Fi Ne

Joined August 2018
  • Day215

    Dangriga

    March 20 in Belize ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute raffen wir uns auf und verabschieden uns von unserem Go-Slow-Modus und schweren Herzens von Luisa und Michel, wir vier waren schon wie eine kleine Familie in unserem Bungalow. Mit den Backpacks geht es ein letztes Mal barfuß über die Insel zur Fährstation - Oscar hat uns mit seiner Discountcard Tickets nach Belize City für nur 16 B$ besorgt - krass billiger wenn man sich die hier besorgt, am Festland zahlt man für einen Weg das Doppelte! In der City nehmen wir ein Taxi zum Busterminal (8 B$), kaufen uns bei den coolen Verkäufern noch Leckereien und nehmen einen Localbus (12 B$) nach Dangriga. Ich dachte, dass es ein abgefuckter Truck mit jeder Menge schwitziger Locals ist, in dem sich die Hitze staut, so wie immer eben :). Deshalb bin ich in FlipFlops und kurzen Sachen los - ich war nicht vorbereitet auf einen Reisebus. Zwar saßen da außer uns nur Locals drin, aber der Bus war recht modern. Die Klimaanlage war jedenfalls wieder mal auf Minusgrade eingestellt und wir frieren ohne Ende zwischen all den Rastermännern. Als wir nach drei Stunden aussteigen bemerke ich schon wie mein Hals schmerzt, na prima. Unter Dangriga hab ich mir auch etwas anderes vorgestellt - überhaupt Belize habe ich mir entwickelter vorgestellt. Abgefuckte Häuser auf Stelzen, draußen weht die Wäsche auf der brüchigen Veranda, die Rastermänner stehen und sitzen schon tagsüber am Flussufer oder an der Straße, trinken Bier und kiffen, Kinder spielen Fußball, selbst Babys haben schon Dreadlocks und jeder begrüßt sich mit "Hey man" oder "Hey Buddy!". Eine sehr entspannte Atmosphäre, alle sehr nett und es ist so gar nicht touristisch hier. Am Ufer lernen wir den Kapitän kennen, der uns morgen für 40 B$ nach Tobacco Caye bringt. Jetzt abends würde es uns viel mehr kosten! Er gibt uns auch gleich die Empfehlung für das D´s Hostel direkt am Meer - für 27 B$ schlafen wir in einem wirklich schönen Dorm, das wir aber komplett für uns alleine haben. Wir drehen noch eine Runde durch die "Stadt", kaufen an einem Obststand regionales Obst (pinke und weite Grapefruits, Bananen,..) und lassen die chillige Atmosphäre hier auf uns wirken. Der Kapitän hat uns auch sein Lieblingsrestaurant genannt, ein Café gleich an der Ecke vom Ablegesteg. Wir bestellen lokale Küche - Reis mit Bohnen, Salat und Chicken bzw.Beef. So lecker! Im wunderschönen Vollmondlicht geht es am Strand zurück ins gemütliche Hostel, dort hören wir Musik und schreiben ein bisschen unsere Tagebücher.Read more

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  • Day214

    Belize - Caye Caulker

    March 19 in Belize ⋅ ⛅ 27 °C

    Auch heute haben wir nochmal verlängert - es ist einfach schön hier! Nach einem entspannten Morgen mit Frühstück am Steg machen Eugen, Luisa und ich uns mit den Kajaks auf den Weg - zuerst durch den Split in Richtung Nordinsel und dann umrunden wir einmal komplett die Südinsel. Eine ganz schön lange Strecke, aber wunderschön entlang des Mangroven-Ufers - das gibt auf jeden Fall Muskelkater :)! Unterwegs springen wir ab und zu mal ins Wasser um uns zu erfrischen und wir sammeln den Müll ein, der uns ab und zu begegnet. Abends genießen wir gemeinsam den wunderschönen Sonnenuntergang bei einem Abendbrot am Steg und später treffe ich mich mit den Local Jungs. Wir essen eine Eiscreme am Strand, cruisen mit dem Golf Cart um die Insel und sie zeigen mir ihr zu Hause im Süden der Insel. Ein schöner Abend!Read more

  • Day213

    Belize - Caye Caulker

    March 18 in Belize ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Insel-Slogan hat uns voll in seinen Bann gezogen - morgens um 10 Uhr, wenn wir eigentlich aus dem Hostel auschecken müssten, entscheiden wir uns spontan, noch eine Nacht dranzuhängen. Bei uns im Zimmer beginnt der Morgen wie er gestern geendet hatte - mit Livemusik und Rum, denn alle haben gestern ordentlich beim Rum zugeschlagen. :) Zum Frühstück gönnen wir uns 12 Uhr Reis mit fritirtem Hähnhen und die Jungs trinken weiter Rum. Ich kaufe mir eine Ananas und zusammen chillen wir am Hostelsteg mit der Gitarre. Dann kam Ever vorbei und fragte uns, ob wir nochmal mit ihm mitkommen wollen schnorcheln, seine Halb-Tagesgruppe heute ist nicht so groß. Da sage ich natürlich nicht nein! :) Die Anderen hatten keine Lust und wir machten uns aus, dass wir uns zum Sonnenuntergang mit den Kajaks am Koko Beach treffen. Und so tauche ich mit Ever nochmal in die wunderschöne Unterwasserwelt ein und tauchen mit den Haien im Sonnenuntergang. Danach setzt mich Ever am Beach bei den Anderen am Kokobeach der Nordinsel ab und ich mache mich mit ihnen im Kajak, einem Bier und dem wunderschönen Himmel wieder auf den Weg zurück zum Hostel. Michel trällert für uns seine Lieder wie ein Gondolier in Venedig - wir haben eine Menge Spaß! Im Hostel zurück, waren wir alle hungrig, sodass wir alle zusammen das Streetfood der Insel probieren. Ein süßes Ehepaar hat einen Stand gleich in der Nähe von uns und bereiten uns leckere Borritos zu, die wir dann am Strand genießen. Unsere Gruppe war ein wilder internationaler Mix aus Deutschland, Argentinien, Andora, Mexico, USA und Frankreich - coole Truppe. Lange saßen wir dort nicht allein, gleich schwirrten mehrere Drogendealer um uns herum und wollen uns ihre besten Sachen verticken - "the pharmacy is open" waren die begrüßenden Worte. Auch heute geht erst spät in der Nacht wieder in unserem Zimmer das Licht aus!Read more

  • Day212

    Belize Barrier Reef

    March 17 in Belize ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach einem Kaffee wechseln wir erstmal das Hostel und dann machen wir uns auch schon auf den Weg zu unserer Schnorcheltour (130 B$) heute. Unsere junge Crew besteht aus Ever dem 25jährigem Kapitän und Guide und den beiden Helfern Jimmy und Norman - außer uns außerdem drei Französinnen und der Argentinier Manuel. Mit dem Boot geht es ein Stück östlich von Caye Caulker - hier verläuft die Riffkante des Belize Barrier Reef - das zweitgrößte Riffsystem der Welt und ein UNESCO Weltnaturerbe. Die Unterwasserwelt ist spektakulär - eigentlich das schönste, was ich bisher gesehen habe! So bunt erleuchten die verschiedensten Korallen im Sonnenlicht - bspw. gelbe Hirnkorallen, Hirsch- und Elchgeweihkorallen, die blaue karibische Fächerkoralle (purple sea fan) und Feuerkorallen. Doch bevor wir überhaupt ins Wasser gingen sahen wir schon die ersten Meeresbewohner, die wohl schon seit Monaten nicht mehr gesichtet wurden - Tümmler (Bottlenose Dolphin)! So viele, überall rings um unser Boot spielten sie miteinander. Ever und Jimmy gehen auch direkt ins Wasser und schwimmen mit ihnen, für uns allerdings zu gefährlich (war auch nicht eingeplant in der Tour) und besser von oben anzuschauen. :) Insgesamt machten wir fünf verschiedene Schnorchelstops - wir schwammen durch die wunderschönen Korallengärten, tauchten mit einer grünen Meeresschildkröte (Green Sea Turtle) und mit jeder Menge Stachel- und Eagle-Rochen ... dann aber kam für uns alle das Highlight! Ever schmeißt kleine Fischchen ins Wasser und in wenigen Sekunden ist unser Boot umzingelt von einem Dutzend von Nurse-Haien. Und da sollten wir nun ins Wasser gehen - puhhhh, schon ein krasses Gefühl und ein unglaubliches Erlebnis! Ich hab es ja in Galapagos schon einmal gemacht, weshalb ich mich recht schnell überwinden konnte. Bis auf wenige Zentimeter schwammen wir an sie ran und schauten den Haien beim Fressen und Spielen zu. Nach der Tour setzen wir die Anderen am Steg ab, kauften uns noch einen karibischen Rum und Cola und machen uns mit der Crew und Manuel nochmal mit dem Boot aufs Wasser, um den Sonnenuntergang zu genießen. Ganz typisch für hier drehen sich die Jungs gleich ihre Joints und lassen so den Abend ausklingen. An einem abgelegenen Strandabschnitt machen wir Halt und wollen dort chillen, leider war das aber nicht möglich, da die Moskitos uns aufgefressen haben. Also wieder zurück aufs Boot :) und danach mit den Jungs noch einheimisch essen gehen bei "Little Kitchen" - für mich gibt es ein leckeres Shrimp-Curry. Manuel der Argentinier hat es mit dem Rum etwas übertrieben, Ever bringt ihn auf der Fahrradstange zurück in unser Hostel. Unser Zimmer teilen wir heute mit dem Pärchen Michel (Mexikaner) und Luisa (Berlinerin), die ich gleich in mein Herz schließe. Michel ist ein wahnsinniges Energiebündel und motiviert uns müden Schnorcheler nochmal mit auf den Steg zu kommen. Er ist Straßenmusiker mit einer unglaublichen Stimme - wir lauschten seinen Liedern und genossen den Sternenhimmel! Ein wirklich schöner Tag aber sehr langer Tag - wir gehen erst spät in der Nacht ins Bett.Read more

  • Day211

    Belize - Caye Caulker

    March 16 in Belize ⋅ ☀️ 28 °C

    Wieder mal starten wir sehr früh in den Tag - 5 Uhr steigen wir in den Bus in Flores und erreichen gegen 7 Uhr die Grenze von Belize. Hier geht alles ruckzuck - raus aus dem Bus mit all dem Gepäck, Ausreisestempel Guatemala, über eine Brücke zu Fuß mit dem ganzen Gepäck laufen, Einreisestempel Belize, rein in den Bus und weiter geht es. Begrüßt werden wir hier auf Englisch "Hey guys, how are you?" - so komisch auf einmal der Sprachenwechsel, aber es war einmal britische Kolonie. Später erfahre ich, dass sie trotzdem Englisch und Spanisch in der Schule lernen und unter sich reden sie Englisch-Kreolisch - ein ganz komisches karibisches Englisch, das sehr ulkig klingt und man sehr schwer verstehen kann. In Belize City kommen wir gegen 10 Uhr morgens an und nehmen direkt die Fähre um 10:30 Uhr um auf Caye Caulker überzusetzen. Wir waren etwas verdutzt, da wir eine Großstadt mit Hochhäusern und so erwartet hatten ... stattdessen runtergekommene zweistöckige Gebäude! Nach ca. einer Stunde Fährfahrt durch das türkisblaue Karibikwasser kommen wir in Caye Caulker an - eine ca. 8 Kilometer lange und 2 Kilometer breite Insel mit karibischem Flair und ein Ort zum Entspannen - „Go Slow“ ist das Motto hier. Es gibt auf der Insel sogar ein eigenes Verkehrsschild worauf geschrieben steht: "GO SLOW". Es gibt keine richtigen Straßen - nur staubige weiße Wege, keine Autos - nur Golf Carts und Fahrräder. Hier entschleunigt jeder, sogar ich. Schuhe werden überbewertet - barfuß laufen ist hier angesagt. Ich laufe also nur noch barfuß rum - egal ob in den Supermarkt, in die Bank oder in Restaurants. Jeder macht das hier so - barfuß, ohne Shirt und mit entspanntem Schritt gehts hier voran. Überall bunte Hängematten, Palmen und das krass blaue Meer. Tauchausflüge werden überall angeboten, natürlich auch in das bekannte Blue Hole (Durchmesser 300m, Tiefe 125m), welches sich aus der Luft betrachtet als dunkler blauer Fleck vom türkisblauen Gewässer der Karibik abhebt. Aber auch wenn man nicht taucht, muss man unbedingt mit einem Boot rausfahren und schnorcheln gehen! Wir treffen den Einheimischen Ever und buchen eine Tour für morgen. Schlafen werden wir heute im Go Slow Hostel, allerdings kostet hier eine Nacht 50 B$ - ach ja eine andere Währung gibt es hier auch noch, nämlich den Belizedollar (2 B$ = 1 US$). Wir stellen die Backpacks ab und machen uns mit den Hostel-Fahrrädern auf Erkundungstour. Auf dem Weg finden wir auch noch das schöne und sehr günstige Hostel Pause für 25 B$ pro Nacht und buchen das für morgen. Ansonsten machen wir heute nicht mehr viel, außer ankommen, rumradeln und am Split chillen! Seit 1961 besteht nämlich die früher vereinte Insel aus zwei Inselchen. Damals hinterließ der Hurrikan Hattie einen Graben, der jetzt „The Split“ genannt wird. Im Nordteil der Insel liegt ein Meeresschutzgebiet (Marine Reserve), das überwiegend mit Mangroven und Kokospalmen bewachsen ist. Abends entscheiden wir uns mal zu kochen, da wir im Hostel eine ganz gut ausgestattete Küche haben. Die Entscheidung war mal wieder recht einfach was es geben wird ... Nudeln :). Wir waren so hungrig und Nudeln gehen einfach immer schnell und sind lecker! Nach zwei großen Portionen Nudeln Bolognese liegen wir nur noch faul in der Hängematte und kugeln uns bald schon ins Bett. Selbst kochen ist jedenfalls nicht wirklich günstiger als wenn man hier auf der Straße isst - wir zahlten für unsere Zutaten 30 B$ zu zweit und an der Straße bekommt man lecker duftendes Gegrilltes aus den aufgeschnittenen Tonnen :).Read more

  • Day210

    Flores - San Miguel

    March 15 in Guatemala ⋅ 🌙 24 °C

    Ausschlafen, endlich! :) Burrito-Frühstück gibt es dann im Cool-Bean Café auf der anderen Seite, wir entscheiden und bezahlen unseren morgigen Trip nach Belize (90Q bis nach Belize City und danach direkt auf die Insel Caye Caulker) und dann geht es mit dem Boot für 50Q hin und zurück zur Rettungsstation für Wildtiere (ARCAS) - diese liegt direkt am Itza See und mitten im Urwald. Es ist ein Projekt in dem Tiere aus dem illegalen Handel gerettet und teilweise auf die Freiheit vorbereitet werden - das ist allerdings bei den meisten nicht mehr möglich. Schon verrückt, was sich reiche Menschen als illegale Haustiere halten wollen - Affen, Jaguare, Pumas, Papageien, Tukane, ... so eine Quälerei! Außerdem gibt es wie ein Krankenhaus und eine Quarantäne, wo kranke Tiere aus dem Dschungel aufgepäppelt werden - zu diesen wird der Menschenkontakt allerdings vermieden, da sie auf jeden Fall wieder in die freie Natur gehen sollen. Wir sind die einzigen Besucher, der Pfleger beantwortet all unsere Fragen und nimmt uns mit zu den Fütterungen der Tiere. Der Besuch kostet 25Q, wir spenden allerdings noch ein wenig für die armen Pupsis. Danach geht es mit dem Boot wieder zurück und von unserem Hostel aus laufen wir mit einem Eis ca. 20min zum gegenüberliegenden Playa Chechenal, ein Strand an dem vor allem nur einheimische Jugendliche verrückte Sprünge vom Steg machen, kleine guatemalische Prinzessinnen in ihrem Luft-Einhorn im Wasser planschen und junge Verliebte, die im Wasser rumknutschen :). Von dort geht es weiter zu einem kleinen Mirador - hier oben haben wir eine schöne Aussicht auf diesen Teil des Sees und die kleine Insel Flores. Zum Sonnenuntergang setzen wir uns wieder an unseren Stammplatz an der Promenade - heute planschen wir in dem wunderschönen Licht der letzten Sonnenstrahlen mit den kleinen Kindern - es sind jeden Abend die gleichen Kinder hier, wir fühlen uns schon wie zu Hause :). Abendbrot gibt es wieder im Cool Beans Café - sehr lecker, aber viel zu viel! Zurück im Hostel packen wir noch unsere Rucksäcke für die bevorstehende Reise morgen und schreiben ein wenig im Tagebuch.Read more

  • Day209

    Tikal

    March 14 in Guatemala ⋅ ☀️ 33 °C

    Wieder einmal beginnt der Tag serh früh - 2:30 Uhr klingelt der Wecker, 2:50 Uhr nehmen wir das Boot zur Agency rüber und 3:00 Uhr werden wir abgeholt! Naja, das ist eben der Preis wenn man schöne Sonnenaufgänge sehen möchte! Tikal ist ein Nationalpark mit Maya-Ruinen von 900 v. Chr. - sie ist die Hauptstadt der ganzen Maya-Kultur gewesen und auch heute noch werden die Maya-Feste hier an diesem Ort gefeiert. Unser erstes Ziel auf dem Gelände ist der Tempel IV - diese Pyramide ist mit rund 65m Höhe nicht nur das höchste Gebäude in Tikal, sondern auch die höchste touristisch erschlossene in der Mayawelt bzw. in der ganzen Welt. Von hier oben aus beobachten wir den Sonnenaufgang über dem Regenwald mit den über den Baumen herausragenden anderen Tempeln. Das Zentrum von Tikal ist der Große Platz, welcher von den Tempeln I und II eingerahmt wird. Klatscht man hier in die Hände, dann ertönt als Echo das Gezwitscher des Nationalvogels Quetzal. Neben der Mayakultur kann man hier im Regenwald natürlich auch viele Tiere beobachten - schon am Morgen können wir das Gegröhle der Brüllaffen über den ganzen Regenwald hören, wir sehen jede Menge Affen in den Bäumen klettern, Papageinen und Tukane fliegen über unsere Köpfe, wir locken eine Tarantula aus ihrem Loch und Nasenbären huschen vor uns über die Wege. Um 11 Uhr machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Flores, gönnen uns wieder einen riesigen Becher eiskalten Frappuccino und springen zur Abkühlung direkt von unserem Hostelsteg ins Wasser - es ist wirklich unerträglich heiß! Nach einer Dusche legen wir uns kurz mal ab - so war der Plan, aber Eugen fällt in einen tiefen Dornröschenschlaf, aus dem er nur schwer bzw. fast gar nicht zu erwecken ist. Als mein Hunger aber unertäglich geworden ist, wecke ich ihn etwas unsanft :) und wir machen uns auf den Weg auf die Insel. Heute gehen wir im Cool Beans Café Abendessen - riesige Portionen, sehr günstig und super gemütlicher! Danach sehen wir an der Promenade noch den roten Feuerball ins Wasser plumpsen bei einem Bier und malen ein bisschen in mein Buch. Lange halten wir abends mal wieder nicht aus, unsere Augen fallen zu von dem langen Tag.

    Hier ein Video dazu: https://gopro.com/v/0ryZZdZpJkVbN
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  • Day208

    Flores

    March 13 in Guatemala ⋅ ⛅ 31 °C

    Ich habe erstaunlich viel geschlafen im Bus - zwar eingemummelt mit Kapuze, Pullis und meiner dicken Jacke, aber die Sitze waren sehr bequem und man konnte die Rückenlehne sehr weit nach hinten fahren. Vielleicht lag es aber auch daran, dass es ein echt langer Tag war gestern - wir waren ja seit 3:00 Uhr morgens auf den Beinen und so ein Reisetag ist doch immer anstrengender als man denkt. Früh um 7 Uhr weckt mich Eugen jedenfalls aus meinem Tiefschlaf und ich muss verdusselt wie ich war innerhalb von wenigen Sekunden meine Sachen packen, Kuschelsocken aus und in die Sneaker rein und raus aus dem Bus, denn wir sind in Flores angekommen! In der Agency organisieren uns die Männer gleich ein Hostelbett im gegenüberliegenden Hostel Grethel in San Miguel- schön gelegen am Wasser mit Steg zum Reinspringen und direkter Aussicht auf das Inselchen. Der Boottransport zur Insel rüber ist für uns als Gäste kostenlos und wir dürfen ihn jederzeit nutzen.
    Flores liegt ganz im Norden Guatemalas - in dem Zipfel des Landes, der zwischen Belize und Mexiko eingeklemmt ist - und ist die Hauptstadt des Departementes El Petén. Die Stadt liegt auf einer kleinen Insel im See Petén-Itzá und ist mit dem Festland über einen kleinen Damm verbunden. Dort befindet sich der nicht-touristische Teil des Ortes - Santa Elena.
    Wir springen in den See, erholen uns von unserem Reisetag, trinken einen riesigen leckeren Frappucchino im Cool Beans Café und genießen bei einem Bier den Sonnenuntergang an der Promenade von Flores - beeindruckende Farben und so lange! Das Wasser des Sees ist so warm, dass die einheimischen Kinder bis es richtig dunkel ist darin planschen und Unsinn machen! Danach gehen wir essen in einem kleinen Restaurant an der Promenade, alles sehr lecker doch meine Portion war sehr klein und ich hab meinen Fisch eingeatmet. Aber es war ein Fisch aus dem See und sehr lecker! Danach gehen wir auch schon früh ins Bett, denn morgen müssen wir wieder früh raus!
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  • Day207

    Lago de Atitlán - La Nariz del Indio

    March 12 in Guatemala ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute klingelt der Wecker also wieder um 3:00 Uhr - wir starten den zweiten Versuch der Wanderung zur Indian Nose. Benjamin ist heute zum Glück überpünktlich und wir starten mit einem Fahrschulanfänger-Camioneta nach Santa Clara (in der Nacht dürfen wahrscheinlich die Jungen üben :), gar nicht so einfach so einen riesigen Laster hier in den engen Kurven und Bergen zu steuern) - von dort geht der Aufstieg los. Zuerst ein Halt an den "Lippen" des Gesichts - dort bestaunen wir den Sternenhimmel über dem See, das erste Morgenrot und alle Vulkane rund um den See. Auch der Fuego spuckt wieder alle paar Minuten Lava, das können wir sogar von hier aus sehen! Wahnsinn! Kurz vor 6 Uhr machen wir uns dann an die letzten Meter zur Nasenspitze (2.100m) - von hier hat man noch einen besseren Blick und wir genießen den Sonnenaufgang und die ersten warmen Sonnenstrahlen dort oben sitzend - eingekuschelt, mit heißem Kaffee und Leckereien von der Bäckerei. Ein perfekter Morgen und immer wieder faszinierend wie sich die Farben und das ganze Bild des Sees und der Dörfchen drumherum in den verschiedenen Lichtern verändern.
    Zurück im Hostel gibt es erstmal einen frisch gepressten Möhren-Ingwer-Orangen-Saft und Frühstück - die Frauen in der Küche zaubern uns ein leckeres Omlett mit Salat. Danach hauen wir uns nochmal aufs Ohr, nehmen eine heiße Dusche und packen unsere Sachen. Bevor wir uns vom See verabschieden gibt es noch einen Kaffee und frisch gebackenen Bananenkuchen. 13:30 Uhr bringt uns Evelyn (Chefin des Hostels, ausgewanderte Österreicherin) zum Shuttle-Stopp im Dorf, wir verabschieden uns und machen uns auf die lange Reise in Richtung Norden. Zuerst fährt uns ein Shuttle nach Antigua - dort kommen wir 17 Uhr an und haben eine Stunde Zeit - wir holen meine vergessene Brille bei Tatjana im Hostel Purpose und lassen uns zum Abendbrot Falafel zaubern. 18:30 Uhr geht es dann weiter nach Guatemala-City, wo wir 20:30 Uhr ankommen. Und 22 Uhr startet dann unser Nachtbus nach Flores - ich hoffe wir können schlafen und der Bus ist nicht auf Minusgrade runtergekühlt.
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  • Day206

    Lago de Atitlán - San Juan y San Pedro

    March 11 in Guatemala ⋅ ⛅ 27 °C

    Müde quälen wir uns 3:00 Uhr aus den kuschlig warmen Betten, schlüpfen in die Wanderklamotten und bewaffnen uns mit den Stirnlampen. 3:30 Uhr sollte uns eigentlich unser Guide Benjamin abholen, jedoch keine Spur von ihm bis 4:15 Uhr. Nur ein betrunkener Einheimischer kommt auf seinem Motorrad angetorkelt. Na prima! 4:15 Uhr schlüpfen wir also wieder in die Betten - was eine doofe Aktion.
    Eine bedrückende Stimmung liegt über dem Dorf San Juan und in unserem Hostel Mayachik. Seit dem 05.03.2019 wird das 23jährige Mädchen Catherine Shaw aus England vermisst, die bis zu diesem Tag in dem Hostel Gast war, in dem wir nun übernachten. Seitdem kreisen Tag und Nacht Helicopter über den See und die umliegenden Berge, Helfer durchsuchen das Gebiet und auch der Vater des Mädchens ist nach Guatemala gereist um nach seiner Tochter zu suchen. Heute morgen beim Frühstück erfahren wir dann die traurige Nachricht - die Leiche der Catherine Shaw wurde auf dem Berg "Indian Nose" gefunden. Vielleicht Schicksal, dass wir dort heute Nacht nicht hoch sollten :(. Catherine soll angeblich ziemliche Drogenprobleme gehabt haben und hat laut den Überwachungskameras mitten in der Nacht alleine und barfuß das Hostel verlassen. Eine sehr traurige Geschichte und heute stellen die einheimischen Frauen Kerzen und Blumen auf und schauen mich ganz traurig an, da ich dem Mädchen wohl sehr ähnlich sehe. Eugen und mir geht es den ganzen Tag nicht gut und als der Helicopter mit dem Leichensack über unsere Köpfe fliegt dreht es uns den Magen um. Wie schrecklich muss es den Angehörigen gehen? Es gibt heute jedenfalls kein anderes Gesprächsthema und die Stimmung ist überall bedrückt.
    Trotz der Umstände verschieben die Angestellten unsere Indian-Nose-Tour und Weiterfahrt nach Flores um einen Tag, wir machen ein bisschen Sport in dem schönen Garten des Hostels, essen lecker Frühstück und machen uns dann auf Erkundungstour durch das kleine Dorf, schauen den Fischern in ihren Holzbooten und stehend am Ufer beim Angeln zu und werfen immer mal wieder einen Blick auf den kreisenden Helicopter bei der Indian Nose zu. Weiter geht es zu Fuß nach San Pedro - der Nachbarstadt und dem Party- und Drogenort hier am See. Dort schauen wir uns ein wenig um, essen lecker und schlecken ein Eis. Am Abend geht es wieder zurück, überall bedrückte Stimmung. Wir chillen uns also auf unser Bett und schreiben ein wenig, quatschen und schneiden neue Videos unserer Reise (in den letzten Fotoprints sind die Links dazu zu finden).
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