm steht 😉 Alex lässt sich bei einem local Barber 💈 die Haare schneiden und ggf. rasieren.
    Gestern Abend gab es dazu noch eine (angeblich) traditionelle Kopfmassage mit einer Minirüttelplatte. 🤣
    Der Barber hat einen guten Job gemacht, uns seine Geschichte erzählt und uns dann ordentlich, wie man das mit weißen Touristen macht, abkassiert.
    1.500 Rupie (ca. 14€) hat er verlangt, was wohl das 3fache des normalen Preises war.
    Aber gut, Alex hat die Haare schön, wurde rasiert und hat die Massage genossen.
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  • Slum-Tour durch Dharavi

    31. oktober 2025, India ⋅ ☁️ 29 °C

    Mit Aarti hatten wir heute eine gut zweistündige private Tour durch Dharavi. Bekannt wurde der Ort u. a. durch Slumdog Millionaire – das Bild aus dem Film passt aber nur teilweise. Dharavi ist ein eigener Mikrokosmos, eines der größten Slums Asiens und eine der dichtest besiedelten Gegenden der Welt. Über 1,2 Millionen Menschen leben hier auf nur etwa 2,5 km².

    Es ist eng, laut und voll, aber zugleich auch irgendwie organisiert. Viele kleine Betriebe arbeiten hier – von Recycling (Plaste was auch aus Europa kommt) und Lederverarbeitung über Töpferei und Textilien bis hin zu Lebensmittelproduktion. Hartes Arbeiten, lange Tage und wenig Platz, aber auch Stolz, Struktur und Arbeitergeist umgibt diesen Ort.

    Aarti lebt hier selbst und zeigte uns ihre Hood. Am Ende nahm sie uns sogar mit zu sich nach Hause: fünf Personen teilen sich rund 8 m². Wenig Raum – aber viel Zusammenhalt und Dankbarkeit sind wirklich besonders.
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  • Shree Siddhivinayak Temple

    31. oktober 2025, India ⋅ 🌧 29 °C

    Am Nachmittag waren wir im Shree Siddhivinayak Temple – einem der wichtigsten Tempel Mumbais. Schon beim Ankommen fühlte es sich eher nach Festival an als nach Tempelbesuch: lange Schlangen, laute Gebete, etwas Kommerziell, viel Gedränge und mehrere Eingänge, je nachdem, welchen Zugang man gewählt hat.

    Spannend zu beobachten: Wer mehr bezahlt, steht weniger an und kommt näher an die Statue von Ganesha heran. Trotz des Trubels herrschte eine besondere Energie – viele Pilger, viel Emotion und ein ständiges Kommen und Gehen. Ein intensiver Einblick in die religiöse Seite der Stadt, inklusive ordentlich Lärmpegel und großer Menschenmengen.
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  • Nachts in Mumbai

    31. oktober 2025, India ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir wollten nochmal raus und etwas „Westliches“ essen gehen. Also sind wir direkt nebenan in das Brewpub Effingut eingekehrt. Leckeres Essen und gutes Biere, was will ein Männerherz mehr 🤪.
    Romy wollte nochmal Lichter sehen, also schlenderten wir zum Gate of India. Wir waren zum richtigen Zeit am richtigen Ort: Angesichts der 75 Jahr Feier wird scheinbar abends immer die indische Geschichte mit Beamern an das Gate projiziert und natürlich musikalisch sowie sprachlich unterlegt. Wir verstanden nichts, konnten aber anhand der Bilder den Kontext herleiten. 😅
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  • Schlendertag

    1. november 2025, India ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Tag sollte ein klassischer Schlendertag werden. Erst ging’s zum ehemaligen Mumbai Urban Art Festival Project im alten Fischerhafen. Street-Art, Installationen und Hafengeruch – spannende Mischung aus Kunst und Alltag. Das Festival war 2023, das was noch zu sehen ist, sieht teilweise älter aus und zeigt, dass die Witterung ihren Tribut fordert.

    Danach bummelten wir den Colaba Causeway entlang sowie über den Colaba Market und landeten im Taj Mahal Palace. Dem Hotel hier in Mumbai, in dem schon die Königsfamilie von England, Barak Obama, John Lennon oder Anna Wintour abstiegen. Wir waren gewillt in der Seaview Lounge ein Getränk zu uns zu nehmen, durften aber nicht, weil Alex Shorts trug.
    Also ging es weiter zum Phoenix Palladium – ein großes, modernes Einkaufszentrum und die perfekte Abwechslung zum Trubel draußen.

    Zum Abschluss liefen wir zum Four Season Hotel, um in der Rooftop Bar AER einen Cocktail zum Sonnenuntergang zu genießen. Der Sonnenuntergang bleib uns verwehrt aber der Blick über die Stadt mit den Cocktails sowie einem indischen Abendessen im Delhi Darbar Darbar bildeten einen entspannter Abschluss nach einem Tag voller Eindrücke und viel Herumlaufen.
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  • Mani Bhavan Gandhi Sangrahalaya

    2. november 2025, India ⋅ ⛅ 27 °C

    Zunächst ging es ins Mani Bhavan Gandhi Sangrahalaya – ein schlichtes, aber geschichtsträchtiges Haus, in dem Gandhi über viele Jahre lebte und wichtige Etappen der Unabhängigkeitsbewegung vorbereitete. Von hier wurde u. a. die Idee des zivilen Ungehorsams vorangetrieben und die Swadeshi-Bewegung gestärkt, also der Aufruf, britische Waren zu boykottieren und auf lokale Produkte zu setzen.

    Das Museum zeigt Fotos, Dokumente, seine Bibliothek sowie kleine Dioramen, die zentrale Ereignisse seines Lebens nachstellen. Besonders beeindruckend war der schlichte Raum im Obergeschoss, in dem Gandhi arbeitete und schlief – ein Spinnrad, eine Matte, wenige persönliche Gegenstände. Dazu sind mit Figuren verschiedene Lebensstationen visualisiert. Ein stiller Ort, der die Prinzipien von Einfachheit und Selbstdisziplin sehr greifbar macht und einen starken Kontrast zum lauten Mumbai draußen bildet.
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  • Letzter Tag in Mumbai

    2. november 2025, India ⋅ ☁️ 26 °C

    Am Nachmittag sind wir noch ein wenig durch Läden, Märkte und Cafés geschlendert. Zuerst zum Crawford Market, wo Obst, Gewürze, Süßigkeiten und Haushaltswaren dicht nebeneinander liegen. Danach gab’s einen Stopp bei Cococart & CocoCafe – Jiji House für etwas Süßes und Kaffee, bevor wir weiter zum Fabindia Experience Center und anschließend zu Westside gezogen sind. Es regnete dabei immer wieder mal z.T. auch sehr heftig.

    Zum Abschluss kehrten wir erneut im Pub Effingut ein. Allerdings eher symbolisch, denn heute ist, zu mindest in Mumbai, Dry Day. Bedeutet: Alkoholverkauf verboten, egal ob Laden oder Bar.

    Da wir damit dann den Rest des Tages totgeschlagen haben, holten wir unser Gepäck im Hotel ab und nahmen ein Uber zum Flughafen. In der Lounge gibt es erstmal Abendessen und ein paar Getränke, hier dann auch wieder Alkoholisches. Wir nutzen auch die Duschmöglichkeit, bevor dann pünktlich um 1:15 Uhr der Flieger starten soll.
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  • Zu Hause & Fazit

    3. november 2025, Tyskland ⋅ ☁️ 9 °C

    Home Sweet Home, wir sind wieder zu Hause im kalten Deutschland angekommen.

    Der Flug und der Umstieg in Zürich waren sehr entspannt. Durch die Business Class konnten wir sogar ganz gut schlafen, auch wenn nicht so viel Zeit war. Das Essen war ok und der Service super.

    Zeit für ein kleines Fazit:
    Indien ist absolut eine Reise wert. Vor allem ist es wert die Vorurteile, die wir auch hatten, zu hinterfragen.

    Die hygienischen Bedingungen und dabei vor allem der Müll wie auch Toiletten sind problematisch. Es gibt ganz schlimme Ecken. Es gibt unglaublich viele Menschen, die kein Umweltbewusstsein haben, wohl weil sie auch einfach andere Probleme haben. Der Verkehr tut sein Übriges dazu.

    Etwa 140 Mio. Menschen leben in Indien in Armut. Also haben wir gedacht, das Obdachlosigkeit ein großes Thema wird. Dort wo wir waren, ist uns das aber nicht so negativ aufgefallen. Natürlich gab es Obdachlose und Bettler, aber nicht sehr viel anders als im Rest der Welt.

    Zu dem besten Thema: Das Essen ist eine andere Welt, spannend und lecker.
    Eine unglaubliche Gewürzfülle und wir haben wirklich immer gut gegessen.
    Die Menschen sind sehr hilfsbereit und nett, total aufgeschlossen und freuen sich über Besucher aus Übersee. So viele Selfies wie in Indien mussten wir noch nie machen.
    Aber es gab auch Situationen, in denen wir uns verarscht vorkamen und nicht immer wussten wer uns gerade aufrichtig gegenüber tritt oder nur nett ist, weil wir die weiße cash cow sind.

    Indien kann super günstig aber auch teuer sein. Eine Hauptspeise in einem „Mittelklasse Restaurant“ kostet zwischen 2€ und 5€. Wir waren aber auch in Bars und Restaurants, die westlicher waren und damit fast Preise wie in Deutschland aufrufen - vorallem in touristischen Gegenden.

    Der Verkehr ist eine Sache für sich und übersteigt vielleicht sogar den erlebten in Uganda. Unser beliebtes Fortbewegungsmittel war die Auto-Rikscha (TukTuk). Eine 20min TukTuk-Fahrt kostet zw. 0,5€ und 3€ je nach dem wo und mit wem man fährt. Mumbai ist da eine Ausnahme und deutlich teurer. Eine Zugfahrt kostet in der günstigsten Klasse ab 3€ bei 200km Distanz. Im Schlafwagenabteil haben wir 25€ für eine 7-Stunden Zugfahrt gezahlt. Man kann also sehr günstig reisen, wenn man kompromissbereit ist.

    Was wirklich nach einer Weile nervt, ist das Gehuppe im Straßenverkehr. Eigentlich ein Dauerzustand und der Verkehr ist einfach krank. Es wird aber nicht gehupt, um die anderen zu nerven sondern auf einen Aufmerksam zu machen. Bis auf in Mumbai sind dabei alle freundlich im Straßenverkehr. Erstmal wird heftig gehupt und dann angelächelt.

    In einigen Regionen können TukTuks und Taxis mit Uber gerufen werden, das ist richtig gut. Aber wir mussten immer Bar bezahlen, da wir die in Indien übliche Bezahl-App nicht hatten und Wechselgeld hatten unserer Fahrer angeblich öfter nicht.

    Die Buchung von Zügen und Bussen war richtig nervig. Erstmal schwer zu finden, dann ewige Fahrzeiten, sehr oft nur Nachtzüge /-busse, manchmal Wartelisten und fast immer brauchte man eine indische Telefonnummer oder Konto. Am Ende hatte ich 5 Apps und sehr viele Konten. Da machen es einem die Deutsche Bahn und FlixBus sehr viel leichter. Das hat uns etwas überrascht.

    Was uns sehr positiv aufgefallen ist, ist der Umgang mit den verschiedenen Religionen. Es herrscht eine sehr große Toleranz. Selbst wenn im hinduistischen Tempel der Muezzin lautstark zu hören ist. Vielfalt und Toleranz ist hier der Standard. Vielleicht auch, weil das Gandhi mit forciert hat.

    Alles in allem war es eine spannende und erlebnisreiche Reise, die unseren Horizont wieder ein Stück erweitert hat. Wir können Indien jedem empfehlen, der sehr offen an die doch andere Kultur und das Land heran geht.
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    Reisens slutt
    3. november 2025