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- Day 65
- Monday, October 3, 2022
- ☀️ 27 °C
- Altitude: 1,679 m
ZimbabweNyanga18°13’10” S 32°44’46” E
Eastern Highlands
October 3, 2022 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 27 °C
Die Grenze zwischen Simbabwes Osten und Mozambique wird durch den Höhenzug der Eastern Highlands gebildet.
Geographisch unterscheidet man drei Regionen der Highlands, von denen jede ihren eigenen und ganz einzigartigen Reiz hat.
Laut Reiseführer gehören sie zu den
abwechslungsreichsten Landschaften in Simbabwe.
Der Chimanimani Nationalpark im Süden,
Bvumba, östlich der Stadt Mutare und der Nyanga Nationalpark im Norden.
In den Nyanga Mountains, wo wir uns jetzt befinden, reiht sich ein Berg an den anderen.
Für Naturliebhaber und Aktivreisende ist dies eine Region, in der sich
unzählige Möglichkeiten für Wanderungen jedes Schwierigkeitsgrades auftun.
Die Gegend hier ist malerisch schön: Leuchtend rote Erde, üppige Bananenplantagen und darüber, hoch oben in den Bergen, überziehen tiefgrüne Teeplantagen die Hänge. Gesprenkelt wird die Landschaft von kleinen Dörfern, die fast ausschließlich aus Lehmhütten bestehen.
Ein absolutes Highlight der Nyanga Mountains sind die Mutarazi Falls, mit 800 Metern die zweithöchsten Wasserfälle Afrikas. Über drei Plateaus stürzt der Mutarazi River fast senkrecht nach unten. Welch gewaltiges Schauspiel!
Zwei Hängebrücken „ Skywalks" , die nebeneinander angeordnet sind, überspannen die breite Schlucht.
Auf der kürzeren, näher zu den Fällen liegenden Brücke geht es zunächst hoch über dem Abgrund auf die andere Seite, danach führt die längere Brücke zurück zum Ausganspunkt. Man ist mit Klettergeschirr und Karabinerhaken gut gesichert. Doch um über die schwankenden Planken zu gehen und senkrecht in die Tiefe zu schauen, wollen uns die Typen 40 US Dollar pro Kopf abknöpfen. Nein, das ist uns der Spaß nicht wert.
Wir schauen dem Treiben auf den Skywalks und der daneben verlaufenden Zipline ( ein Ritt 80 US Dollar pro Person 😳) eine Zeitlang zu und marschieren dann zurück zum Campingplatz, wo wir ( ihr habt es schon erraten) wieder die einzigen Gäste sind.
Kai und Viktor waschen noch kurz ihre Fahrräder ab.
So wunderschön die rote Erde auch aussieht, sie bedeckt inzwischen alles auf dem Auto und unter dem Auto. Sogar die Solarzellen auf dem Dach sind von einer tiefroten Schicht überzogen.
Ein wenig von dem feinen, roten Dreck ist inzwischen schon ins Innere des Wagens eingedrungen, aber Gott sei Dank hat noch kein Staubkörnchen den Weg in die Schränke hinein gefunden.
Kommt das Zeug auch mit nur einem Tropfen Wasser in Kontakt, entsteht eine cremige Paste, die an Henna erinnert und auch ebenso deckend alles färbt, was damit in Berührung kommt.
Ein wenig wischen, waschen und fegen wir aus den Fahrzeugen heraus, was eigentlich vollkommen sinnlos ist, da wir in den nächsten Tagen erneut auf den roten Pisten unterwegs sein werden.
Aber zumindest haben wir für ein paar Stunden das Gefühl, ein wenig Ordnung geschaffen zu haben.
Heute, am 3. Oktober verlassen wir den Norden der Eastern Highlands, um zum Chimanimani Nationalpark in deren Süden weiter zu reisen.Read more










