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- Day 43
- Sunday, September 11, 2022
- ☀️ 28 °C
- Altitude: 36 m
MozambiqueChefe T. Tembe26°26’32” S 32°47’38” E
Erste Tage in Mozambique
September 11, 2022 in Mozambique ⋅ ☀️ 28 °C
Nach dem schwierigen Grenzübertritt steuern wir unsere erste Stadt in Mozambique an: Ponta D' Ouro.
Hier essen wir erst einmal eine Kleinigkeit, da wir am Morgen ohne Frühstück zur Grenze gefahren waren.
Die Suche nach einem Campingplatz gestaltet sich schwieriger als erwartet. Es ist nicht nur schwer, einen zu finden, sondern auch dahin zu gelangen.
Die Wege führen durch tief ausgefahrene Sandpisten, was ja durchaus noch zu bewältigen ist. Da haben wir uns inzwischen ja schon dran gewöhnt. Jedoch hängen die Äste teilweise so niedrig, dass wir nicht mit unserem Auto darunter passen. Also muss Viktor zweimal mit seiner japanischen Baumsäge in Aktion treten und uns den Weg passierbar machen. Wenn man dabei das Grinsen in seinem Gesicht beobachtet, darf man vermuten, dass ihm seine Arbeit doch irgendwie fehlt und er glücklich ist, sich ein bisschen im Busch austoben zu können.
Das alles kostet aber viel Zeit und Nerven, und ich bin heilfroh, dass wir irgendwann am Nachmittag einen Platz für die Nacht finden.
Der ist leider ziemlich herunter gekommen und dreckig, aber wir können jetzt nicht wählerisch sein.
Der Abend an unserem Lagerfeuer mit gegrillten Marshmallows gestaltet sich dann auch ganz nett. Aber am nächsten Morgen kommt der Hammer, als ich nichts ahnend zur Toilette gehen will und einen Frosch im Ablauf des Klos entdecke. Er sieht fürchterlich aus, hat ganz lange Beine und schwimmt wie selbstverständlich in einem Terrain herum, wo er meiner Meinung nach nicht hin gehört.
Danach benutze ich nur noch unser Klo, wo ich sicher bin, dass da kein ungebetener Gast herumtaucht.
Von hier aus geht es Richtung Norden, zum Maputo Nationalpark.
Auch hier fahren wir nur tiefe Sandpiste, sind also entsprechend langsam.
Am späten Nachmittag finden wir ein tolles Camp, mitten im dichten, tropischen Busch, fast wie im Dschungel gelegen. Die eigene Küche und der Sanitärbereich sind ziemlich neu und entsprechend noch gut in Schuss👍
Den nächsten Tag verbringen wir ganz allein an einem traumhaft tropischen Strand am Indischen Ozean, der uns einigermaßen für die Strapazen der letzten Tage entschädigt.
Plötzlich entdeckt Viktor ein riesengroßes, dunkles Etwas, das ganz vorne im Wasser treibt und von der Brandung wie ein Spielball hin- und hergeworfen wird. Wir laufen alle ein paar Schritte in die Wellen und entdecken fast gleichzeitig eine Riesen - Meeresschildkröte, die vergeblich versucht, aus der Strömung herauszuschwimmen. Sie hat keine Chance: Mal wird sie auf den Strand geschleudert, mal auf den Rücken gedreht, so dass sie nur noch hilflos mit ihren Schwimmflossen in der Luft rudern kann. Es ist ganz furchtbar, diesen Kampf mitanzusehen.
Kai und Viktor schauen sich nur eine Sekunde an, dann stapfen sie ins Wasser, packen die Schildkröte von beiden Seiten und schieben sie behutsam ins tiefe Wasser zurück. Mehrere Versuche scheitern, dann endlich klappt der Plan! Ein Stück schwimmen die Beiden noch neben ihr, und dann lassen sie sie alleine.
Es scheint so, als habe das Tier es geschafft, wir haben es später nicht mehr gesehen.
Statt dessen erblicken wir am Nachmittag ganz weit draußen im Meer ein paar Wale 🐳 , die dort ihre ausgelassenen Sprünge vollziehen. Ganz hoch steigen sie senkrecht aus dem Wasser empor, um dann mit einer Riesenwasserfontäne zurück ins Meer zu stürzen. Vielleicht ist unsere Schildkröte bei ihnen angekommen?!
Wir hoffen es und wünschen ihr auf jeden Fall eine Gute Reise!🐢Read more










Traveler
👍 bravo... sehr gut gemacht 👏👏