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- Day 1
- Saturday, August 18, 2018
- ☀️ 24 °C
- Altitude: 126 m
GermanyFrankfurt am Main50°7’29” N 8°40’58” E
Adiós Alemania!

Nun ist es soweit - Studium beendet, Doktortitel in der Tasche, in Jena schweren Herzens ausgezogen, all mein Hab und Gut in Umzugskartons verpackt, in Deutschland offiziell abgemeldet, all meine Liebsten verabschiedet und wie ein Backpacker ausgerüstet. Meine Reise kann losgehen! Samstagmorgen um 3:00 Uhr nachts starten wir - Papa und Nani fahren mich zum Frankfurter Flughafen. Nach vielen Tränen und einem mulmigen Gefühl im Bauch starte ich in das Unbekannte. 7:50 Uhr geht mein Flug über Madrid nach Lima - ich quatsche mit Danitza Kojakovic (Peruanerin), sie lernt mit mir ein bisschen Spanisch, wir schlafen, essen und schauen Filme. Nach der Passkontrolle tauschten wir noch Nummern aus und verabschiedeten uns dann, da sie von ihren Großeltern abgeholt wurde. Ich holte mit noch ein paar Soles am ATM und ging dann zum AirportExpress-Schalter. Problemlos erhielt ich mein online gebuchtes Ticket und für 8$, WIFI und eine angenehme Fahrt von 40 Minuten (Stop "Maria Angola Hotel") war das die beste Wahl! An dem Schalter lernte ich dann Noam Grinfeld kennen, eine Alleinreisende aus Israel. Wir waren gleich ein Herz und eine Seele und tauschten Nummern aus, um den nächsten Tag in Lima gemeinsam zu verbringen, da sie ein anderes Hostel gebucht hat. Nach nur 5min zu Fuß erreiche ich das Flying Dog Hostel am Parque Kennedy, checkte ein, nahm noch schnell eine heiße Dusche und huschte in mein Bett im 6er Dorm. Das ist nun mein zu Hause für die erste Woche Peru. :) Ich war unglaublich müde und schlief sofort vor Erschöpfung ein.Read more
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- Day 2
- Sunday, August 19, 2018
- Altitude: 88 m
PeruParque Kennedy12°7’19” S 77°1’51” W
Lima - Miraflores

Um 6:00 Uhr war meine Nacht vorbei - mein Körper kam wohl mit der Reise 7 Stunden in die Vergangenheit noch nicht so klar. Ich meldete mich bei all meinen Lieben in Deutschland und schrieb Noam, die auch schon wach war :). Um 8 Uhr machte ich mich dann mit meiner Dorm-Nachbarin Elia (Spanierin aus Barcelona) auf den Weg zum Frühstück (im Preis enthalten) - es gibt Sandwiches mit Ei, Marmelade oder Früchte mit Jogurt, dazu einen Cafe und einen frisch gepressten Papaya- oder Ananassaft. Dort holt mich dann Noam ab und wir starten unsere Erkundungstour durch Lima - Miraflores. Auf meinen Reisen liebe ich es über die heimischen Märkte zu schlendern - das Getummel der Menschen, die prachtvollen Farben und die unbekannten exotischen Gerüche und Geschmäcke. Noam und ich trafen eine gute Wahl mit dem Mercado de Surquillo, dem wohl bekanntesten kulinarischen Paradies in Miraflores! Wir probierten verschiedenste Früchte aus: Plantano manzanito, eine ungewöhnliche Frucht aus Lima, welche eine Kreuzung aus Banane und Apfel ist - köstlich! Lucuma - sie hat einen süßen, fast blumigen Geschmack und war schon bei den alten Peruanern beliebt. Die erste Begegnung mit meinem Gaumen war überraschend, da die Konsistenz sehr eigenartig cremig und mehlig ist. Ihr Fruchtfleisch ist lieblich, nahrhaft und zugleich kalorienarm und reich an Vitaminen, Proteinen und Mineralien. Sie wird oft für Eis und Shakes verwendet. Papaya, Mango, .... Ansonsten gab es viel Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch, Gewürze, Nüsse, Kräuter, getrocknete Früchte, Süßigkeiten und vieles mehr! Auf dem Weg zur Küste holten wir uns einen wahnsinnig guten peruanischen Café bei Puku Puku und genossen den Panoramablick über die Küste Limas und den pazifischen Ozean, auch wenn es gerade Winter ist und die Küste in eine dicke Nebelsschicht eingehüllt ist.
An der Strandpromenade liegt außerdem auch der Parque del Amor, der mich an den Park Güell in Barcelona erinnert. Sehenswert ist vor allem am Abend und am Wochenende dieser Park, denn viele Peruanische Familien treffen sich hier und es wimmelt nur so von süßen peruanischen Kindern (mein Lieblingsmotiv :)). Riesige Wasserfontänen werden hier in der Dunkelheit von Musik begleitet in die Höhe gespuck und wundervoll beleuchtet!Read more
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- Day 2
- Sunday, August 19, 2018
- Altitude: 62 m
PeruPlaya Barranco12°8’43” S 77°1’17” W
Lima - Barranco

Mit dem Bus fuhren wir heute auch in das bunte Künstlerviertel Limas - Barranco. Busfahrten sind sehr eindrucksvoll hier: man zahlt zwischen einem und zwei Soles und kann dann solange sitzen bleiben wie man möchte :) und die Fahrer sind absolute Rennfahrer! Barranco ist wunderschön und easy zu Fuß zu erkunden. Süße Gässchen, bunte Häuser, Wandmalereien wohin man schaut, ein alter Mann singt perunanische Lieder und spielt Gitarre, kleine Märkte versteckt in den Hinterhöfen, spielende Kinder und viele Künstler entlang der Wege. Wir essen in einem kleinen peruanischen Restaurant Ceviche (Nationalgericht Perus) und Tacu Tacu (18 y 11 Soles) - me gusta!!!Read more
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- Day 2
- Sunday, August 19, 2018
- ⛅ 17 °C
- Altitude: 88 m
PeruParque Kennedy12°7’19” S 77°1’51” W
Niños de Lima

Oft hab ich mich einfach irgendwo auf einen Platz oder in einen Park gesetzt und hab die Peruaner beobachtet - besonders gerne natürlich die Kleinen :) Super süß!
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- Day 3
- Monday, August 20, 2018
- Altitude: 90 m
PeruParque Kennedy12°7’31” S 77°1’45” W
Mi primera día en la escuela epañol!

Wie aufregend! Heute ist mein erster Schultag hier in Lima. Ich gehe für eine Woche in die Peruwayna Escuela Peruana de Español. Mein Lehrer ist Pablo und wir sind mit mir insgesamt vier Schüler: Arron, der große schwarze Mann mit dem freundlichen Lächeln aus Philadelphia, Charly, der charmante Engländer und Sik, der Südkoreaner auf der Weltreise :). Eine wahnsinnig witzige Gruppe - wir lachen viel und sprechen die meiste Zeit spanisch, doch manchmal auch englisch, deutsch oder koreanisch ;)
Die Schule ist gleich um die Ecke hier von meinem Hostel und geht immer von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr. Es macht wirklich viel Spaß und für den Einstieg ist es perfekt!Read more
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- Day 3
- Monday, August 20, 2018
- ⛅ 18 °C
- Altitude: 88 m
PeruParque Kennedy12°7’19” S 77°1’51” W
Mi casa por la primera semana

Die erste Woche meiner Reise wohne ich im Flying Dog Hostel direkt am Parque Kennedy - eine idyllische Aussicht ins Grüne und eine sehr zentrale Lage in Miraflores! Perfekte Wahl!
Ich schlafe hier in einem 6er Dorm, bisher waren immer nur zwei bis drei Betten besetzt und ein Schnarcher war auch noch nicht dabei :) Glück gehabt also! Frühstück gibt es in einem peruansichen Restaurant direkt daneben und ist inklusive. Ansonsten gibt es hier eine kleine Küche, große Gemeinschaftsräume (Tischtennis, Chillecke, Billard, Dart, Bücherregale, ...) und kleine Balkone mit Blick auf den Park.Read more
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- Day 4
- Tuesday, August 21, 2018
- Altitude: 88 m
PeruParque Kennedy12°7’19” S 77°1’51” W
La comida y las bebidas en Lima

La Comida - das Essen, dass ich gekostet habe:
Kulinarisch hat Lima richtig viel zu bieten und man kann hier wirklich richtig lecker essen! Das Nationalgericht "Ceviche" ist wirklich ein Genuss - es besteht aus kleinen Stücken rohen Fisch verschiedener Sorten, der in einem "Leche de Tigre“ (Tigermilch) genannten Sud mariniert wird. Der Sud besteht aus Zitrussaft, Salz und Chilis und vielen anderen Gewürzen. Serviert wird es mit Süßkartoffel, scharfen roten Zwiebeln und peruanischem Mais (ist ein anderer als wir ihn kennen). Das weiß ich so genau, weil mir Jaime ausführlich erklärt hat, wie seine Mama das zubereitet :). Doch es gibt noch viele weitere kulinarische Höhepunkte Limas: Anticuchos (Fleischspieß aus gegrilltem Rinderherz), Lomo saltado (Rinderfiletstreifen mit Pommes), Tiradito (Seezungenstreifen in sauer-scharfer Soße, ähnlich dem Ceviche), Arroz de Pollo y Huancaina, ....
Süß essen die Peruaner zum Glück auch sehr gerne ;) wahnsinnig lecker finde ich die Picarones - frittierte Süßkartoffel-Kürbisringe mit honigähnlicher Soße!!! Doof nur, dass hier neben meinem Hostel im Kennedypark direkt der beste Picarones-Stand von ganz Miraflores ist :) ich muss gestehen ich war schon öfter als einmal dort *hihi*. Eine Portion mit 6 Ringen kostet 6 Soles.
Las Bebidas - die Getränke, die ich probiert habe:
Nationalgetränk ist Pisco sour (Traubenschnaps, Limettensaft, Zucker, Eis, Eiweiß), ein wirklich leckeres und erfrischendes Getränk! Ich hab es das erste Mal mit Jaime auf dem Campo de Marte im Zentrum Limas getrunken und dort nebenbei den Peruanern beim Salsa-Tanzen zugeschaut. Sobald es dunkel ist, hört man hier in dem Park überall Musik und sieht die Leute tanzen. Ansonsten gibt es überall frische Obstsäfte und Limonaden. Sehr lecker zum Beispiel "Chicha Morada", ein Getränk aus lila/schwarzem Mais (Maiz Morado). Das beste peruanische Bier ist auf jeden Fall Cusqueña :)Read more
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- Day 4
- Tuesday, August 21, 2018
- ⛅ 18 °C
- Altitude: 88 m
PeruParque Kennedy12°7’19” S 77°1’51” W
Kunterbunte Wände

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- Day 5
- Wednesday, August 22, 2018
- ⛅ 18 °C
- Altitude: 81 m
PeruParque Kennedy12°7’20” S 77°1’51” W
Pazifikblick und Steilküste Limas

Heute bin ich nach der Schule mit Sik zum Laromar (Einkaufszentrum direkt am Meer) gelaufen, um dort im Tanta das wohl beste Lomo Saltado Limas zu essen :) Dazu gab es das leckerste perunanische Bier Cusqueña und einen Chicha morada! Wieder einmal ein Geschmackserlebnis - die peruanische Küche hat wirklich mein Herz erobert!
Danach machten wir einen langen Verdauungsspaziergang entlang der Küste - durch den Parque del Armor hinunter zum Pazifik. In dem Park kuscheln die Verliebten Limas auf den Bänken und hängen Schlösser an die Gitter :) Wir haben uns zu ihnen gesellt und die Paraglider beim Start und in der Luft beobachtet.
Zur Küste hinunter führte uns eine ewige Treppe - dort genossen wir die kalte Brise vom Meer und beobachteten die Surfer, die sich tapfer in das eiskalte Wasser stürzten.
Im Moment ist hier in Lima ja Winter - dafür ist es eigentlich Recht warm mit 16 bis 18 Grad am Tag und bis zu 14 Grad in der Nacht. Doch weil ich noch ziemlich verwöhnt bin von der Hitze in Deutschland fröstel ich hier die ganze Zeit und schlafe nachts nur mit dicken Alpacasocken :) Am Montag allerdings erlebte ich eine Seltenheit hier in Lima - die Sonne hat geschienen und es war echt schön warm!Read more
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- Day 6
- Thursday, August 23, 2018
- Altitude: 127 m
PeruChacra Colorada12°3’35” S 77°2’51” W
Centro histórico de Lima

Heute habe ich mir bei CLARO eine peruanische SIM für 5 Soles und 3 GB mobiles Internet für einen Monat für 30 Soles gekauft. So fühle ich mich doch etwas sicherer und gerade wenn ich morgen auf Reisen gehen will, ist eine Kommunikationsmöglichkeit ohne WLAN schon nicht schlecht :)
Danach bin ich in den Supermercado und habe mir zwei Granadias (meine neue Lieblingsfrucht), Canchita Serrata (geröstete Maiskörner mit Salz) und eine Inka-Cola gekauft (riecht wie Medizin und ist ultra süß, aber das trinken hier alle :)). Aber man muss sich hier ja ein bisschen anpassen. Dann gab es für mich die wohl beste Ceviche bei Punto Azul - eine Portion mit circa 400g Fisch und der war sooooo zart!!! Nach einem Spaziergang zur Küste und einem Kaffee von Puku Puku (richtig lecker!!!) gehts mit dem Bus ins historische Zentrum Limas, welches am zur Zeit trockenen Südufer des Río Rímacs liegt. Aufgrund dem wahnsinnigen Verkehr dauerte die Fahrt 50 Minuten. Der Bus vollgestopft, die Leute kämpfen um Stehplätze. Mit viel Gehupe und Vollbremsungen erreichen wir dann irgendwann endlich den Plaza de Armas/Plaza major. Ein sehr schöner Platz, umgeben von wunderschönen Gebäuden (Palacio de Gobierno) und der Catedral de Lima - ein tolles Bild in der Abenddämmerung. Alles ist sehr neu restauriert und ordentlich, aufgrund der vielen Erdbeben konnten von den meisten Gebäuden nur einige Teile erhalten werden. Das einzige alte Stück auf dem Platz ist der wunderschöne Bronzebrunnen aus dem Jahr 1650 in der Mitte des Platzes.
Entlang der geschäftigen Fußgängerzone Jirón de la Unión - vorbei an zahlreichen Straßenkünstlern und Sängern - kämpft man sich durch das Getummel bis zum Plaza San Martin. Dort befindet sich auch das Hotel Bolívia, wo es die größten und leckersten Pisco Sours geben soll :) den haben wir für stolze 35 Soles für einen "Pisco sour catedral" auch mitgenommen :) sehr lecker aber steigt auch ziemlich zu Kopf das leckere Zeug :) Weiter geht es beschwipst wieder in Richtung Miraflores. Im Campo de Marte ist immer was los - kleine Orchester probten Stücke aus aller Welt und überall tanzende Gruppen, die wahnsinnig komplizierte Choreographien einstudierten - jeder hatte seine eigene Musik und man wurde von allen Seiten beschallt :) Schön anzuschauen! Müde geht es dann von dort aus mit dem Bus zurück nach Hause, der Picarones-Stand vor meinem Fenster hat leider schon zu, schade! Morgen nochmal Schule und dann 16 Uhr mit dem Bus in Richtung Süden starten! :)Read more
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- Day 7
- Friday, August 24, 2018 at 11:40 PM
- 🌙 14 °C
- Altitude: 11 m
PeruLaguna Paracas13°50’3” S 76°14’54” W
Reise nach Paracas

Meine Reise startet! 16 Uhr ging der Bus nach Pisco, mein erster "ReiseBus" hier in Südamerika. Vorher hab ich mich noch mit Anticuchos (Rinderherz-Fleischspieß - eine Delikatesse) gestärkt und Granadias und Canchitas für die Fahrt gekauft. :)
Beinfreiheit war perfekt, allerdings liefen während der 4 Stunden Fahrt in Kinolautstärke auf spanisch Overboat und Biene Maja - nichts für empfindliche Gemüter, gut um mein Spanisch zu üben :) In Pisco ausgestiegen, treffe ich zufällig ein nettes Mädel aus Deutschland, die auf ihren peruanischen Freund wartet, um mit ihm nach Paracas zu fahren (da wollte ich eigentlich hin, aber so spät nach der Schule fuhren nur noch Busse nach Pisco). Perfekt also für mich! Sicher und kostenlos ging es also an mein eigentlich gewolltes Ziel. Ich buchte mich im gleichen Hostel wie die beiden ein, nahm eine kalte Dusche (langsam hab ich mich schon dran gewöhnt) und war noch in dem kleinen Minisupermercado einkaufen fürs Frühstück. Voll süß, die Omi hat mir ihr Brettchen mit dem Zettel mit den Einzelpreisen in die Hand gedrückt, ich soll es bitte selbst ausrechnen :)
Müde husche ich ins Bett und schreibe hier noch ein paar Zeilen (entschuldigt, dass es nicht so schön ist vielleicht). Gute Nacht!Read more
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- Day 8
- Saturday, August 25, 2018
- ☁️ 16 °C
- Altitude: 329 m
PeruIsla Sangayán13°50’23” S 76°27’23” W
Paracas (El Chaco) - Islas Ballestas

6:30 klingelt der Wecker. Schnell fertig machen, Sachen zusammenpacken und lecker frühstücken auf der Dachterasse mit Blick auf den kleinen Fischerhafen von Paracas.
7:30 ist Treffpunkt für die Bootstour zu den Islas Ballestas - eine nette Peruanerin führt unsere kleine Gruppe zum Malecón, wir kaufen jeder eine Eintrittskarte für die Islas und für den Nationalpark (S/22) und steigen in unser Boot :)
Die Fahrt aufs Meer dauerte etwa eine halbe Stunde, unterwegs machten wir einen kurzen Halt am Candelabra Geoglyphen - eine 150x50m große Erdzeichnung eines Dreizacks. Dann erblickten wir endlich die Islas - eine Stunde lang kamen wir ihrer Tierwelt zum Greifen nahe und schipperten mit dem Boot durch die Höhlen und Felsbögen der Insel. Wahnsinnige Vogelformationen am Himmel und auf den Felswänden tummelte und krächzte es nur so. Wir sahen Guanokormorane, peruanische Tölpel, den Chilepelikan, Kormorane und meine absoluten Favoriten: Humboldt-Pinguine und Robben! Ein wirklich schönes Erlebnis, so nah zu sein und die Tiere wild und frei in ihrer Heimat zu beobachten!Read more
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- Day 8
- Saturday, August 25, 2018
- ☁️ 17 °C
- Altitude: 49 m
PeruPampa de Lechuza13°52’9” S 76°20’25” W
Paracas (El Chaco) - Reserva Nacional

Zurück an der Küste stärkte ich mich mit Causa Rellena de Pollo y Atún (wahnsinnig lecker - Kartoffelpüree geschichtet mit Hühnchen, Thunfisch und Gemüse und Avocado), beobachtete die Leute auf ihren Booten, die spielenden Kinder am Strand und die sich streitenden Pelikane.
Danach ging es wieder ins Hostel und wir machten eine Tour mit dem Rad in das Reserva Nacional de Paracas - ein riesiges Wüstennaturschutzgebiet, welches einen Großteil der Halbinsel Paracas bedeckt. Das war ziemlich anstrengend - Gegenwind, trockene Wüste, Sonne satt von oben und bergauf bergab! Nach 11km erblickten wir endlich das Meer und erreichten den Playa roja - einen wunderschönen roten Strand auf den die riesigen Wellen des Pazifik prallten.
17:10 Uhr Bus von Paracas nach Ica (Cruz del Sur, S/20)
20:00 Uhr Bus von Ica nach Arequipa (Movilbus S/73)
Hier gab es noch einen kleinen Snack abends (Arroz con Pollo), Zähneputzen und auf dem Sitz eingekuschelt und sofort eingeschlafen :)Read more
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- Day 9
- Sunday, August 26, 2018
- ☀️ 22 °C
- Altitude: 2,361 m
PeruPlaza de Armas Arequipa16°23’58” S 71°31’59” W
Arequipa

Nach einer langen Fahrt durch die Nacht erblickte ich durch meinen Schlitz im Vorhang in den frühen Morgenstunden in der Ferne schon schneebedeckte Berge! Um 9 Uhr erreichten wir dann endlich den Busbahnhof in Arequipa! Mit dem Taxi ging es dann zum Hostel und von dort startete ich meinen kleine Sonntagsspaziergang durch Arequipa. Auf dem Markt kaufe ich mir leckere Früchte, Avocado, Brötchen und Jogurt. Dann schlenderte ich durch die Straßen Arequipas zum Hauptplatz - dem Plaza de Armas. Hier steht die größte Kathedrale Perus - ein riesiges Bauwerk aus weißem Sillar-Vulkangestein mit zwei großen Türmen und dahinter die schneebedeckten Gipfel des El Misti (5825m) und Chanchani (6075m). Arequipa (2350m) wird insgesamt von drei aktiven Vulkanen bewacht, weshalb die Stadt regelmäßig von Erdbeben erschüttert wird - das Letzte zerstörte 2001 große Teile der Stadt. Vorbei an vielen kleinen Kirchen, Kolonialgebäuden und dem großen Kloster Catalina schleckte ich ein Eis mit Zimt (Quesohelado), chillte in Parks und beobachete die Leute :), ging über den Rio Chili zu einem wunderschönen Aussichtspunkt über ganz Arequipa und seine Berge, aß Picarones an einem kleinen Straßenstand und buchte einen 2-Tages-Trek in den Colca Canyon. Abends gab es das erste Mal Meerschweinchen und Rocoto Relleno (lecker gefüllte Chilischote) mit Blick auf die beleuchtete Katedrale. Dann ging es früh ins Bett, da mich sehr Kopfschmerzen plagten, wahrscheinlich wegen der Höhe.Read more
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- Day 10
- Monday, August 27, 2018
- Altitude: 2,729 m
PeruQuebrada Santa Cruz15°36’27” S 71°58’48” W
Colca Canyon Trek - El prímer día

Um 3:00 Uhr klingelte der Wecker - puhhhhh, ganz schön früh. Mir geht es etwas besser, aber ein bisschen mehr Schlaf wäre wohl besser gewesen. 3:30 Uhr werde ich mit einem Kleinbus von Hans dem Guide abgeholt. :) Im Bus saßen schon Einige, allerdings hatten alle die Augen zu. Ich setzte mich leise in die hinteren Reihen und machte auch nochmal die Augen zu, was aufgrund der Fahrweise des Fahrers nicht wirklich einfach war aber die Müdigkeit war zu groß. Als ich wieder aufwachte war mir total übel und schwindelig, ich wollte grade noch einen Schluck Wasser aus meiner Flasche nehmen und dann war ich auch schon weg ... Laut der anderen sind wir zu dem Zeitpunkt gerade über einen Pass in Richtung Chivay gefahren, der bis auf 4850m hoch ging. Naja ... mein leerer Magen, das schnelle Kurvenfahren in der Höhe und das frühe Aufstehen gefiel meinem Körper wohl nicht so. Ich war wohl mindestens 45min nicht ansprechbar und hatte ein wenig Schnappatmung. Hans blieb aber ganz ruhig, die anderen sollten mir einen in Alkohol getränkten Wattebausch unter die Nase halten und als ich wieder aufwachte wurden mir Coca-Blätter in den Mund gesteckt :) Ich fühlte mich ziemlich schlapp und krank als ich wieder unter den Lebenden war, aber zwang mich aufzustehen und in Chivay (was nur noch auf 3600m lag) mit den anderen zu frühstücken. Es gab Avocado- und Marmeladenfladenbrote und einen heißen Tee mit frischen Coca-Blättern. So langsam ging es wieder bergauf mit mir, auch wenn meine Beine schlapp und wacklig waren und ich Angst hatte vor der bevorstehenden 2-Tages-Tour durch den Canyon. Gestärkt ging es dann 50km weiter zum Cruz del Condor (8:30 Uhr) - eine große Gruppe von Andenkondoren hat sich hier auf den Felsvorsprüngen am Anfang des Colca Canyons niedergelassen und gleiten durch die thermischen Luftströmungen. Mit drei Meter Flügelspanne ist der Andenkondor der größte flugfähige Vogel Südamerikas und einer der elegantesten der Welt! Wir beobachteten die riesigen Könige der Lüfte und genossen die wahnsinnige Aussicht in den Canyon hinein. Nach ein paar Minuten mit dem Bus erreichten wir den Startpunkt des Treks auf 3400m Höhe. Dort machten wir uns bereit für die Tour - schmierten uns mit Sonnencreme ein, zippten die lange Beine von der Hose, schnürten die Wanderschuhe fest und machten uns in der Gruppe untereinander ein bisschen bekannt. Insgesamt eine sehr netter und bunt zusammengewürfelter Haufen (Engländer, Amerikaner, Canadier, Deutsche, Franzosen, Spanier). 9:30 Uhr starteten wir dann an seiner tiefsten Stelle in den Canyon (diese wurde erst in den 1980ern grundlegend erforscht!) - 1200 Höhenmeter in die Tiefe bei wunderschöner Aussicht. Der Colca Canyon ist der zweittiefste der Welt und in seiner 100km langen Passage findet man viele verschiedene Langdschaftsbilder (karge Steppe, stufenförmiges Farmland, steile Felswände). Ein wahnsinnig anstrengender Abstieg in der prallen Sonne (ca. 30°). Endlich erreichten wir dann die Flussüberquerung des Rìo Colca und nach insgesamt 3 Stunden Wanderung erreichten wir San Juan de Chuccho (2200m) auf der anderen Seite - dort gab es lecker Mittagessen (Suppe und Reis mit Avocado und Fleisch), wir legten mal die Beine hoch und füllten unseren Wasserproviant auf (12 Soles hier für 2 1/2 Liter Wasser!!). 14:00 Uhr ging es dann weiter über Malata (2300m) nach Sangalle/Oasis (2150m), unserem heutigen Ziel. Wir legten die staubigen Sachen in unseren süßen Zimmerchen ohne Strom ab, sprangen in den Pool, nahmen eine eiskalte Dusche und gönnten uns ein Cerveza an der Bar :) 19:30 gab es dann noch Abendbrot (Nudeln mit pikanter Tomatensoße), wir genossen den Sternenhimmel und fielen dann alle totmüde ins Bett. Heute wird meine Merinounterwäsche eingeweiht - mal schauen, ob sie hält was sie verspricht! :)Read more
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- Day 11
- Tuesday, August 28, 2018
- Altitude: 2,729 m
PeruQuebrada Santa Cruz15°36’27” S 71°58’48” W
Colca Canyon Trek - El segundo día

4:30 Uhr klingelt heute der Wecker - total finster in unserem Zimmer, ich ertaste meine Stirnlampe und versuche meine Beine zu bewegen - autsch :) ich merke den Trek von gestern ganz schön! Geschlafen habe ich wie ein Stein und warm war mir dank meiner Merinounterwäsche auch! 5:00 Uhr starten wir ohne Frühstück mit unseren Stirnlampen im Vollmondlicht in Oasis (2150m) und beginnen den harten 1200m Aufstieg! Die ersten Schritte bergauf waren die Hölle und wir alle dachten "Wie sollen wir das nur schaffen?" Aber nach und nach wurden die Beine warm und man trottete so vor sich hin. Mit vielen Pausen zum Luftschnappen und zuckerhaltigen Snacks kletterten wir 8:00 Uhr (also nach 3 Stunden) aus dem Canyon raus und genossen die Aussicht - ein schönes Gefühl es geschafft zu haben! Zwischendurch dachte man wirklich ab und zu, dass man es keinen Meter weiter nach oben schafft und die Beine nicht mehr heben kann. Viele mussten auch vor Erschöpfung abbrechen und wurden von Mulis nach oben getragen, aber das gab mir immer nur wieder den Ansporn es selbst schaffen zu wollen.
Oben ging es dann über Felder einige Kilometer weiter nach Cabanaconde (3287m) und dort gab es endlich Frühstück! Wir kauften noch Proviant und stiegen dann in den Bus. Nächster Stop waren die heißen Quellen in Yanque - hier konnten wir im heißen Wasser unsere Muskeln entspannen und die Sonne genießen. Eine Wohltat! Nach ein paar Stunden ging es weiter in ein anderes kleines Dorf, wo es ein leckeres peruanisches Buffet zum Mittag gab. Mit einem Cocabonbon im Mund überquerten wir dann wieder den gleichen Pass bei Chivay wie Montagmorgen, diesmal zum Glück kein Problem für mich :) Dort oben auf 4910m Höhe machten wir nochmal einen Stop und hatten einen wundervollen Blick über alle Vulkane (Ubinas, Misti, Chachani, Ampato, Sabancaya, Hualca Hualca, Mismi) und die Anden hier um Arequipa herum. Auf der Weiterfahrt hielt der Fahrer noch ein paar Mal für uns, um Alpaka-Herden und Vikunjas (eine wilde Alpaka-Art, nur etwas zarter und schlanker) zu beobachten. 17 Uhr rollten wir dann wieder in Arequipa ein, tauschten noch Nummern aus und verabschiedeten uns. Im Hostel angekommen, holte ich meinen Rucksack an der Rezeption ab, bekam den Schlüsssel für mein neues Zimmer, nahm eine kalte Dusche, wusch ein paar Klamotten und huschte dann voll müde ins Bett. Insgesamt ein wunderschöner, aber auch anspruchsvoller Trek. Perfekt für den Anfang!Read more
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- Day 12
- Wednesday, August 29, 2018
- ☀️ 22 °C
- Altitude: 2,313 m
PeruApacheta16°25’39” S 71°32’8” W
Arequipa - Chilltag :)

Heute ist mal Ausschlafen angesagt - kein Wecker, sondern die Sonne weckt mich um 9 Uhr. Ich packte meinen Rucksack, gab ihn an der Rezeption ab, checkte aus und kaufte leckere Frühstückssachen ein. Um 11 gab es dann ein ausgelassenes Frühstück in der Sonne auf der Dachterasse des Hostels mit Blick auf die schneebedeckten Vulkane. Für heute habe ich nichts geplant, nur heute Abend soll es nach Puno an den Titikakasee gehen.
Ich schlendere nochmal durch die Straßen Arequipas, setze mich mit einem Queso-Eis auf die Treppen vor der Katedrale und genieße das Treiben auf dem Plaza. Später besuche ich noch die große Markthalle Arequipas - Berge von Obst, verschiedene Düfte, viele Leute ...
Bei einer netten Frau am Obststand setzte ich mich ein wenig, ließ mir von ihr viele mir noch unbekannte Früchte zeigen und trank einen frisch gepressten Chirimoya-Saft.
Abends traf ich mich noch mit den Deutschen von der Colca-Tour. Wir besichtigten noch die Kathedrale und machten dann Abendbrot an den Straßenständen am Rio Chili (verschiedenste Fleischspieße mit einer Kartoffel, einen süßen Tee aus der Plastiktüte und eine Portion Nudeln mit Würstchen :)) und tranken noch einen Pisco Sour. 21:30 Uhr machten wir uns dann mit unserem Gepäck auf den Weg zum Terrapuerto. 22:30 Uhr ging dann der Bus von Cruz del Sur nach Puno. Im Bus gibt es noch einen Snack (belegtes Brötchen und ein leckeres gefülltes Gebäck), aber das hebe ich mir lieber für morgen auf, hab ja außerdem schon Zähnchen geputzt. Also Sitz nach hinten fahren, in die Decke einkuscheln, dicke Socken anziehen und gute Nacht.Read more

TravelerGestapeltes Obst, viele tote Hühnchen, frisch gepresste Säfte wie auch immer man sie sich wünscht, tausende von Kartoffelsorten (schwarz, süß, weiß, ..) und viele Menschen :) Ich liebe Märkte!
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- Day 13
- Thursday, August 30, 2018
- ☀️ 7 °C
- Altitude: 4,067 m
PeruIsla Amantani15°39’57” S 69°42’50” W
Titikakasee - Islas Uros y Amantani

Um 5 Uhr schmeißt uns der Busfahrer im 4 Grad kalten Puno raus, eine ganz schöne Holperfahrt mit wenig Schlaf! Im Busterminal gibt es erstmal bei Evelyns Snackbar :) einen heißen Kaffee, einen frisch gepressten Saft und Frühstück. Von ihrem Café hat man einen tollen Blick über den See und die dort gerade aufgehende Sonne.
Ich frage mich durch und erfahre, dass zur Isla Amantani nur eine Fähre um 8:30 Uhr fährt. Also setze ich mich ins Taxi und lasse mich zum Puerto de Puno fahren. Hier herrscht buntes Treiben und der nette Taxi-Opi vermittelt mir gleich einen lustig aussehenden Kapitän mit bunter Bommelmütze, der sich gleich nett um mein Anliegen kümmert. Ich kaufe also ein Ticket für 30 Soles bei ihm für die Hin- und Rückfahrt und 8 Soles Gebühr/Eintritt für die drei Inseln. Puno selbst ist nicht ganz so sehenswert - viele Betonklötzchen, allerdings in schöner Seelage. Bei einer süßen Peruanerin kaufe ich noch frisches Obst und um 8:30 Uhr legen wir dann auch ab und fahren auf den See. Im Boot sitzen noch zwei peruanische Familien mit Kindern, ein französisches und ein deutsches Pärchen und ein Italiener. :) Der Titikakasee ist der größte See Südamerikas und das am höchsten schiffbare Gewässer der Welt. Viel Verkehr ist hier auf dem See allerdings irgendwie nicht, nur ein paar weitere Fähren überholen uns ab und zu.
Zuerst erreichen wir nach 7km die Islas Uros - schwimmende Schilfinseln. Wir machen halt an einer der vielen Inseln und werden herzlich begrüßt von bunt gekleideten Familien. Der eine Uro erklärt uns die einzigartige Bauweise ihres zu Hauses und ihrer Schiffe - sie bestehen aus mehreren Schichten elastischem totora-Schilf, das überall hier am Rande des Sees wächst. Es muss immer wieder aufgefüllt werden, da es von unten her immer wieder verfault. Insgesamt leben hier auf der einen Insel fünf Familen, wir dürfen sogar mal einen Blick in ihre einfach gehaltenen Hütten werfen. Und einen Stempel für den Reisepass gibt es hier auch :) witzig!
Etwa 38km von Puno entfernt liegt die ca. 10km2 große Isla Amantani, hier setzt uns der Captain ab (nach stundenlangem Bootfahren :)) und gibt uns in die Hände Oswaldos, ein süßer Peruaner mit bunter Bommelmütze und freundlichem Lachen. Er heißt uns willkommen auf der Insel und wir begeben uns auf den ca. 1km Marsch am Strand entlang und einen steilen Anstieg hoch zu seiner Casa. Unterwegs kommt uns seine Frau Beatrice entgegen und bindet sich mit einem Tuch meinen Rucksack auf den Rücken (klassische Trageweise der Frauen hier) - voll lieb und eine große Hilfe! Die Inselbewohner tragen alle eine traditionelle Tracht - Frauen tragen hier klassischerweise einen Reifrock, Sandalen aus LKW-Reifen und ein Tuch über dem Kopf, die Männer eine bunte Bommelmütze und ein Poncho. Auf der überaus ruhigen Insel - es gibt keine Straßen, Fahrzeuge oder Hunde - hat man einen fantastischen Ausblick über den See bis zu den schneebedeckten Bergen Boliviens. Es erinnert mich ein bisschen ans Mittelmeer, der See ist wirklich gigantisch groß und das Wasser so sauber! Oswaldo und Beatrice wohnen total idyllisch und haben ein sehr gepflegtes Heim. Auf meinem Bett liegen liebevoll frische Blüten aus dem Garten und das Zimmer hat einen wahnsinnig schönen Blick über den See. Man fühlt sich hier gleich wie zu Hause - Beatrice ruft mich zum Mittagessen. Es gibt eine leckere Quinoa-Gemüse-Suppe und danach gegrillter Käse mit Gemüse und verschiedenen Kartoffelsorten aus dem Garten. Danach ziehe ich mich um, die Wanderschuhe an und Oswaldo bringt mich zum Plaza des Dorfes. Insgesamt leben hier wohl fast 4.000 Meschen und die Bewohner sprechen Quechua, erklärt er mir. Er zeigt mir den Weg zu den bekannten Hügeln hier auf der Insel - Pachamama und Pachatata (Mutter und Vater Erde) und sagt, ich solle 18:30 Uhr wieder zum Abendbrot da sein :) sehr süß und irgendwie ein heimisches Gefühl. Ich verabschiede mich von ihm und beginne den Aufstieg. Oben angekommen (über 4000m) hat man einen wunderschönen Blick auf das umliegende Festland, den in der Sonne glitzernden See und das weit in der Ferne liegende Bolivien. Ich setze mich auf einen Stein, genieße die Sonne und schaue ihr zu, wie sie hinter den Bergen (um 17:20 Uhr) verschwindet. Beim Abstieg laufe ich vorbei an vielen strickenden Frauen, die ihre Ware am Wegesrand verkaufen wollen. Zu Hause wieder angekommen werde ich herzlich empfangen, ich nehme eine warme Dusche und dann gibt es auch schon Abendbrot - wieder die leckere Suppe und Reis mit gebratenem Gemüse und Kartoffeln. Danach verabschiede ich mich von den beiden, setze mich noch einen Moment auf meine Terasse und betrachte die Milchstraße und den Sternenhimmel. Dann falle ich totmüde ins Bett :)
PS: Heute gibt es viel zu viele schöne Bilder, konnte mich gar nicht entscheiden!Read more
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- Day 14
- Friday, August 31, 2018
- Altitude: 3,894 m
PeruTaquile15°46’37” S 69°41’7” W
Titikakasee - Isla Amantani y Taquile

Heute klingelt wieder sehr früh der Wecker - Oswaldo und Beatrice machen 6:45 Uhr Frühstück für uns, da wir 7:30 Uhr wieder am Puerto sein müssen, da uns unser Captain dort wieder abholt. Es gibt warme Pfannkuchen, leckeres Obst und einen Muña-Coca-Tee. Zum Abschluss gibt es noch ein Foto von der Familie und mir in traditioneller Tracht - und das am frühsten Morgen! :)
Wir starten zur Nachbarinsel Taquile, die der Isla Amanti sehr ähnlich ist. Sie ist allerdings nur 7km2 groß und hier wohnen nur etwa 2200 Menschen. Auch hier sieht man aus der Inkazeit die angelegten Terassen und auf den Hügeln alte Ruinen. Die rote Erde, das tiefblaue glitzernde Wasser, die Ruhe und der Blick auf die schneebedeckten Berge Boliviens auf der anderen Seeseite - wunderschön! Unser Captain lässt uns auf der einen Inselseite raus und verabschiedet sich bis 11 Uhr und holt uns dann am kleinen Hafen auf der anderen Seite wieder ab - so haben wir genügend Zeit die Insel zu erforschen. Ein steiler Weg führt auf den schön angelegten Inselpfad - einmal um die Insel herum bis zum Hauptplatz. Auf dem letzten Kilometer war eine lange große Baustelle - alle Inselbewohner helfen hier, den Weg neu zu machen. Jung und alt, Männer mit bunten Bommelmützen und Frauen in Reifröcken! Alle haben eine dicke Backe gefüllt mit Cocablättern, jeder Stein wird einzeln mit Meisel und Hammer bearbeitet. Wahnsinnige Leistung!
Auf dem Hauptplatz tummeln sich weitere Inselbewohner - strickende Männer, Frauen mit kleinen Babys auf dem Rücken, Kinder die spielen und ihre selbstgemachten Armbänder verkaufen wollen. ich setze mich auf die Mauer in die Sonne, esse ein Avocadofladenbrot und spiele mit einem kleinen vielleicht 2jährigen Peruanerjungen. Er hat ein gelbes, altes, ferngesteuertes Spielzeugauto (wahrscheinlich mal ein Geschenk von Touristen) und findet es zum Quieken, wenn ich es in die Mitte des Platzes fahre und er hinterherrennen und es mir wiederbringen kann. Seine Schwester gesellt sich zu uns und ich kaufe ihr für 2 Soles eins ihrer Armbänder ab. Als es Zeit wird, gehe ich den Weg weiter und wieder hinunter zum See - am Puerto principal wartet unser Captain schon. Das Boot ist allerdings voll mit Inselbewohnern, unter anderem die Mama des Captains und einige strickende Männer mit Bommelmützen. Als alle eingetrudelt sind fahren wir los wieder Richtung Puno. Ich setzte mich oben aufs Dach, genieße die Sonne, schaue den Männern zu (die wahnsinnig schnell stricken und für das Strickmuster die verschiedenen Farben um den Hals hängen haben - ich hätte mich schon längst verhäddert) und mache ein kleines Schläfchen.
In Puno wieder angekommen setze ich mich in eines der vielen Straßen-Restaurants am Hafen, trinke einen frisch gepressten Orangensaft und schreibe ein bisschen über die letzten Tage. Später bestelle ich mir mein Abendbrot hier - Trucha al vapor, gedünstete Forelle mit Mais, Bohnen, Salat und vielen verschiedenen Kartoffel-Sorten. Sehr sehr lecker!!
Ich vertreibe mir die Zeit, nehme ein Taxi zum Terminal Puno und starte um 22:00 Uhr mit dem Bus Cruz del Sur in die Nacht von Puno nach Cusco.Read more
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- Day 15
- Saturday, September 1, 2018
- ☀️ 18 °C
- Altitude: 3,369 m
PeruCusco13°31’25” S 71°58’13” W
Cusco

5:00 Uhr Ankunft in Cusco - die Busfahrt war furchtbar, weil es wieder mal so warm und stickig war und neben mir so eine blöde Maschine ständig geklappert hat. Ich setze mich in ein Café und trinke eine heiße Schokolade, schreibe ein bisschen, lese im Reiseführer und mache nochmal die Augen zu.
6:30 Uhr starte ich mit dem Taxi ins Zentrum und lasse mich zu meinem Hostel fahren. Die Hostelmama und ihre Tochter sind schon wach, aber noch im Schlafanzug :) sehr sympatisch. Ich bekomme gleich mein Zimmer - fantastischer Blick auf den Plaza de Armas und die ganze Stadt, nehme eine !!!heiße!!! Dusche und kuschel michh nochmal ins Bett für drei Stunden :)
Später stapfe ich durch die Stadt, erkunde alles ein wenig, gehe den leckersten und am dicksten belegten Crepe meines Lebens essen und buche meinen Trek für morgen zu den Rainbowmountains. Später facetime ich noch mit Nani - das war schön, mal wieder ein bisschen zu quatschen und ein vertrautes liebes Gesicht zu sehen. Ihr fehlt mir doch schon ganz schön! Danach treffe ich mich mit Maritza, meiner Kontaktfrau (durch Elia, die Spanierin aus Lima) für den Salkantaytrek. Sie erklärt mir die komplette Tour (6 Tage Trek, inklusive Machu Pichu, $180) und macht mir ein Angebot. Ich schlafe da mal drüber und überlege es mir.Read more
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- Day 16
- Sunday, September 2, 2018
- Altitude: 4,991 m
PeruOcongate13°47’46” S 71°15’4” W
Montaña de siete colores y Valle rojo

Heute wird ein langer Tag! 3:45 Uhr warte ich am Plaza de Armas auf Samuel, meinen Guide heute. Auf dem Weg dort hin begegnen mir wahnsinnig viele Peruaner sturzbetrunken und völlig fertig von der Partynacht. Ganz schön gruselige Gestalten!
Der Kleinbus ist noch recht leer, wir fahren noch in Cusco rum und sammeln den Rest der Truppe ein (übrigens nur Franzosen). Unser erstes Ziel ist Japura, wo es leckeres Frühstück gibt. Von dort aus sind wir noch etwa eine Stunde enge Passstraßen hochgefahren und mussten oft anhalten und wieder zurückfahren wegen großer Lama- und Alpakaherden. Startpunkt ist K'ayrawiri (4350m) - 3 Stunden Aufstieg auf 5200m um dort einen wundervollen Blick auf die schneebedeckten Gipfel und die Rainbow-Mountains zu haben. Ganz schön knapp hier die Luft, es geht nur langsam Schritt für Schritt. Die meisten Touristen lassen sich von Pferden hochtragen und benötigen Sauerstoffmasken - das kommt für mich aber nicht in Frage, ich schaffe das :) Langsam Schritt für Schritt, die blauen Lippen nicht beachten und immer schön atmen und Pausen machen. Oben angekommen hat sich der beschwerliche Weg wirklich gelohnt! Ich habe eine wahnsinnige Aussicht und bin stolz auf mich, dass ich es geschafft habe. 5200m ist nämlich nicht ohne und auf der gleichen Höhe wie das Mount Everest Basislager! Der Vinicunca (auch Regenbogen-Berg) ist ein Berg südöstlich von Cusco in der Provinz Quispicanchi. Mit seinen verschiedenen Farben, die parallel zueinander verlaufen, wirkt er wie ein Regenbogen. Die Farben sind durch überlagerte Mineralien, die sich Jahrmillionen hier ablagerten, entstanden. Das Eisenoxid führte zur rötlichen Färbung, Mangan zu den Pinktönen, das Gelb kommt vom Schwefel und die Reaktion von Kupfer, Wasser und Sauerstoff führte zur blaugrünen Verfärbung. Die schwarzen Streifen erklären sich durch Granit, erklärt uns alles ganz begeistern der kleine Sam :)
Zurück geht es einen 4 Stunden Marsch durch das Red Valley, landschaftlich auch wunderschön, idyllisch und ruhig. Außer uns 12 Leuten ist hier weit und breit keiner zu sehen. Nur ein paar Vogelschwärme, grasende Alpakas und Lamas, plätschernde Flüsschen und Peruaner, die hier in kleinen Lehmhütten wohnen und ihre Wäsche im Fluss waschen. 16 Uhr gibt es dann endlich Mittag wieder in Japura und danach düsen wir wieder heim. 19 Uhr Ankunft in Cusco, Wäsche waschen, duschen und ab in die Heia.Read more
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- Day 17
- Monday, September 3, 2018
- ☀️ 21 °C
- Altitude: 3,182 m
PeruQuebrada Marcuyohuayjo13°19’49” S 72°3’52” W
Das Heilige Tal - El Valle Sagrado

Heute begebe ich mich auf die Spuren der Inka und durchfahre mit Dirk und Marlies (zwei Deutsche vom Colca-Trek) das Heilige Tal, das nördlich von Cusco liegt und begleitet wird vom Río Urubamba. Wir haben uns einen privaten Taxifahrer organisiert, weil das unkomplizierter und mit der Fahrtechnik der Peruaner etwas ungefährlicher ist als mit einem geliehenen Auto (wir zahlen jeder S/70).
Erstes Ziel war das typische Andendorf Chinchero (3762m). Hier bestaunten wir die Inkaruinen und -terassen und ließen uns von zwei netten Frauen das Weben und das Färben der Alpakawolle erklären. Sie waschen die Wolle wie auch ihre schwarzen Haare mit einer geriebenen Wurzel, die schäumt wie Seife und wohl das Haar nicht ergrauen lässt. Ich hätte gern was davon mitgebracht, aber diese Wurzel ist wohl sehr kostbar und man muss hoch in die Berge steigen um sie zu finden. :) Verrückt ist auch, dass sie ihre Wolle mit Limettensaft und Salz oder verschiedensten Kräuter- oder Gemüsesorten färben!
Nächster Halt waren die Salinen - tausende Salzpfannen wurden seit der Inkazeit für die Gewinnung des Gewürzes verwendet. Eine heiße Quelle verteilt einen kleinen Strom von salzahaltigem Wasser. Beim Verdunsten bleibt das Salz zurück. Wirklich schön anzuschauen!
Über den kleinen Ort Maras im Heiligen Tal erreichen wir Moray, beeindruckend tiefe, einem Amphitheater ähnelnde Terassen. Dieses nutzen die Inka wegen des verschiedenen Mikroklimas auf den unterschiedlichen Höhen als eine Art Laboratorium, um die optimalen Bedingungen für den Anbau verschiedener Pflanzenarten herauszufinden.
Danach gibt es ein Lucuma-Eis auf dem Platz in Urubamba, wir schlendern durch die Gässchen und beobachten die Peruaner in ihrem Alltag - Jungs in Schuluniform, die erschöpft von der Schule zu Mamas Eisstand kommen und sich eine große Portion Wassereis aufschaufeln lassen :)
Über die süßen Dörfchen Yucay und Huarán kommen wir nach Pisac. Hier essen wir lecker Abendbrot (Lomo Saltado für mich), schlendern über den riesigen Markt auf dem die Peruaner ihre Web- und Strickkünste präsentieren (ich kaufe einer alten Omi eine süße Kette ab mit einem Kondor, sie soll mir Glück bringen :) - der Kondor gehört nämlich zu den drei heiligen Tieren hier in Peru, die die drei Welten der Inka symbolisieren: die Schlange (Unterwelt), der Puma (Hier und Jetzt) und der Kondor (Oberwelt).
Hoch über Pisac trohnt eine spektakuläre Inka-Festung auf einem Felsen - herrliche terassenförmig angelegte Felder mit einem wunderschönen Blick ins Urubamba-Tal.
Nach unserer Reise durch Heilige Tal fallen wir müde ins Bett. :)Read more
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- Day 18
- Tuesday, September 4, 2018
- ☀️ 17 °C
- Altitude: 3,333 m
PeruCusco13°32’8” S 71°57’52” W
Stadtspaziergang durch Cusco

Für die Inka war die Region um Cusco der Nabel der Welt - es dient als Tor zum Heiligen Tal, der Andenlandschaft voller Ruinen und Terassen und der Hauptattraktion Machu Pichu.
Weil es gestern so schön war, treffe ich mich heute Morgen wieder mit den Beiden, um Cusco in Ruhe zu besichtigen. Wir beginnen unsere Tour auf dem wunderschönen Plaza de Armas und besichtigen die Katedrale und die Iglesia de la Campania de Jesus. Dann schlendern wir durch die Straßen, vorbei an Mauern aus Inkazeiten, schauen auf einen Schulhof und beobachten die Kinder in Uniform in der Pause :), kaufen Erdbeeren aus Schubkarren und Maischips bei einer süßen Omi. Weiter geht es über den Mercado San Pedro - hier gibt es alles! Frisch gepresste Fruchtsäfte, Wackelpudding in allen Farben und Geschmäcken, Gestricktes, Gewebtes (ich muss mich sehr zusammenreißen kein Klimbim zu kaufen :)) und ich decke mich bei einer netten Frau mit Nüssen und getrockneten Früchten ein für meinen bevorstehenden 6-Tages-Trek ab morgen.
Durch das hübsche Künstlerviertel San Blas wagen wir den Aufstieg zum Cristo blanco und zur Sacsayhuamán-Festung welche weit über Cusco trohnen. Von hier oben hat man eine wundervolle Sicht über die ganze Stadt! Das Schwitzen hat sich mal wieder gelohnt :)
Dann verabschiede ich mich erstmal von den Beiden, gehe ins Hostel und packe meine Sachen für morgen (bin schon ein bisschen aufgeregt :)), gehe in einem kleinen Restaurant um die Ecke ein paar leckere Nudeln essen und mache mich dann auf den Weg zum Centro Qosqo de Arte Nativo in der Avenida del Sol - hier kann man kostenlos (bzw. mit dem Boleto turístico für S/70 für Studenten was ich schon gekauft hatte für die Ruinen und Dörfer im Heiligen Tal) einer peruanischen Band lauschen und sich typische Tänze und Gesänge anhören. Etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr bunt und fröhlich :) Bei einem Cusquena und salzigem Popcorn lassen wir den Abend schön ausklingen.Read more
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- Day 19
- Wednesday, September 5, 2018
- ☀️ 12 °C
- Altitude: 4,831 m
PeruNevado Salcantay13°19’37” S 72°33’38” W
Salkantay-Trek Tag 1

Heute beginnt mein 6-tägiger Salkantay-Trek (S/613 = 158€)! 4:45 Uhr holt mich Jesus am Hostel ab und wir laufen zum Plaza San Francisco, wo der Bus schon wartet. 5:15 Uhr sind endlich alle eingesammelt und wir fahren los. Ich mache die Augen zu und wache erst wieder bei der Ankunft 7:30 Uhr in Mollepata auf, hier gibt es leckeres Frühstück, das Gepäck wird gewogen (man darf 5kg pro Person an die Pferde abgeben - darunter war mein Schlafsack, Handtuch, Waschzeig und meine Merinounterwäsche für die Nacht), die Gruppen werden eingeteilt und den Guides zugewiesen - mein Team setzte sich aus 15 Leuten zusammen (3 Schweizer, 3 Deutsche, 1 Belgierin, 3 Engländer, 2 Canadierinnen, 1 Argentinier, 1 aus Urugay, 1 Californier) und unsere Guides waren Jesus und Jaime.
10:00 Uhr starten wir unseren Trek in Challacancha auf 3400m. 13 Uhr erreichen wir unser Camp für heute - Soraypampa auf 3900m und es gibt Mittag (Quinoasuppe, Rind mit Kartoffeln und Gemüse). 14 Uhr starten wir von hier aus den Aufstieg zum Lake Humantay (4220m). Es geht steil bergauf und wir kommen gut ins Schwitzen. Der See ist wunderschön - türkisblau vor dem schneebedeckten Humantay! Als wir wieder im Camp eintrudelten um 17 Uhr riecht es schon nach Popcorn und heißer Schokolade! Unser Kochteam ist echt der Hammer! Dann wird gequatscht, das Zelt für die Nacht vorbereitet, Karten gespielt und sich untereinander ausgetauscht. 19 Uhr Dinner (wieder eine Suppe, Hühnchen). Danach kuschel ich mich müde in meinen Schlafsack, es ist arschkalt! MINUS 7°C!!!! Es wird eine furchtbare Nacht und ich mache fast kein Auge zu, weil mir soooo kalt ist.
1. Tag: 12km, 1300 HöhenmeterRead more
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- Day 20
- Thursday, September 6, 2018
- Altitude: 4,111 m
PeruMachupicchu13°16’23” S 72°34’16” W
Salkantay-Trek Tag 2

4:45 Uhr ist die schrecklich kalte Nacht endlich vorbei und wir werden geweckt mit heißem Coca-Tee! Dann wird alles schnell zusammengepackt und 5:15 Uhr gibt es Pancakes zum Frühstück ;) 6:30 Uhr Start und Aufstieg mit Blick auf die schneebedeckten Berge Salkantay und Humantay. Um 9:30 Uhr erreichen wir den Abra Salkantay (höchster Punkt (4650m)) - wir genießen die Aussicht und Jesus erzählt uns von einem peruanischen Brauch: wir pusten auf 3 Coca-Blätter in Richtung Salkantay, wünschen uns was und klemmen sie fest unter Steine, dann gibt es noch einen Schluck Rum für jeden und wir beginnen den Abstieg. Dabei kommen wir vorbei an einem kleinen wunderschönen See. Zum Lunch gibt es Alpaka in Huarachmachhay (3800m) und von dort aus geht der Abstieg weiter in den Jungle. Ein krasser Landschaftswechsel! 17:15 Uhr Ankunft in unserem Camp Chaullay (2900m), erstmal duschen und dann dick eingepackt um 18:00 Uhr salziges Popcorn snacken :). Dann verabschieden wir uns von unserem Horseman und geben ihm ein paar Soles, denn die nächsten Tage wird unser Gepäck mit einem Auto transportiert. 19:15 Uhr gibt es noch Dinner (Hähnchen, rote Beete Gemüse, Kartoffel Püree) und dann fallen wir müde ins Zelt :)
2. Tag: 22km (750 hoch, 1750m runter = 2500m)Read more