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  • Day10

    Kaş - Halk Plajı und City

    Yesterday in Turkey ⋅ ☀️ 26 °C

    Günaydın aus Kaş. Das Frühstücks-Buffett im Hideaway Hotel war von einem anderen Stern - leckere frische Früchte, selbst gebackene Süßteilchen, verschiedenste Oliven, frisches Rührei und und und. Ein traumhafter Start in den Tag auf der Sonnenterasse. Gut gestärkt packen wir dann unseren kleinen City-Rucksack, nutzen die Hotel-Reserven Sonnencreme und machen uns auf den Weg zum nahegelegenen antiken Theater. Kaş ist nämlich auf dem Gebiet der antiken Stadt Antiphellus gebaut und einige Überbleibsel sind noch zu sehen. Von dort geht es weiter auf die Landzunge (Çukurbağ Peninsula) und bei der Hitze nutzen wir direkt den ersten Strand und kühlen uns im türkisfarbenen Wasser gemeinsam mit vielen kleinen Fischis ab.
    Nach einem kleinen Zwischenstopp im Hotel geht es in die andere Richtung ins Zentrum. Wir schlendern durch die malerischen Gässchen und genießen das turbulente Treiben der doch sehr touristischen Stadt. Eventuell kommt es uns nach einer Woche wandern ohne eine Menschenseele auch nur so vor. Wir haben Lust auf etwas Deftiges und richten uns nach der Weisheit von Hannes Eltern und gehen dahin, wo viele Einheimische sind. „Restaurant 2000“ ist nicht gerade der kreativste Name für ein Restaurant, aber die Köfte und Beyti (Adana Kebab in Teig gerollt mit Tomatensauce und Jogurt) sind unglaublich lecker! Wir kaufen uns noch zwei kalte Efes und nutzen die Nachmittags-Sonne für einen Badegang am Leymona Beach direkt ums Eck von unserem Hotel. Dann folgt die wichtige Dusche, um das ganze Salzwasser und die Sonnencreme abzuspülen und es geht auf ein letztes Mal, ganz frisch Richtung Hafen. Zum Abendessen folgen wir der Empfehlung von Helen und Torsten und gehen ins „Smileys“ Fischrestaurant (kreative Restaurant-Namen können die Türken irgendwie nicht) - dafür ist der frischgefangene Fisch unglaublich lecker. Fischsuppe, Muscheln und Kalamari können nur noch von etwas Süßem abgerundet werden. Dafür gibt es eine warme Empfehlung von uns - Nur Pastaneleri Kaş Bayii - da genießen wir Soğuk Baklava und einen Çay. Mit dicken Bäuchen geht es zurück zur Unterkunft und ins Bett.
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  • Day9

    Patara - Kaş

    October 3 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Wie gestern startet unser Tag mit leckerem Frühstück in der St. Nicholas Pension. Danach werden die Rucksäcke gepackt und an der Rezeption verstaut. Wir leihen uns wieder einen Sonnenschirm und nehmen das Shuttle zum Strand. Heute gehen wir noch etwas länger am Strand entlang, um noch weiter von den Touris wegzukommen und unsere Ruhe zu haben. Neben unserer täglichen Runde Wizard, wird heute auch noch Frisbee gezockt. Die handschriftlichen Buspläne, schienen uns erst nicht so vertrauenswürdig aber pünktlich 15 Uhr, sackt uns ein netter Busfahrer am Patara Beach ein und fährt uns zurück in die Stadt- oder eher Dorfmitte. Zum verspäteten Mittag verschlägt es uns zu Ayse Gözleme Evi - empfohlener „Pancake“-Laden in Gelemis. Wir entscheiden uns für einen Gözleme mit Salat und Lammfleisch und eine süße Variante mit Zucker und Zitrone - sehr lecker - dazu gibt es einen Ayran und einen frisch gepressten Lemonjuice. Danach spurten wir zur Pension, geben unseren Schirm ab und werfen uns sie Rucksäcke über. Denn auch diesmal kommt der Bus wieder sehr pünktlich - nach einem Umstieg und eine Stunde später kommen wir in Kaş am Otogar an und laufen den verbleibenden Kilometer zu unserem AirBnB (Hideaway Hotel). Nach einer kurzen Suche (Internet gibt es hier unterwegs nicht, also muss sich auf Maps.me verlassen werden. Das war in diesem Fall nicht ganz korrekt), finden wir unsere Bleibe und werden super nett empfangen. Rucksack und Schuhe werden ins Zimmer geschmissen und dann der Sonnenuntergang auf der Dachterasse mit kaltem Efes genossen.
    Nach einer schönen Regen-Dusche verlassen wir uns auf die Empfehlung des Hauses und gehen zu Meymeze, einem kleinen Fischlokal über den Dächern der Stadt. Wir wählen das Menu und bekommen sehr lecker Meze, Salat, Fisch (Mezget und Barsch) und zum Dessert Früchte und eine Art Pana Cotta mit Orangen Creme. Durch die belebte Innenstadt geht es dann vollgefressen zurück und jetzt liegen wir mit dicken Bäuchen im Bett.
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  • Day8

    Gelemis - Patara

    October 2 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute haben wir mal schön ausgeschlafen und lassen den Tag gemütlich angehen. St. Nicholas kann auf jeden Fall auch gutes Frühstück - es gibt die bisher besten Oliven (sowohl grüne als auch schwarze) und fruchtige Feigenmarmelade!
    Wir leihen einen Sonnenschirm und werden von einem netten Mitarbeiter an den Patara Beach gefahren - ein scheinbar endloser Sandstrand mit schönen Sanddünen und angenehmen Wellengang. Wir zocken Wizard, machen einen Strandspaziergang, bauen einen Wall für unseren Schirm entgegen dem Sandsturm, Hannes gibt mir eine Kraul-Stunde und zum Mittag gibt es Paprika, Apfel, Granatapfel, Pistazien und Kekse. Ansonsten lassen wir einfach mal die Seele baumeln und lauschen dem Meeresrauschen. Am Nachmittag werden wir wieder vom netten Personal abgeholt, RB Leipzig ist immer ein beliebtes Thema und auf jeden Fall bekannt hier :) Dann gibt es ein kaltes Efes und ein Eis auf unserem Balkönchen und wir überlegen, wo wir nachher essen gehen.
    Frisch geduscht und eingecremt gibt es im Sailing Restaurant gegenüber Meze, Calamari, gegrillten Fisch, Baklava und unseren ersten Raki - Sağlığınıza!
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    Traveler

    Ihr seht herrlich braun, erholt und glücklich aus. Uuuund das Essen ist ja ein Traum!! 😍

     
  • Day7

    Likya Yolu - Etappe 4

    October 1 in Turkey ⋅ ☀️ 29 °C

    Von Bel nach Pydnai und mit dem Bus nach Gelemis.

    Das war eine verrückte Nacht bei Fatma zu Hause - die Hühner haben die Ziegen gejagt, die Hunde haben die Hühner gejagt und auf dem Dach sind die Katzen rumgetappelt - dann der Muhezzin und dann ist Osman mit der Ziegenherde los zum täglichen Ausflug. Fatma erwartet uns schon unten, hat Feuer gemacht und den Tisch lieb gedeckt mit lauter selbstgemachten Leckereien: Ziegenkäse, Eier, Birnenmarmelade, Honig, Oliven verschiedener Art, frisches Gemüse und ein kleiner Eintopf. Dazu macht sie auf dem Feuer frisches Brot. Wir verabschieden uns herzlich nach dem gemeinsamen Frühstück und machen uns auf den Weg - der führt uns zuerst in der heißen Sonne nach Belceğiz, welches nur aus zwei Hirten-Hütten besteht. Im Schutz der Kiefern und Pinien gehts dann weiter durch viele Ziegeherden und ihre HirtInnen. Danach folgt ein langer sonniger Abstieg mit Blick aufs Meer und pünktlich zum Mittag erreichen wir die befreundete Familie Zeyneb von Fatma. Auch hier werden wir herzlich umsorgt, es werden Çay, kalte Cokes, Weintrauben, Chips von den Kindern (die haben uns gleich ins Herz geschlossen ;)), Milchreis mit Zimt und Gözleme serviert. Mit uns zwei blonden deutschen Kartoffeln musste natürlich auch wieder ein Foto gemacht werden - egal wie verschwitzt man ist, sie finden uns ganz toll! Die Pause war auf jeden Fall wichtig, weiter gehts in der Sonne zu unserem nächsten kleinen Pausen-Abstecher - der kleine einsame Strand von Gavuragili. Abgekühlt werden die Rucksäcke wieder gesattelt und wir laufen den heißen sonnigen Endspurt nach Pydnai - hier gibts Ruinen zum angucken, jede Menge Treibhäuser und einen schönen langen Sandstrand, wo wir uns ein zweites Mal erfrischen und durch die Wellen hüpfen. Maps.me zeigt uns eine Bushaltestelle in der Nähe, wir setzen uns einfach mal hin und warten, denn wir wollen heute noch weiter nach Gelemis. Nach 5 min Wartezeit kommt wirklich ein Bus um die Ecke :) verrückt! Zweimal Umsteigen und eine kalte Cola später kommen wir am heutigen Ziel an und checken in der St. Nicholas Pension Patara ein (500 TL für 2 Personen mit Frühstück für eine Nacht). Ein sehr schönes Zimmer, ordentlicher Wasserdruck und ein kleiner Balkon, auf dem es erstmal ein kaltes Efes gibt. Nach kurzer Wellness-Packung gibt es hier auch Abendbrot (verschiedene Meze, Mezgit und Seebarsch mit Salat und selbstgemachten Pommes) - sehr lecker! Jetzt machen wir noch einen kleinen Abendspaziergang durch das Dorf und hüpfen nach der vielen Sonne sicher bald ins Bett!

    Strecke: 13 km
    Dauer: 3:40 h
    Höhenmeter: 240 m ⬆️, 850 m ⬇️
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  • Day6

    Likya Yolu - Etappe 3

    September 30 in Turkey ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Alınca nach Bel.
    Schön ruhig haben wir hier im kleinen Bergdorf geschlafen und das Frühstück - vor allem die Melone - war sehr lecker. Flaschen und Trinkblase auffüllen lassen von den zwei lieben Muttis und ab gehts auf die 3. Etappe.
    Heute wartet zuerst ein gerölliger steiler Abstieg auf uns, so dass manchmal grade nur so die beiden Füße dahin passen, mit wunderschönen Ausblicken auf einsame Buchten, den idyllischen Paradise Beach und einzelne Segelboote die im Glitzer-Meer schippern. Wir überqueren trockene Flussbetten, treffen Kühe und kletternde Ziegen und erreichen eine alte osmanische Zisterne. Der Weg führt uns weiter über Oliventerassen - da der Weg heute sehr sonnig ist lassen wir uns unter einem schönen Baum im Schatten nieder, essen die teuren Trockenfrüchte aus Fethiye und blicken zurück auf das nun schon weit entfernte Bergdorf Alınca. Unsere Mittagspause machen wir heute in dem kleinen Ort Gey, eine freundliche Familie lädt uns herzlich in ihren Garten ein und die Mutti zaubert uns aus frisch geknetetem Teig Gözleme mit Hack und Zwiebeln, dazu gibt es natürlich frisch gepressten Saft, Çai, Gürkchen, Tomaten und Oliven (die waren so lecker, dass wir Nachschlag bekommen haben). Gestärkt gehts weiter in der Hitze durch weitere Oliventerassen mit diesigem Blick auf die Halbinsel Yedi Burun. Auf dem weiteren Weg müssen wir mehrmals wegen der Hitze und meinem Tomatenkopf Pause machen - Wasser, Mütze ab, Granatapfel, Wasser, Mütze auf, Wasser … - weiter gehts! In der Ferne können wir bald schon die rosafarbene Moschee mit dem mintgrünen Dach von Bel erblicken. Ein letzter Anstieg und dann haben wir es geschafft - wir werden lieb von einem kleinen Hundewelpen willkommen geheißen, der uns aber zum Glück nur bis zur Moschee begleitet und dann von einer Omi aus dem Fenster zurückgepfiffen wird. Hier in Bel ist jedenfalls nicht viel los und es ist auch schnell durchquert - nur ein paar Häuschen, Ziegen mit Glöckchen, Hunde, Hühner und ganz am Ende Fatma und Osman in ihrem orangenen Haus (600 TL für zwei Personen mit Halbpension). Erstmal werden wir mit Çay und Weintrauben begrüßt und dann versucht uns die süße Fatma die Dusche zu erklären - ein Bild für die Götter! Sie zeigt auf die Steckdose, auf die Dusche und ihren Kopf - was zur Hölle??? Als ich dann nackt In der Dusche bzw. Ist das ja das ganze Bad stehe, verstehe ich das Problem! Es kommen nur wenige kalte Tropfen aus dem Hahn - Mist! Hannes huscht schnell runter zu Fatma und die klärt das - Stecker vom Wasserpumpenmotor rein und zack - aus wenigen Tropfen wird ein zarter Strahl :) naja, für ein Frischegefühl reichts! Zumindest bei mir - bei Hannes hat Fatma nach dem Einschäumen den Stecker wohl wieder gezogen - genug Strom verbraucht und außerdem zaubert sie währenddessen das Abendbrot in der Küche. Ich decke den Tisch und helfe Fatma die Leckereien rauszutragen. Es gibt verschiedene Salate, Gemüsepfanne, Reis, selbstgebackenes Fladenbrot, scharfe Nudelsuppe und gebratene Aubergine - sehr lecker! Zum Nachtisch bringt uns Fatma Kadayif, ein türkisches Fadenteigdessert (sehr süß) und zeigt uns stolz Fotos von ihren Kindern, die in Fethiye leben.
    Noch eine Runde Kniffel und dann ab ins Bett!

    Strecke: 15,2 km
    Dauer: 5 h
    Höhenmeter: 600 m ⬆️, 670 m ⬇️
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