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- Day 66
- Tuesday, October 4, 2022
- ☀️ 28 °C
- Altitude: 1,419 m
ZimbabweBridal Veil Falls19°47’32” S 32°50’53” E
Chimanimani-Nationalpark
October 4, 2022 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 28 °C
Der Chimanimani Nationalpark
liegt im östlichen Hochland von Simbabwe, nahe der
der Grenze zu Mosambik. Es handelt sich um einen Gebirgspark, der
ein wahres Paradies für Wanderer darstellt.
Es gibt hier keine Straßen, und die Tatsache, dass der Park nur zu Fuß erkundet werden kann, trägt zu seinem unberührten Charakter bei.
Seine Anziehungskraft liegt nicht in der Fauna, denn typische Safari-Tiere findet man hier keine, jedoch ist die abwechslungsreiche Landschaft eine Attraktion für jeden Naturliebhaber.
Obwohl der Park von schroffen Bergmassiven beherrscht wird, muten die Täler, Wasserfälle, Bäche und Berge an wie im Märchen.
Er ist die Heimat einer atemberaubenden Vielfalt an Flora, darunter wilde Orchideen und Feldblumen.
Das gewaltige Bergmassiv Chimanimani ( bis zu 2436 m hoch)
überragt den Ort gleichen Namens und präsentiert sich zu jeder Tageszeit und in jedem Licht anders. Manchmal, wenn sich dunkle Wolken darüber schieben,
wirken die Berge bedrohlich, manchmal, bei Sonnenschein sind sie einfach nur imposant.
Die Bridal Veil Falls
( Brautschleier Wasserfälle) , wo wir inzwischen unser Lager aufgeschlagen haben, gehören zu den beliebtesten Besuchszielen in Chimanimani.
Kristallklares Wasser stürzt über verschiedene Ebenen 50 m tief an der Felswand herab in einen kleinen See am Fuß des Abhangs.
Die Umgebung hat beinahe tropische Züge: riesige Bäume, Lianen und Farne wachsen in der Nähe des Wassers.
Der dichte, feuchte und immergrüne Wald mit einigen seltenen Akazienbäumen, die hier zu finden sind, macht die wilde, unberührte Landschaft spektakulär.
Ein kleiner Wanderpfad, sehr steil und rutschig, führt neben dem Wasserfall hinauf zu einer Zwischenstufe auf halber Höhe.
Hier befindet sich ein schöner Pool, der von unten völlig unsichtbar ist.
Dort hinauf kraxeln wir und belohnen uns oben mit einem Bad im kalten Gumpen.
Die Fledermaus 🦇
und ich 😳😫 🥺
Tiere von weitem anzuschauen ist höchst interessant und macht eine Riesenfreude. Doch je größer sie werden und je näher sie kommen desto geringer wird der Spaßfaktor für mich.
Es ging los auf der Toilette vom letzten Campingplatz, wo ein kleiner, dünner Ast mit vielen zarten Zweiglein herumlag. Dachte ich zumindest. Keine Ahnung, warum ich ihn aufheben wollte. BLÖDE IDEE. Der vermeintliche Zweig fängt an, sich zu bewegen und zu laufen. Ich brülle wie am Spieß, bis Karola herbeeilt. Cool, lässig und ohne jede Angst nimmt sie das Tier, wirft es zur Tür heraus und rettet mich heldenhaft vor einer Stabheuschrecke. ( Wer, bitte, kennt denn so ein Vieh?)🤔
Ich weiß, dass ich mich mit meinem Auftritt nicht mit Ruhm bekleckert habe, aber ich empfinde eine furchtbare Abneigung gegen kleine Kriech- und Flugtiere.
Heute, beim nächsten Platz versucht eine Hunderschaft Haarraupen, sich unserem Lager zu nähern. Schreien tue ich dieses Mal nicht, aber ich ekel mich entsetzlich. 🐛
Gegen Mittag 🔥 feuert Kai den Donkey an, damit wir mit warmem Wasser duschen können.
Gestern Abend war Viktor mit mir zu den Waschhäusern gegangen, da ich mich im Dunkeln gefürchtet habe. Die Toiletten sind alles andere als sauber, voller Blätter, Staub und Köttelkacke, und obendrein gibt es kein Licht.
Heute, im Hellen, will ich es alleine wagen, schließlich möchte ich mich nicht gänzlich zum Gespött der Gruppe machen.
Nochmal schnell vorher aufs Klo....und dann unter die warme Dusche.
Die Toiletten sind eng, wie gesagt dreckig, und man möchte vermeiden, mit irgendetwas in Berührung zu kommen. In dieser Beengtheit ist der Blickwinkel stark eingeschränkt. Da höre ich ein Klatschen gegen das fast ganz geschlossene Fenster. Ziemlich erschrocken atme ich dennoch auf in dem Glauben, der Schlag kam von außen.
In dem Moment fliegt ein dunkler Schatten an meinem Kopf vorbei und donnert wieder gegen die Scheibe. Von dem Aufprall zurückgeschleudert berührt das schwarze Etwas kurz den Boden, rappelt sich auf und knallt erneut gegen das Fenster.
Und da realisiere ich, dass ich mit einer Riesenfledermaus auf dem Klo eingeschlossen bin. 🦇
Das Tier wird immer wilder und panischer und fliegt um meinen Kopf herum. In einem Moment stehen wir uns genau Auge in Auge gegenüber, und das hässliche, verknitterte Gesicht ist nur wenige Zentimeter von meinem entfernt.
Ich schreie wie ein Besessener und versuche zu entkommen. Doch ich kann die Türe nicht aufmachen, da sie nach innen öffnet und ich mir selber im Weg stehe.
Ich bin gefangen, aufgeschmissen, verloren!!!
Schließlich, inzwischen halb wahnsinnig, gelingt mir die Flucht, und ich renne - immer noch hysterisch schreiend, aber noch nicht wieder fertig angezogen - aus dem Klo heraus. Da kommt Viktor mir als mein Retter entgegen und fängt mich auf. Ich zittere am ganzen Körper und habe überall Gänsehaut vor Abscheu.
Er hält mich fest und redet beruhigend auf mich ein: "
Es ist alles gut, Äffchen "🐵
Nein, ist es nicht. Er soll mich nicht wieder loslassen und vor allem Dingen nie mehr allein zum Klo schicken.
Nein, wirklich. Ich kann mich nicht erinnern, so etwas Ekliges jemals vorher erlebt zu haben.
Unsere Freunde wissen, dass ich immer schon große Angst und eine tiefe Abneigung gegen Fledermäuse gehabt habe.
Mit diesem Erlebnis hat sich das jetzt zu einer Phobie gesteigert.
Dass Viktor dann nach dem Baden in einer seichten Stelle des Flusses Hunderte von Blutegeln am Rücken und an ( bitte hoffentlich nicht IN der Badehose ) kleben hat, gibt mir für heute den Rest.
Ich entscheide, mich ins Bett zu verkriechen. Es ist zwar gerade erst halb sieben, aber ich habe heute keine Lust mehr auf irgendwelche Tierbegegnungen.
Gute Nacht!Read more









Abgesehen von der Fledermaus😞 [Anne K.]
Travelerwas für Erlebnisse!