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- Día 70
- sábado, 8 de octubre de 2022
- ☀️ 33 °C
- Altitud: 1.255 m
ZimbabueMakonde District17°21’19” S 30°7’50” E
Chinhoyi Caves Recreational Park
8 de octubre de 2022, Zimbabue ⋅ ☀️ 33 °C
Die Chinhoyi-Höhlen sind eine Gruppe von Kalkstein- und Dolomithöhlen im Norden von Zentral-Simbabwe.
1955 wurden sie zum Nationalpark und Nationaldekmal erklärt und von der Zimbabwe Parks & Wildlife Management Authority verwaltet.
Die Hauptattraktion der Höhlenwelt ist der sogenannte „Sleeping Pool“.
Er hat eine konstante Temperatur von 22 Grad, so dass Geologen davon ausgehen, dass er nur ein kleiner Teil eines unterirdischen Wasserreservoirs ist.
Je nach Niederschlag differiert die Tiefe des Sleeping Pools zwischen 80 und 90 Metern.
Über einen natürlichen Tunnel führt der teilweise recht enge und dunkle Weg zu dem unterirdischen See.
Wir trauen unseren Augen nicht, welch unbeschreiblicher Anblick uns am Ende erwartet:
Durch den besonderen Einfall des Lichtes, die Tiefe des Sees und den felsigen Untergrund strahlt das Wasser in einem unvorstellbar tiefen kobaltblau, es ist fast unwirklich schön.
Die Einzigartigkeit und entspannende, tiefe Ruhe die dieser Ort ausstrahlt, wird ein wenig gestört durch eine Gruppe, die mehr an Selfie Fotografien als an dem außergewöhnlichen Platz interessiert ist.
Doch wie kamen die Höhlen zu ihrem Namen?
Vor langer Zeit dienten diese Caves den Bewohnern der Gegend als Vorratsspeicher. Einige gefundene Tongefäße datieren Experten bereits auf 300 n. Chr.
Um das Jahr 1830 soll der nomadisierende Anguni-Stamm bei einem seiner Streifzüge durch die Gegend die eigentlichen Bewohner überrascht und in den See gestürzt haben. Der Tragödie zufolge erhielt er den Shona-Namen Chirorodziva , was so viel wie „See der Gefallenen“ bedeutet.
Später wurde der ursprüngliche Name in
Chinhoyi Caves umbenannt
nach einem berühmten Häuptling der Shona.
Am nächsten Tag machen wir uns auf zu unserem nächsten Ziel: Mana Pools Nationalpark.
Die Fahrt dorthin gleicht ein wenig einem Himmelfahrtskommando: Eigentlich ist die Straße nur zweispurig. Doch das interessiert keinen. Es wird überholt, was das Zeug hält, von beiden Seiten.
Leider kann man dem entgegen kommenden Verkehr nicht wirklich ausweichen, weil man dann auf den unasphaltierten Teil der Straße rutscht, der mindestens 15 cm tiefer liegt. Passiert das, gerät man leicht ins Schleudern und verliert die Kontrolle über das Auto.
Als wir an der Zufahrt zum Parkeingang ankommen, atmen wir erleichtert auf. Doch nicht für lange, denn es erwartet uns Wellblechpiste übelster Art.
Ich weiß nicht, welches die schlimmere Option ist.
So sind wir total erschöpft und heilfroh, endlich um 16 Uhr beim Camp anzukommen.Leer más











Wunderschön ❤️Viele Spaß ❤️😘 [Safae Jülich]
ViajeroNach ein paar unschöne Gegebenheiten folgt dann so etwas traumhaftes. Da kann man wirklich dankbar sein das gemeinsam zu erleben. GANZ TOLL.