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- Day 17
- Monday, September 3, 2018
- ☀️ 21 °C
- Altitude: 3,182 m
PeruQuebrada Marcuyohuayjo13°19’49” S 72°3’52” W
Das Heilige Tal - El Valle Sagrado

Heute begebe ich mich auf die Spuren der Inka und durchfahre mit Dirk und Marlies (zwei Deutsche vom Colca-Trek) das Heilige Tal, das nördlich von Cusco liegt und begleitet wird vom Río Urubamba. Wir haben uns einen privaten Taxifahrer organisiert, weil das unkomplizierter und mit der Fahrtechnik der Peruaner etwas ungefährlicher ist als mit einem geliehenen Auto (wir zahlen jeder S/70).
Erstes Ziel war das typische Andendorf Chinchero (3762m). Hier bestaunten wir die Inkaruinen und -terassen und ließen uns von zwei netten Frauen das Weben und das Färben der Alpakawolle erklären. Sie waschen die Wolle wie auch ihre schwarzen Haare mit einer geriebenen Wurzel, die schäumt wie Seife und wohl das Haar nicht ergrauen lässt. Ich hätte gern was davon mitgebracht, aber diese Wurzel ist wohl sehr kostbar und man muss hoch in die Berge steigen um sie zu finden. :) Verrückt ist auch, dass sie ihre Wolle mit Limettensaft und Salz oder verschiedensten Kräuter- oder Gemüsesorten färben!
Nächster Halt waren die Salinen - tausende Salzpfannen wurden seit der Inkazeit für die Gewinnung des Gewürzes verwendet. Eine heiße Quelle verteilt einen kleinen Strom von salzahaltigem Wasser. Beim Verdunsten bleibt das Salz zurück. Wirklich schön anzuschauen!
Über den kleinen Ort Maras im Heiligen Tal erreichen wir Moray, beeindruckend tiefe, einem Amphitheater ähnelnde Terassen. Dieses nutzen die Inka wegen des verschiedenen Mikroklimas auf den unterschiedlichen Höhen als eine Art Laboratorium, um die optimalen Bedingungen für den Anbau verschiedener Pflanzenarten herauszufinden.
Danach gibt es ein Lucuma-Eis auf dem Platz in Urubamba, wir schlendern durch die Gässchen und beobachten die Peruaner in ihrem Alltag - Jungs in Schuluniform, die erschöpft von der Schule zu Mamas Eisstand kommen und sich eine große Portion Wassereis aufschaufeln lassen :)
Über die süßen Dörfchen Yucay und Huarán kommen wir nach Pisac. Hier essen wir lecker Abendbrot (Lomo Saltado für mich), schlendern über den riesigen Markt auf dem die Peruaner ihre Web- und Strickkünste präsentieren (ich kaufe einer alten Omi eine süße Kette ab mit einem Kondor, sie soll mir Glück bringen :) - der Kondor gehört nämlich zu den drei heiligen Tieren hier in Peru, die die drei Welten der Inka symbolisieren: die Schlange (Unterwelt), der Puma (Hier und Jetzt) und der Kondor (Oberwelt).
Hoch über Pisac trohnt eine spektakuläre Inka-Festung auf einem Felsen - herrliche terassenförmig angelegte Felder mit einem wunderschönen Blick ins Urubamba-Tal.
Nach unserer Reise durch Heilige Tal fallen wir müde ins Bett. :)Read more
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Die Salinen auf den Felsen des HeiligenTals.
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Die Terassen in Moray.
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So wird die Wolle hier bearbeitet und gefärbt :)
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Río Urabamba