• Wie im Paradies

    September 14, 2022 in Mozambique ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir fahren weiter Richtung Inhambane. Überall am Straßenrand wuselt es von Gemüse - , Obst und jede Menge Allerlei Händlern. Immer wieder passieren wir Menschentrauben, Minibusse, Motorroller und Tausend verschiedene Arten von Ständen.
    Alles bewegt sich in einem für uns unkontrollierten, hektischen Chaos. Den Einheimischen scheint das nichts auszumachen, sie haben trotz des Durcheinanders komplett den Überblick.
    Wenn ich hier gerade von Straßenrand spreche, meine ich keinen Bürgersteig. So etwas existiert nämlich nicht – das ganze Treiben findet auf der befahrenen Straße statt.
    Doch je weiter wir uns aus den Orten herausbewegen, desto ruhiger und entspannter wird die Reise, und die afrikanische Landschaft gestaltet sich von Kilometer zu Kilometer spektakulärer.
    Die Sonne, die freundlichen Einheimischen, und die unglaublichen Farben um uns herum machen die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis.
    Nahezu atemberaubend ist der Anblick des azurfarbenen indischen Ozeans.
    Wir beobachten Schattierungen von tiefblau bis helltürkis, die mit weißen Sandbänken durchwachsen zu scheinen, der Küstenrand ist mit Palmen gesäumt. Kein Bild könnte schöner gemalt sein.
    Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir unser Ziel, das Paindane Beach Resort. Für die letzten 500 Meter bis zum Eingang benötigen wir 2 Anläufe, so tief ist der weiche Sand auf der steilen Auffahrt.
    Als wir schließlich bis auf 1.5 bar die Luft aus den Reifen ablassen, bringt uns " The mighty Landcruiser " schwimmend und schaukelnd sicher ans Ziel.
    Und dann haben wir ein Paradies gefunden, ganz für uns allein. Auf dem riesigen Terrain sind wir die einzigen Gäste. Unfassbar!
    Den heutigen Tag lassen wir an unserem campeigenen Bilderbuchstrand ausklingen und stapfen durch den weißen warmen Sand, der beim Laufen unter den Füßen quietscht.
    Das Wasser ist kristallklar und badewannenwarm.
    Hier wollen wir uns jetzt erst einmal wenig entspannen.

    Und so verbringen wir die nächsten 2 Tage schnorchelnd im Korallengarten und können und nicht satt sehen an der Unterwasserwelt aus Muscheln, bunten Fischen, Seesternen, Igeln, und Riesenschnecken.
    Es ist einfach unbeschreiblich, doch
    ich finde, das haben wir nach den Strapazen der letzten Tage verdient.
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