• Mr. T
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Ahoi Norwegen

Mit dem Land der Fjorde geht unsere Weltentdeckertour weiter. Die Fortbewegung zu Luft und Land hatten wir bereits. Was fehlt? Na klar, ab aufs Wasser.  Attention, Interest, Desire and Action erwartet uns 🛳 Read more
  • Trip start
    October 18, 2025
  • Erste Eindrücke

    October 18, 2025 in Germany ⋅ ⛅ 11 °C

    Kaum an Bord der AIDAperla, fühlte man sich weniger wie ein Passagier und mehr wie ein Teilnehmer einer olympischen Disziplin: "Orientierungslauf in der schwimmenden Stadt".
    Dazu ein anderes Mal mehr. Nach einer Runde Basketball, ging es weiter zum Mittagessen.

    ​Die Vielfalt an Restaurants ist der Wahnsinn! Das "Bella Donna" wurde als erstes ausprobiert. Das Kriterium für die Auswahl ist ganz schlicht gewesen. Durch Zufall standen wir direkt vor dem Eingang und die Jungs wollten nicht woanders hinlaufen.
    Mein Magen freut sich, aber meine Sommerfigur hat bereits offiziell die Kündigung eingereicht.

    Unsere Kabine wurde während des Essens bezugsfertig. Die Bettenaufteilung war schnell abgehakt und die Sicherheitsanweisung konnte, während ich diese Zeile schreibe🤭, beginnen.

    Erstes ​Fazit: Ein gigantisches, glitzerndes Ungetüm der guten Laune! Ich habe mich noch nicht verlaufen, aber falls doch, ist es wichtig, dass ich am Ende immer wieder an einem Buffet oder einer Bar lande. So ist das kein Verlieren, sondern eher eine „kulinarische Entdeckungstour“. Kurs auf Genuss gesetzt!
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  • Seetag - Rückblick

    October 20, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 8 °C

    Ein Tag zwischen Höhenangst und Brotzeit

    ​Motto des Tages: Erst die Todesangst, dann das Vergnügen!

    ​Der Tag begann mit einem Adrenalin-Kick, der uns fast das Herz aus der Brust gerissen hätte. Lolek und ich, wir mutigen Matrosen, haben uns in den Klettergarten gewagt. Wir hatten nicht nur 'etwas' Angst, nein, wir hatten Todesangst!!! Aber hey, wir haben es überlebt! Einmal hoch hinaus, fast herunterfallen, und dann triumphal – wenn auch zitternd – wieder auf festem Deck. Lolek, mein Held🧗🏼‍♂️!

    ​Zur Belohnung und um das feuchte T-Shirt zu wechseln, ging es direkt zum Baden mit Anouschka, Lolek und Bolek. Nach dieser Schocktherapie war das kühle Nass Balsam für die Nerven.

    ​Zum Mittagessen fanden wir uns in der "Weite Welt" ein – passend, denn nach dem Klettern waren wir froh noch auf der Welt zu sein. Gestärkt ging es in die kreative Phase: Bauen mit Lego. Wer braucht schon echte Statik, wenn man bunten Kunststoff hat?

    ​Danach hieß es "Game On" beim Basketball. Mit anderen Passagieren Körbe werfen. Lolek und Bolek waren natürlich die Stars. Ich, naja, ich habe bewiesen, dass ich zumindest stehen kann, was nach dem Klettern schon ein Erfolg ist.

    ​Der Abend fand seinen kulinarischen Abschluss im Brauhaus. Deftige Kost sollte man meinen. Wir hielten uns zurück. Es gab eine Brotzeit, eine Linsensuppe und Kartoffelpuffer.

    ​Das emotionale Highlight folgte mit der Musikshow: Die 80er-Jahre wurden wiederbelebt. Schulterpolster waren zwar nicht am Start, aber die Moves waren (fast) original👩🏼‍🎤👨🏻‍🎤!

    ​Den Abschluss bildete die Mini Disco, wo die Jungs ihre letzten Energiereserven verbrauchten. Ich selbst gönnte mir ein Powernap, direkt unter dem Klettergarten. Ich ließ mir das morgens erlebte nochmals durch den Kopf gehen .. Zum Glück nicht durch den Magen 😅.
    Um Punkt "Mama und Papa sind müde"-Zeit fielen wir ins Bett.

    ​Fazit des Tages: Lolek und ich sind definitiv bereit für das nächste Kaffeekränzchen. Klettern auf einem fahrenden Schiff? Vielleicht eher in der nächsten Inkarnation. Gute Nacht, AIDAperla! Welcome Stavanger 🇳🇴
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  • Schwerter im Berg - Sverd i fjell

    October 20, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Am Hafrsfjord liegt das Monument Sverd i fjell (Schwerter im Felsen). Der Sage nach hat Harald Schönhaar hier im Jahr 872 Norwegen zu einem Königreich geeint. Das Denkmal besteht aus drei Schwertern, die in der Erde stecken, und Frieden, Einheit und Freiheit symbolisieren. Die Griffe der Wikingerschwerter sind Schwertfunden aus verschiedenen Teilen Norwegens nachempfunden. Das Denkmal wurde von Fritz Røed (1928-2002) gestaltet und im Jahr 1983 von König Olav eingeweiht.🤓Read more

  • Geoparken

    October 20, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Geopark ist um eine konstruierte Landschaft nach dem Umriss und der Topographie des Ölfeldes "Troll".
    Geologie sowie Bohr- und Produktionstechnik des Trollfeldes bilden so eine „Geo-Landschaft" mit Raum für viele Aktivitäten und vielseitiger Nutzung. Oberflächen und Installationen wurden aus recycelten und umgeformten Elementen aus der Erdölindustrie gebaut. Diese Elemente stammen aus stillgelegten Ölfeldern, Offshore-Stützpunkten, Ausrüstungslieferanten und Schrottplätzen. 🤓Read more

  • Vom Seetag-Schaukeln zu den Wikingern

    October 20, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    ​Nach einem Seetag auf der AIDAperla, der gefühlt so lange dauerte wie die norwegische Ölproduktion, sind wir, meine tapfere Anouschka und unsere beiden Mini-Wikinger Lolek und Bolek, heute in Stavanger vom Schiff gestolpert. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen! Ein Gefühl, als hätte man nach 24 Stunden Trampolinspringen eine Granitplatte umarmt.

    ​Um die Stadt in Windeseile zu erobern – und weil Lolek meinte, er müsse jetzt unbedingt Wikinger-Geschichte atmen, und Bolek nur wissen wollte, ob es im Bus Waffeln gibt – stiegen wir in den Hop-on-Hop-off-Bus.

    Die erste Sensation: Die Schwerter im Felsen. Drei gigantische Schwerter im Felsgestein. Anouschka flüsterte, sie stünden für Sieg, Frieden und Einheit. Lolek brüllte: „Mega-Loot! Ich will das Mittlere!“, während Bolek versuchte, mit seinem Ast das größte Schwert nachzuahmen.

    ​Weiter ging's zum Geoparken, einem Spielplatz aus recycelten Ölelementen. Für die Kinder war das endlich wieder eine Möglichkeit ihre wahre Natur zur Schau zu stellen 🦧🐒.

    ​Der Höhepunkt war dann die Fargegaten – die Bunte Straße. Die Häuser dort sind so knallig, dass sie selbst uns nach den grellen AIDA-Farben noch geblendet haben. Lolek verlor jegliches Wikinger-Interesse und diskutierte lieber mit Anouschka, ob Pink und Türkis eine gute Farbkombination für seine nächste Leggings wäre. Bolek stand vor einem gelben Haus, stieß ein zufriedenes Mmmh aus und fragte, ob es nach Zitrone schmecke.

    ​Nachdem wir auch noch das gemütliche Zentrum durchkämmt hatten und feststellten, dass Stavanger überraschend hübsch und... nun ja, norwegisch ist, fielen wir glücklich wieder auf die AIDAperla. Wir haben Norwegen gesehen, gespürt und beinahe geplündert.

    Fazit: Der Hop-on-Hop-off-Bus war schneller als die Kinder, und die Schwerter sind wirklich beeindruckend. Morgen: Mal sehen, wohin uns die schwankende Arche Noah als nächstes spuckt😉!
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  • Ankunft in Olden

    October 21, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 6 °C

    Eine lange Nacht liegt hinter uns. Die Jungs mussten ihre Batterien aufladen und auch uns Großen schadete es nicht.
    Der Tag begann mit Entspannung im Wellnessbereich. Entspannung, soweit es möglich ist mit unseren 🐒🦧🫣.

    Unser heutiges Ziel Olden ist bekannt für seine Gletscher, Fjorde und dramatischen Naturlandschaften. Vom berühmten Briksdalsgletscher bis hin zur malerischen Aussicht auf den Lovatnet-See bietet dieses friedliche Dorf einen hautnahen Einblick in die wilde Schönheit Norwegens.

    Allein der Weg dorthin war sehenswert. Besonders, wenn man es aus einem blubbernden Pool heraus bestaunt 🤩.
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  • Briksdalsgletscher

    October 21, 2025 in Norway ⋅ ☁️ 5 °C

    Der Weg zum Gletscher ist etwa 3 km lang und dauert jeweils etwa 45 Minuten . Der Wanderweg besteht sowohl aus steilen Anstiegen als auch aus flachen Pfaden. Wir benötigten etwa 80 Minuten. Getreu dem Motto "Der Weg ist das Ziel", haben wir die Natur bewundert, viele Fotos gemacht und mit den Jungs über "Gott und die Welt" philosophiert.
    Ist man hier in der Nähe, empfehle ich jedem den Besuch des Gletschers.

    Der höchste Punkt des Briksdalsbre liegt etwa 1900 m über dem Meer. Der Gletscher endete bis 2008 in 346 m Höhe in einem kleinen Schmelzwassersee, Briksdalsvatn (norwegisch: Briksdalsvatnet). Seitdem hat er sich noch weiter zurückgezogen.
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  • Hallo Bergen, warum Bergen 🤔

    October 22, 2025 in Norway ⋅ 🌧 9 °C

    Ganz einfach.
    Schlechtes Wetter bahnt sich in Hamburg an und man würde uns die Einfahrt auf die Elbe verwehren.
    Unsere Reise wurde somit umstrukturiert. Man kennt das Wort ja bestens 🏢🤭.

    Alesund liegt zu weit weg, um es rechtzeitig vor dem Unwetter zurück nach Hamburg zu schaffen. Alternativ sind wir in Bergen. Aus dem Besuch von Haugesund wird leider nichts mehr. Wir müssen einen Tag früher zurück auf der Elbe sein.
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  • Bryggen

    October 22, 2025 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

    Bryggen ist das historische Hafenviertel von Bergen und ein UNESCO-Weltkulturerbe, das aus den ehemaligen Hanse-Handelsgebäuden besteht. Es ist ein Wahrzeichen der Stadtgeschichte von der Wikingerzeit bis zur Hansezeit und beherbergt heute neben Museen und Geschäften auch eine lebendige Kunst- und Kreativszene. 🤓Read more

  • Fløyen Panorama

    October 22, 2025 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

    Die Fløibanen ist 848 Meter lang und überwindet eine Höhendifferenz von 302 Metern. Die Fahrt dauert etwa fünf bis acht Minuten, heißt es im Internet 🤓. Wir schätzen die Fahrzeit auf etwa 2 Minuten.

    Schlussendlich ist es aber ein schönes Ausflugsziel mit tollem Blick auf die Halbinsel Bergen. Selbst bei Regen lohnenswert.
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  • Strandkaien

    October 22, 2025 in Norway ⋅ 🌧 10 °C

    Hier findet man allerlei in der Markthalle. Wer ganz genau hinschaut, findet auch den Weg zur dunklen Seite. Wer es nicht ganz so düster mag, begnügt sich mit der Hexerei in Hogwarts.

  • Bergen

    October 22, 2025 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Bergen ist Norwegens charmante, zweitgrößte Stadt, umgeben von sieben imposanten Bergen.

    Sie ist das Tor zu den norwegischen Fjorden und berühmt für ihr UNESCO-Weltkulturerbe Bryggen – eine Reihe bunter, historischer Holzhäuser am Hafen, die an die Hansezeit erinnern.

    ​Bergen wird gerne als "Hauptstadt des Regens" bezeichnet. Die Einheimischen behaupten deshalb, sie seien nicht aus Norwegen, sondern aus Bergen. Vergiss also den Regenschirm nicht, oder wie die Bergener sagen: "Kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung – und sehr viele Regentage!"

    Unsere Reisechefin war darauf vorbereitet und wir entsprechend gut gekleidet.
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  • Wackelkontakt

    October 24, 2025 in Germany ⋅ 🌬 10 °C

    Wär ich ein Möbelstück, dann wär ich eine Lampe aus den 70ern
    I glüh gern vor, i geh gern aus, mir haut′s die Sicherungen naus ... so endete gestern unsere Silent Party👩🏼‍🎤

  • ​Das Mysterium der Orientierung 🤯

    October 24, 2025 in Germany ⋅ 🌬 10 °C

    ​Seit wir die AIDAperla betreten haben, ist unser Urlaub offiziell zu einer schifffahrts-technischen Parodie geworden. Dieses schwimmende Mega-Resort mag von außen wie ein luxuriöses Kreuzfahrtschiff aussehen, aber innen gleicht es einem Bauplan, der von einem verrückt gewordenen Architekten in einem Anfall von Jenga-Euphorie entworfen wurde. Kurzum: Es ist ein Irrgarten.

    ​Und in diesem Labyrinth agiert meine Familie als das, was man liebevoll das „Team Orientierungslos“ nennen könnte.

    ​Da wären zum einen Lolek und Bolek. Die beiden Wirbelwinde können zwar an Land in einer Millisekunde den Weg zum nächsten Eisstand wittern, aber wehe, sie sollen von der Kabine im Heck zum Buffet-Restaurant drei Decks unter uns kommen. Ihre typische „Navigation“ sieht so aus: Sie rennen zielstrebig los, biegen am nächsten Fahrstuhl falsch ab, finden sich Minuten später vor dem Spa-Bereich im Unterdeck wieder und diskutieren dort hitzig, ob das Deck 12 nicht eigentlich unter Deck 5 liegen müsste. Ihre bevorzugte Methode um den Weg zu finden ist übrigens, laut "Papa!" zu rufen und darauf zu warten, dass ich sie aus der Notlage rette.

    ​Und dann ist da meine liebe Frau Anouschka. An Land eine Frau, die glaubt mit GPS, Straßenkarten und dem siebten Sinn navigieren zu können – an Bord der AIDAperla verwandelt sie sich in eine wandelnde Metapher für Verwirrung. Bei Anouschka ist es der subtile, aber fatale Irrtum: „Ach, das ist doch ganz einfach! Wir müssen nur vier Decks hoch und dann nach rechts, da ist das Schwimmbad.“ Das Ergebnis ist, dass wir fünf Minuten später – garantiert – vor den verschlossenen Türen des Kasinos stehen und sie feststellt: „Ach so, wie müssen zu Deck vierzehn und nicht acht! Und ich meinte natürlich links, weil wir ja rückwärts gegangen sind.“

    ​Ich hingegen? Ich bin der Leuchtturm in dieser menschlichen Sturmflut der Desorientierung. Ich bin der menschliche Kompass, das inoffizielle Maskottchen der Deck-Nummern, der Fels in der Brandung des falschen Aufzugs.

    ​„Papa, wo geht’s zum Theatrium?“ – „Deck 6-8, mittig vom Schiff. Jetzt nicht ablenken lassen, es ist der zweite Gang links nach der Sushi-Bar.“

    ​„Schatz, ist das der Weg zum Spa? Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg!“ – „Nein, Anouschka, das ist das Deck 14 Backbord am Heck. Wir müssen zum Bug auf Deck 8 Steuerbord. Folge mir einfach, aber atme nicht zu tief ein, sonst vergisst du, auf welcher Seite wir sind.“

    ​Wann immer ich durch die Gänge der AIDAperla schreite, habe ich das Gefühl, die Stimme eines Schiffsansagers zu hören, der mir den richtigen Weg zuflüstert.

    ​Ich weiß nicht, ob es meine überlegene räumliche Vorstellungskraft, eine geheime Seemanns-DNA oder einfach nur die Tatsache ist, dass ich als einziger die Karte im Bordmagazin vor dem ersten Cocktail gelesen habe. Aber während Lolek, Bolek und Anouschka das Schiff in ein Bermuda-Dreieck verwandeln, bin ich der gewohnt zielsichere Navigator, der seine Crew Abend für Abend erfolgreich zum Abendessen geleitet.

    ​Solange ich meinen Kurs halte, wissen wir alle: Wir werden es immer rechtzeitig an die Bar schaffen. Und darum geht es schließlich auf einer Kreuzfahrt.
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  • Trip end
    October 25, 2025