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- Kongsi
- Hari 175
- Sabtu, 21 Januari 2023
- ⛅ 28 °C
- Altitud: 1,281 m
RwandaBuhabwa1°38’35” S 30°44’33” E
Ruanda - erste Eindrücke
21 Januari 2023, Rwanda ⋅ ⛅ 28 °C
Gerne wird Ruanda in Reiseberichten
als das Land der tausend Hügel bezeichnet, und schon nach den ersten Kilometern verstehen wir den Grund:
Die Landschaft ist unglaublich.
Sanfte Berge von einem nahezu unwirklich schönen Grün, auf denen wir uns mit dem Auto hinauf - und hinabschlängeln, ohne uns entscheiden zu können, wo wir zuerst hinschauen sollen.
Ruanda, ein winziges Bergland nahe des Äquators ist flächenmäßig nicht größer als die Hälfte der Schweiz.
Mit etwa 12 Millionen Einwohnern gehört es jedoch zu den Ländern mit der höchsten Bevölkerungsdichte auf dem afrikanischen Kontinent.
Seine Nachbarn sind Burundi im Süden, Uganda im Norden, Tansania im Osten und die Demokratische Republik Kongo im Westen.
Der größte Teil des Landes liegt in über 1000m Höhe, weshalb die Temperaturen das ganze Jahr über recht angenehm sind. Bergketten formen die Wasserscheide gegen Westen in das Kongo Becken und gegen Osten für die Zubringer des Nils.
Eine Reise nach Ruanda begeistert und berührt gleichermaßen.
Nicht nur, weil der fürchterliche Völkermord noch nicht allzu lange her ist, sondern auch, weil das Land so derart anders ist als seine Nachbarn.
Vielleicht mag das daher rühren, dass viel Geld von anderen Staaten zum Wiederaufbau investiert wurde. Ein weiterer Grund liegt aber auch darin, dass die Einwohner Ruandas trotz des erlebten Grauens ihre positive Einstellung bewahrt haben und konsequent nach vorne blicken.
Auffallend und für Afrika gänzlich ungewöhnlich ist der saubere Zustand der Dörfer und Straßen. Kein bisschen Müll liegt am Wegesrand, alles ist wunderbar aufgeräumt.
Tatsächlich sind in Ruanda seit Mitte der 2000er Jahre Plastiktüten verboten; die können schon einmal nicht mehr herumfliegen und die Gegend verschandeln.
Außerdem sind alle Einheimischen jeden letzten Samstag im Monat verpflichtet, zur Sauberkeit ihres Landes beizutragen.
Umuganda, wie dieser "gemeinschaftliche Kehrtag" genannt wird, ist für jedermann im ganzen Land sogar staatlich angeordnet.
Alle, egal ob Alt oder Jung, Büroangestellte oder Geschäftsleute
schippen, hacken und säubern gemeinsam.
Umuganda gibt es in Ruanda schon seit der Kolonialzeit.
Richtig ernst genommen wird das kollektive Schuften aber erst, seit Präsident Kagame nach dem blutigen Völkermord 1994 an die Macht kam. Es scheint ein guter Weg zu sein, um Wunden zu heilen in einer Gesellschaft, in der sich niemals wieder jemand alleine gelassen fühlen soll.
Unser erstes Ziel in Ruanda ist Akagera, der neueste Zugang in der Riege der Nationalparks des Landes und noch nicht lange wieder für Besucher geöffnet. Während des Bürgerkriegs wurde sein Ökosystem durch die hier aufgeschlagenen Flüchtlingslager gestört und aus dem Gleichgewicht gebracht, konnte nun aber nach Jahren mühevoller Arbeit von Naturschützern endlich wiederhergestellt werden. Heute erstrahlt der Park wieder in seiner ursprünglichen Schönheit mit
Busch- und Baumsavannen im Süden, Grassavanne, Sümpfen und Seen
im Norden sowie Feucht- und Sumpfgebieten im Südosten an der tansanischen Grenze und einer Tiervielfalt, welche auch die Big Five – ihr wisst schon: Löwen, Leoparden, Nashörner, Elefanten und Büffel – sowie Zebras, Giraffen, Impalas, Gazellen, Flusspferde und viele mehr einschließt.
Wir verbringen 2 Tage in dem Park mit seiner wirklich atemberaubenden Landschaft und sehen eine Menge Tiere.
Kommunizieren können wir während unserer Game-Drives zwischen den beiden Autos nur über Handzeichen oder WhatsApp.
Denn sobald man das Fenster auch nur einen spaltbreit öffnet, fallen Hunderte beißwütige Ttetse Fliegen über uns her und machen uns das Leben zur Hölle.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bin ich schon am ersten Abend übelst zerstochen und am ganzen Körper von dicken Beulen verunstaltet, die nicht nur jucken, sondern auch noch richtig fies wehtun.
In einigen Gegenden Ruandas
scheinen diese unangenehmen Blutsauger eine Riesenplage zu sein.
Wie erwähnt ist Akagera ein wunderschöner Park.
Doch wer einmal die Serengeti erlebt und sich in ihre Schönheit verliebt hat, den kann kein anderer Wildpark auf der Welt so verzaubern und in seinen Bann ziehen.Baca lagi










